BMK schrieb:
> JBC ist auch meiner Meinung nach das non plus ultra.
>
> Besonderheit:
> Aufheizzeit von 0 auf 350°C rund 2 Sekunden.
>
> Nachheizzeit im Bruchteil einer Sekunde.
>
> Ist für mich relevant, wenn ich z.B. einen SMD Shunt auf
> einer grossen Massefläche ohne Thermals 'festklebefrei'
> sauber verlöten möchte.
Ist nur fraglich, ob die Lötstation mit diesem winzigen Lötkolben
überhaupt genug Leistung hat um das auch wirklich klebefrei
hinzubekommen.
Es ist zwar schön, eine schnelle Regelung zu haben - wenn die Leistung
aber nicht reicht, reißt die Regelung auch nichts mehr, da sie sowieso
auf "Anschlag" steht.
Wenn nur eine sehr kleine Masse beheizt werden muß ist eine "Aufheizzeit
von 0 auf 350°C in rund 2 Sekunden" leicht zu erreichen. Das schaffen
Bauteile in schlecht dimensionierten Schaltungen auch - zumindest
einmalig ;-)
Klassischerweise haben Lötkolben mehr Masse, je mehr Energie das Lötgut
aufnimmt. Das geht von "sehr wenig" bei SMD-Lötkolben bis hin zu "halber
Vorschlaghammer" bei Lötkolben für Dachrinnen. Das macht man nicht, weil
die Regelung bei Lötkolben so langsam ist, sondern weil man nur endlich
viel Leistung in die Lötspitze stecken kann um einer Abkühlung
entgegenzuwirken. Die Masse des Lötkolbens ist quasi das Pendant zum
elektronischen Stützkondensator. Mit dem kann man Stromspitzen abfangen,
die viel größer sind als sie die Energiequelle liefern könnte. Natürlich
nur für einen kurzen Zeitraum.
Ich will Dir den JBC nicht madig machen, aber an der Physik kommt auch
JBC nicht vorbei.
Gruß,
Pom