Du meinst also ein zweites möglichst unabhängiges System. Bei
Übereinstimmung beider Systeme wird der Schaltvorgang erst ausgeführt
...
Prinzipiell eine gute Überlegung aber die Erfahrung zeigt, dass die
Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall eines ICs (generell) im Rahmen
seiner vom Hersteller angegebenen Lebensdauer absolut vernachlässigbar
ist. Nahezu alle Fehler rühren von Bugs aus der Software, Fehler in den
mechanischen Systemen und Spannungs/- Stromversorgungsproblemen.
Das Problem ist, dass das alles Fehler sind die immmer beide CPLDs
betreffen.
Es wesentlich wichtiger, Systeme redundant auszulegen und eine gute
Fehlererkennung zu planen die im Notfall Sicherheitsabschaltungen, etc
vornehmen.
Ich würde eher auf mechanische / hardwaretechnische Blockaden setzten
denn 2 mal einne CPLD einzusetzen der den gleichen Fehler hat wie sein
Gegenüber.
Wann ich soetwas anwenden würde, ist wenn ich 2 unabhängige
Programmierer hätte und beide mit der gleichen Aufgabe betraue. Die
Wahrscheinlichkeit, dass beide den gleichen Fehler einbauen ist rel.
gering. Entstehende Probleme sind fehlenden Synchronisation und Probleme
beim Vergleich (wer vergleicht, wie zuverlässig ist die Kommunikation
zwischen den beiden CPLD ? ...). Ich möchte behaupten, dass die
Warscheinlichkeit für einen Ausfall der seriellen Kommunikation um
einige dutzend Zehnerpotzenzen höher ist als die eines CPLD-Fehlers.
(ich weiß, dass die serielle Kommunikation hier nicht angebracht ist -
nur Anschauungsbeispiel).
Limitierender Faktor bei der Zuverlässigkeit ist so gut wie immer der
Mensch ...