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Forum: Offtopic E-Lock, Stromabnehmer


Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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Schaue gerade eine Doku über Züge. Zum einem wurde gerade ein 
Stromabnehmer gezeigt der durch das Schleifen an der Oberleitung 
ziemlich Zerstört war. Ich frage mich warum man das nicht mit Rollen 
löst, ich denke dadurch wäre der Abrieb wesentlich geringer und eine 
deutlich höhere Lebensdauer ist zu erwarten. Was denkt ihr?

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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und wie bekommst du den Strom von der Rolle auf das Kabel zum 
Zuginneren?

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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na wen die Rolle aus Metall ist dann leitet das doch genau so wie eine 
Stange oder sonst was. Selbst wenn man es Schmieren müsste gäbe es doch 
z.B. sowas wie Kupferpaste

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Gab bzw. gibt es doch. Nennt sich Rollenstromabnehmer.
Hier steht alles:
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/379176

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Na. Die Rolle muesste natuerlich die Breite eines Schleifabnehmers 
haben. Das Problem ist das Lager fuer die Rolle. Ein Kugellager macht 
den Strom nicht, die Kugeln wuerden verschweissen.

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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hmm ok da könntest du Recht haben. Gibt es eigentlich Versuche, dass 
ganze über Induktion zu lösen? Bei der Magnetschwebebahn funktioniert es 
ja auch, man Könnte ja eine art Hybrid entwickeln

Autor: Troll Blaubär (blaubeer)
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Klaus Ausderkasse schrieb:
> hmm ok da könntest du Recht haben. Gibt es eigentlich Versuche, dass
> ganze über Induktion zu lösen? Bei der Magnetschwebebahn funktioniert es
> ja auch, man Könnte ja eine art Hybrid entwickeln

Nicht schwätzen, machen!

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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mir fehlen die mittel dazu, noch weiß ich wo ich diese her bekommen 
könnte und dazu weiß ich auch nicht an wen ich mich da annähernd melden 
könnte^^

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Gegen eine Induktionslösung sprechen die Kosten. Ein einfacher 
Pantograph  ist als Verschleißteil das günstigste und zuverlässigste. 
Bei den Bremsen kommt doch auch keiner auf die Idee die Bremssteine 
wegzurationalisieren weil die sich mit der Zeit abnutzen...
Weiter die Reifen am PKW, nutzen sich ab. Allerdings sind Schwebende / 
Fliegende Autos nicht wirklich rentabel wie viele Versuche zeig(t)en.

Autor: Bernhard M. (boregard)
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Christian B. schrieb:
> Bei den Bremsen kommt doch auch keiner auf die Idee die Bremssteine
> wegzurationalisieren weil die sich mit der Zeit abnutzen...

Na, der ICE3 hat immerhin eine Induktionsbremse, darf die allerdings in 
Frankreich nicht benutzen...

Autor: Christian B. (luckyfu)
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aber nicht nur, soweit ich weiß haben die Dinger 2 oder 3 unabhängige 
Bremssysteme die jedoch teilweise nur in bestimmten 
Geschwindigkeitsbereichen (besonders) wirksam sind. So ist die 
Wirbelstrombremse z.B. eher für hohe Geschwindigkeiten geeignet.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Klaus Ausderkasse schrieb:

> Ich frage mich warum man das nicht mit Rollen
> löst, ich denke dadurch wäre der Abrieb wesentlich geringer und eine
> deutlich höhere Lebensdauer ist zu erwarten.

Die Stromabnehmer sind ganz bewußt so ausgeführt, daß sie sich abnutzen 
und nicht etwa der Fahrdraht. Letzeren zu erneuern, wäre ein ungleich 
höherer Aufwand. Eine Lösung mit Rollen wäre nur für sehr geringe 
Geschwindigkeiten machbar. Bei den üblichen Tempi funktioniert das schon 
deswegen nicht, weil die Rolle mehr rutschen als rollen würde.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Es gibt dafuer die speziell entwickelten Lock-in-Verstaerker.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lock-in-Verst%C3%A4rker
Die heissen so, weil sich in die Lok eingebaut werden.

Fluecht
Paul

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bernhard M. schrieb:
> Na, der ICE3 hat immerhin eine Induktionsbremse, darf die allerdings in
> Frankreich nicht benutzen...

Wohl nicht nur in Frankreich nicht. Zitat Wikipedia:

Um sie einsetzen zu können, müssen befahrene Strecken speziell 
ertüchtigt werden, insbesondere um Störungen der Sicherungstechnik zu 
vermeiden. In vollem Umfang, d. h. auch für Betriebsbremsungen, kommt 
die Wirbelstrombremse des ICE in Deutschland nur auf den 
Schnellfahrstrecken Köln–Rhein/Main und Nürnberg–Ingolstadt zum Einsatz, 
da nur durch den Einsatz der Festen Fahrbahn eine ausreichende Toleranz 
wärmebedingter Verwerfungen der Gleise sichergestellt werden kann.

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