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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hat mein Digitales Multimeter einen Messfehler ?


Autor: Gerd K. (Gast)
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Hallo,

Ich mache hier gerade eine Strommessung und bin etwas verdutzt. Ich 
besitze das "PeakTech 3340DMM" und war bisher eigentlich immer zufrieden 
damit.

Nun muss ich etwas verwirrendes feststellen. Wenn ich eine Strommessung 
bei einer Schaltung durchführe und im "mA-Bereich" bin zeigt er mir 
einen Stromverbrauch von 1.28 mA an. Wechsele ich nun den Messbereich 
auf uA zeigt es 12.8 uA. Wenn ic h auf den "20A-Bereich" schalte, zeigt 
es 0.128 A an.

Ich verstehe diesen Rechenfehler nicht. Kann mir da bitte jemand auf die 
Sprünge helfen ?

Vorrausgesetz die milliampere-Messung ist korrekt, dann müssten es nach 
meiner Rechnung 0.00128 A bzw. 1280 uA sein.

Was mache ich falsch ?


LG Gerd

Autor: Andreas K. (derandi)
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DC und AC durcheinander gebracht? Was misst du da überhaupt?

Autor: MaWin (Gast)
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Du misst eine Spannungsquelle von 0.128 Volt,
leider im Amperebereich....

Autor: Gerd K. (Gast)
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ui, das ging aber schnell....

Ja entschuldigt, ich habe tatsächlich etwas wenig angaben gemacht.

Ich messe ein Batteriebetriebenes Gerät. Habe die Leitung aufgetrennt 
und messe den DC-Strom. Ich hatte eigentlich nie Probleme damit. Nun 
muss ich aber feststellen, dass wenn ich die Messbereiche umschalte er 
nicht im korrekten Faktor umrechnet.

Es ist irgendeine eigenart des "Peaktech 3340DMM"  ich suche gerade im 
Handbuch was es sein könnte. Aber evt hat jemand Erfahrung mit diesem 
Multimeter und kann mir direkt sagen wo der Fehler leigen könnte.

Autor: Floh (Gast)
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Naja, ob sinnvoll ist, mit dem 10A-Bereich 1,25 mA zu messen?
Der Messbereich hat sowieso schon +-3%, Da kannste genausogut das 
Messgerät umdrehen und die Seriennummer ablesen :-)

Autor: Gerd K. (Gast)
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ja ne das ist klar.....


Aber mal abgesehen davon. Hier genau was ich meine:

Ich messe den Strom (der vermutlich im milliampere-Bereich (DC) sein 
dürfte)

Das PeakTech hat unter anderem diese Bereiche: uA, mA

wenn ich nun vom uA in den mA Bereich schalte rechnet er im Faktor 1:10 
um...und nicht im Faktor 1:1000 wie es sein müsste.

Autor: Gerd K. (Gast)
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so. Ich glaube ich habe des Rätsels Lösung. auch wenn ich mir nicht 
erklären kann in welchem Zusammenhang das jetzt steht, aber.....



....beim Aufschrauben des Multimeters musste ich feststellen, dass eine 
Sicherung durch ist :(

Autor: Ulrich (Gast)
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Also doch besser die Seriennummer ablesen - da hat man wenigstens keine 
Drift.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Gerd K. schrieb:
> ....beim Aufschrauben des Multimeters musste ich feststellen, dass eine
>
> Sicherung durch ist :(

Au Backe!!

Autor: wegstabenverbuchsler (Gast)
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> Sicherung durch ist :(

hast du 12.5 A im uA-Bereich gemessen?

Autor: Andi (Gast)
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Hallo
Ich habe leider im Moment das gleiche Dmm mit dem gleichem Fehler.
Hat das Austauschen der Sicherung dein Problem gelöst??

MfG Andi

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Andi schrieb:
> Hallo
> Ich habe leider im Moment das gleiche Dmm mit dem gleichem Fehler.
> Hat das Austauschen der Sicherung dein Problem gelöst??
>
> MfG Andi

also entweder hast du sein gerät gekauft (der eine macke hat)
oder sind das irgendwelche geisterströme (die dürfen eigentlich nicht da 
sein weil sicherung durch=kein stromflus) die typisch für
diesen DMM sind beim durchgebrannten sicherung.

Einfach reingucken, sicherung prüfen - falls ok DMM tauschen.

Autor: Nils ‫‪ (n-regen)
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Möglicherweise liegt der Messfehler an den unterschiedlichen 
Shunt-Widerständen, die das Messgerät für die verschiedenen Bereiche 
verwendet:
Um einen Strom im Bereich von einigen µA zu messen, muss der 
Shunt-Widerstand größer sein als der für den mA-Bereich. Und durch 
diesen höheren Widerstand kann natürlich nicht so viel Strom fließen.
Die Folge: Beim Umschalten von mA auf µA erhöht sich der Widerstand des 
Messgeräts, die Stromstärke sinkt.
Damit die verschiedenen Shunts die Stromstärke so stark beeinflussen 
können, muss die Last zwar sehr niederohmig sein, aber es ist definitiv 
eine Möglichkeit.

