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Forum: Offtopic Gefrierschrank zusätzlich dämmen - Sinnvoll oder Unsinn?


Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Hallo,

meine Eltern haben einen recht alten Gefrierschrank. Ich schätze, dass 
er so 20 Jahre alt ist, jedenfalls ist er noch nicht FCKW-frei.
Jedenfalls schluckt das Teil (gemesen) ca. 500kWh im Jahr; das 
verursacht Stromkosten von ungefähr 100...110€/Jahr. Moderne 
Gefrierschränke ähnlicher Größe kommen mit weniger als der Hälfte aus...
So, allerdings kostet ein neuer Gefrierschrank auch mal eben ~500€. Er 
würde sich also erst nach 10 Jahren amortisieren.

Der Gefrierschrank steht ürrigens im Keller (und nicht in der geheizten 
Küche), und die Innen-Temperatur ist auf ca. -22°C eingestellt, also 
auch nicht übertrieben niedrig.

Darum ist mir mal die Idee gekommen, einfach außen auf den alten 
Gefrierschrank Dämm-Stryropor zu pappen, um den "Kälteverlust" und damit 
den Energieverbrauch deutlich zu senken.
Ich habe so an 10cm dickes Styropor (sowas in der Art: 
http://www.austrotherm.at/produkte/austrotherm-eps...) 
an den beiden Seitenwänden gedacht, an der Tür vielleicht nur 5cm (damit 
die Tiefe des Gefrierschranks nicht zu groß wird).
Oben und unten auch nochmal 10cm, wobei man natürlich den Kompressor und 
die Lüftungsschlitze freihalten sollte (sonst ist das 
kontraproduktiv...). Auf die Rückseite kommt natürlich auch keine 
Dämmung ;)
Die Kosten für das Styropor wären so im Bereich 30...40€, also könnte 
ich das (wenn es denn klappt) in weniger als einem Jahr amortisieren.

Spricht denn aus technischer Sicht was dagegen, einen Gefrierschrank mit 
Styropor zusätzlich zu dämmen?

Autor: Frank Bär (f-baer)
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Warum nicht erstmal auf -18°C einstellen? Das reicht völlig aus.

Davon abgesehen benötigt ein Wärmetauscher in wärmerer Umgebung weniger 
Energie für die gleiche Temperatur, also sollte der Gefrierschrank auch 
nicht gerade bei Außentemperatur gehalten werden.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Als erstes würde ich mal überlegen, ob man das Ding komplett entsorgt 
ohne Ersatz.
Mach mal Revision, was da überhaupt din ist und wie lange es rumliegt. 
Oft genug wird der Kram nach jahrelanger Lagerung sowieso entsorgt.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Frank Bär schrieb:

> Davon abgesehen benötigt ein Wärmetauscher in wärmerer Umgebung weniger
> Energie für die gleiche Temperatur

Ja, allerdings nur, wenn er heizen soll. Beim Kühlschrank soll er die 
Wärme aber an die Umgebung abgeben. Und da sind niedrige Temperaturen 
von Vorteil.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Icke ®. schrieb:

>Beim Kühlschrank soll er die
>Wärme aber an die Umgebung abgeben.

Genau aus diesem Grund soll man gelegentlich den Wärmetauscher mal von 
Staub befreien, mit einem Handfeger abfegen. Denn je schlechter die 
Wärme abgeführt wird, desto schlechter ist der Wirkungsgrad.

Es gab dazu schon mal einen Thread hier, wo einer den Wärmetauscher 
sogar noch mit PC-Lüftern versah.

Autor: Jo O. (brause1)
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Taut ihr regelmäßig ab? Bildet sich viel Eis? das könnte darauf 
hindeuten, dass die Dichtungen nicht mehr richtig schließen. Eis auf den 
Wänden erhöht den Energieverbrauch deutlich.

Ist die "Super"-Taste gedrückt? Das würde die -22°C erklären. -18°C 
reicht meines Wissens und sprt ne Menge Energie.

Der angegebene Verbrauch einer neuen Truhe wird sich auch nur bei 
idealen Bedingungen einstellen. Ist in Realität wahrscheinlich nicht 
soviel besser wie man jetzt glauben könnte.

Gefühlsmäßig sollte eine zusätzliche Isolierung was bringen wenn du es 
so machst wie du es beschrieben hast. Wieviel das sein könnte würde mich 
auch interessieren. Vielleicht misst du mal die Außentemperatur der 
Wände. Wenn die Raumtemperatur haben, dann bringt eine zusätzliche 
Isolierung an diesen Stellen nix.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jo O. schrieb:

>-18°C reicht meines Wissens und sprt ne Menge Energie.

Man beachte das Gefriergut aus dem Laden. Meistens hat es 3 Sterne, also 
-18°C. Ist es beim Gefrierschrank nicht ähnlich wie bei der Heizung? 
Jedes unnötige Grad macht etwa 6% zusätzlichen Energiebedarf?

Eis an den Gefrierfachwänden ist in der Tat fatal, ich habe das kürzlich 
selbst getestet. Obwohl dicke Eisschicht, aber Eiswürfel froren nur noch 
nach Stunden ein. Nach dem Abtauen ging das wieder sehr flott.


@Markus Frejek:

Fang doch erst mal mit dünnen Platten an (die man später zur Erweiterung 
auch aufeinander kleben kann), vielleicht erst nur an den 2 
Seitenwänden, und mache eine Energieverbrauchsmessung (vorher / 
nachher), um den Erfolg etwas abschätzen zu können.

Ich habe auch einen alten unwirtschaftlichen Einbaukühlschrank. Wenn bei 
mir nicht noch so Unsicherheiten wie Jobsuche verbunden mit Umzug im 
Raum stehen würde, hätte ich den schon längst gegen einen neuen 
getauscht. Im Laufe der Betriebszeit habe ich sicher durch den Verbrauch 
schon 2 neue Geräte bezahlt. Vor allem wo die Energie jetzt wieder 
teurer wird, amortisiert der sich dann noch schneller.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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H.joachim Seifert schrieb:
> Als erstes würde ich mal überlegen, ob man das Ding komplett entsorgt
> ohne Ersatz.
> Mach mal Revision, was da überhaupt din ist und wie lange es rumliegt.
> Oft genug wird der Kram nach jahrelanger Lagerung sowieso entsorgt.
Nur weil der Gefrierschrank ca. 20 Jahre alt ist, heißt das noch lange 
nicht dass die Lebensmittel darin auch so alt sind...
Und wir wollen nicht immer dieses matschige Dosen-Gemüse essen; 
Tiefkühlgemüse schmeckt viel besser...
Und das Gefrierfach vom Kühlschrank (ca. 20 Liter) ist als 
Gefrierschrank-Ersatz für einen 4-Personen-Haushalt doch etwas zu klein 
;)

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Genau aus diesem Grund soll man gelegentlich den Wärmetauscher mal von
> Staub befreien, mit einem Handfeger abfegen. Denn je schlechter die
> Wärme abgeführt wird, desto schlechter ist der Wirkungsgrad.
Wurde vor ein paar Monaten mal entstaubt (beim Umzug). Aber viel Staub 
war auch damals (nach 11 Jahren ohne Entstauben...) nicht dran. Im 
Keller haben wir eben keine Vorhänge oder Polstermöbel, da entsteht kaum 
Staub.

Jo O. schrieb:
> Taut ihr regelmäßig ab?
Normalerweise nicht... Aber das letzte Mal ist "erst" 5 Monate her; 
bisher ist kaum neues Eis entstanden. Die Dichtungen scheinen also ok zu 
sein.

> Vielleicht misst du mal die Außentemperatur der
> Wände. Wenn die Raumtemperatur haben, dann bringt eine zusätzliche
> Isolierung an diesen Stellen nix.
Habe ich gerade mal mit einem IR-Thermometer nachgemessen:
In dem Keller-Raum hat's so 14,5...15,0°C.
Der Gefrierschrank hat außen 12,3...14°C, je nach Messpunkt.
Also doch eine deutliche Temperaturdifferenz zur Raumtemperatur.
Aber ein Problem an der Dämmung ist mir gerade noch eingefallen:
Wenn wir da wirklich 10cm Styropor draufpappen, dann dämmt das Stüropor 
ja vermutlich deutlich stärker als die aktuelle Dämmung des 
Gefrierschranks.
Das bedeutet, dass die Teile, die jetzt die Außenwände sind dann 
vermutlich Temperaturen um 0°C hätten.
Und weil man ja nicht komplett alles mit Styropor bedecken kann 
(schließlich muss am Tür-Scharnier etwas freibleiben, damit man die Tür 
noch öffnen kann) wird da ziemlich viel Kondenswasser oder im Extremfall 
sogar Eis entstehen. Ist auch nicht so toll...

