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Forum: Offtopic Schwarze Stellen an der Wand hinter Türscharnieren?


Autor: Paul H. (powl)
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Hi,

ich weiß nicht, vll habt ihr das auch. An einigen Türscharnieren mir 
schwarze Stellen an der Wand aufgefallen. Es ist, wie als hätte so eine 
schwarze Dreckwolke dagegengepustet und ihre Rückstände hinterlassen. 
Ist das Staub vom abgenutzten Scharnier, der sich im Laufe der Jahre 
durch die unzähligen Öffnungs und Schließvorgänge an der dem Scharnier 
nächsten Stelle abgesetzt hat?

lg PoWl

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Es könnte Graphit sein, das zur 
Schmierung benutzt wurde. Sicher bin ich mir aber nicht.

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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Staub, Schmiere oder kurz um Dreck. Kommt von den Scharnieren

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Gute Frage. Habe ich mir vorige Woche auch gestellt. Interessanterweise 
sind die Flecken bei mir an der Kante des Türrahmens, ca. 4 cm vom 
eigentlichen Scharnier entfernt. Was hat es damit auf sich? Statische 
Elektrizität, die den Dreck anzieht?

Autor: A. None (bastelmaniac)
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Manchmal sprühen Personen Scharniere mit WD40 & Co. ein. Dose so 
ungefähr auf das Ziel gehalten und abdrücken.

Die Folgen sind klar.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Strangelove schrieb:

>Interessanterweise sind die Flecken bei mir an der Kante
>des Türrahmens, ca. 4 cm vom eigentlichen Scharnier
>entfernt.

Und verteilen sich gelegentlich auch über die gesamte Wohnung, 70 
Quadratmeter!!!

Ey, ihr Nasen, hab ich euch erwischt! Es werden ja immer mehr! Hab mir 
die Pseudos und Uhrzeiten mal notiert, für zukünftige ähnliche Fälle. 
Das sind die Stellen, wo ihr nicht ordentlich gereinigt habt! Keine 
Ausreden, sonst muß ich Nachreinigung und Ausgangssperre anordnen!

;-)

duckundwech

Autor: Christoph H. (mc-entwickler)
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Vielleicht hat das etwas mit "Nanopartikeln" zu tun.
Durch die Reibung zwischen dem Scharnier werden immer kleinste Teilchen 
mit größerer Geschwindigkeit "herausgequetscht". Die treffen dann auf 
der dahinter liegenden Wand auf und erzeugen mit der Zeit den schwarzen 
Fleck.

Früher ist mir mal bei Röhren aufgefallen, dass auf einer Seite des 
Glaskörpers ein silbriger Fleck entsteht. Ich habe mir das durch den 
langsamen Abtrag des Glühwendels erklärt und die Beschleunigung der 
Teilchen durch das Gitter.

Autor: Paul H. (powl)
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Stimmt, bei mir ist das Zentrum des Flecks auch eher so 2cm vom 
Scharnier entfernt aber nicht direkt dahinter.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Es kann ja mal jeder ein Photo hier reinstellen, um einen objektiven 
Vergleich zu haben, ich könnte mir aber auch vorstellen, dass das ganze 
eher "nach oben hin" weggedrückt wird.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Kontrollier' mal mit einem Feuerzeug auf Zugluft.
Vermutlich ist irgendwo ein Spalt, der ein wenig Luft durchströmen 
lässt, das hinterlässt dann diese schwarzen Flecken, bestehen aus 
'normalem' Hausschmutz (feine Partikel).

