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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik SPDIF/PCM über 3W Luxeon LED -> Treiber für MOSFET gesucht


Autor: bastellord (Gast)
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Hallo zusammen,

ich möchte das digitale PCM (Pulse Code Modulation) Signal aus einer 
Soundkarte über eine 3W rote Luxeon LED (max. 3,51V Vorwärtsspannung, 
max. 1500mA Vorwärtsstrom) senden. Die PCM benötigt 6 MHz.

Bei 2,5 MHz habe ich schon einen funktionierenden Aufbau für eine FM:
Ein BD644 PNP Transistor (Zwischen U+ Versorgungsspannung und LED+), 
dessen Basis von einem D1468 auf GND gezogen wird, macht seine Dienste 
bei 2,5 MHz ganz gut.


Die PCM in Form eines SPDIF Signals (+/-0,5V) bei 6 MHz habe ich 
erfolgreich mittels eines 74Hx04 auf fast-TTL-Pegel gewandelt (0-4V) 
(Von nun an TTL-Teil genannt).

Folgendes habe ich als Schnittstelle zwischen TTL-Teil und BD644 
versucht:
Ein SN75468D soll das TTL Signal wandeln und für den BD644 auf GND 
ziehen. Der SN75468D ist schnell genug, Das Signal an dem 75468 Ausgang 
schwankt bei unbelastetem Zustand zwischen 650mV -------____-------____ 
und 0V. verbinde ich die Basis direkt mit einem oder mehreren offenen 
Kollektoren, so ergibt sich eine Signalform, die 650mV nie 
unterschreitet: 650mV_______-^^^- 1-2V.

Seltsamerweise erreicht die Aussteuerung der LED bei Anschluss der PNP 
Basis (über einen Widerstand an den 74Hx04) mehr Aussteuerung bei 
on-Zustand-zu-off-Zustand. (Vielleicht weil dieser auch wieder auf High 
zieht, was der SN75468D nicht macht? Ein Pullup Widerstand hat nichts 
geholfen.)

Ein manuelles Verbinden und Trennen der PNP Basis über einen 270 Ohm R 
an GND gibt mir den maximalen LED-Swing 0-2,4V. (2,4V reicht, dass Sie 
hell genug fürs Erste leuchtet.).

Nachdem der PNP BD644 nicht ganz so toll seinen Dienst tat, versuche ich 
nun einen NPN (BD710 leider kein Datenblatt gefunden) zum Schalten der 
LED zu verwenden. Zwei parallel geschaltete 74LS04, die die Basis des 
BD710 schalten) lassen die Spannung in der LED schon richtig im Takt 
schwanken, aber es fehlt offenbar der große High-Pegel Strom, um die LED 
wirklich gut von ganz aus zu ganz ein zu schalten. Siehe Skizze.png

Gibt es einen "Power HEX-Inverter" (74xx04), der höhere Ausgangsströme 
als die ca. 20mA liefern kann? (Der HC4049 scheint nahezu identisch zum 
74xx04 zu sein)

Mit Biploartransistoren funktionierte es bislang ganz gut, zumal ich mir 
Bauteil- und Kostenaufwand durch Treiber für MOSFETs spare.

Für andere Ideen und Vorschläge bin ich dankbar.

Jeweilige Datenblätter im Anhang.

: Verschoben durch Admin
Autor: MaWin (Gast)
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Das ist doch gigantischer Pfusch,
in offenbar grober Unkenntnis über Elektronik.

Ein 74HC04 ist NICHT der geeignete Bausteim um +/-0,5V in 0V/5V 
umzusetzen.
Einene bipolartarnsistor schliesst man NICHT ohne Basisvorwiderstand an.
Eine LED leitet NICHT in Sperrichtung.
Eine Reihenschaltung führt NICHT zu einer Oder-Funktion.
Ein PNP-Transistor wird NICHT durch heranziehen ans Massepotential 
leitend wenn der Emitter Richtung Masse zeigt.
Ein BD710 ist ein PNP und kein NPN Transistor.
Ein BD644 ist ein PNP Darlingtontransistor und KEIN normaler PNP

Ich hab noch nie so einen winzigen Schaltplan mit so vielen Fehlern 
gesehen.

Das ist einfach nur gigantischer Humbug.

Wenn man mit 6MHz die 1.5A einer LED schalten will, nimmt man einen 
MOSFET, weil das Leerräumen der Bais bei einem bipolartransistor viel 
mehr Aufwand ist und Elektrotechnikkenntnisse erfordert als ein simpler 
MOSFET, und schliesst ihn an einen MOSFET-Treiber an.
In deinem Fall sollte es wohl ein MOSFET-ZTreiber sein, der mit 0.5V 
ansteuerbar ist, also einen guten Schmitt-Tribber Eingang besitzt, und 
eine ODER-Verknüpfung kan (oder soll es doch eine UND-Verknüpfung sein? 
Dein Text könnte so was meinen).

Schmeiss deine Schrottschaltung weg.

         +------+   +-1 Ohm--|<|-- +5V
         |MOSFET|   |        LED
SP DIF---|driver|--|I
         +------+   |S
                   GND

und wenn wir schon bei sparsamen Bauteilen sind,
ein IRF7401 tut's als LogicLevelMOSFET hier locker,
ein 74HC14 als MOSFET-Treiber dazu reicht für 6MHz auch
wenn man alle parallel schaltet.

Das Problem ist wirlich nicht, mit PCM eine LED zum Leuchten zu
bringen, snoedrn eine Empfängerschaltung zu entwickeln, die dieses
PCM aus dem Umgebungslicht rausfiltert.

Da du schon beim Senden scheiterst, vergiss das Projekt,
den Empfänger bekommst du nie hin.

Autor: bastellord (Gast)
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Danke für Deine schnelle Antwort!

Der improvisierte Schaltplan ist in der Tat fehlerhaft..

Der IRF7401 ist ein exzellenter Tipp! So einen MOSFET habe ich gesucht. 
Er ist wegen der langen Schaltzeiten (72 ns rise und 92 ns fall) nicht 
optimal, dafür Anwenderfreundlich.

Vielen Dank!

Autor: Michael (Gast)
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bastellord schrieb:
>
> Der IRF7401 ist ein exzellenter Tipp! So einen MOSFET habe ich gesucht.
> Er ist wegen der langen Schaltzeiten (72 ns rise und 92 ns fall) nicht
> optimal, dafür Anwenderfreundlich.

Du bist ja ein ganz Lustiger! Sei froh, wenn du bei deiner Highpower-LED 
ohne Peaking-Schaltung ein paar Hundert Nanosekunden erreichen kannst...

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