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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Referenzspannung +-10V


Autor: Max (Gast)
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Ich habe noch eine Frage wegen Referenzspannungen:
Ich brauche sehr genaue +-10V. +10V sind kein allzu großes Problem, da 
gibt es fertige Referenzspannungsquellen mit 0,05% Spannungsgenauigkeit 
und <5ppm/°C Temperaturkoeffizienten.
Für negative Spannungen habe ich aber nichts vergleichbares gefunden.
Wie macht man das normalerweise?

Autor: mhh (Gast)
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Schau mal ins Datenblatt des LT1021-10, da ist ein Bsp. aufgeführt.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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LT1019 Datenblatt, Seite 12
Die erfüllt deine Anforderungen und kann auch negative Spannungen regeln

Autor: Skua (Gast)
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Invertierender Opamp

oder Ausgang der Referenz auf GND und GND der R. als Ausgang.

Autor: Jens G. (jensig)
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(Fast) Jede Referenz läßt sich für pos. und auch neg. Spannungen nutzen. 
Von ausen betrachtet ist das doch nur ein Zweipol, dem es egal ist, ob 
der "über oder unter" der Masse hängt.

Autor: Anja (Gast)
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Jens G. schrieb:
> dem es egal ist, ob
> der "über oder unter" der Masse hängt.

nicht ganz die Lastausregelung (Innenwiderstand) ist bei der LT1019 
Faktor 5-10 schlechter bei negativer Ausgangsspannung.

Gruß Anja

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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Hallo ,

anbei mal ein Beispiel. Es hat bestimmt nicht die Specs,  die vom To
angegeben wurden. Aber schlecht ist es auch nicht.
Vielleicht dient es als Ideengeber für sowas.
evt. mal den TL durch was besseres ersetzen.

Gruss Klaus

p.s.
Ich seh grad die Unsymmetrie

R15 u nd C1 befinden sich natürlich auch im negativen Zweig
C2 gehört auch in den negativen Zweig
R9 und R12 sind natürlich gleiche Werte

Verezeit die alte Skizze

Autor: Jens G. (jensig)
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@Anja (Gast)

>Jens G. schrieb:
>> dem es egal ist, ob
>> der "über oder unter" der Masse hängt.

>nicht ganz die Lastausregelung (Innenwiderstand) ist bei der LT1019
>Faktor 5-10 schlechter bei negativer Ausgangsspannung.

Ich bin jetzt bei Referenzen gewesen, die so ähnlich wie eine Z-Diode 
(nach außen) funktionieren - also eben ein Zweipol. Dein LT1019 ist ein 
3-Pol.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ich wuerd auch die +10V referenz, die eh schon da ist invertieren. Ein 
OpAmp mit niedigem Offset und kleiner Drift, zB ein LT1884, oder so 
passt da.

Autor: Anja (Gast)
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Jens G. schrieb:
> Ich bin jetzt bei Referenzen gewesen, die so ähnlich wie eine Z-Diode
> (nach außen) funktionieren - also eben ein Zweipol. Dein LT1019 ist ein
> 3-Pol.

Jens G. schrieb:
> (Fast) Jede Referenz läßt sich für pos. und auch neg. Spannungen nutzen.

Dann darfst Du nicht behaupten "fast jede Referenz". Ich kenne mehr 
3polige als 2polige Referenzen vor allem wenn höhere Genauigkeiten 
gefordert sind.
Übrigens: Die LT1019 wird im negativen Zweig als 2-pol betrieben jedoch 
mit schlechteren Daten bezüglich Lastausregelung.

A...aha Soooo. schrieb:
> Ich wuerd auch die +10V referenz, die eh schon da ist invertieren. Ein
> OpAmp mit niedigem Offset und kleiner Drift, zB ein LT1884, oder so
> passt da.
Ich würde einen LTC1150 (zero drift) nehmen.
Genauso wichtig sind entsprechende Widerstände mit kleinem TC. z.B. aus 
der Z201-Reihe von Vishay.
http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...

Es gibt übrigens auch duale Referenzen z.B. die VRE102 von Thaler:
http://www.cirrus.com/en/products/vre100-101-102.html

erhältlich z.B. bei Digikey
http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.d...

Gruß Anja

Autor: Michael (Gast)
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Jens G. schrieb:
> (Fast) Jede Referenz läßt sich für pos. und auch neg. Spannungen nutzen.
> Von ausen betrachtet ist das doch nur ein Zweipol, dem es egal ist, ob
> der "über oder unter" der Masse hängt.

Richtig, Problem nur: Einige SPG-Regler interessiert es wie der Strom 
durch sie durchfließt, spricht man muss eventuell eine gemeinsame Masse 
aufsplitten in Masse_+UB und Masse_-UB. Könnte etwas Medium werden.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Anja schrieb:
> Genauso wichtig sind entsprechende Widerstände mit kleinem TC. z.B. aus
>
> der Z201-Reihe von Vishay.


Nein, soweit muß man nicht gehen -- außer man arbeitet im Bereich der 
LM3999/LT1000 Regionen  .-))

Der absolute Tempco der Widerstände  ist zwar richtungsweisend für Deien 
Auswahl, aber nicht primär relevant.
Es genügt vollauf, wenn der Tempco der R nahezu gleich ist. Es geht also 
mit "üblichen" 50ppm/K Widerständen, solange deren relativer Temco 
gleich groß ist - und wenn man da aus einer Charge verbaut, kommt man 
leicht unter 2ppm/K.

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