Störungen beim Auslesen der Drehzahl von PWM-Lüftern (ATmega168)

#1971731
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Ich schreibe gerade ein Programm, welches die PWM-Lüfter eines Apple 
Power Mac G5 steuern soll.
(ähnlich diesem: http://www.sidewindercomputers.com/de80trblhisp.html 
allerdings mit PWM-Eingang)

Nach einigem herumexperimentieren fand ich nun auch endlich die 
Anschlussbelegung heraus...
Anschlussbelegung der Lüfter:
1
Stecker:
2
 -------
3
|o o o o|
4
|-------|
5
 4 3 2 1
6

7
4 - PWM-Eingang
8
3 - GND
9
2 - Tacho-Signal (open collector)
10
1 - +12 V
Es ist zu beachten, dass die Lüfter ohne PWM-Signal gar nicht laufen! 
(im Gegensatz zu normalen PWM-Lüftern) Die niedrigste Leistung, bei der 
diese Lüfter noch zuverlässig laufen, ist etwa 55%.
Laut Intel-Datenblatt sollte f(PWM) zwischen 21 kHz und 28 kHz liegen, 
meines beträgt 31,25 kHz. Könnte das zu Problemen führen?

Im Anhang das Programm, mit dem ich ein Lüfter über einen ATmega 168 
ansteuere und die Drehzahl auslese.

Mein Problem:
Das Auslesen der Lüfterdrehzahl funktioniert nur, solange die Lüfter mit 
100% angesteuert werden.
(etwa 4200 U/min - da es Hochdrehzahllüfter sind)
Sonst scheint das PWM-Signal das Tachosignal zu stören, sodass dieses 
nicht mehr auszuwerten ist.
(irrwitzige Werte bis über 20000 U/min)

Hat jemand Erfahrungen mit der PWM-Ansteuerung gemacht?

Kann ich die Störungen vielleicht eliminieren?
____________
Nachtrag:
habe gerade festgestellt, dass die Elektronik nur Drehimpulse gibt, 
solange das PWM-Signal HIGH ist. Ich könnte also zum Auslesen kurzzeitig 
5 V DC anlegen.
Das würde allerdings die ganze PWM-Steuerung zunichte machen, da dann zu 
jedem Auslesevorgang 300 ms lang 100% anliegen. Damit würde der Lüfter 
zwar noch zu steuern sein (da insgesamt sowieso immer über 50% anliegen) 
aber er gibt in diesen 300 ms störende Geräusche von sich!
Angehängte Dateien:
Gast #1972230
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Erik H. schrieb:
> Das sind ja auch keine normalen PWM-Lüfter... Diese sollten nämlich nach
> Intel-Standard auch ohne PWM-Signal laufen, was die Mac-Lüfter nicht
> tun.

Ich vermute stark, die Mac-Lüfter machen das auch. "Ohne PWM-Signal" 
heißt, dieser Pin ist nicht angeschlossen, was gleichbedeutend mit 
"high" ist. Stehen bleiben sie nur, wenn die Leitung andauernd auf Masse 
gezogen wird.

Erik H. schrieb:
> habe gerade festgestellt, dass die Elektronik nur Drehimpulse gibt,
> solange das PWM-Signal HIGH ist. Ich könnte also zum Auslesen kurzzeitig
> 5 V DC anlegen.

Sicher, dass du dann nicht PWM-Leitung und Spannungsversorgung/Masse 
verwechselt hast?
#1972475
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Andreas B. schrieb:
> Ich vermute stark, die Mac-Lüfter machen das auch. "Ohne PWM-Signal"
> heißt, dieser Pin ist nicht angeschlossen, was gleichbedeutend mit
> "high" ist. Stehen bleiben sie nur, wenn die Leitung andauernd auf Masse
> gezogen wird.

Das würde bedeuten, dass die Lüfter einen internen Pullup-Widerstand 
haben, allerdings fließen in den PWM-Eingang bei angelegtem HIGH: 6 mA , 
und bei LOW: 0 mA. Es käme also höchstens ein Pulldown-Widerstand in 
Frage. (freiliegend wäre also LOW)
Aber die Lüfter laufen weder mit angelegtem LOW noch mit frei liegendem 
PWM-Eingang.


> Sicher, dass du dann nicht PWM-Leitung und Spannungsversorgung/Masse
> verwechselt hast?

Auf der Lüfterplatine ist ein Anschluss mit "PWM" und ein anderer mit 
"-" bezeichnet. Ein weiterer ging direkt zur Anode einer großen Diode 
(also: "+") und der letzte entsprang einem kleinen Transistor (also: 
"Signal")

Da in den PWM-Eingang lediglich 6 mA fließen (5 V angelegt) und der 
Lüfter dabei auf maximaler Leistung läuft (~4100 U/min), könnte ich mir 
eine Verwechslung nicht erklären.

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