Autor: Gerry E. (micky01)
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"Im Laufe der Jahre" sagt ja schon was aus, nämlich dass zumindest Paul 
mal renovieren müsste :-)

Dass das Problem bei mir und der gesamten Verwandtschaft noch nie 
aufgetreten ist kann darn liegen, dass hier die Wartung der Türen 
"ordnungsgemäß" erfolgt: Wenn sich an den Scharnieren schwarze Stellen 
zeigen (das merkt sogar der Hausmann), oder sie beginnt zu quietschen, 
so hängt man die Tür aus, reinigt die Scharniere, ölt sie dann leicht 
ein (zB mit Nähmaschinenöl), und dann kommt die Tür wieder rein. Ist für 
Leute mit linker und rechter Hand eigentlich recht einfach 
durchzuführen. Zur Not braucht man zum Wiedereinhängen einen Helfer.

Die das nicht selber machen können, weil die rechte Hand fehlt, sollten 
entweder mal einen versierten Heimwerker in der Umgebung suchen, oder 
sich nicht weiter am Mückenschiss stören.

Ihr wisst schon was ich meine :-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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A. F. schrieb:
> Manchmal sprühen Personen Scharniere mit WD40 & Co. ein. Dose so
> ungefähr auf das Ziel gehalten und abdrücken.
>
> Die Folgen sind klar.

Das kann ich in meinem Fall definitiv ausschließen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Zu sehen ist links das Türblatt. Der große schwarze Fleck ist im Falz 
des Türblattes. Das Scharnier ist ins Blatt geschraubt, dann folgt links 
eingefräst die parrallel zur Türblattfläche der Falz. An dessen quer 
dazu stehender Fläche ist die schwarze Spur. Die wurde übrigens mit der 
Zeit immer intensiver, nachdem sie sich zu Beginn ganz zart angedeutet 
hatte.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Rückt Euch erst mal die Sessel zurück, betrachtet den Fleck ganz ruhig
und laßt die folgende Musik dazu auf Euch wirken:
http://www.youtube.com/watch?v=X7EyGwsdJ10

MfG Paul

Autor: Mike Mike (mikeii)
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Haltet mal einen Magneten an das Pulver. Das ist nichts anderes als ganz 
feiner Metallstaub der durch die Reibung des Scharniers entsteht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Mike schrieb:

>Haltet mal einen Magneten an das Pulver.

Ist es am Ende nicht noch das Erdmagnetfeld, welches die feinen 
Eisenpartikel so exakt an der Wand positioniert?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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In der Tat. Das Zeug geht allerdings von den Fingern schlechter ab, als 
vom Magneten - das sind wohl fas einzelne Atome.

Autor: Mike Mike (mikeii)
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Das mit dem Erdmagnetfeld ist eine Interessante Theorie, vorallem da 
dieser Effekt nur an Türen Auftritt, welche eine NS Ausrichtung haben.

Da müsste ich doch glatt mal gucken ob bei eine OW oder WO Tür 
Metallstaub hinter dem Scharnier sind.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Mike schrieb:

>Das mit dem Erdmagnetfeld ist eine Interessante
>Theorie, vorallem da dieser Effekt nur an Türen
>Auftritt, welche eine NS Ausrichtung haben.

Danke, du hast mich heute Vormittag ganz spontan auf diese Idee 
gebracht. Streng genommen, müßten die Partikel sich in unseren 
Breitengraden in Richtung Norden bewegen. Da der Nordpol wohl stärker 
wirkt. Da bräuchte man jetzt wieder die Betroffenen hier, um es zu 
verifizieren.

Leider gibt es auch noch Menschen wie mich, die die Türscharniere 
regelmäßig fetten. Da wird sich wiederum nichts finden, da die Partikel 
im Fett verschwinden.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Meine Tür (die Blattfläche) ist in Richtung Nordost ausgerichtet.

Was auffällt, ist die offensichtliche Ungleichverteilung - am Türrahmen 
ist fast nichts. Allerdings dreht sich die Tür beim Öffnen Richtung 
Osten. Wenn die Partikel von einem Pol beeinflußt werden, dann vom 
Ostpol ;-)

Beitrag "Re: Schwarze Stellen an der Wand hinter Türscharnieren?"

