Hallo Condi,Olibert,
wie gesagt, einige Standorte sind sehr abgelegen, können nur im Sommer
unter schwierigen Bedingungen erreicht werden. Dort steht ein localer
Communikationspunkt der seit Jahren funktioniert. Man könnte diesen auch
weiterhin lokal betreiben. Aber man hat die Idee ihm eine IP Addresse zu
geben mit einem RB433AH um seine Audio Pakete primär und ohne das
irgendwelche Auswirkungen auf den Communikationspunkt auswirken er auch
eine IP Addresse ,sagen wir in einem kleine ROM wo die IP und MAC
Addresse drin steht. Spass hat man auf dem Kommunikationspunkt selber
und wenn die Sicherheit gewährleistet ist das vom Netz keinerlei
Auswirkungen bezogen auf die Betriebssicherheit des
Kommunikationspunktes geschieht die nächsten Jahre und Jahrzehnte in
diesen Ländern ist der STandortbetreiber bereit diesen einzubinden und
seinen Standort als Möglicher Punkt zur Verfügung zu stellen damit er
wenig oder gar keinen Aufwand hat. Er ist 80 Jahre und hat keinen Bock
auf im Eis und Schnee hochzukrakseln und das Ding zu warten. Die
Hostliste ist eine Liste die sich nur wenig oder gar nicht ändert. Also
wenn mal ein Betreiber verstirbt, ändert sich eventuell was aber
meistens soll das Ding laufen und wenn in 10 Jahren mal einer Wartung
macht und ein paar Kondensatoren auswechselt ok aber das Ding soll
laufen. In der Hostliste ändert sich auf der STandortliste, nennen wir
sie mal Backboneliste vielleicht 1 Promille pro Jahr. Wenn eine Änderung
stattfinden soll wird ein Rom neu gebrannt und im Sommer ausgetauscht.
Danach 1 Jahr bleibt das Backbone gleich. Wie gesagt die Audio Packet
zuerst und wenn dann noch Kapazität ist die anderen Packet, sagen wir
Video und Daten. das sind die Vorschriften bzw. nur unter diesen
Minimumanforderungen nehmen die Länder teil. Sonst verzichten diese auf
das Netzwerk. Jedes Land ist Autonom und jeder Standort bestimmt selber
was er macht. Klar es sind Menschen am Standort aber die können
teilnehmen müssen aber nicht und sind nur bereit teilzunehmen wenn sie
keinen DNS und Sicherheit bekommen, das wenn z.B. im Notfall oder im
Katastrophenfall das Internet zusammenbricht ihre Communikationspunkte,
ihr zukünftiges Netzwerk noch funktioniert. Wie gesagt diese Gruppe der
Standortbetreiber ist die grosse Mehrheit und ohne deren Zusammenarbeit
bricht das ganze Netz zusammen bzw. ist das Netzwerk wie ein
Flickenteppich und wird sich auch nicht weiter entwickeln. Es ist ein
Kompromiss gefragt und zwar so das er zukunftsorientiert ist, sicher
ist, dezentral ist, minimum an hierarchie sagen wir IP, Subnetz ist
vorhanden, A Klasse, verschiedene Länder also Gentlemen Agreements,
Pflege der IP Hostliste durch die Betreiber mit ROM bzw. dem RB433AH,
durch Remote, durch Gruppen mindestens 2 Menschen, maximal durch die
Nachbarn oder Kollegen bzw. durch eine Gruppe die sich aus mindestens 6
Personen zusammensetzt pro Land, wobei die ersten 2 Personen aus Audio
Leuten, 2 Personen aus Video Leuten und 2 Personen aus Daten Leuten
zusammensetzt. Beschlüsse müssen einstimmig sein und auf den
Zusammenkünften einmal pro Jahr bzw. alle 3 Jahre länderübergreifend
abgestimmt werden.