Ich möchte die Festplatte (160 GB) meines Macs auf eine SSD mit 64 GB
kopieren/klonen.
Was ist dabei zu beachten?
Ich kann Ubuntu von CD booten und die beiden HDs an SATA des PCs
anschließen.
Geht das Klonen mit dd?
Oder ist es möglich, die SSD anstelle des "Superdrive" anzuhängen und
den Transfer mit Bordmitteln zu bewerkstelligen?
Muss ich die Originalplatte vorher noch auf 64 GB verkleinern?
8AF6lUf8OT schrieb:> Transfer mit Bordmitteln zu bewerkstelligen?
Ein kruder Weg: Mit dem "Festplattendienstprogramm" ein Image deiner
160GB HDD anlegen (erzeugt ein .dmg file und wird nur so groß, wie der
tatsächliche Inhalt deiner Festplatte) und dieses Image dann auf die
angeschlossene SSD wiederherstellen... Ich glaube allerdings nicht, dass
das funktioniert, da ja sonst alles auf der SSD fehlt (Bootinfo, EFI
Partitionstabelle etc).
Wenn es eine Option ist: OS X neu installieren, Library und Programme
von der alten Platte kopieren, fertig. Oder direkt den Umzugsassistenten
verwenden.
Hast du dir schon miniclone angeschaut bzw. ausprobiert?
http://slagheap.net/miniclone/
Berichte mal, ob's damit funzt. Welche Version von OSX verwendest du?
Danke für den Link. Hier ist möglicherweise eine weitere Methode
http://hints.macworld.com/article.php?story=20070403095053226
"So I insert the MacOS X 10.4 install disk, boot from it, select Disk
Utility from the Start menu, and choose the volume of the new Mac. I use
the Restore tab, drag and drop the old drive as the source, and the new
one as the target, and press the button. Et voila! After copying, I can
boot the new Mac with an exact clone of the old one. This seems obvious,
but I haven't seen it mentioned here before."
Ich werde von der OP berichten.
Maik Fox schrieb:> Ein kruder Weg: Mit dem "Festplattendienstprogramm" ein Image deiner> 160GB HDD anlegen (erzeugt ein .dmg file und wird nur so groß, wie der> tatsächliche Inhalt deiner Festplatte) und dieses Image dann auf die> angeschlossene SSD wiederherstellen... Ich glaube allerdings nicht, dass> das funktioniert, da ja sonst alles auf der SSD fehlt (Bootinfo, EFI> Partitionstabelle etc).
Doch, das funktioniert. Das Festplattendienstprogramm sollte dafür
allerdings von der System-DVD gestartet werden.
Alternativ zum .dmg-Image lässt sich auch ein mit Timemachine erstelltes
Backup mit dem Festplattendienstprogramm zurückspielen.
Wenn kein DVD-Laufwerk zur Verfügung steht, kann auch das momentan
laufende System direkt auf die Zielplatte kopiert werden, dazu eignet
sich CarbonCopyCloner (www.bombich.com).
Um Bootinfo etc. muss man sich beim Mac erfreulicherweise überhaupt
nicht kümmern, ein einfaches Kopieren genügt.
Sofern es möglich ist, die SSD per USB anzuschließen, kann der
Kopiervorgang auch vor dem Umbau des Rechners durchgeführt werden
(entweder mit CCC oder dem von DVD gestarteten
Festplattendienstprogramm).
Auch nach dem Tausch Festplatte - SSD kann kopiert werden, wenn ein
DVD-Laufwerk für das Festplattendienstprogramm vorhanden ist.
Und wenn ein zweiter Mac existieren sollte, und beide über einen
Firewire-Anschluss verfügen, dann kann auch die SSD in den einen Mac
eingebaut und die Festplatte per USB/Firewire an den anderen Mac
angeschlossen werden. Der Mac mit SSD wird beim Booten in den
Firewire-Target-Modus versetzt, und der andere Mac kann mit dem
Festplattendienstprogramm (auch ohne System-DVD) über die
Firewire-Verbindung auf die SSD kopieren.
Wenn man sich diese unterschiedlichen Möglichkeiten mal näher angesehen
hat, dann könnte man auf die Idee kommen, daß der Festplattentausch bei
Macs geringfügig einfacher ist als bei anderen Systemen ...
Mir fällt noch eine Möglichkeit ein:
SSD einbauen,Mac OS X von DVD booten und alles ganz normal installieren,
dann die "alte" Festplatte an das Macbook anschließen (via USB oder
Firewire) und dann den Migrationsassisteten öffnen und dann den zweiten
Punt wählen "von einem Startvolumen" und dann weiter drücken und fertig.
So wird einfach ein neues Benutzerkonto mit den "alten" Daten angelegt.
Das während der OS X Installation erstellte kann man dann wieder
löschen.
Und so ist dann alles wie vorher.
Warum kopierst du die Disk nicht mit SuperDuper?
Damit konnte ich die Installation bisher einwandfrei klonen.
Zum Klonen kann man die SSD in einen USB-Adapter packen, die kosten
nicht mehr viel.