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Wenn die Partikel von einem Pol beeinflußt werden, dann vom
> Ostpol ;-)

Für die Ausrichtung sind wohl eher die Luftströmungsverhältnisse beim 
Bewegen der Tür verantwortlich.
Die Polen im Osten können da nix für. :-)

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Thilo M. schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Wenn die Partikel von einem Pol beeinflußt werden, dann vom
>> Ostpol ;-)
>
> Für die Ausrichtung sind wohl eher die Luftströmungsverhältnisse beim
> Bewegen der Tür verantwortlich.
> Die Polen im Osten können da nix für. :-)

Das seh ich auch so. Eventell gibt es Luftsrömungen oder
auch einen Unterdruck beim Schließen, der an diesen Stellen
die schwarzen Stellen verursacht.
( Und ja, bei mir gibt es die auch! )

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Ihr seid echt geil, ehrlich ;)

Das Forum sitzt in der Bookmarkliste gleich hinter Bash.org, der 
Unterhaltungsfaktor ist äquivalent.

Bei Türschanieren aus gehärtetem Stahl (also einem seriösen Material für 
den Verwendungszweck) tritt dieser Effekt übrigens nicht auf, da das 
Material durch die zweckgemäße Verwendung nicht erheblich desintegriert.
Woher weiß ich das ? Meine Türschaniere sind selbst aus genanntem 
Material angefertigt, da ein käuflicher Erwerb leider nicht möglich 
scheint.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Warren Spector schrieb:
> Bei Türschanieren aus gehärtetem Stahl (also einem seriösen Material für
> den Verwendungszweck) tritt dieser Effekt übrigens nicht auf, da das
> Material durch die zweckgemäße Verwendung nicht erheblich desintegriert.

Mit ein wenig Öl, oder Vasiline kann man den Effekt gehärteter Scharnier 
vortäuschen ;-)

> Das Forum sitzt in der Bookmarkliste gleich hinter Bash.org, der
> Unterhaltungsfaktor ist äquivalent.

Deiner ist noch geringer.

Autor: Mike Mike (mikeii)
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Also der Kompass zeigt richtung Süden bei mir. Die Teilchen "fliegen" 
also richtung Süden.

@Uhu

die Ausrichtung des "Flecks" zum Scharnier, ist die Östlich? Hast du nen 
Kompass zur Hand und könntest das mal checken?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mike Mike schrieb:
> die Ausrichtung des "Flecks" zum Scharnier, ist die Östlich? Hast du nen
> Kompass zur Hand und könntest das mal checken?

Die geschlossene Tür ist nach Nordosten ausgerichtet und dreht Richtung 
Ost.

Würde das Magnetfeld eine Rolle spielen, müßten am Türrahmen viel 
stärkere Spuren sein.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Uhu Uhuhu schrieb:

> Deiner ist noch geringer.

Du hast das falsch verstanden, umgekehrt isses wichtig ;)

Billige Türschaniere sind aus Zinkdruckguss. Das Zeug hat ungefähr die 
Festigkeit von gefrorener Butter. Da Wunders mit garnicht, das da ne 
Menge Metallabrieb entsteht.

Bei seriöserem Material und gescheiter Schmierung (hier 
durchsichtiges/farbloses Fett, bloss kein Graphit o.Ä.) sollte sich die 
Wandverschmutzung stark reduieren lassen.

Ein simples Abdecken des Schlitzes zwischen den Planflächen zur Wand 
wäre sicher auch effektiv.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Warren Spector schrieb:
> Billige Türschaniere sind aus Zinkdruckguss.

Dann verrat mir mal, warum das schwarze Zeugs magnetisch ist.

Im Übrigen habe ich solche  Spuren auch schon an Türen mit 
Uraltscharnieren vom Anfang letzten Jahrhunderts gesehen.

> Das Zeug hat ungefähr die
> Festigkeit von gefrorener Butter. Da Wunders mit garnicht, das da ne
> Menge Metallabrieb entsteht.

