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Forum: Offtopic Mikrowellendetektor


Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Hallo
Da ich jetzt mal mit einem Magnetron experimentieren will und Sicherheit 
bei mir groß geschrieben wird will ich einen Mikrowellendetektor bauen, 
der mir sagt, ob Strahlung aus dem Faradayschem Käfig entweicht.

Alle, die Sicherheitsbedenken haben: Ich weiß, was ich da tuhe, ich 
werde auch sicherlich keine 1000W durch den Magnetron jagen. Ich werde 
die Leistung auf etwa 50W begrenzen. Ich habe Erfahrung im Umgang mit 
Hochspannung und ich werde den Magnetron im Faradayschen Käfig 
betreiben, der geerdet ist.

Jetzt will ich zu meiner eigenen Sicherheit einen Mikrowellendetektor 
bauen. Dieser soll die HF Strahlung empfangen und in ein optisches und 
akustisches Signal umwandeln. Der Test des Detektors soll mit einem MG 
auf ca. 5W ablaufen.

Wie ließe sich dieser Detektor realisieren? Akustische und optische 
anzeige ist sehr leicht zu bauen. Nur wie messe ich die Strahlung, die 
im besten Fall nicht vorhanden ist? Darlingtonschaltung mit vorgelegter 
Spannung an der Basis? Dabei dient die Basis als Antenne

MFG
Thomas

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Eine Energiesparlampe dranhalten.

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Eine Energiesparlampe dranhalten.

Wenn die Lampe leuchtet, kommt genug Strahlung durch den käfig, dass ich 
von innen schon ein wenig verbrannt wurde (Innere Verbrennungen sind 
nicht lustig!). Strahlung ist gefährich-trozdem will ich damit 
experimentieren :D

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Thomas:

In der langweiligen uralten Zeit, als es nur Röhrentechnik gab, 
arbeiteten auch schon mal Wissenschaftler an interessanten Experimenten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Demon_Core

http://de.wikipedia.org/wiki/Slotin

Nicht zur Nachahmung. Das hatte mich sehr erschrocken.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Das hatte mich sehr erschrocken.

Vor allem die Resistenz gegen Erkenntnisse aus dem ersten tödlichen 
Unfall...

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Was die da veranstaltet haben, gleicht dem Versuch, ohne Handschuhe und 
Atemschutz mit einem absolut tödlichen Bakterium auf dem Küchentisch zu 
experimentieren.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Das wussten sie damals aber noch nicht wirklich. Sie haben's ja erst 
nachher bollen lassen.

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Cool, 6 Antworten und keiner davon ist hilfreich. Interressant sind sie, 
das muss man euch lassen aber hilfreich ist da leider nix.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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War mir klar, dass du daraus nix lernst und sie als nicht-hilfreich 
abstempelst. ;-)

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Simon K. schrieb:
> War mir klar, dass du daraus nix lernst und sie als nicht-hilfreich
>
> abstempelst. ;-)

Ich bin ja nicht so dumm, dass ich eine Atombombe selber 
zusammenschraube :D. Wenn ich vorsichtig bin, dann ist das 
Experimentieren mit dem Magnetron auch nicht gefährlich. Was meinst du, 
warum ich einen Mikrowellendetektor bauen will.

MFG
Thomas

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Thomas S. schrieb:
> Cool, 6 Antworten und keiner davon ist hilfreich.

Warum stellst du solche Fragen eigentlich unter Offtopic?

Autor: A. None (bastelmaniac)
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Ernsthaftes wissenschaftliches Interesse, oder doch eher "just for fun" 
bis "mal sehen was so passiert" - aber "sicher" bitte?

Sicherheit fängt dort an, wo man unnötige Risiken vermeidet. D.h. 
blödsinniges Zeug von wenig Nutzwert sein lässt.

Ansonsten sorg wenigstens dafür, dass deine Mitmenschen auf keinen Fall 
in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Mir mag da, übertrieben formuliert, eher die Galle hochkommen im 
Vergleich zum Durschschnitt, aber ich habe schon genug zweifelhafte 
"Experimente" mitbekommen mit teils unschönem Ausgang (nein nix mit 
tödlichem Ausgang).

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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A. F. schrieb:
> Ernsthaftes wissenschaftliches Interesse, oder doch eher "just for fun"
>
> bis "mal sehen was so passiert" - aber "sicher" bitte?
Sicheres(!) just for fun! (was meint ihr, wofür der Detektor ist!)