Autor: U. B. (pasewalker)
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Dämmen ( natürlich nicht um die Wärmeschlange herum ! ) kann nicht 
schaden, solange kein Schwitzwasser in den Ritzen entsteht.

Wurde schon gesagt: -18° C reicht dicke aus:

Von -18°C aus bis +18°C sind's 36 K Differenz;
von -22°C aus ist es also über 1/10 ungünstiger
( Nutzungsgrad des Kompressors ist bei grösserer
Temp.-Differenz schlechter ).

Habe auch nachgemessen, dass ein älterer Kühlschrank, noch
für 220-230 V gebaut, bei z.B. 235 V über 5 % mehr Leistung aufnimmt, 
als bei 225 V.

Ggf. mit einem Wirkleistungsmesser kontrollieren.

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Die Temperaturdifferenz kann auch vom unterschiedlichen 
Emmisionskoeffizienten kommen. Weiße Kühlschränke strahlen weniger Wärme 
ab als eine Wand. Kleb mal ein dünnes schwarzes Papier an Wand und 
Schrank und miss nochmal.

Autor: Sven L. (lemming)
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Ist es beim Gefrierschrank nicht ähnlich wie bei Klimaanlagen im Auto? 
Z.B. dass man das System nie ganz dicht bekommt und nach einigen Jahren 
nur noch ein Bruchteil des Kältemittels übriggeblieben ist? Das heißt 
der Kompressor läuft unnötig lange um noch in etwa die benötigte 
Kühlleistung zu bringen. Ob man FCKW-haltige Kühlmittel aber so einfach 
durch was anderes ersetzen kann ist wohl fraglich. Mal den freundlichen 
Kälteanlagenbauer von Nebenan fragen?

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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War ja nur so ne Idee.
Bei uns hat sich nämlich herausgestellt, dass wir die Extra-Truhe gar 
nicht brauchen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Sven L. schrieb:

>Ob man FCKW-haltige Kühlmittel aber so einfach
>durch was anderes ersetzen kann ist wohl fraglich.
>Mal den freundlichen Kälteanlagenbauer von Nebenan
>fragen?

Und noch eine weitere Baustelle aufmachen, für einen ollen Schinken? Am 
Ende kostet das doch mehr als ein Neugerät.

Die Klimaanlage im Auto ist ganz anderen Bedingungen ausgesetzt wie ein 
Hauskühlschrank. Und auch von einer anderen Leistungsklasse. Dazu viele 
Vibrationen und Verbindungsstellen und extreme 
Außentemperaturschwankungen...

Wenn da nicht mehr genug Kühlmittel im Kreislauf ist, merkt man das 
durch Geräteausfall.

Autor: Jo O. (brause1)
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Markus Frejek schrieb:
> In dem Keller-Raum hat's so 14,5...15,0°C.
> Der Gefrierschrank hat außen 12,3...14°C, je nach Messpunkt.

Die Differenz von ca 1.5K kommt mir jetzt nicht so groß vor, vor allem, 
wenn man es in Bezug auf die Differenz Innen nach Außen von 37K, 
bezieht.
Auch ist, wie oben schon erwähnt, der Fehler der Messung wahrscheinlich 
viel größer als die 1.5K. Der Emissionsfaktor für Infrarotthermometer 
liegt irgendwo zwischen 0.5 und 0.9, soweit ich weiß. Die Oberfläche 
geht also ganz massiv ins Messergebnis ein.

Ich hoffe, ich mache jetzt keinen Gedankenfehler:
Mal angenommen, du machst die gleiche Isolierung nochmal drauf, dann 
wäre die Außentremperatur der Truhe immer noch 0.75K unter der 
Zimmertemperatur.
Die Temperatur zwischen den Isolierungen läge dann irgendwo in der 
Mitte, also ungefähr bei 0°C

Du sparst wahrscheinlich mehr wenn die die Innentemperatur um 0.75K 
erhöhst als wenn du die Außentemperatur der Truhe durch zusätzliche 
Isolierung um 0.75K an die Zimmertemperatur anpasst.

Vielleicht ist hier ja einer so fit um das mal überschlagsmäßig zu 
rechnen, welchen Einfluss diese zusätzliche Isolierung bei diesen Werten 
hätte.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jo O. schrieb:

>Ich hoffe, ich mache jetzt keinen Gedankenfehler:

Es stellt sich die Frage, ob sich zwischen Kühlschrankinnerem und der 
Außenwand ein lineares Temperaturgefälle ergibt. Eher nur innerhalb des 
Dämmmaterials selbst, denn die Wand ist aus Blech, und gegenüber ist das 
Dämmmaterial. Die Kühlschrankaußenwand nimmt da eher die Temperatur des 
Raumes an. Daher auch die nur geringe Differenz. Also ist eine Messung 
daran Nonsens.

Autor: Sven L. (lemming)
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Wilhelm Ferkes schrieb:

>>Ob man FCKW-haltige Kühlmittel aber so einfach
>>durch was anderes ersetzen kann ist wohl fraglich.
>>Mal den freundlichen Kälteanlagenbauer von Nebenan
>>fragen?
>
> Und noch eine weitere Baustelle aufmachen, für einen ollen Schinken? Am
> Ende kostet das doch mehr als ein Neugerät.

Ich habe nur auf ein weiteres mögliches Problem hingewiesen. Und eben 
deswegen ja, einfach nach 30 Jahren das Ding in den Ruhestand schicken 
oder ganz darauf verzichten.


> Wenn da nicht mehr genug Kühlmittel im Kreislauf ist, merkt man das
> durch Geräteausfall.

Ja, der fällt aber nicht einfach aus. Erst wenn der Kompressor ständig 
läuft und mit dem Wärmetransport nicht mehr hinterherkommt macht es sich 
an den Temperaturen bemerkbar. Bis dahin verschwendet der Kompressor 
einfach unbemerkt Leistung.

Autor: Marc A. (marc_a)
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Hallo,
Wenn man den Schrank dämmen will, würde ich extrudierten Polystyolschaum 
emfehlen. Der ist wesentlich robuster als Styropor, gut mit dem Cutter 
zu schneiden (auf scharfes Messer achten). Istz als Jsckodur oder 
Styrodur in jedem Baustiffhandel erhältlich nach m². Im Baumarkr sollte 
man sich dann noch selbstklebende Türdichtungen aus Gummi mit einem 
maxumalen Querschnitt besorgen, die dann als Abstandshalter senkrecht an 
den Seitenwänden verklebt werden können. Für die Dämmung eignen sich 
prinzipiell nur die Seitenwände und die Oberseite gut. Der Boden wirc 
meist für die Zuluft des Wärmetauschers verwendet. Man könnte den 
Schrank prinzipiell natürlich auf eine Platte Styrodur stellen, das 
lohnt sich jedoch nur, wenn der Boden warm ist (z.B. wenn 
Fußbodenheizung darunter ist) bei kleinen ´Gerätefüßen ist dann auch die 
Druckfestigkeit von Styrodur am Ende und man muss das Ganze z.B. mit 
einer Hartfaserplatte auffangen.

Bei aller "Dämmwut" darf man nicht vergessen, dass auch der Wirkungsgrad 
des Kompressors und der Wirkungsgrad von Verdunster und Kondensator eine 
Rolle spielen und nicht alleine die Dämmung.

Für einen Test könnte man den Schrank einmal eine Woche "gut einpacken" 
und den Stromverbrauch messen und im Vergleich dazu eine Woche bei 
Normalbetrieb. in dem Raum dürfte das Umgebungsklima relativ 
gleichbleibend sein. Dann hätte man man einen Ansatz ob sich Dämmung 
überhaupt lohnt.