Wären sie aus gefrorener Butter, hätten sie keine 15 Jahre gehalten, 
ganz zu schweigen von weiteren 50...

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Haben eure Türen überhaupt Gummidichtungen und wirken die
im Bereich der Schaniere noch? Wenn nicht wirds da nur
kräftig durch ziehen bei geschlossener Tür und der Abrieb
wird dann vom Schanier an die Wand geblasen.  Mit Fett
wird der dann schön fest backen. Mit dem Erdmagnetfeld
wird das nix zu tun haben. Eher wie welche Fenster oder
Türen mal geöffnet werden und der vorherrschenden Windrichtung.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Leo ... schrieb:
> Haben eure Türen überhaupt Gummidichtungen

Seit wann haben Zimmertüren Gummidichtungen?

> Wenn nicht wirds da nur
> kräftig durch ziehen bei geschlossener Tür und der Abrieb
> wird dann vom Schanier an die Wand geblasen.

Dann würde ich aber ähnliche Spuren am Türrahmen erwarten.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Uhu Uhuhu schrieb:

> Dann verrat mir mal, warum das schwarze Zeugs magnetisch ist.

billig =|= alle ?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Seit wann haben Zimmertüren Gummidichtungen?

Meine seit 1997. ;-)

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@ Uhu
Hast bedingt Recht, die Türen werden kaum Dichtungen haben,
aber die Zargen könnten schon welche haben. Ändert aber
am eigentlichen Thema nichts, da es wohl am Wind liegt.
So Ferndiagnosen sind nicht gerade einfach.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Klasse Thread, wirklich. Ein Lob an den TO für die "wichtigste 
Problemstellung der Jahres" ;-)

Langsam wird es Zeit, dass jemand Wartungsverträge für 
Zimmertürscharniere anbietet oder zumindest den T-Check durchführt.

Etwa so:
- Ist Dreck an der Wand?
-- Ja: Wartung erforderlich, zusätzlich Zimmer renovieren
-- Nein: Renovieren kann möglicherweise entfallen.

- Knarrt oder quietscht die Tür?
-- Ja: Wartung erforderlich
-- Nein: Prüfintervall abwarten, dann von vorne.

Die Wartung ist sehr einfach, nur nichts für Kinder: Zimmertür aus den 
Angeln heben, Scharniere putzen (innen und außen, nicht nur das was Mann 
sieht) und einfetten, danach die Tür wieder einhängen. Zur Beachtung: 
Ein- und Aushängen funktioniert nicht gut bei geschlossener Tür.

Eventuell braucht man sogar einen Helfer zum Einhängen.

Wenn es nicht geht, dann muss entweder ein Fachbetrieb her oder der Opa, 
der sich damit auskennt.

Autor: Sven F. (doncarlos)
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Wilhelm,
du schwelgst wohl in einer Raum-Zeitverschiebung von vor über 20 Jahren 
?

> Ey, ihr Nasen, hab ich euch erwischt! Es werden ja immer mehr! Hab mir
> die Pseudos und Uhrzeiten mal notiert, für zukünftige ähnliche Fälle.
> Das sind die Stellen, wo ihr nicht ordentlich gereinigt habt! Keine
> Ausreden, sonst muß ich Nachreinigung und Ausgangssperre anordnen!

Damals haben die jungen Kerle noch echt das "Handwerk" gelernt bekommen.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Gerry E. schrieb:
> Klasse Thread, wirklich. Ein Lob an den TO für die "wichtigste
> Problemstellung der Jahres" ;-)

>
> Die Wartung ist sehr einfach, nur nichts für Kinder: Zimmertür aus den
> Angeln heben, Scharniere putzen (innen und außen, nicht nur das was Mann
> sieht) und einfetten, danach die Tür wieder einhängen. Zur Beachtung:
> Ein- und Aushängen funktioniert nicht gut bei geschlossener Tür.
>
> Eventuell braucht man sogar einen Helfer zum Einhängen.
>
> Wenn es nicht geht, dann muss entweder ein Fachbetrieb her oder der Opa,
> der sich damit auskennt.

