Hallo Liebes Forum,
Ich habe mir vor kurzer zeit ein Schaltnetzteil bei Pollin
gekauft,(http://www.pollin.de/shop/dt/MzYyOTQ2OTk-/Stromversorgung/Netzgeraete/Festspannungs_Netzgeraete/Schaltnetzteil_POWER_ONE_SP647.html)
Kann man dieses Netzteil im Leerlauf laufen lassen?
Ich wollte es Eigentlich für meinen Serverschrank nehmen mit 1000. von
Leds,Lüftern u.s.w. Aber wenn man dieses Netzteil nicht im Leerlauf
laufen lassen darf, reichen mit sicherheit ein paar leds an den 3V
ausgang und 4Lüfter am 12V ausgang nicht aus zum Verbrauchen. Was kann
man dann nehmen damit es nicht im Leerlauf läuft?
MFG Moritz
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie Behalten!
Lastwiderstand ?
Konkretere Frage wäre, wieviel Standbyleistung sinnlos verbraten werden
muß bis das Teil sauber läuft ohne zu husten. Dazu müßte man die
Schaltung näher kennen und wissen wie die Reglung der einzelnen
Spannungen überwacht wird.
24*365*0,30€* 0,x kw= Stromkosten pro Jahr
Eine andere Idee wäre: mit kleinem Printtrafo und einem dicken Relais
dieses Netzteil erst einzuschalten wenn es wirklich gebraucht wird?
Ja genau, Das ist ja nur an wenn es wirklich gebraucht wird, aber es
geht ja darum was für einen "Endverbraucher" man nimmt wenn das netzteil
nicht im leerlauf laufen darf.
Bei den angegebenen Ausgangsströmen kannst Du davon ausgehen, daß eine
Grundlast benötigt wird. Bei den erzeugten Spannungen spricht einiges
für Computeranwendung. Wenn es also eine PSon Leitung gibt, kannst Du es
darüber an- und ausschalten.
Hallo Moritz,
man hat ja mehrere Ausgangsspannungen auf einer Wicklung. Eine
Spannungsstabilisierung kann nur (in der Regel) auf eine Wicklung
bezogen werden. Dann ist diese Spannung relativ stabil. Dafür werden die
anderen Spannungen bei Leerlauf ansteigen. Beim PC möchte man sicher die
5V stabil haben. Also wird vermutlich die 12V im Leerlauf stärker
ansteigen.
Meine Idee wäre jetzt eine Zenerdiode mit Vorwiderstand einzusetzen. Sie
sollte bei Nennspanung nur unwesentlich belastet werden.
Gruss Klaus.
Moritz schrieb:> was ist eine PSon Leitung?
Da Du das Netzteil gekauft hast, poste doch mal die Bezeichnungen der
Anschlüsse. Eventuell ist dort von Haus aus eine Brücke drin. Also wäre,
wenn mgl., ein Foto hilfreich.
Ansonsten musst Du mit 2 bis 3A Grundlast auf den 5V planen.
Bei Sprut liest man u.a.:"Ein guter Schaltregler sollte ab 10% seiner
maximalen Verlustleistung keinen lückenden Stromfluß mehr aufweisen."
Damit sollten bei diesem 150W-Netzteil ca. >15 W Grundlast nötig sein ?
Etwas viel Wärme für die Z-Diodenlösung?
Allgemeines da http://www.heise.de/ct/05/10/links/196.shtml
Bei Sprut liest man u.a.:"Ein guter Schaltregler sollte ab 10% seiner
maximalen Verlustleistung keinen lückenden Stromfluß mehr aufweisen."
Damit sollten bei diesem 150W-Netzteil ca. >15 W Grundlast nötig sein ?
@Klaus: Etwas viel Wärme für die Z-Diodenlösung?
Allgemeines da http://www.heise.de/ct/05/10/links/196.shtml
Hallo Moritz,
ich könnte mir vorstellen das im Leerlauf die 12V für regulären Betrieb
zu hoch ansteigen. Deshalb hat man vermutlich eine Grundlast
vorgeschrieben. Um Sicherheit zu erhalten könntest Du die 5V in
Schritten mit immer weniger Last testen und schauen war die anderen
Spannungen machen.