Gruß
Marc

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bei "gut eingebauten" Kühlschränken könnte ein Lüfter, der den 
Luftumsatz am rückwärtigen Wärmetauscher erhöht, sich auch positiv 
auswirken.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Jetzt mal unabhängig vom Komressor etc. dürfte ein besser gedämmter 
Kühlschrank in jedem Fall weniger verbrauchen. Wärme, die nicht 
reinkommt, muss man auch nicht wieder entfernen.

Und die hohen Verbräuche kommt eben von der schlechten Dämmung. Neuere 
Kühlschränke sind vor allem besser gedämmt, teilweise sind die 
Kompressoren sogar weniger effizient, weil umweltfreundlichere 
Kühlmittel verwendet werden, die aber mehr brauchen.

Ich würde das auf jeden Fall machen. Als nächstes dann die PC-Lüfter an 
die Kühlrippen aussen.

Gruss
Axel

Autor: U. B. (pasewalker)
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Es ist doch einfach so:
Die Kältemaschine ( Gefrierschrank ) pumpt Wärme von innen nach aussen.
Massgeblich für den Wärmedurchgang pro Zeit ist bei ungeöffneter Tür und 
sonst konstanten Parametern die Dicke der Dämmung ( "Wärmewiderstand" ).
Dicke Dämmschichten lohnen sich also entsprechend.

Packt man die Kiste zusätzlich ein, muss man ggf. aufpassen, dass sich 
in Schlitzen kein Schwitzwasser bildet.

Autor: Marc A. (marc_a)
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Bevor man da einen Lüfter einbaut könnte man auch noch an der "Thermik" 
arbeiten. Wenn die Temperturdifferenz der aufsteigenden Luft ausreichend 
ist, könnte man einen verbesserten Kamineffekt erzielen, indem man den 
"Schacht" der aufsteigenden Luft optimiert, z.B durch Reduktion des 
Luftwiderstandes an nicht wärmetauschenden Flächen, Erhöhung des 
Querschnitts im Eintrittsbereiches oder Verlängerung des Teils, der für 
einen Kamineffekt empfänglich ist.
Kondenswasser sollte sich nicht stauen, also muss man bei zusätzlicher 
Dämmung an Hinterlüftung denken und z.B. Die Befestigung senkrecht 
verlaufen lassen.
Gruß
MA

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ein weiterer Aspekt ist natürlich der Umgang des Nutzers mit dem 
Kühlschrank. Es ist wenig sinnvoll, einen Kühlschrank in cm-dickes 
Dämmaterial einzupacken, wenn im Zehnminutentakt die Tür aufgerissen 
wird, oder wenn die Tür lange offensteht, weil sich jemand nicht 
entscheiden kann, was er jetzt aus dem Kühlschrank benötigt, oder weil 
er die Lebensmittel nach ständig wechselnden Kriterien umsortieren muss. 
Ebenfalls sollten nur abgekühlte Dinge in den Kühlschrank; der Rest 
Suppe, der am nächsten Tag nochmal aufgewärmt werden soll, sollte auf 
Zimmertemperatur abgekühlt sein, bevor er im Kühlschrank landet.

Und: Der Kühlschrank sollte möglichst gut gefüllt sein. Ein leerer 
Kühlschrank kühlt die darin enthaltene Luft, und die verlässt den 
Kühlschrank beim Türöffnen.

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Da die Aussendämmung von vielen hier als kritisch gesehen wird, könnte 
man ja auch innen dämmen. Natürlich nicht an der Stelle wo die Kälte 
eingeblasen wird.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Oliver schrob:
>Da die Aussendämmung von vielen hier als kritisch gesehen wird, könnte
>man ja auch innen dämmen.

Ja, man könnte sich vielleicht auch passende Klötze aus Polystyrol
schneiden, um nicht genutztes Volumen im Inneren damit zu füllen.
Das ist wahrscheinlich besser, als nur Luft im Inneren zu kühlen.

Vielleicht findet sich ein Hersteller für solche Klötze, die man in
der Art von Lego_Bausteinen entsprechend zusammenstecken und damit
deren Volumen anpassen könnte. Dann mache ich das mal als meine
Idee kenntlich, damit sich nicht Einer ohne mich eine goldenen
Nase verdient.

;-)

MfG Paul

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Wo wir schon beim Isolieren sind, ich bin grad dabei ein paar 
Aufbackbrote fürs Abendessen vorzubereiten.
Dazu muß der Ofen erstmal auf 200°C vorgeheizt werden. Das dauert 
ziemlich lange. Ob man den Herd nicht von aussen mit einer kräftigen 
Lage Isover verkleiden könnte damit er die Wärme besser hält?
Mit Kondenswasser hat man in diesem Fall keine Schwierigkeiten.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Paul Baumann schrieb:
> Ja, man könnte sich vielleicht auch passende Klötze aus Polystyrol
> schneiden, um nicht genutztes Volumen im Inneren damit zu füllen.
> Das ist wahrscheinlich besser, als nur Luft im Inneren zu kühlen.

Das ist auch nur Luft, nur bleibt die etwas länger im Kühlschrank. 
Sinnvoller aber ist etwas mit großer Wärmekapazität, das sich beim 
Kontakt mit warmer Außenluft nicht sofort erwärmt. Wasserflaschen, 
Tetrapacks etc.


Aufheizen: Auch nur mäßig moderne Backöfen heizen sich derartig schnell 
auf, daß auf derartige Sperenzien i.d.R. verzichtet werden kann, da 
genügt es, die angegebene Backzeit allenfalls geringfügig zu verlängern. 
Ich backe fast alles komplett ohne Vorheizen, allerdings i.d.R. mit 
Heiß/Umluft.

Eine Wärmedämmung bringt hier übrigens wenig; wäre die vorhandene 
unzureichend, würde der Backofen von außen ebenfalls schnell heiß 
werden.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Rufus schrob:
>Das ist auch nur Luft, nur bleibt die etwas länger im Kühlschrank.

Ja, aber es ist "eingesperrte" Luft, die nicht beim Öffnen des Kühl-
schrankes durch neue, warme Luft aus dem Raum ersetzt wird. Somit muß
der Kollege Kühlschrank nicht so oft sein Aggegat anwerfen.

MfG Paul

Autor: Jo O. (brause1)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Aufheizen: Auch nur mäßig moderne Backöfen heizen sich derartig schnell
> auf, daß auf derartige Sperenzien i.d.R. verzichtet werden kann, da
> genügt es, die angegebene Backzeit allenfalls geringfügig zu verlängern.
> Ich backe fast alles komplett ohne Vorheizen, allerdings i.d.R. mit
> Heiß/Umluft.
>
> Eine Wärmedämmung bringt hier übrigens wenig; wäre die vorhandene
> unzureichend, würde der Backofen von außen ebenfalls schnell heiß
> werden.

Das hängt wahrscheinlich von der Backzeit ab. Wenn man eine Pizza in 8 
Minuten aufbackt, dann stimmt es natürlich, dass eine Isolierung nicht 
viel bringt. Wenn das Backen aber anderhalbstunden dauert, dann wird das 
anders aussehen. Ich habe einen frei stehenden, 300°C Backofen, der wird 
außen mächtig heiß. Und zwar so heiß, dass ich schon länger überlegt 
habe, eine zusätzliche Isolierschicht zwischen Heizraum und Verkleidung 
einzuziehen.
Was könnte man denn bei diesen Temperaturen als Isoliermaterial 
verwenden? Asbest ist ja nicht mehr wirklich "in".

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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U. B. schrieb:

> Packt man die Kiste zusätzlich ein, muss man ggf. aufpassen, dass sich
> in Schlitzen kein Schwitzwasser bildet.

1. So ist es. Die angebrachte Dämmung ist quasi eine Innendämmung, da 
der kälteste Teil auch noch innen (im Raum) liegt. Wenn die Dämmung 
nicht 100% dicht ist, wandert Wasser in die Ritzen und Schimmel ist 
angesagt.

2. Ggf. sollte man auch überlegen, WAS man da überhaupt aufbewahrt. Für 
ne Lidl-Pitza für 1,19€ lohnt es sich nicht, die Kiste runterzukühlen. 
Wie viel Kühlgut ist denn überhaupt drin?