Wir sind doch teilweise schon Opa, oder kurz davor.
Hast du den süffisanten Unterton in den Beiträgen nicht bemerkt?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Sven F. schrieb:

>Damals haben die jungen Kerle noch echt das "Handwerk"
>gelernt bekommen.

Keine Panik, da war ja der Ironiesensor dazwischen. Ich kenne sowohl die 
handwerklichen als auch die ingenieursmäßigen Dinge.

Autor: Sven F. (doncarlos)
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Ich meinte allerdings mit "Handwerk" das des Stuben- und 
Revierreinigens, oder fällt das bei dir auch schon unter handwerkliche 
Dinge?

Was sind dann erst die ingenieurmäßigen Sachen, Lötkolben an der 
richtigen Seite anfassen und LED´s richtigrum einlöten?

duck und wech

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bernd Funk schrieb:
> Wir sind doch teilweise schon Opa, oder kurz davor.

Hör bloß auf ...
:-D

Autor: Gerry E. (micky01)
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Bernd Funk schrieb:

> Wir sind doch teilweise schon Opa, oder kurz davor.
> Hast du den süffisanten Unterton in den Beiträgen nicht bemerkt?

Doch, habe ich. Wollte nur noch eins draufsetzen.

Autor: Vorn Nachn (eprofi)
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Es ist schon erstaunlich, wie wenig ein solcher Effekt die meisten Leute 
stört.
Ich habe vor 30 Jahren die neuen Scharniere oben durchbohrt, damit man 
alle heiligen Zeiten Öl reintropfen kann. Das spült den wenigen 
entstandenen Staub heraus.

    |^\  /^|
    | |  | |   dicke Bohrung als Reservoir
    | |  | |
    | \  / |
    |  ||  |   dünne Bohrung
____|  ||  |
    | _||_ |  Auflagefläche 1
____||    ||
    ||    ||
    ||    ||
    ||    ||
    ||    ||
    ||    ||  Auflagefläche 2


Bei billigem Material ist der Abrieb oft so stark, dass die Tür deutlich 
absinkt und folglich unten scheuert. Dann werden Beilagscheiben 
eingelegt, aber nicht geschmiert, und das Spiel beginnt von Neuem.

Auch gehärteter Stahl ist nicht davor gefeit. Wenn die Auflageflächen 
mal rauh sind, geht es dahin.

Ähnliches ist übrigens auf der gegenüberliegenden Seite an den 
Schnappern zu beobachten: Die Leute knallen die Türen zu (sonst 
schnappen sie nicht richtig ein), anstatt mal einen Tropfen Öl oder 
Vaseline zu spendieren.
Nur hilft das auch nicht mehr, wenn im Schnapper schon eine tiefe Riefe 
eingeschlagen ist.
Ein rechtzeitiger Tropfen Öl bewirkt oft Wunder.

Der Staub fliegt mit hoher Geschindigkeit heraus  und ziemlich weit!
Ich denke, dass das Scharnier im Ultraschall resoniert.


Ich habe mal einen Handwerker danach gefragt, seine Antwort: wir bauen 
immer alles trocken (=ohne Schmierung) ein, ist besser fürs Geschäft.

Betrifft übrigens alle Scharniere und Mechaniken, d.h. auch Fenster.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Vorn Nachn schrieb:
> Betrifft übrigens alle Scharniere und Mechaniken, d.h. auch Fenster.

Bei meinen Fenstern war ein Blatt dabei, wie  oft, mit was und wo zu 
schmieren ist. Der Fensterbauer hat nichts geschmiert, das habe ich 
selbst gemacht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Thilo, du willst wohl unbedingt Probleme mit Transparency International 
bekommen.

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