Gruss Klaus.
Moritz schrieb:> Ich habe mir vor kurzer zeit ein Schaltnetzteil bei Pollin> gekauft...> Kann man dieses Netzteil im Leerlauf laufen lassen?
Probiers doch einfach aus. Du hast es ja vor dir liegen... :-/
Ich habe hier Single- und Dual-Output-SNT von etlichen Herstellern (auch
Power-ONE). Ich würde denen was husten, wenn das SNT ohne Last
kaputtginge (z.B. bei einem Aderbruch).
Ja das problem ist wenn das SNT kaputt geht kann ich mir die
verzögerungszeit nicht leisten bis ein neues hier ist. Geht ein SNT dann
sofort kaputt im leerlauf oder hält es noch ein Bisschen?
Moritz schrieb:> Geht ein SNT dann sofort kaputt im leerlauf> oder hält es noch ein Bisschen?
Ja, entweder, oder... :-/
Das kommt auf das Design des Schaltreglers an. Einige SNT laufen ohne
Last gar nicht an. Bei anderen läuft die Ausgangsspannung hoch (das
passiert dann aber in Sekundenbruchteilen)...
Hallo,
ich habe das SP647 bei einem amerikanischen Anbieter gesehen, der sagt
es ist "aehnlich" dem MPU150 von Power One. Im Datenblatt des MPU150 ist
ein Mindeststrom von 3 A bei V1 (3,3V) und 0,3 A bei V3 angegeben. Das
MPU150 hat allerdings nur 4 Ausgangsspannungen, ich wuerde aber diese
Werte mal als Richtwerte verwenden.
Dietmar
>Ja das problem ist wenn das SNT kaputt geht kann ich mir die>verzögerungszeit nicht leisten bis ein neues hier ist. Geht ein SNT dann>sofort kaputt im leerlauf oder hält es noch ein Bisschen?
Was bist du für ein Hasenfuß! Steck es an die Netzspannung und messe die
Ausgangsspannungen. Wenn sie da sind, brauchst du dir keinen Kopf zu
machen.
Ich habe noch kein industriell gefertigtes Schaltnetzteil gesehen, was
ohne Last defekt gegangen wäre.
Vom Handy-NT ... bis zum PC_Netzteil.
Und bei ATX-NT ist ein R bei 5V von 47 Ohm als Last vorhanden.
Wie es mit der Welligkeit aussieht, ist eine andere Frage.
Dietmar Schmunkamp schrieb:> ich habe das SP647 bei einem amerikanischen Anbieter gesehen, der sagt> es ist "aehnlich" dem MPU150 von Power One. Im Datenblatt des MPU150 ist> ein Mindeststrom von 3 A bei V1 (3,3V) und 0,3 A bei V3 angegeben.
Bitte nicht aus dem Zusammenhang reissen. Zitat DB MPU150:
1
Minimum Load, V1
2
Minimum load required to maintain regulation on V2 at maximum load.
3
MPU150-3300, V1 4A
4
All other models, V1 3A
Das heißt nur: falls auf dem V2 Ausgang die volle Last hängt, dann muß
auf dem V1 Ausgang mindestens der angegebene Strom fließen, damit die
Regelung die Spannung an V2 auf den im Datenblatt spezifizierten Wert
halten kann.
Dort steht aber weit&breit nichts, dass ohne Last das Ding kaputtgeht!!!
Bitte hier keine Gespenster and die Wand malen. Wenn ich ein
Stand-Alone-Netzteil mit Klemmen oder Stecker designen würde, dann wäre
ein Punkt im DB, dass das Ding leerlaufstabil sein muß.
Anders sieht es bei inegrierten Geräte-Netzteilen mit definierter Last
aus (Fernseher, Bildschirme, Verstärker...)...
@Lothar,
sorry, da habe ich wohl unabsichtlich etwas Verwirrung gestiftet, mir
war schon klar, dass eine Unterschreitung des Minimalstromes nur
bedeutet, das die entsprechende Ausgangsspannung auf dem anderen Zweig
nicht mehr innerhalb der Spec liegen muss und dass das nicht automatisch
zur Selbstzerstoerung fuehrt. Haette ich klarer ausdruecken sollen.
Dietmar