3. Bei Kühlschränken hat man (meine ich )mal festgestellt, dass der 
Verbrauch sinkt, wenn der Kühlschrank eher voll ist. Wenn also wenig 
drin ist - warum nicht zusätzlichen Volumen-Balast reinstellen und 
messen, obs was bringt?

Autor: Marc A. (marc_a)
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Hallo,
Für den Backofen sollte Steinwolle eine gute Wahl sein, das ganze sollte 
dann von außen mit Alufolie abgedichtet werden, um zu verhindern, dass 
Fasern durch den Raum fliegen. Darauf achten, dass Abluft und Zuluft 
nicht verschlossen werden und Hitzeempfindliche Bauteile des Backofens 
keine Hitzestau bekommen, wenn sie vorher gut belüftet waren.
Ob das aber wirklich etwas bringt, frage ich mich - Im Winter kann man 
die Restwärme gut nutzen - im Sommer muss die ganze Apparatur auch 
irgendwie runtzerkühren - ich denke Dauerhitze belastet das Material.

Wichtig wäre Dämmung wenn Kührschrank und Herd nebeneinanderstehen - 
auch Külschrank neben Geschirrspüler sollte durch Dämmung voneinander 
getrennt sein. Mein Favorit für diesen Einsatzzweck: Vakuum-Dämm-Panel.
http://www.va-q-tec.com/va-q-vip_de.html

Die Idee mit den Dämmklötzen im Tiefkühlschrank ist witzig. Man müsste 
das diret mal testen - oder kommt man auch theoretisch dahinter? 
Problematisch wird's wenn eine mittlere Schublade voll ist mit Klötzchen 
und das Fach darüber nicht rihtig durchkühlt, weil es von den 
Verdunster-Schlangen gut abgedämmt wird... :-)

Gruß
Marc

Autor: Marc A. (marc_a)
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Michael K-punkt schrieb:
> U. B. schrieb:
>
>> Packt man die Kiste zusätzlich ein, muss man ggf. aufpassen, dass sich
>> in Schlitzen kein Schwitzwasser bildet.

Ja, dafür sollte man "Hinterlüftung" einplanen

> 2. Ggf. sollte man auch überlegen, WAS man da überhaupt aufbewahrt. Für
> ne Lidl-Pitza für 1,19€ lohnt es sich nicht, die Kiste runterzukühlen.
> Wie viel Kühlgut ist denn überhaupt drin?

Na - es geht doch um's Energiesparen und so

> 3. Bei Kühlschränken hat man (meine ich )mal festgestellt, dass der
> Verbrauch sinkt, wenn der Kühlschrank eher voll ist. Wenn also wenig
> drin ist - warum nicht zusätzlichen Volumen-Balast reinstellen und
> messen, obs was bringt?

Ich bin auch dafür. Anbieten würden sich Tiefkühlhähnchen als Ballast, 
die sind schön Kompakt und werden (wenn man sich beeilt) schon mit -18°C 
angeliefert (Masthähnchen für die Energieeinsparung - das gibt eine 
neuee Klasse: AAA+++M") Vielleicht würde sich da ein Hähnchen-Abo 
anbieten als Marktlücke. Obwohl, da würde sich bestimmt einer mit 
Spinatklötzen Selbstständig machen, wenn das Hähnchen-Abo anzieht.

Wenn Ballast erst runtergekühlt werden müsste, wäre der Einspareffekt 
sicher dahin.

Gruß
Marc

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Marc A. schrieb:
> Die Idee mit den Dämmklötzen im Tiefkühlschrank ist witzig. Man müsste
> das diret mal testen - oder kommt man auch theoretisch dahinter?

Muttis Spruch "Nur ein voller Kühlschrank ist ein guter Kühlschrank" 
macht schon Sinn, vor allem wenn man bereits gekühlte/gefrorene Sachen 
aus dem Supermarkt einlagert.
Besonders bei Schränken, bei Truhen wohl nicht so. Jedesmal wenn man den 
Schrank öffnet, strömt die kalte Luft raus und warme rein. Wer nur in 
Schlappen vorm Kühlschrank steht weiß, was ich meine.
Die ganze warme Luft muß nun wieder runtergekühlt werden. Wenn nun wenig 
Luft da ist, wird strömt auch nur wenig aus was wieder gekühlt werden 
muß.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Oliver

Wollen wir zusammen eine Klötzchen-Fabrik gründen? Wenn wir richtig
ranklotzen, werden wir noch wohlhabende Männer!
;-)

MfG Paul

Autor: Marc A. (marc_a)
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Also, das Beste wäre dann eine Doppeltür: eine außen zur Dämmung, eine 
innen aus Glas, zum reinschauen vor der Auswahl. Blöd nur, dass sie 
sofort beschlagen würde... das wird der Grund sein, warum es das noch 
nicht gibt.

Vielleicht ein RFID basiertes Lagerhaltungssystem, das einem sagt, in 
welches Fach man greifen soll und was wann abläuft. Vieleicht ginge auch 
chaotische Lagerhaltung: man wift das Gefriergut oben ein, ein Roboter 
parkt das irgendwo und wenn man es dann kochen oder essen will, tippt 
man einfach etwas an der Front des Gerätes auf dem Touchscreen umher und 
das gewünschte Gut fällt irgendwie aus einer Luke. So ein System könnte 
man bis dorthinaus lückenlos dämmen - die dumme Tür entfällt ja - So ein 
Schubladensystem wie an den Tankstellen sollte den Luftaustausch 
begrenzen. Um diesen weiter zu minimieren, könnte man die Schublade, 
bevors sie sich zur Außenwelt eröffnet mit Paul's kleinen 
Schaumstoffwürfeln füllen.
Gut man müsste vielleicht 2-3m² einplanen und die Marktanalyse schönen, 
bevor man sich Gedanken über Risiko-Wagnis-Kapital macht.

Gruß
Marc

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Marc
Du bist Ingenieur, stimmts?
;-)

Man muß nicht alles so kompliziert wie möglich sondern nur so 
kompliziert
wie nötig machen.
Da kann man auch im Wohnzimmer die Schrankwand zu einem Hochregallager
machen und sich vom freundlichen Roboter seine Zigarre anrauchen lassen.

:-))
MfG Paul

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Marc A. schrieb:

>
> Ja, dafür sollte man "Hinterlüftung" einplanen
>

Schwitzwasser wandert in die Ritze zwischen Außenhaut des Kühlschrankes 
und das Dämmmaterial. Weil die Außenhaut die kälteste Stelle ist.

Wo soll hinterlüftet werden?

>> 2. Ggf. sollte man auch überlegen, WAS man da überhaupt aufbewahrt. Für
>> ne Lidl-Pitza für 1,19€ lohnt es sich nicht, die Kiste runterzukühlen.
>> Wie viel Kühlgut ist denn überhaupt drin?
>
> Na - es geht doch um's Energiesparen und so

eben. Also die einsame Pizza raus und essen und dann AUSSCHALTEN.

> Ich bin auch dafür. Anbieten würden sich Tiefkühlhähnchen als Ballast,

...wandern mittelfristig als Ballast auf die Hüften.

> Wenn Ballast erst runtergekühlt werden müsste, wäre der Einspareffekt
> sicher dahin.

kurzfristig schon. Es sollte sicher kein Wasser sein, was man da 
hineinstellt. Eher Dämmmaterial, in Plastikbeutel eingepackt. Also ein 
Material mit geringer spezifischer Wärmekapazität und großem Volumen.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Hier steht noch etwas Interessantes dazu:
http://www.zeit.de/2002/36/200236_stimmts_kuehltru.xml

MfG Paul

Autor: Marc A. (marc_a)
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Michael K-punkt schrieb:
> Marc A. schrieb:
>
>>
>> Ja, dafür sollte man "Hinterlüftung" einplanen
>>
>
> Schwitzwasser wandert in die Ritze zwischen Außenhaut des Kühlschrankes
> und das Dämmmaterial. Weil die Außenhaut die kälteste Stelle ist.
>
> Wo soll hinterlüftet werden?

eben dort: der Taupunkt sollte an einer Stelle liegen, wo keine 
Luftbewegung ist. Man könnte also entweder vollflächig verkleben oder 
einen Spalt vorsehen, an dem ausfallende Luffeuchtigkeit nach unten 
abfließen kann - daher die "Abstandshalter". Die Lackierung sollte 
allzugroße Schäden verhindern.

