ADC-Beschaltung dsPic

Gast #1951884
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Hallo Leute,
ich mach jetzt das erste Mal mit meinem Pic so richtig rum. Es geht hier 
bei diesem Thread jetzt über die Beschaltung des ADC.
An Vref+ liegt eine Referenzspannungsquelle mit 3,3V Ausgang. Vref- an 
AGND/DGND. Sowohl die Versorgung der Referenzspannungsquelle als auch 
AVDD wird gefiltert. Die ganze DVDD-Versorgung und deren Stützung ist 
auf einem anderen Blatt. Interessiert hier ja auch nicht.

Jetzt geht es darum wie ich die AD-Eingänge am besten beschalte. Messen 
will ich zunächst einmal dauerhaft die verschiedenen 
Versorgungsspannungen des Systems (2,8V / 3,3V / 5,0V).

Hierzu würde ich jedem AD-Eingang zunächst einmal eine Z-Diode mit 3,3V 
voranstellen. Rein zum Schutz des Eingangs. Bei Spannungen größer 3,3V 
kommt dann ein Spannungsteiler noch davor. Bei 5,0V Messspannung eben 
ein Spannunsteiler mit hohen R, damit wenig Querstrom fließt.
Alternativ will ich auch noch so einfach ein paar ADC-Kanäle "nach 
Außen" legen, falls irgendwann mal noch was dazu kommt.

Oder istr die Beschaltung gemäß 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:St_avr.png vorzuziehen?
Es kommt natürlich immer auf das zu messende Signal an wegen 
Grenzfrequenzen und Aliasing und so, ok. Aber ich gehe (jetzt) davon 
aus, dass ich keine (hoch-) dynamischen Signale messen werde.

Hab bis jetzt noch nit viel mit dem ADC gemacht und bin für jegliche 
Ratschläge dankbar.
Angehängte Dateien:
#1952894
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Zum Ersten. Die Zehnerdiode von 3.3V kannste kuebeln. Eine gruene LED 
ist besser. Als erste sollte man die erforderliche Bandbreite beachten. 
Und dann die moegliche Ueberspannung. Falls die Bandbreite gegen Null 
geht, ist ein Seriewiderstand passend. Also hinreichend hochohmig 
messen. zB ein Seriewiderstand, dann die LED, und nochmals ein 
Seriewiderstand zum ADC.
Gast #1953271
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Hallo dsPicler,

arbeite viel mit den 33FJxx-Chips, nette Teile.

Die Z-Diode kannst Du, wie mein Vorredner schon schrieb, weglassen.

Bei hochohmigen Spannungsteilern solltest Du parallel zum unteren 
Widerstand einen Kondensator (grob > 10n) anschließen, da der 
Wandlereingang im Samplingmoment ziemlich niederohmig wird. Siehe auch 
Datenblatt "Recommended Impedance of Analog Voltage Source < 200 Ohm."

Jeder Pin (zumindest jeder Analogpin) hat interne Schutzdioden, die 
einige mA vertragen. Wenn Du sicher gehen willst, solltest Du noch 
externe Schutzdioden (Schottky) anschließen. Siehe Anhang. Ich nehme da 
gerne z.B. PMEG4002. Der 100 Ohm Widerstand ist nur mit externen Dioden 
notwendig, da die Flussspannung der externen Dioden höher sein kann, als 
die der internen.

David
Angehängte Dateien:
Gast #1957547
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Ähm, jo. Ich meinte eigentlich auch Schottky-Dioden und keine Z-Dioden 
:D
Aber gut. Dann werde ich wohl solch ein Schottky-Dioden-Array einsetzen.

Nochmal ne Frage: Was für einen Vorteil brächte ein (zusätzlicher) 
Spannungsfolger? Mehr als die bloße Impedanzwandlung?

Danke schonmal.
Gast #1968547
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Direkt vor die AD Eingangspins sollten noch Widerstände von z.B. 200 
Ohm. Nur so wirken die Externen Dioden und die internen als 2-stufiger 
Schutz. Bei der 3.3 V Spannung gehört dann eventuell noch ein Schutz 
gegen Überspannung ran, vor allem wenn die Widerstände am Eingang eher 
klein sind.
Gast #1968551
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Ja die hatte ich vergessen und zwischenzeitlich berücksichtigt.
Was könnte ich da als Überspannungsschutz verwenden? Ne normale 
TVS-Diode mit 3,3V Grenzsspannung? Die 3,3V werden aus nem LDO oder 
DC/DC kommen. Weiß ich noch nich so genau. Achso... da fällt mir auf: 
Sollten die 3V3 über den Schottky-Dioden Analogspannung oder 
Digitalspannung sein... Wohl eigentlich das gleiche wie an AVDD oder?

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