Trafos selber wickeln

Gast #148911
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Hallo Leute,
ich hab jetzt alle meine Bücher gewälzt und nix gefunden.

Wenn man einen Trafo wickelt (theoretisch) und man will aus 230AC sagen
wir mal, 4V machen, aus denen man ca 30-40A ziehen kann, wie stellt man
das an?

Da Windungsverhältnis beträgt dann 230:4 also 58:1. Ist klar, aber ich
kann ja auf die sek.wicklung nicht nur 4 windungen draufmachen oder?
andererseits brauch ich da ja bestimmt 4mm² querschnitt, da kann ich
wiederum keine 400 windungen draufmachen, von den 23000 primär mal ganz
zu schweigen....

Gibt es da irgendeine faustregel oder sowas?

Danke schon mal
Jürgen
Gast #148912
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(ganz grob):
-aus benötigter Leistung passenden Kern aussuchen
-für diesen Kern gibt es einen Parameter Wdg/V
-Anzahl der Primär/Sekundärwindungen berechnen
-Drahtdurchmesser aus der benötigten Stromstärke berechnen
Gast #148914
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keine Ahnung, ob das überhaupt noch irgendwo gehandelt wird, das tut
sich normalerweise keiner mehr an.
Der einfachere Weg: Leistungsmässig passenden Trafo kaufen,
Primärwicklung drauflassen, Sekundärwicklung runterschmeissen und neu
draufwickeln. Ideal dafür sind nicht vergossenen Schnittbandkerne. Mit
Rinkkerntrafos hast du den geringsten mech. Aufwand, das Wickeln ist
allerdings etwas lästig, aber bei deinen paar Windungen wird das
gehen.
Von M-Kernen solltest du die Finger lassen, geht zwar auch, wenn nicht
vergossen oder verschweisst, aber mühsam.
Gast #148915
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Hallo,

zunachst würde ich mir einen Kern aussuchen bzw im Fundus suchen, der
die entsprechende Leistung von 160 VA gut verkraftet, also mindestens
200 VA. Für die 40A-Sekundärwickung kommt fast schon eine bandförmige
"Wicklung" in Frage, die den Platz gut ausnutzt.

Primär müssen so viele Windungen drauf sein, daß die Magnetisierung des
Kerns stark genug ist, aber nicht die Sättigung erreicht. Zu den Kernen
gibt es Datenblätter mit den entsprechenden Angaben zur Magnetisierung.
Es müssen so viele Windungen vorgesehen werden, daß bei gegebener
Primärspannung die gewünschte Magnetisierung erreicht wird.
Für die Sekundärwicklung kann man dann einfach ausprobieren, wieviel
Volt pro Windung sich ergeben. z.B. 0,5V --> 8 Windungen

Tabellenbücher geben da Auskunft.

Ganz einfache Lösung für den Praktiker ohne Rechnung:
Man verwendet einen Ringkerntrafo etwa 200 VA, der Primär für 230V
Netzspannung ausgelegt ist und wickelt die 8 Sekundärwindungen selbst
aus geeignetem Mateial. Leicht realisierbar und führt in kürzester Zeit
zum Ergebnis.

Gruß
Gast #148919
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alternativ beim Trafowickler kaufen. Dann stimmts rundrum und man hat
auch noch Gewärleistung. Außerdem gibt es, soweit ich weiß,
Unterschiede, ob man nun den Trafo für Anpassung, Kurzschlussbetrieb,
... haben will.
Gast #3242834
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liebe Oms ! Soll der Trafo qualitativ hochwertig werden , soll Lage für 
Lage mit dünnem Isoliepaier gegeneinander isoliert werden - verhindert 
Windungsschlüsse ! Das Papier muss einige mm breiter sein als der 
wickelraum und an beiden Seiten "gefiedert" werden,damit eine Lage nicht 
zur anderen "schlüpft".Hat jemand einen Tip wie das fiedern schnell geht 
? mfg swl Bruno aus Klagenfurt am wörthersee !
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