>>> 2. Ggf. sollte man auch überlegen, WAS man da überhaupt aufbewahrt. Für
>>> ne Lidl-Pitza für 1,19€ lohnt es sich nicht, die Kiste runterzukühlen.
>>> Wie viel Kühlgut ist denn überhaupt drin?
>>
>> Na - es geht doch um's Energiesparen und so
>
> eben. Also die einsame Pizza raus und essen und dann AUSSCHALTEN.

Ok, das wäre aber dann schlecht für die Volkswirtschaft, den Konsumindex 
und den Euro.

>> Ich bin auch dafür. Anbieten würden sich Tiefkühlhähnchen als Ballast,
>
> ...wandern mittelfristig als Ballast auf die Hüften.
>
>> Wenn Ballast erst runtergekühlt werden müsste, wäre der Einspareffekt
>> sicher dahin.
>
> kurzfristig schon. Es sollte sicher kein Wasser sein, was man da
> hineinstellt. Eher Dämmmaterial, in Plastikbeutel eingepackt. Also ein
> Material mit geringer spezifischer Wärmekapazität und großem Volumen.

Ich wäre da für Heliumballons. Aufblasen, reinstopfen. beim Öffnen des 
Schrankes entschwinden sie hoch zur Zimmerdecke und lassen sich zum 
Wiederverwenden an dünnen Bändern für ihre eigentliche Aufgabe 
heranziehen.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Paul Baumann schrieb:
> Hier steht noch etwas Interessantes dazu:
> http://www.zeit.de/2002/36/200236_stimmts_kuehltru.xml
>
> MfG Paul

Na also, war meine Vermutung doch richtig. Vor diesem Hintergrund 
dürften auch Gefriertruhen mit Deckel oben günstiger sein als 
Gefrierschränke mit Türe seitwärts.

Offen bleibt allerdings, wie groß der Effekt ist.

Autor: Marc A. (marc_a)
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> Michael K-punkt schrieb:
>> Schwitzwasser wandert in die Ritze zwischen Außenhaut des Kühlschrankes
>> und das Dämmmaterial. Weil die Außenhaut die kälteste Stelle ist.

Dazu muss sie da erst einmal hinkommen: man nehme eine Platte Styrodur, 
einen Forsnterbohrer und fräse Löcher für Silica-Gel Trockenkapseln mit 
zylindrischer Form hinein, dann nehme man noch 3mm Abstandsleisten, 
damit die Diffusion für eine ganzflächige Trockung sorgt. Den Abschluss 
zwischen Kühlschrank nehme man Primur (Dichtungsmasse) und Rissan 
(fieses Lufdichtes Klebeband). Dann weht kein Lüftchen, es kommt also 
keine Feuchtgkeit hinein - und die, die da ist wandert ins Slica-Gel.

Wenn man auf Zukunftsicherheit gepolt ist, bohrt man mit einer Lochsäge 
durch die Platte,halbiert den Propfen in der Länge dann kann man das 
Silica-gel sogar noch austauschen. Ist man ein Kontrollfreak, nehme man 
ein oder mehrere (Redundanz!) Hygrometer mit externem "Außenfühler", den 
man ebenfalls in den Zwischenraum, bzw eine Aussparung im Styrodur mit 
Anbindung an den Luftspalt, verlegt.

:-) jepp...

Gruß
Marc

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Wieviel Leute braucht man, um eine Glühlampe zu wechseln?

5 Mann!

Einer stellt sich auf den Tisch und erfaßt die Glühlampe. Die anderen
4 heben den Tisch an und drehen ihn.

Das ist kompliziert? Ach was, denk doch nicht....

;-)
MfG Paul

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Marc A. schrieb:
>> Michael K-punkt schrieb:
>>> Schwitzwasser wandert in die Ritze zwischen Außenhaut des Kühlschrankes
>>> und das Dämmmaterial. Weil die Außenhaut die kälteste Stelle ist.
>
> Dazu muss sie da erst einmal hinkommen: man nehme eine Platte Styrodur,
> einen Forsnterbohrer und fräse Löcher für Silica-Gel Trockenkapseln mit
> zylindrischer Form hinein, dann nehme man noch 3mm Abstandsleisten,
> damit die Diffusion für eine ganzflächige Trockung sorgt. Den Abschluss
> zwischen Kühlschrank nehme man Primur (Dichtungsmasse) und Rissan
> (fieses Lufdichtes Klebeband). Dann weht kein Lüftchen, es kommt also
> keine Feuchtgkeit hinein - und die, die da ist wandert ins Slica-Gel.
>
> Wenn man auf Zukunftsicherheit gepolt ist, bohrt man mit einer Lochsäge
> durch die Platte,halbiert den Propfen in der Länge dann kann man das
> Silica-gel sogar noch austauschen. Ist man ein Kontrollfreak, nehme man
> ein oder mehrere (Redundanz!) Hygrometer mit externem "Außenfühler", den
> man ebenfalls in den Zwischenraum, bzw eine Aussparung im Styrodur mit
> Anbindung an den Luftspalt, verlegt.
>
> :-) jepp...
>
> Gruß
> Marc


Bei nicht zu vermeidenden Innendämmungen in Gebäuden achtet man penibel 
darauf, dass erst gar keine Luft (und Feuchtigkeit) zwischen Dämmung und 
Wand hinkommt. Da ist von einer Hinterlüftung nie die Rede. Viele 
Schränke werden an kalte Wände gestellt, sozusagen ist das die 
Hinterlüftung - mit entsprechenden Folgen.

Also lieber gescheit luftdickt aufkleben als so ne Silica-Gel-Story. Die 
Dämmung der Kühlschränke besteht ja oft aus ausgeschäumten 
Zwischenräumen. Warum nicht die Außenwand mit ner Blechkonstruktion 
aufdoppeln und das entstehende Volumen mit Dämm-Schaum ausschäumen...

Eins ist sicher: Es sicht garantiert Sch... aus.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Also zu euerer Klötzchengeschichte denk ich dass die nur dann Vorteile 
bringen würde wenn diese Klötzchen eine deutlich geringere 
Wärmekapazität haben als Luft. Gibts sowas überhaupt? Was mit Vakuum 
gefülltes vielleicht :-) Aber ob ein paar dm³ Luft tatsächlich so viel 
Wärmekapazität haben dass es das wert wäre kann ich mir kaum 
vorstellen...

Was mich mal interessieren würde: man hört immer dass man enteisen soll 
weil sonst die Effizienz stark sinkt. Kann mir mal jemand erklären warum 
das so ist? Wenn das Eis im Inneren des Gefrierfaches oder 
gefrierschrankes ist, dann ist die Energie in dem Sinne doch nicht 
verloren. Wenn das Eis erstmal da ist und auf -18°C gekühlt ist 
verbraucht es doch keine Energie mehr, oder? Lediglich um das Eis 
entstehen zu lassen muss die Energie dem Wasser entzogen werden. Aber 
wenn das Eis erstmal da ist, ists eh schon zu spät. Oder gibts da noch 
nen anderen Effekt?

Es hat auch schon einer angemerkt dass die warme Suppe erst auf 
Raumtemperatur abkühlen soll bevor man sie in den Kühlschrank stellt. 
Auch der Weg anders herum ist zu empfehlen: wenn man was aus dem 
Gefrierfach nimmt legt man es über Nacht in den Kühlschrank. Es ist am 
Morgen danach auch aufgetaut, aber der Kühlschrank spart sich ne Menge 
Energie weil er nicht so oft einschalten muss. Dummerweise ist das bei 
mir aber mal nach hinten losgegangen. Mein Kühlschrank mit Gefrierfach 
hat einfach überhaupt nicht mehr eingeschaltet weil das gefrorene Gut im 
Kühlbereich gereicht hat um die Temperatur unten zu halten und somit war 
am nächsten Tag das Gefrierfach mit allem Inhalt abgetaut :-(

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Mein Kühlschrank mit Gefrierfach
> hat einfach überhaupt nicht mehr eingeschaltet weil das gefrorene Gut im
> Kühlbereich gereicht hat um die Temperatur unten zu halten und somit war
> am nächsten Tag das Gefrierfach mit allem Inhalt abgetaut :-(

Diesem Effekt wurde ( wird noch ? ) bei Kühl- Gefrierkombinationen mit 
nur einem Kompressor so entgegengewirkt:

Einige dieser Exemplare schalten bei niedriger Umgebungstemperatur "zur 
Sicherheit" die eingebaute Glühlampe ( 15 W, Energieeffizienz nicht A++, 
sondern G ) ein, damit der Kompressor läuft und das Gefrierfach eben 
NICHT abtaut ...