>
> Ansonsten sorg wenigstens dafür, dass deine Mitmenschen auf keinen Fall
>
> in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Wird gemacht! Die Versuche sollen sicher sein! Sobald irgendein Risiko 
besteht, wird der Magnetron auch nicht in Betrieb genommen! Ihr scheint 
nicht kapiert zu haben, dass es mir um Sicherheit geht. Klar, das ein 
Magnetron ein großes Sicherheitsrisiko darstellt. Aber wenn man es 
richtig macht sollten keine Risiken mehr bestehen.

Natürlich könnte ich das so machen: 
Youtube-Video "Testování magnetronu při 12W / Magnetron at 12W"
Aber ich bin nicht lebensmüde!


Frohe Weihnachten!

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Thomas S. schrieb:
> A. F. schrieb:
>> Ansonsten sorg wenigstens dafür, dass deine Mitmenschen auf keinen Fall
>>
>> in Mitleidenschaft gezogen werden können.
>
> Wird gemacht! Die Versuche sollen sicher sein! Sobald irgendein Risiko
> besteht, wird der Magnetron auch nicht in Betrieb genommen!

Ich seh das Risiko im Magnetron. Oh, dann hat sich der Thread ja 
erledigt ;-)

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Simon K. schrieb:
> Ich seh das Risiko im Magnetron.

Ich seh das Risiko in der Strahlung.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Wobei das Eine ja an das Andere gekoppelt ist.

Solche Sachen, wie du vor hast macht man üblicherweise in entsprechenden 
Labors, wo die Versuche dann in abgeschirmten Kammern gemacht werden...

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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man kann nahezu beliebig viele Versuche mit einem Magnetron machen, wenn 
man's in der geplanten Umgebung laesst, dh wenn man einen 
Mikrowellenofen benutzt.
- Koch mal ein Ei.
- Eine CD

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Oder eine Rindswurst.  ;-))

Die Sauerei ist eine gigantische.


Oder mach mal Eierpfannkuchen heiss, gibt prima Carbon-Bremsscheiben.

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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> Ich seh das Risiko in der Strahlung.

Ich sehe das Risiko darin das Du neben dir selbst auch noch
andere Unbeteiligte mit der (sofern du das in Gang bekommst)
Energiereichen HF-Strahlung beschädigen kannst.

Wenn Du erklären kannst warum die Türen von Mikrowellenherden eigentlich
dicht sind, dann kannst Du weitermachen.

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Björn Wieck schrieb:
> Wenn Du erklären kannst warum die Türen von Mikrowellenherden eigentlich
>
> dicht sind, dann kannst Du weitermachen.

Die Türen sind dicht, weil das Gitter vor dem Fenster wie ein 
Faradayscher Käfig wirkt. Die Strahlung kann nicht durch das Gitter. Die 
Strahlung wird vom gitter aufgehalten, da es sozusagen "der kürzeste 
Weg" ist. Ich weiß es nicht genau, aber ich vermute, dass das Gitter 
auch geerdet ist.

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Thomas S. schrieb:
> Die Türen sind dicht, weil das Gitter vor dem Fenster wie ein
> Faradayscher Käfig wirkt. Die Strahlung kann nicht durch das Gitter. Die
> Strahlung wird vom gitter aufgehalten, da es sozusagen "der kürzeste
> Weg" ist. Ich weiß es nicht genau, aber ich vermute, dass das Gitter
> auch geerdet ist

Nein. Falsch. Die Tür ist elektrisch komplett Isoliert.
Wie kann es also Sein das die Mikrowellen trotzdem nicht durchkommen?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Thomas S. schrieb:

>Ich weiß es nicht genau, aber ich vermute, dass das
>Gitter auch geerdet ist.

Das Gerät wird eine Schutzerde haben.

Ein Faraday'scher Käfig und Erde sind zwei verschiedene paar Schuhe. Das 
eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Der Käfig kann sich auch auf dem 
Potential 1 Megavolt gegenüber Erde befinden...

http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%C3%A4fig

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Der Käfig kann sich auch auf dem
>
> Potential 1 Megavolt gegenüber Erde befinden...

Das weiß ich auch. Ich meine, dass durch die Erdung des Gitters das 
Gitter selbst nicht in Resonanz zum Magnetron schwingen kann. Wenn du 
verstehst, was ich meine.

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Was interessierts dem Gitter wenn die HF kurzwelliger ist?
Da geht es halt durch.

