Mischer Typwahl

OP #1956750
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Hallo allerseits,

für den Einsatz in einem KW Empfänger plane ich eine Mischung auf die 
erste ZF von 48 MHZ und werde dazu einen Mischer einsetzen, zur 
Verfügung stehen ein passiver Mixer (minicircuits) und zB SA612. 
Alternativ kann ich mir einen Mischer auch selbst bauen, und zwar sowohl 
passive als auch aktive.

Wie würdet ihr entscheiden?

Gruss

Robert
Gast #1957000
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Michael X. schrieb:
> Der NE/SA612 hat Kofferradioqualität

Naja soooo schlecht ist der auch nicht.Es kommt immer auch darauf an ,an 
welcher Antenne du den Rx betreiben willst .Bei portablen Eisatz an 
einfachen Antennen spielt die Großsignalfestigkeit eine eher 
untergeordnete Rolle ...stromsparen ist da angesagt und da hat der Ne 
612 die Nase vorne.
Bei einem Stations-Rx ist natürlich ein Ringmischer erste Wahl.
Ich baue immer mit Augenmaß und meine ,ein Bauer braucht auf dem Feld 
einen Traktor und keinen Porsche.
#1960925
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R. Freitag schrieb:
> Wie würdet ihr entscheiden?

Hängt von der Anwendung ab. Bei einer log Per. 18 Elemente KW Antenne 
von 3-30MHz würde ich ein Very High Level Ringmischer moit +27dbm LO 
Leistung nehmen. Bei einen Weltempfänger der ausschliesslich mit einen 
HF-Wedel unterm Teppich ( sprich Teleskopantenne ) betrieben wird eine 
SA612.

Es hängt eben sehr davon ab wie breitbandig die Antenne ist und wie hoch 
der zu erwarteten Summenpegel der Antenne ist.

Ralph Berres
Gast #1961089
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Gönn dir mal die Bücher "HF-Arbeitsbuch" und 
"Funkempfänger-Schaltungstechnik praxisorientiert" von Eric T. Red. Da 
findest du alles, was du suchst (ausschließlich kommerzielle 
Schaltungstechnik mit genauen Beschreibungen und Bauteileangaben).
Moderator Persönliche Seite #1961311
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R. Freitag schrieb:
> Die angedachte Antenne ist eine magnetische Antenne, die mit einem
> eigenem Vorverstärker (ca +20 dB) betrieben werdne soll. Unterste
> Frequenz ist 150 kHz.

Abgestimmt oder unabgestimmt?

Wenn abgestimmt, dann hast du ja dein Nutzsignal schon gut
vorgefiltert, dann ist die Großsignalfestigkeit des Mischers
ziemlich egal.  Wenn unabgestimmt, dann darfst du dir als erstes
über die Großsignalfestigkeit deines Vorverstärkers Gedanken
machen, denn der muss dann den ganzen Wellensalat ohne weitere
Intermodulationsprodukte verkraften, und danach darfst du dir
einen großsignalfesten Mischer setzen — der wiederum ein kräftiges
Oszillatorsignal benötigt, für dessen Erzeugung man den Strom
besser aus der Steckdose beziehen sollte.  Thermische Probleme sollte
man dann auch nicht außer acht lassen, denn wenn man +23 dBm (oder so)
an Oszillatorpegel erreichen will, dann hat man in der Umgebung des
Oszillators einen Leistungsumsatz von vielleicht 1 W.  Die entstehende
Wärme wiederum muss man erstmal so ableiten, dass sie nicht im Betrieb
noch nennenswert die Frequenz beeinflusst ...

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