( Ist die Glühlampe defekt, taut's dann doch wieder ! )

Autor: Jo O. (brause1)
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U. B. schrieb:
> Einige dieser Exemplare schalten bei niedriger Umgebungstemperatur "zur
> Sicherheit" die eingebaute Glühlampe ( 15 W, Energieeffizienz nicht A++,
> sondern G ) ein, damit der Kompressor läuft und das Gefrierfach eben
> NICHT abtaut ...
>
> ( Ist die Glühlampe defekt, taut's dann doch wieder ! )

Da stellt sich doch die Frage, ob man nicht die Finger von diesen 
Kombinationen lässt. Einzelgeräte sind anscheinend deutlich sinnvoller.
Ich hab einen Bekannten, bei dem immer die Wurst schimmelte. Bis er 
gemerkt hat, dass er diese immer in der Nähe der Beleuchtung liegen 
hatte, und eben diese Beleuchtung auch bei geschlossener Türe an war.
Nachfrage beim Hersteller: Das ist so beabsichtigt.

Ist auch klar: Man kan mit dem Ein- uind Ausschalten eines Kompressors 
nicht zwei Temperaturen einstellen. Da bleibt dann nur das Heizen des 
einen Raumes.

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Da stellt sich doch die Frage, ob man nicht die Finger von diesen
> Kombinationen lässt. Einzelgeräte sind anscheinend deutlich sinnvoller.

Oder Kombis mit getrennten Kompressoren.

Autor: Marc A. (marc_a)
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Zum Thema "warum vereiste Schränke mehr verbrauchen:
Das ist wie eine Heizung, die man dick in Schaumstoff packt. Was die 
Temperatur verändern soll ist ja die Luft - bei Heizung, wie auch bei 
Kühlung. Die Kühlflüssigkeit produziert Kälte wesentlich niedriger als 
-18 Grad, sagen wir mal -30 Grad, genau weiß ich das nicht. die 
Oberfläche des Eises hat bei einer dicken Schicht vielleicht -20 - es 
gibt also in einer Eisschicht einen gewissen Termperaturverlauf von 
innen nach Außen.

Nun sitzt also irgendwo ein Temoeraturfühler und wartet, dass es kälter 
wird. Da die Eis-Operflächentemperatur höher ist, als die des 
Kühlmittels, dauert es entsprechend länger, bis die Luft heruntergeühlt 
ist. Der Kompressor läuft enstprechend länger und das wird teurer.

Nun sagen wir, dass das Eis im Kern auf -30 ist: das kühlt die 
Umgebungsluft verzögert auch noch dann weiter herunter, wenn dazu gar 
kein Bedarf mehr ist, also wenn kein Temperaturfühler danach gefragt 
hat.

Zum Thema: Klötzchen oder Luft.
die Energie geht ja dann verloren, wenn die kalte Luft im Gefrierschrank 
gegen warme (feuchte) Luft aus dem Raum getauscht wird. Diese warme Luft 
muss dann runtergekühlt werden und die feuchtigkeit schlägt sich 
irgendwo nieder und gefriert. Die Idee bei den Klötzchen war, eine 
geringere Fluktuation herbeizuführen, indem man das reduziert, was da 
fluktuieren möchte: den Luft-Anteil am Raumvolumen des Schrankes. 
Luftballons täten das auch, nur wer will die ständig aufblasen. ;-)

Autor: Stephan S. (outsider)
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Interessante Erklärung. Das System wird sozusagen durchs Eis langsamer 
und schwingt unter. Bis die Kälte also vom Eis in den Gefrierraum kommt 
dauerts länger. Aber auf der anderen Seite bedeutet das ja auch dass es 
dann kälter wird als eigentlich gewollt war. Somit wird ein Teil der 
vergeudeten Energie wieder reingeholt weil der Raum später ja umso 
kälter ist und es länger dauert bis das Thermostat wieder meldet dass es 
zu warm wird und wieder einschaltet. Durch die höheren 
Temperaturdifferenzen läuft aber wohl der Kühlprozess ineffizienter und 
wenns innen kälter ist als gewollt, wird durch die höhere 
Temperaturdifferenz auch schneller Wärme reinwandern. Klingt logisch. 
Aber dass das so arg dramatisch viel mehr Energieverbrauch ausmacht 
hätte ich dann doch nicht gedacht. Zumal das Kühlelement ja nicht außen 
sitzt, sondern auch innerhalb der Wärmedämmung.

Die Klötzchenidee hab ich schon verstanden. Ich kann mir nur nicht so 
recht vorstellen dass Luft wirklich so viel Energie speichert. Also doch 
mal nachsehen und grob überschlagen: 1dm³ hat etwa 1,3g Gewicht und 1 
J/kg*K. Wenn der Gefrierschrank also 100 l Inhalt und die -18°C Luft 
komplett durch 25°C Luft ersetzt wird wären das
E = (0,2 m³ * 1,3 kg/m³) * 1 J/(kg*K) * (25-(-18))°C =
0,26 kg * 1 J/(kg*K) * 43 K = 11,2 J soweit richtig?

Alles natürlich vereinfacht und mit Normwerten gerechnet. Eigentlich 
ists wohl noch etwas mehr weil sich die Luft ja zusammenzieht und 
vermutlich noch mehr Luft reingesaugt wird.

Hätte nicht gedacht dass in meinem Gefrierschrank über ein viertel kg 
Luft ist...

Jetzt bleibt nur die Frage: wie effizient ist so ein Klimakompressor? 
Wieviel Energie muss ich für ihn aufwenden um 11,2 J Energie 
rauszuziehen?

Autor: Marc A. (marc_a)
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Hallo,
man darf nicht vergessen, dass das Eis auch "träge" ist und nicht 
freiwillig und ohne Energieeinsatz seine Temperatur ändert. Je mehr sich 
also an Klumpen um die Kühlschlangen bildet, desto mehr Energie muss 
augewandt werden, um das in seinere Temperatur zu senken, bevor sich das 
auf die Lufttemperatur im Kühlschrank auswirkt.
Gruß
Marc

Autor: Tobias XXX (enterprise)
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Wenn in eurem Gefrierschrank zwischenzeitlich mal ein Fach leer ist, 
dann bringt es was dieses Fach mit Styropor oder was auch immer 
auszufüllen. Denn dann entweicht beim Öffnen der Tür nicht die kalte 
Luft aus diesem Bereich. Das soll wirklich was bringen.

Gruß Tobias

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Wenn in eurem Gefrierschrank zwischenzeitlich mal ein Fach leer ist,
> dann bringt es was dieses Fach mit Styropor oder was auch immer
> auszufüllen.

Bringt dann wenig, wenn das Fach eine Schublade bzw. abgeschlossen
hinter einer Klappe ist.
Die Luft entweicht dann kaum, und die Prozedur des Styropor-Umfüllens 
entfällt ebenso.

Autor: Brit Es (quotaxyz)
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Ich habe meinen alten Kühlschrank gedämmt und damit den Stromverbrauch 
HALBIERT! Das ging so: 
http://kuehlschrank-isolieren-daemmen.blogspot.com/

Autor: Jo O. (brause1)
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Brit Es schrieb:
> Ich habe meinen alten Kühlschrank gedämmt und damit den Stromverbrauch
> HALBIERT! Das ging so:
> http://kuehlschrank-isolieren-daemmen.blogspot.com/

Tolle Sache!
Ein solches praktisches Ergebnis ist doch mehr wert als das ganze 
Philosopieren darüber.

Hast du darüber nachgedacht, ob es sich noch lohnen könnte mit einem 
Lüfter den Kondensator während der Laufzeiten des Kompressors zu kühlen?

