Sepp schrieb:
> das entladen einer Spule wie ich es bereis versucht hatte ist ja im
> prinzip aufgebaut wie ein parallel schwingkreis nur dass ich das ganze
> kurz bestrome und dann wieder ausschalte - dabei wird dann der
> entladedirac der L genutzt.
um welches Medium handelt es sich denn ? Bei Luft wird man eher unter 50
kHz bleiben und in Festkörpern oder Flüssigkeiten sind Frequenzen weit
über 1 MHz üblich.
Wie dem auch sei: Wenn Du die Spule parallel zum Wandler betreibst,
besteht die Gefahr, dass das Ganze auf der Resonanzfrequenz von Spule
und Parallelkapazität des Wandlers schwingt, sodass u.U. keine Energie
in den Wandler eingekoppelt wird. Weiterhin hast Du das Problem, dass
die Schwingung schnell wieder abklingen muß, damit Du das Echo möglichst
eindeutig vom Sendeimpuls unterscheiden kannst, insbesondere bei kurzen
Laufzeiten. Ich nehme mal an, dass der Wandler sowohl Sender als auch
Empfänger sein soll. Der Sendeimpuls sollte also vom Empfänger
ferngehalten werden.
Zum Erzeugen des Sendeimpulses könnte man z.B. eine Spule aufladen und
deren Energie zur langsamen Aufladeung der Wandlerkapazität nutzen. Der
Sendeimpuls wird dann durch schnelles Entladen des Wandlers initiiert.
Ein wenig Schaltungsaufwand ist dazu aber schon nötig.
Jörg