Hallo,
Ich habe von einem Kumpel eine CF Karte mit Adapter auf IDE 44Pol
bekommen darauf soll sich ein Linux und Daten die ich brauche befinden.
Wenn ich die Karte in meinen Kartenleser lege meint Windows das ich ihn
formatieren sollten dies will ich aber nicht wegen den Daten! Wenn ich
mir die Eigenschaften ansehe sehe ich das dass Datensystem von Typ Raw
ist!
Kennt jemand das Dateisystem?
Wenn ich die Karte im VMware Mounte lädt er Linux!
Wie komm ich an die Daten?
PS: Das Laufwerk muss bootbar bleiben!
MFG und Vielen Dank im Voraus
Als "Raw" bezeichnet Windows wohl alle Dateisysteme, die es nicht kennt.
Ist vermutlich ext2/3/4 drauf.
Vielleicht ist die karte auch noch Partitioniert, dann wird Windows auch
nur die erste Partition öffnen wollen.
=> am einfachsten: Linux (z.B. von Live-CD) booten, Karte einstecken,
Daten runterkopieren.
Das mit der Live CD hab ich schon ausprobiert... Linux erkennt die
Karte, aber ich kann die KArte irgendwie nicht mounten :( weißt du wie
das geht?
Ich hab eine Ubuntu Live CD
> ich kann die KArte irgendwie nicht mounten
Wenn du den Inhalt der Karte als Image kopieren willst, musst du sie
auch garnicht mounten. Sondern nur vom device in eine Datei kopieren
(z.B. mit dd).
Das Image kannst du dann über loopback mounten oder auf ein anderes
device kopieren. Ansonsten..
> weißt du wie das geht?
man mount
Je nach Live-CD wird sie beim Einstecken automatisch gemountet,
z.B. in ein Unterverzeichnis von /media... oder /mnt....
Wen das nicht passiert, dann als root:
- Verzeichnis anlegen (z.B. /meinecf).
- nachschauen, welche SCSI- (oder Pseudo-SCSI-)-Laufwerke es gibt
mit more /proc/scsi
Das sieht bei etlichen Laufwerken so aus:
1
root@i4a:/etc # more /proc/scsi/scsi
2
Attached devices:
3
Host: scsi1 Channel: 00 Id: 01 Lun: 00
4
Vendor: ATA Model: WDC WD1002FBYS-0 Rev: 03.0
5
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 05
6
Host: scsi2 Channel: 00 Id: 00 Lun: 00
7
Vendor: FUJITSU Model: MAW3300NP Rev: 0104
8
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 03
9
Host: scsi3 Channel: 00 Id: 04 Lun: 00
10
Vendor: TANDBERG Model: MLR3 Rev: 0404
11
Type: Sequential-Access ANSI SCSI revision: 02
12
Host: scsi35 Channel: 00 Id: 00 Lun: 00
13
Vendor: Generic Model: USB SD Reader Rev: 1.00
14
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00
15
Host: scsi37 Channel: 00 Id: 00 Lun: 00
16
Vendor: Generic Model: USB CF Reader Rev: 0.00
17
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
18
Host: scsi37 Channel: 00 Id: 00 Lun: 01
19
Vendor: Generic Model: USB SD Reader Rev: 0.00
20
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
21
Host: scsi37 Channel: 00 Id: 00 Lun: 02
22
Vendor: Generic Model: USB MS Reader Rev: 0.00
23
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
24
Host: scsi37 Channel: 00 Id: 00 Lun: 03
25
Vendor: Generic Model: USB SM Reader Rev: 0.00
26
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
(typischerweise deutlich weniger)
Daraus kann man jetzt sehen, welche Massenspeicher es sind
und die abzählen (es zählen nur Blockgeräte, also das
Bandlaufwerk TANDBERG Model: MLR3 im obigen Beispiel wird
nicht mitgezählt):
a) WDC WD1002FBYS-0
b) MAW3300NP
c) USB SD Reader
d) USB CF Reader
usw.
- Diesen Buchstaben des gewünschten Geräts (a, b, c, ...)
beim Abzählen nimmt man, um den Devicenamen des gesamten
Laufwerks zu bilden.
Die WDC WD1002FBYS-0 wäre also /dev/sda, die MAW3300NP
wird zu /dev/sdb, USB SD Reader ist /dev/sdc etc.
Angenommen, /dev/sdb wäre der richtige Name.