Hast du bedacht, dass sich Feuchtigkeit zwischen Kühlschrank und 
Styropor sammeln könnte, die zu Schimmelbildung führen könnte? Oder ist 
die Klebeverbindung so dicht, dass das ausgeschlossen ist?

Autor: Brit Es (quotaxyz)
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Jo O. schrieb:
> Brit Es schrieb:
>> Ich habe meinen alten Kühlschrank gedämmt und damit den Stromverbrauch
>> HALBIERT! Das ging so:
>> http://kuehlschrank-isolieren-daemmen.blogspot.com/
>
> Tolle Sache!
> Ein solches praktisches Ergebnis ist doch mehr wert als das ganze
> Philosopieren darüber.
>
> Hast du darüber nachgedacht, ob es sich noch lohnen könnte mit einem
> Lüfter den Kondensator während der Laufzeiten des Kompressors zu kühlen?
>
> Hast du bedacht, dass sich Feuchtigkeit zwischen Kühlschrank und
> Styropor sammeln könnte, die zu Schimmelbildung führen könnte? Oder ist
> die Klebeverbindung so dicht, dass das ausgeschlossen ist?

Ja und Ja: Ich glaube so ein Lüfter lohnt den Aufwand nicht. Der 
Kompressor läuft nur kurz und die Luft scheint gut zu zirkulieren.

Gegen die Feuchtigkeit habe ich den Kleber komplett an den Rändern 
durchgezogen. Aber wahrscheinlich reicht die Dämmung ab Werk ohnehin 
aus, die ja unter meiner Dämmung ist, um die Wände nicht zu kalt werden 
zu lassen, d.h. Feuchtigkeit sollte sich nicht sammeln. Der Kühlschrank 
läuft so seit 2 Monaten. Manchmal gucke ich kritisch mit der 
Taschenlampe in alle Ecken, aber Feuchtigkeit oder gar Wasserlachen habe 
ich nicht gefunden.

Liebe Grüße.

Autor: Sasa Perovic (sasa_p)
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Hallo,
die Diskussion ist schon etwas älter. Dennoch möchte ich meine 
Erfahrungen mit dem zusätzlichen Dämmen eines Kühlschrankes hier posten. 
Vielleicht hilft es.
Wir haben 2009 einen neuen Kühlschrank gekauft. Energieeffizienzklasse 
A+ (was damals noch sehr gut war).
Oben Kühlschrank, unten Gefrierfach mit drei Schubladen. Volumen weiß 
ich nicht aber das Gerät ist ca 190 cm hoch.

Meine Messungen über einen längeren Zeitraum ergaben, dass das Gerät pro 
Tag ca 1kw verbraucht. Das liegt daran, dass er häufig aufgemacht wird 
und somit immer wieder kalte Luft ausströmt.
Ich habe folgende Maßnahmen durchgeführt:

1. Durchsichtige Plastikboxen (ohne Deckel) in den Kühlschrank getan 
(Die Gemüsebox ist ja bereits in jedem Kühlschrank enthalten). Hierin 
halten wir z.B. Äpfel, anderes Obst oder auch Käse, Wurst usw. Insgesamt 
drei Boxen auf zwei Etagen. Alle Böden sollte man nicht vollmachen, 
sonst nimmt man zuviel Platz weg und man kann nichts reinstellen (z.B. 
mal einen Topf oder Teller usw...). Dadurch verliert der Kühlschrank 
beim Öffnen weniger kalte Luft. Übrigens helfen die Boxen sehr, Ordnung 
zu halten :)

2. Im Winter werden die Einkäufe erst mal draußen auf dem Balkon geparkt 
und kommen dann - schön runtergekühlt - in den Kühlschrank. Ist es 
richtig kalt, kann man Sachen die man einfrieren möchte, zunächst einmal 
auf dem Balkon vorfrieren und erst dann in den Tiefkühler stellen. Wer 
richtig sparen möchte, stellt zwei große Plastikflaschen Wasser im 
Winter auf den Balkon. Sind sie eingefroren, kommen sie in den 
Kühlschrank zum auftauen..
Umgekehrt beim Auftauen: Tiefgekühltes Fleisch z.B. am Vorabend in den 
Kühlschrank stellen. Spart Energie.

4. Dass man warme Sachen nicht in den Kühlschrank stellen darf ist zwar 
jedem bekannt. Aber vorsicht: Läßt man z.B. einen Eintopf selbst mehrere 
Stunden abkühlen, kann er immer noch deutlich über Zimmertemperatur 
liegen, obwohl er sich "nur" lauwarm oder sogar fast kalt anfühlt (30 
Grad Topftemperatur fühlen sich nicht wirklich warm an). Lieber etwas 
länger stehen lassen. (Dadurch geht das Essen übrigens auch nicht 
kaputt, so schnell geht das nicht ;-) )

4.DÄMMUNG: Ich hatte einige Styradorplatten übrig (ca 5 cm). Damit habe 
ich die Seitenwände komplett zugemacht. Die Türen habe ich mit dünnerem 
Styropor belegt weil sie leicht gebogen sind. Die Decke habe ich 
insgesamt mt 20 cm gedämmt. VORSICHT: Hinten natürlich alles frei 
lassen!!
Geklebt habe ich mit doppelseitigem Klebeband. Schimmel oder 
Feuchtigkeit haben sich nicht gebildet. Das liegt daran, dass der 
Taupunkt nicht erreicht wurde und ich vorsichtshalber aller Ritzen 
abgeklebt habe.

Seitdem läuft der Kühlschrank nur noch auf Stufe 1. Der Verbrauch liegt 
jetzt bei durchschnittlich ca 0,45 kw pro Tag (gemessen habe ich mit 
einem Meßgerät). Somit sparen wir pro Jahr 365*0,55= ca 200 Kwh. Das 
macht bei den aktuellen Strompreisen ca 50 bis 60 EUR. Damit kann er 
einem A+++ Kühlschrank durchaus Paroli bieten.

Ich hoffe ich konnte mit den Tips und meiner Erfahrung helfen und 
entschuldigt  bitte den sehr langen Text.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Sasa P. schrieb:
> dass das Gerät pro Tag ca 1kw verbraucht

Tut es nicht. Es verbraucht 1 kWh. kWh != kW.

> Seitdem läuft der Kühlschrank nur noch auf Stufe 1

Das ist üblicherweise eine Temperatureinstellung, auch wenn da 
Hausfrauenzahlen* dranstehen.

Hast Du mal mit 'nem Thermometer die Temperatur im Inneren überprüft?

*) Statt Temperaturen werden hier willkürliche Zahlen angegeben und 
Hausfrauen stellen ihren Kühlschrank dann "auf drei", wenn sie wagemutig 
sind. Das Konzept gibt es bei Thermostatventilen auch, die sind meistens 
von 1 bis 5 beschriftet, bis auf die eines einzelnen Herstellers, dessen 
Skala bis 7 geht. Da wird die Heizung dann entsprechend heißer.
https://xkcd.com/670/

Autor: J. Ad. (gajk)
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...vor allem: Die Balkontüre aufnmachen um das Einkaufsgut zum Kühlen 
rauszutragen ist gut gemeint, erzeugt aber auch Wärmeverluste, die dann 
halt auf der Gasrechnung auftauchen.


Zum eigentlichen Thema:
1. Keller sind oft auch feuchteanfällig und haben oft ne kühle Ecke, die 
gerne mal nach "Keller" riecht.  Wenn die Rückseite der Truhe in dieser 
Ecke steht, könnte man die dort erzeugte Wärme als "gut" bezeichnen, 
weil sie Schimmel vermeidet.

2. Die Aufstellung im Keller ist schon mal gut, weil es dort kühler ist 
als anderswo.

3. Wie voll ist die Truhe eigentlich? Falls nicht ganh voll, könnte man 
Styropor IN die Truhe geben. Dann muss nicht so viel Luft 
heruntergekühlt werden. Ich meine mal gelesen zu haben, dass ein voller 
Kühli weniger Energie braucht als ein leerer.