@(thomas_s74) : Du willst dringend wissen wie HF geht und noch mehr 
willst du wissen wie man die im Griff hat.

Maximal Experimente sind hier nicht mehr nötig, das haben schon andere
vor uns gemacht und einige mussten deswegen mit ihrem Namen herhalten.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Thomas S. schrieb:

>Das weiß ich auch. Ich meine, dass durch die Erdung
>des Gitters das Gitter selbst nicht in Resonanz zum
>Magnetron schwingen kann. Wenn du verstehst, was ich
>meine.

So ein Gerät wird wohl so konstruiert sein, daß da keine unerwünschten 
Effekte wie Resonanzen mit dem Gehäuse entstehen.

Und die Lochgittermaske der Tür ist so fein, daß da auch keine 
2GHz-Wellen signifikant heraus dringen. Vielleicht bis 1mm hinter das 
Gitter...

Was willst du also mit einem Mikrowellendetektor?

Du solltest echt erst mal das Abi fertig machen, und dann ein 
E-Technik-Studium. Oder Physik. In Mathe und Physik bist du hoffentlich 
genau so gut wie in den Fragen hier. Ganz im Ernst. Ich schätze dich 
dafür fast als excellent ein, da du interessiert erscheinst. Danach 
erübrigen sich manche banalen Fragen.

Autor: Günther N. (guenti)
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Vielleicht ist hier eine passende Anregung dabei?:
http://www.wiley-vch.de/berlin/journals/phiuz/04-0...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Günther N. schrieb:
> Vielleicht ist hier eine passende Anregung dabei?

Der Vorschlag mit dem gegrillten Handy ist klasse - auch wenn davon 
abgeraten wird...

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Thomas S. schrieb:
> Die Türen sind dicht, weil das Gitter vor dem Fenster wie ein
>
> Faradayscher Käfig wirkt. Die Strahlung kann nicht durch das Gitter. Die
>
> Strahlung wird vom gitter aufgehalten

Das ist nur die eine Hälfte der Wahrheit.

Die Löcher sind sehr viel kleiner als die Wellenlänge der Strahlung, 
deswegen kann die Strahlunh nicht durch die Tür. Bleibt noch die zweite 
Hälfte der Wahrheit. Nämlich die Frage , Wieso ist die Tür so dicht, das 
die Strahlung nicht seitlich an der Tür austritt.

Antwort. Die Länge der Spalten an der Tür sind genau Lambda 1/4 breit. 
Also der Türrahmen ist rund um die Öffnung ca 6cm breit. Dadurch 
transformiert sich der Widerstand am Spaltende ( äusere Kante der Tür ), 
welche hier hochohmig ist, auf 0 Ohm am Spaltanfang ( Innere Kante der 
Tür ).
Dadurch kann am Spalt keine HF austreten. Den selben Trick wendet man 
bei
Hohlleiterflansche auch an.Die müssen nicht Wasserdicht verschraubt 
sein.
Die innere Nut dient keineswegsz zur Aufnahme eine Gummidichtung, 
sondern bewirkt das selbe wie bei der Tür einer Mikrowelle.

Ralph Berres

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Ralph Berres schrieb:
> Die Löcher sind sehr viel kleiner als die Wellenlänge der Strahlung,
> deswegen kann die Strahlunh nicht durch die Tür. Bleibt noch die zweite
> Hälfte der Wahrheit. Nämlich die Frage , Wieso ist die Tür so dicht, das
> die Strahlung nicht seitlich an der Tür austritt.
> Antwort. Die Länge der Spalten an der Tür sind genau Lambda 1/4 breit.
> Also der Türrahmen ist rund um die Öffnung ca 6cm breit. Dadurch
> transformiert sich der Widerstand am Spaltende ( äusere Kante der Tür ),
> welche hier hochohmig ist, auf 0 Ohm am Spaltanfang ( Innere Kante der
> Tür ).
> Dadurch kann am Spalt keine HF austreten. Den selben Trick wendet man
> bei
> Hohlleiterflansche auch an.Die müssen nicht Wasserdicht verschraubt
> sein.
> Die innere Nut dient keineswegsz zur Aufnahme eine Gummidichtung,
> sondern bewirkt das selbe wie bei der Tür einer Mikrowelle.


Genau das selbe wollte ich grad auch sagen!

Ich hab mir aber ein anderes Projekt vorgenommen. So ne kleine VTTC ist 
nicht so gefährlich wie ein MG. Thread ist denk ich mal also closed!

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