Schaltnetzteil Leerlauf

Gast #1949754
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Hallo Liebes Forum,
Ich habe mir vor kurzer zeit ein Schaltnetzteil bei Pollin 
gekauft,(http://www.pollin.de/shop/dt/MzYyOTQ2OTk-/Stromversorgung/Netzgeraete/Festspannungs_Netzgeraete/Schaltnetzteil_POWER_ONE_SP647.html) 
Kann man dieses Netzteil im Leerlauf laufen lassen?
Ich wollte es Eigentlich für meinen Serverschrank nehmen mit 1000. von 
Leds,Lüftern u.s.w. Aber wenn man dieses Netzteil nicht im Leerlauf 
laufen lassen darf, reichen mit sicherheit ein paar leds an den 3V 
ausgang und 4Lüfter am 12V ausgang nicht aus zum Verbrauchen. Was kann 
man dann nehmen damit es nicht im Leerlauf läuft?


MFG Moritz

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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie Behalten!
Gast #1949792
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Lastwiderstand ?

Konkretere Frage wäre, wieviel Standbyleistung sinnlos verbraten werden 
muß bis das Teil sauber läuft ohne zu husten. Dazu müßte man die 
Schaltung näher kennen und wissen wie die Reglung der einzelnen 
Spannungen überwacht wird.

24*365*0,30€* 0,x kw= Stromkosten pro Jahr

Eine andere Idee wäre: mit kleinem Printtrafo und einem dicken Relais 
dieses Netzteil erst einzuschalten wenn es wirklich gebraucht wird?
Gast #1949808
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Bei den angegebenen Ausgangsströmen kannst Du davon ausgehen, daß eine 
Grundlast benötigt wird. Bei den erzeugten Spannungen spricht einiges 
für Computeranwendung. Wenn es also eine PSon Leitung gibt, kannst Du es 
darüber an- und ausschalten.
#1949844
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Hallo Moritz,
man hat ja mehrere Ausgangsspannungen auf einer Wicklung. Eine 
Spannungsstabilisierung kann nur (in der Regel) auf eine Wicklung 
bezogen werden. Dann ist diese Spannung relativ stabil. Dafür werden die 
anderen Spannungen bei Leerlauf ansteigen. Beim PC möchte man sicher die 
5V stabil haben. Also wird vermutlich die 12V im Leerlauf stärker 
ansteigen.
Meine Idee wäre jetzt eine Zenerdiode mit Vorwiderstand einzusetzen. Sie 
sollte bei Nennspanung nur unwesentlich belastet werden.
Gruss Klaus.
Gast #1949847
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Moritz schrieb:
> was ist eine PSon Leitung?

Da Du das Netzteil gekauft hast, poste doch mal die Bezeichnungen der 
Anschlüsse. Eventuell ist dort von Haus aus eine Brücke drin. Also wäre, 
wenn mgl., ein Foto hilfreich.

Ansonsten musst Du mit 2 bis 3A Grundlast auf den 5V planen.
#1950768
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Hallo Moritz,
ich könnte mir vorstellen das im Leerlauf die 12V für regulären Betrieb 
zu hoch ansteigen. Deshalb hat man vermutlich eine Grundlast 
vorgeschrieben. Um Sicherheit zu erhalten könntest Du die 5V in 
Schritten mit immer weniger Last testen und schauen war die anderen 
Spannungen machen.
Gruss Klaus.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1950799
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Moritz schrieb:
> Ich habe mir vor kurzer zeit ein Schaltnetzteil bei Pollin
> gekauft...
> Kann man dieses Netzteil im Leerlauf laufen lassen?
Probiers doch einfach aus. Du hast es ja vor dir liegen... :-/

Ich habe hier Single- und Dual-Output-SNT von etlichen Herstellern (auch 
Power-ONE). Ich würde denen was husten, wenn das SNT ohne Last 
kaputtginge (z.B. bei einem Aderbruch).
#1951477
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Hallo,

ich habe das SP647 bei einem amerikanischen Anbieter gesehen, der sagt 
es ist "aehnlich" dem MPU150 von Power One. Im Datenblatt des MPU150 ist 
ein Mindeststrom von 3 A bei V1 (3,3V) und 0,3 A bei V3 angegeben. Das 
MPU150 hat allerdings nur 4 Ausgangsspannungen, ich wuerde aber diese 
Werte mal als Richtwerte verwenden.

Dietmar
Gast #1951516
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>Ja das problem ist wenn das SNT kaputt geht kann ich mir die
>verzögerungszeit nicht leisten bis ein neues hier ist. Geht ein SNT dann
>sofort kaputt im leerlauf oder hält es noch ein Bisschen?
Was bist du für ein Hasenfuß! Steck es an die Netzspannung und messe die 
Ausgangsspannungen. Wenn sie da sind, brauchst du dir keinen Kopf zu 
machen.
Ich habe noch kein industriell gefertigtes Schaltnetzteil gesehen, was 
ohne Last defekt gegangen wäre.
Vom Handy-NT ... bis zum PC_Netzteil.
Und bei ATX-NT ist ein R bei 5V von 47 Ohm als Last vorhanden.
Wie es mit der Welligkeit aussieht, ist eine andere Frage.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1951601
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Dietmar Schmunkamp schrieb:
> ich habe das SP647 bei einem amerikanischen Anbieter gesehen, der sagt
> es ist "aehnlich" dem MPU150 von Power One. Im Datenblatt des MPU150 ist
> ein Mindeststrom von 3 A bei V1 (3,3V) und 0,3 A bei V3 angegeben.
Bitte nicht aus dem Zusammenhang reissen. Zitat DB MPU150:
1
Minimum Load, V1 
2
Minimum load required to maintain regulation on V2 at maximum load.
3
MPU150-3300,      V1 4A
4
All other models, V1 3A
Das heißt nur: falls auf dem V2 Ausgang die volle Last hängt, dann muß 
auf dem V1 Ausgang mindestens der angegebene Strom fließen, damit die 
Regelung die Spannung an V2 auf den im Datenblatt spezifizierten Wert 
halten kann.

Dort steht aber weit&breit nichts, dass ohne Last das Ding kaputtgeht!!!

Bitte hier keine Gespenster and die Wand malen. Wenn ich ein 
Stand-Alone-Netzteil mit Klemmen oder Stecker designen würde, dann wäre 
ein Punkt im DB, dass das Ding leerlaufstabil sein muß.
Anders sieht es bei inegrierten Geräte-Netzteilen mit definierter Last 
aus (Fernseher, Bildschirme, Verstärker...)...
#1952288
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@Lothar,

sorry, da habe ich wohl unabsichtlich etwas Verwirrung gestiftet, mir 
war schon klar, dass eine Unterschreitung des Minimalstromes nur 
bedeutet, das die entsprechende Ausgangsspannung auf dem anderen Zweig 
nicht mehr innerhalb der Spec liegen muss und dass das nicht automatisch 
zur Selbstzerstoerung fuehrt. Haette ich klarer ausdruecken sollen.

Dietmar

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