- Dann kann man nachschauen, welche Partitionen es darauf gibt:
1
root@i4a:/etc # fdisk -l /dev/sdb
2
3
Disk /dev/sdb: 300.0 GB, 300000000000 bytes
4
255 heads, 63 sectors/track, 36472 cylinders
5
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
6
Disk identifier: 0x6049ef3b
7
8
Device Boot Start End Blocks Id System
9
/dev/sdb1 * 1 11473 92156841 7 HPFS/NTFS
10
/dev/sdb2 11474 13905 19535040 82 Linux swap / Solaris
11
/dev/sdb3 13906 36472 181269427+ 83 Linux
Daran sieht man, daß es 3 Partitionen gibt.
Die heißen hier /dev/sdb1, /dev/sdb2 und /dev/sdb3.
- Angenommen, die /dev/sdb3 wäre die gesuchte.
Dann kann man mit:
mount /dev/sdb3 /meinecf
die Partition in das oben erzeugte Verzeichnis mounten und
sieht dann im Verzeichnis den Inhalt der Partition als
Verzeichnisse und dateien.
Hallo,
fdisk -l /dev/sdc
Konnte dev/sdc nicht öffnen
sudo mount /dev/sdc media/CF
umount: /dev/sdc: unbekanntes Gerät
sudo mount /dev/sdc1 media/CF
mount: Gerätedatei /dev/sdc1 existiert nicht
Scheint so als ob die Festplatte unpationiert ist?!?!
Weiß jemand etwas?
Kann man due Karte Vielleicht nur mit dem IDE adapter benutzen??
Vielen dank schon mal euch beiden:)
MFG
dann zieh doch mal bitte die Karte ab, mach als root folgendes:
tail -cf /var/log/messages
Steck dann die Karte ein und zeige die Ausgabe des tail...,
wenn sich nach ein paar Sekunden alles beruhigt hat und nichts
mehr kommt.
Da hast du aber doch nicht nur die CF-Karte eingesteckt,
sondern einen Multikulti-Adapter für CF, SD und Smartmedia?
Wenn ich das richtig interpretiere, isr /dev/sdb1 dein Freund.
Zieh aber doch mal (bei laufendem tail...) die CF ab, und stecke
sie kurz danach wieder ein.
Dann siehst du doch, ob es sdb oder sdc ist.
Aber nur die CF-Karte, nicht den ganzen Kartenleser!
Zwie Blum schrieb:> da kommt davon, wenn allo so viel osten ... da kriegt man die> korrekturen der typos nicht mehr rein ... ;-)
jetzt streng dich mal an, das noch zu korrigieren! :-)
@Klaus Wachtler
Nein es ist ein Interner Kartenleser ich habe nur die Karte eingesteckt
@Zwie Blum
Es kommt: mount: Sie müssen den Dateisystemtyp angeben
Vielen Dank
tja ... bist du dir sicher, dass da was drauf ist/war?
anders gefragt: wenn du das ding mit vmware bootest, was hindert dich
dann, die daten auf ein laufwerk zu kopieren?
> Da es ein Mini Linux ist und ich das Passwort nicht habe..:(
Nuuuu .... da würd' ich mal sagen, du fragst deinen Kumpel, der dir das
Ding gegeben hat :-)
root@ubuntu:/tmp# fdisk -l /dev/sdb
Platte /dev/sdb: 32 MByte, 32112640 Byte
4 Köpfe, 32 Sektoren/Spur, 490 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 128 × 512 = 65536 Bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x00000000
Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sdb1 * 1 489 31280 4 FAT16 <32M
root@ubuntu:/tmp#
Mein Kumpel weiß das Passwort selber nicht mehr.. Er kennt sich nicht so
aus er meinte die Karte wäre aus einen Thin Client oder sowas...
Könnt ihr mir helfen??
MFG
Lass es mich so ausdrücken: wer auch immer das Ding gebaut hat, er hat
Wert darauf gelegt, dass es nicht so leicht kopiert werden kann. Im
besonderen ist der Partitionstyp "FAT16" nur zum verschleiern gedacht -
und das funktioniert ja ganz gut. Welches Filesystem es wirklich ist ,,
tja ... kannst ja ein 1:1 Image irgendwo raufladen, ist ja nicht so
riesig das ganze. Ohne Image kann dir wohl keiner weiterhelfen.
Du hast jetzt 3 Möglichkeiten:
a) selber Hand anlegen, ordendliche Analyse des Bootvorganges
(Bootloader, Kernelmeldungen - sofern sichtbar, Kernel + initrd
extrahieren, ...)
b) Image zur Verfügung stellen und hoffen dass dir jemand die Arbeit
abnimmt.
c) lass es sein.
Es gibt ja auch Embedded-Linux, die von einem FAT oder gar raw
nur eine komprimierte Imagedatei 1:1 laden, das Dateisystem des
zu bootenden Linux inkl. aller Daten ist dann gar nicht direkt
auf der Karte zu finden.