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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik XMega mit 24Mhz


Autor: Jochen Kuehner (jogibear9988)
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Wenn ich einen XMega mit 24MHz benutzen möchte und an einem UART eine 
Kommunikation benutzen möchte, muss Ich diesen dann mit einem quarz 
verwenden, oder kann Ich den internen taktgeber runtertakten? Und ist 
dieser genau genug?

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Das kommt auf die Baudrate an. Bei 115200 wirst du mit internem 
Oszillator sicher Probleme bekommen. Mit 9600 sollte es allerdings 
klappen.

Gruß Skriptkiddy

Autor: holger (Gast)
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>Das kommt auf die Baudrate an. Bei 115200 wirst du mit internem
>Oszillator sicher Probleme bekommen. Mit 9600 sollte es allerdings
>klappen.

Falsch. Wenn der interne Taktgenerator ungenau ist dann
ist er für 115200 genauso ungenau wie für 9600. Die Baudrate
wird schliesslich vom Takt abgeleitet.

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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holger schrieb:
> Wenn der interne Taktgenerator ungenau ist dann
> ist er für 115200 genauso ungenau wie für 9600. Die Baudrate
> wird schliesslich vom Takt abgeleitet.

Richtig, sofern du den relativen Fehler meinst. Dieser Fehler im Takt 
wird dir jedoch bei seriellen Schnittstellen noch verziehen, wenn die 
Baudrate nicht all zu hoch und der Fehler nicht exorbitant hoch ist.

Gruß Skriptkiddy

Autor: Heinz (Gast)
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Mit dem internen Oszillator habe ich als ich die ersten Muster bekommen 
habe problemlos daten mit 115200baud übertragen können bei verwendung 
der internen Oszillatoren.

Autor: Jochen Kuehner (jogibear9988)
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Irgendwo glaube Ich auch gelesen zu haben, das als externes Quarz max 
16Mhz gehen! Stimmt das?

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Jochen Kuehner schrieb:
> Irgendwo glaube Ich auch gelesen zu haben, das als externes Quarz max
> 16Mhz gehen! Stimmt das?

Das sollte im Datenblatt stehen. Einfach mal reinschauen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Der interne Oszillator des Xmegas wird werkseitig kalibriert und ist 
daher deutlich genauer als bei den Atmegas und der Baudratengenerator 
funktioniert durch seine hohe Aufloesung fast mit jedem Systemtakt ohne 
nennenswerten Fehler. Sollte also klappen. Persoenlich wuerd ich aber 
trotzdem einen externen Quarz verwenden.

Greets,
Michael

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Jochen Kuehner schrieb:
> Irgendwo glaube Ich auch gelesen zu haben, das als externes Quarz max
> 16Mhz gehen! Stimmt das?

Das stimmt, dafuer hast Du eine interne PLL, womit Du den Takt 
verfielfachen kannst, auf bis zu 128MHz fuer die interne Peripherie oder 
z.B. 64MHz fuer das EBI-Interface.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Um auf 24Mhz zu kommen, sollte also ein 12Mhz-Quarz mit 2-facher PLL 
verwendet werden.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Wenn Du Baudraten berechnen willst check mal das hier:
http://svn.coremelt.net/atxmega128a1_board/trunk/t...

Damit kannst quasi fuer jeden Systemtakt Deine Baudraten generieren. Das 
is schon wirklich ne Neuerung zu den alten AVR.

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