Komisches Aufladungs(?)phänomen mit Heizdecke

OP #1979863
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Folgende Situation, ich habe unter Bettlaken und Unterbett zwei 
Heizdecken im Doppelbett "fest" installiert, die bleiben also liegen. 
Natürlich schalte ich sie, bevor ich mich zur Ruhe bette, ab, bzw. haben 
meine neue jetzige einen Timer integriert.
Nun war die Freundin zu Besuch, und wir haben ein komisches Phänomen 
festgestellt, wenn wir uns mit den Händen berührten.
Also eine Fingerberührung sonst ohne Körperberührungen rief so ein ganz 
merkwürdiges Kribbel/Rubbelgefühl hervor, wenn man mit den Fingern über 
die Haut des anderen strich. Ungefähr so, als würde man durch das 
Darüberstreichen eine Resonanzvibration hervorrufen. Dazu kam dann noch 
in unregelmäßigen Abständen bei einer neuerlichen Berührung ein kleiner 
elektrischer Schlag. Nachdem wir zuerst das im Bett befindliche Notebook 
vermuteten, dessen Wegnahme aber keine Änderung brachte, haben wir die 
Stecker von den Heizdecken gezogen, und weg war das Kribbelgefühl.
Nun frage ich mich, was das war bzw. ist und ob ich, außer jedesmal 
Abends den Stecker zu ziehen (die Timerfunktion ist schon sehr 
praktisch) irgendwas dagegen machen kann.
Ideen?
#1979943
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Netzspannung unterm Arsch? Nein danke. Das werden wohl Kriechströme 
sein. Hast du mal eine der Decken umgepolt?

Ich hab mir so ein Teil selbst gebaut - mit einem Laptop-Schaltnetzteil, 
2,7 Hz PWM und 33 m 0,14 mm² Kupferlitze als Heizelement.

Geht prima und kann auf niedriger Stufe auch durchlaufen.
Gast #1980035
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Kapazitive Einkopplung. Die beschriebenen Effekte sind nur vermeidbar 
bei
1. Gleichspannungsbetrieb
2. Niederspannungsbetrieb
3. Einsatz einer mit PE verbundenen Schirmungsmatte zwischen der 
Heizdecke
und den beteiligten Akteuren.
4. Verzicht auf das Teil, Anschluss an die Fernwärmeversorgung.

Die Uhu-Anordnung erfüllt das schon.
#1980190
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>mit einem Laptop-Schaltnetzteil,
>2,7 Hz PWM und 33 m 0,14 mm² Kupferlitze als Heizelement.

Ja super. Macht sich bei Bränden auch der Versicherung gegnüber gut. 
"Hab ich selbstgebaut, super sicher, Kupferdraht als Heizelement" 
chchchch

Das löst zudem sein Problem nur dann, wenn das Laptopnetzteil über einen 
Schutzleiteranschluss verfügt. Wenn nicht: Gleiches Problem, kapazitive 
Einkopplung. Aus meinem Dell kommen jedenfalls mit 1 MOhm gegen Erde 230 
V raus. Wenn ich an die abgeriebenen Stellen des Gehäuses fasse, spürt 
man das auch. Nur die mit echter Erdung haben das Problem nicht (IBM 
zB).
#1980222
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@  Dicke Finger (dickefinger)

>Heizdecken im Doppelbett "fest" installiert, die bleiben also liegen.
>Natürlich schalte ich sie, bevor ich mich zur Ruhe bette, ab, bzw. haben
>meine neue jetzige einen Timer integriert.

Tja, aber der TImer schaltet wahrscheinlich nicht vollkommen 
(zweiphasig) das Netz ab.

>Nun frage ich mich, was das war bzw. ist und ob ich, außer jedesmal
>Abends den Stecker zu ziehen (die Timerfunktion ist schon sehr
>praktisch) irgendwas dagegen machen kann.

Wenn du denn die Decken liegen lassen willst, kauf dir eine extra 
Schaltuhr, die WIRKLICH zweiphasig das Netz trennt. Hmm, vielleicht geht 
auch einphasig, dann muss man aber prüfen, ob das Relais die Phase 
trennt, kann man mit einem Phasenprüfer oder Multimeter.

MfG
Falk

P S Wozu braucht ein normaler, gesunder Mensch eigentlich sowas?
#1980291
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Mike Strangelove schrieb:
> Ja super. Macht sich bei Bränden auch der Versicherung gegnüber gut.
> "Hab ich selbstgebaut, super sicher, Kupferdraht als Heizelement"
> chchchch

Ja Herr Großmaul, das wird nicht wärmer, als 45° und die Litze hat zudem 
den Vorteil, daß sie sich - im Gegensatz zu käuflichen Heizungen - nicht 
aus irgend einer Verschweißung lösen, zusammeballen und dann wirklich zu 
einer Gefahr werden kann. Leider schon erlebt...

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