4. Die neuen Kühlis (unserer ist auch schon mehr als 25 Jahr alt, 550 
kWh mit Kühlen (260l) und Gefrieren (92l)  sind ne Menge. Die neuen 
Kühlis brauchen wohl nur noch 160 kWh, sind bei gleichem Kühlvolumen 
jedoch so groß, dass meine Frau an die oberen Fächer nicht mehr ran 
käme.  Da könnte man erst mal als Vorteil bezeichnen, ich würde es 
zusätzlichen Diskussionsbedarf nennen.
Grund: Die Wänder der neuen Geräte sind deutlich dicker! Insofern bringt 
ne Dämmung schon was.


Wer wirklich ökologisch denken würde, würde vielleicht maßgeschneiderte 
umgedrehte U-Formen konstruieren, die man dem Kühlie wie ne Jacke 
anzieht.

Autor: Fra Nk (korax)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> dessen
> Skala bis 7 geht. Da wird die Heizung dann entsprechend heißer.

Ich habe mir ein Thermostat angebaut das bis 3 geht. Stell ich auf 2 - 
spare ich Energie!

Autor: J. Ad. (gajk)
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Fra N. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> dessen
>> Skala bis 7 geht. Da wird die Heizung dann entsprechend heißer.
>
> Ich habe mir ein Thermostat angebaut das bis 3 geht. Stell ich auf 2 -
> spare ich Energie!

Nach der neuen EU-Verordnng sind ohnehin nur noch Thermostate erlaubt, 
die maximal bis 1 gehen, wegen Energieeinsparung. Die Skala ist dann 
beschriftet mit 0,2  0,4 etc.

Vermieter müssen bis zum 1. April 2016 alle Thermostate ausgewechselt 
haben, außer in den Städten mit Mietpreisbremse.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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J. A. schrieb:
> Nach der neuen EU-Verordnng sind ohnehin nur noch Thermostate erlaubt,
> die maximal bis 1 gehen, wegen Energieeinsparung. Die Skala ist dann
> beschriftet mit 0,2  0,4 etc.

Eine neue Skala aufkleben wäre einfacher - und billiger.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Paul B. schrieb:
> Oliver schrob:
>>Da die Aussendämmung von vielen hier als kritisch gesehen wird, könnte
>>man ja auch innen dämmen.
>
> Ja, man könnte sich vielleicht auch passende Klötze aus Polystyrol
> schneiden, um nicht genutztes Volumen im Inneren damit zu füllen.
> Das ist wahrscheinlich besser, als nur Luft im Inneren zu kühlen.
>
> Vielleicht findet sich ein Hersteller für solche Klötze, die man in
> der Art von Lego_Bausteinen entsprechend zusammenstecken und damit
> deren Volumen anpassen könnte. Dann mache ich das mal als meine
> Idee kenntlich, damit sich nicht Einer ohne mich eine goldenen
> Nase verdient.
>
> ;-)
>
> MfG Paul

Paul,

das gibt es schon.

Der kluge Hausmann hat seine Plastikdosen ( rechteckig )
Diese Dosen werden gefüllt oder ungefüllt in den Gefrierschrank
gestellt.

Grüße Bernd

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Bernd F. schrieb:
> Paul,
>
> das gibt es schon.

Och nö! Ich will doch auch mal sinnlosen Mist verkaufen und mich dumm 
und albern dran verdienen...
;-)

>
> Der kluge Hausmann hat seine Plastikdosen ( rechteckig )
> Diese Dosen werden gefüllt oder ungefüllt in den Gefrierschrank
> gestellt.

Ich habe immer eine leere Bierflasche im Kühlschrank, damit ich auch 
denen etwas anbieten kann, die Nichts trinken wollen.

MfG Paul

Autor: Sasa Perovic (sasa_p)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Sasa P. schrieb:
>> dass das Gerät pro Tag ca 1kw verbraucht
>
> Tut es nicht. Es verbraucht 1 kWh. kWh != kW.
>
>> Seitdem läuft der Kühlschrank nur noch auf Stufe 1
>
> Das ist üblicherweise eine Temperatureinstellung, auch wenn da
> Hausfrauenzahlen* dranstehen.
>
> Hast Du mal mit 'nem Thermometer die Temperatur im Inneren überprüft?
>
> *) Statt Temperaturen werden hier willkürliche Zahlen angegeben und
> Hausfrauen stellen ihren Kühlschrank dann "auf drei", wenn sie wagemutig
> sind. Das Konzept gibt es bei Thermostatventilen auch, die sind meistens
> von 1 bis 5 beschriftet, bis auf die eines einzelnen Herstellers, dessen
> Skala bis 7 geht. Da wird die Heizung dann entsprechend heißer.
> https://xkcd.com/670/

Ja, kwh natürlich! Sorry :-)
Die Temperatur prüfe ich regelmäßig. Im oberen Bereich sind es ca 8 bis 
9 Grad. In der untersten Ablage ca 4 bis 5 Grad. Die Temperatur in der 
Gemüse- bzw. Frischebox habe ich nicht geprüft, aber ich schätze dass 
sie etwas darunter liegen dürfte.

Autor: J. Ad. (gajk)
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Dirk J. schrieb:
> J. A. schrieb:
>> Nach der neuen EU-Verordnng sind ohnehin nur noch Thermostate erlaubt,
>> die maximal bis 1 gehen, wegen Energieeinsparung. Die Skala ist dann
>> beschriftet mit 0,2  0,4 etc.
>
> Eine neue Skala aufkleben wäre einfacher - und billiger.

Geht nicht wegen der dann möglichen Manipulationsversuchen!

Autor: J. Ad. (gajk)
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Paul B. schrieb:

> Ich habe immer eine leere Bierflasche im Kühlschrank, damit ich auch
> denen etwas anbieten kann, die Nichts trinken wollen.
>
> MfG Paul

...werd ich mir für meine Schwiegermutter merken! :-)

Autor: Michael Sch. (mikel_x)
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Falls die Kupferröhrchen etwas Spielraum haben, ist die Isolierung der 
Rückwand wohl das Effektivste. Wenn du zwischen Wärmetauscher und 
Rückwand einige cm Styropor mit Reflexionsfolie einbringen kannst, wird 
der dortige Wärmekurzschluss deutlich verringert. Der Wärmetauscher 
heizt die Rückwand durch Strahlung und Konvektion deutlich auf. Dort ist 
die grösste Temp.-Differenz und der höchste Wärmefluss zwischen 
Innenraum und Aussenwand, besonders wenn der Verdampfer im Innenraum 
rückseitig angebracht ist.

Darüber hinaus dann evtl. noch die restlichen Aussenwände mit 
Verlegeband und Styropor bekleben, falls dich das resultierende 
Wellblechhütten-Ambiente nicht stört.

Generell würde ich aber in Bezug auf direkte und indirekte Kosten (in 
der Regel fährt man x-mal so oft zum Baumarkt, wie 'geplant'...) bei 
einem Ü20-Teil keine grossen Klimmzüge mehr machen und lieber die Temp. 
runterdrehen, solange er noch nutzbar vor sich hin keucht. Man muss das 
Gefriergut ja auch nicht frisch halten 'bis die Urenkel aus dem Gröbsten 
raus' sind... ;-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Michael S. schrieb:
> Falls die Kupferröhrchen etwas Spielraum haben, ist die Isolierung der
> Rückwand wohl das Effektivste.

Wenn Du den Zwischenraum zwischen Wärmetauscher und Rückwand reduzierst, 
verschlechterst Du die Wärmeabgabe des Wärmetauschers an die 
Umgebungsluft, und das ist kontraproduktiv.

Auch sollte man insgesamt für eine gute Belüftung des Wärmetauschers 
sorgen, damit man die abgegebene Wärme so schnell wie möglich vom 
Kühlschrank wegbekommt.

Bei Einbaukühlschränken kann es schon etwas bringen, zu klein 
dimensionierte Lüftungsgitter zu vergrößern und Querschnitte von Zu- und 
Abluft-Öffnungen zu vergrößern.

Bei einem freistehenden Kühlschrank kann es auch helfen, ihn ein paar 
Zentimeter von der Wand abzuziehen, damit mehr Luft hinter ihm 
entlangströmen kann, und ihn auf Distanzklötzchen zu stellen (sofern 
möglich), um mehr Luft zwischen Boden und Kühlschrank durchzulassen.

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