Murat A. schrieb:> Mir fällt noch eine Möglichkeit ein:> SSD einbauen,Mac OS X von DVD booten und alles ganz normal installieren,> dann die "alte" Festplatte an das Macbook anschließen (via USB oder> Firewire) und dann den Migrationsassisteten öffnen und dann den zweiten> Punt wählen "von einem Startvolumen" und dann weiter drücken und fertig.
So kann man es natürlich auch machen, aber das dauert länger als das
Booten von DVD und Aufrufen des Festplattendienstprogrammes, um zu
kopieren.
Tilo Lutz schrieb:> Warum kopierst du die Disk nicht mit SuperDuper?
Das ist eine Alternative zum von mir erwähnten CarbonCopy Cloner.
Vermutlich ist das Verwirrende, daß es beim Mac so einfach ist ...
Nein, das dürfte nicht gehen.
Der PC kann das von OS X verwendete Dateisystem HFS+ nicht ohne
Zusatztools lesen, und ob das Clonen von einer SMB-Freigabe
funktioniert, das wage ich zu bezweifeln.
Den PC kannst Du allenfalls als Zwischenspeicher für eine Image-Datei
verwenden, aber das dürfte beim Zurückspielen des Images auf die SSD
nicht helfen (ich weiß nicht, ob das von der System-DVD gestartete
Festplattendienstprogramm beim Start von der System-DVD auf
Netzwerkfreigaben zugreifen kann).
Ein einfaches USB-Gehäuse für 2.5"-Festplatten kostet in der
Größenordnung um 10 EUR.
Es schadet auch nicht OS X mal neu aufzusetzen! Fehlende Programme zu
installieren ist zwar teils nervig, aber dafür kann man nicht
gebrauchtes/benütztes gleich weg lassen. Seine alten Daten, Postfächer,
Keychain, Favoriten, Adressbuch usw., kann man ja ziemlich einfach
wieder integrieren. Dafür ist das System mal wieder etwas sauberer (da
gehe ich von mir aus, der gerne Software ausprobiert/testet und
irgendwie verseucht das doch etwas die Festplatte). Den Großteil hätte
man in den vier Stunden seit Threadbeginn schon hinter sich...
mar IO schrieb:> Es schadet auch nicht OS X mal neu aufzusetzen!
Es zu installieren reicht. Aufsetzen tut man Hüte und Mützen.
Klar, es schadet nicht, aber es verursacht viel Arbeit, weil nicht nur
sämtliche Software neu installiert werden muss, sondern eben auch alle
Konfigurationseinstellungen wieder reaktiviert werden müssen.
Und im Gegensatz zu Windows altert eine OS X-Installation ganz erheblich
gutmütiger, das "Verseuchen der Festplatte" hält sich ziemlich in
Grenzen.
Wenn man Zeit hat (jetzt kommen so ein paar Feiertage, an denen von
Familienstress abgesehen eh' nicht viel los ist, das Fernsehprogramm ist
unter aller Kanone, und das Wetter lädt zum drinnenbleiben ein), dann
kann man natürlich alles neu machen, und sich dabei auch von etlichem
alten Ballast trennen.
Nur: Es ist viel Arbeit. Und im Falle des Threadstarters, der
anscheinend keine Möglichkeit hat, alte und neue Platte gleichzeitig an
seinem Mac zu betreiben, auch noch ein größeres Problem, seine
erhaltenswerten Daten auf die neu Platte/SSD zu bekommen.
Habe nun auf der SV100S264G neu installiert.
Es ist jetzt so leise, dass man alle Schaltregler hoert.
Die Apple-Fujitsu Platte hat auf Mueckenfrequenz gesurrt, unertraeglich,
aber alle beide Apple-Service-Maenner haben den Tausch verweigert. Der
eine Experte meinte, die Platte ware auf der anderen Seite des
Touchpads, es koenne daher ja gar nicht kommen.
Egal. Nun bin ich das Surren los, leider wider Erwarten auch
Akkulaufzeit, da anscheinend das Ding mehr Strom zieht, als das
mechanische. Wer haette das gedacht.
8AF6lUf8OT schrieb:> Habe nun auf der SV100S264G neu installiert.> Egal. Nun bin ich das Surren los, leider wider Erwarten auch> Akkulaufzeit, da anscheinend das Ding mehr Strom zieht, als das> mechanische. Wer haette das gedacht.
Was für ein Macbook hast du? Wie alt ist der Akku?
Ich habe gerade mal aus Interesse recherchiert. Deine SSD scheint beim
Schreiben bis zu 6.4W zu benötigen. Im Idle 1W.
Meine ziemlich fixe Festplatte (WD3200BEKT, 7200rpm) braucht im Idle
1.16W und beim Lesen 1.2W und als Peak 3.26W laut
http://www.tomshardware.com/reviews/notebook-hard-drive,2006-16.html
Das bedeutet, ganz naiv gerechnet, doppelter Verbrauch beim Schreiben.
Jetzt ist die Frage, was du mit deinem Notebook machst, wenn du auf
Akkubetrieb bist, dass die SSD die ganze Zeit schreiben muss ;)