PS: Habe gerade noch das Datenblatt des Messgeräts überflogen, aber 
keine Angaben zu den Shunts gefunden. Falls also jemand noch eine andere 
Datenquelle auftun könnte...

Autor: Andi (Gast)
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Hallo nochmal
Ich denke ich konnte das Problem lösen. In der Bedienungsanleitung steht 
geschrieben, dass man für verschiedene Stromstärken auch verschiedene 
Eingänge nutzen muss. D.h. der linke Eingang (bis 20A) kann auch nur mit 
der Einstellung des Drehschalters 20A genutzt werden. Für die mA bzw. µA 
Bereiche muss der Eingang eins weiter rechts (mA/µA) genutzt werden. 
Dieser Eingang ist mit einer eigenen Sicherung abgesichert, welche bei 
mir durch war.
Ich habe diese jetzt ersetzt und alles funktioniert wieder.
(Was ich aber nicht verstehe ist, warum der Eingang für den mA-Bereich 
(nach meinem Verständniss 0-1000mA) mit einer 5,0A Sicherung 
ausgestattet ist.)

Autor: mhh (Gast)
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Andi schrieb:
> (Was ich aber nicht verstehe ist, warum der Eingang für den mA-Bereich
> (nach meinem Verständniss 0-1000mA) mit einer 5,0A Sicherung
> ausgestattet ist.)

Weil der Eingang eine gewisse Überlastung kurzzeitig abkann. Es wäre ja 
genau so unangenehm, wenn beim Messen von 30V im 20V-Bereich gleich was 
abfackeln würde.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ganz einfach: Du hast im mA/µA Modus die Messleitung in die 
Ampere-Buchse gesteckt.

Autor: Thomas K. (muetze1)
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Vielleicht ist die Sicherung ja schon bei vorhergehenden Messungen mal 
durchgehauen und nicht bei der jetzigen an/in der Schaltung...

Autor: ... (Gast)
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Andi (Gast) schrieb:

> Ich denke ich konnte das Problem lösen. In der Bedienungsanleitung steht
> geschrieben, dass man für verschiedene Stromstärken auch verschiedene
> Eingänge nutzen muss. D.h. der linke Eingang (bis 20A) kann auch nur mit
> der Einstellung des Drehschalters 20A genutzt werden. Für die mA bzw. µA
> Bereiche muss der Eingang eins weiter rechts (mA/µA) genutzt werden.

Oh Mann! Dafür brauchst du eine Bedienungsanleitung? Das steht auf 
deinem DMM deutlich gekennzeichnet drauf

http://images.atzert-elektronik.de/649-503s.jpg

Der nächste liest von diesem Thread aus Lachsheit gerade mal den 
Eingangsbeitrag und schon geht die Meinung vom "schlechten Peaktech DMM" 
in Foren umher.

Aber wen wunderts? Im anderen Thread postet einer Schaltpläne bei denen 
man kaum eine Bezeichnung lesen kann und erwartet dann Hilfe vom Forum. 
Schlampigkeit wo man nur hinschaut.

Autor: Nils ‫‪ (n-regen)
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So genau nimmst du es aber offenbar auch nicht, wenn du dir nicht mal 
die Zeit nehmen willst, dich anzumelden und zumindest mit deinem 
Pseudonym für deine Kritik einzustehen.

Autor: ... (Gast)
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Nö! Dann hätte ich wie Mecker Falk bald über 8000 Beiträge ..
Das muss nun wirklich nicht sein. :-)

Autor: Andi (Gast)
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hey leute beruhigt euch mal wieder.

Also die Bedienungsanleitung habe ich natürlich schon vorher 
durchforstet.
Das eigenartige ist nur, dass die beiden Einstellungen mA und µA auch 
etwas anzeigen, wenn man den 20A Eingang benutzt, nur eben um ein paar 
Größenordnungen falsch. Es könnt gut sein, dass er auch bei diesem 
Eingang das Richtige anzeigt was jedoch nicht der Fall ist und wovon 
auch definitiv nichts in der Bedinungsanleitung steht. Da ich 
offensichtlich nicht der Einzige bin/war der diese Annahme getroffen 
hat, hielt ich es für sinvoll das nochmals klarzustellen um damit 
eventuell anderer Usern mit dem gleichen Problem zu helfen.

Das ich nicht in dem Forum angemeldet bin hat nichts mit einer 
"Feigheit" oder Angst vor Kritik zu tun, sondern einfach weil es sich 
nicht gelohnt hätte.
Ich hatte bisher nur diese eine Frage und finde es dann etwas 
übertrieben mich gleich zu registrieren. Abgesehen davon, hilft das dann 
auch niemanden, sondern belastet im Gegenteil nur die Kapazitäten des 
Forums.

MfG Andi

Autor: peterfido (Gast)
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Auch digitale Messgeräte haben eine Abweichung, wie die analogen 
Messgeräte. Man misst nach Möglichkeit immer im oberen Drittel des 
Messbereiches. Je weniger ein Messbereich genutzt wird, desto höher ist 
die Abweichung.

Autor: Maddin (Gast)
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Batterie is alle....

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