Guten Tag,
was ich mir von diesem Beitrag erhoffe sind ein paar allg. Antworten zum
o.g. Thema. Ich bin in Sachen Elektronik eher unbewandert und habe mir
daher zur Problemstellung nur allg. Ansätze überlegt. Zur Situation: Es
geht um ein Projekt im Studienfach Elektronik und zwar die "beschaltung
einer Gabellichtschranke", dazu gab es eine Liste der benötigten
Bauteile die ich grob auflisten will: ein Spannungsregler, eine
Gabellichtschranke, ein Transistor, eine LED, 3 Widerstände (2x160
Ohm,1x4,7kOhm) sowie 2 Kondensatoren. Die gesamte Schaltung wird auf
einem Steckboard realisiert.
Nun zu den eigentlichen Fragen die mich interessieren. Da ich noch nie
mit sowas zu tun hatte hab ich mir erstmal überlegt wie die einzelnen
Bauteile schaltungstechnisch zusammengehören könnten. Also ich gehe
davon aus das ich eine Spannung an meinem Board anlegen werde die dann
erstmal in den Spannungsregler geht. Soweit ich mich informiert habe hat
der Spannungsregler Eingang, Ausgang sowie einen Pin für Masse. Den
Ausgang des Spannungsreglers würde ich nun direkt in meine
Gabellichtschranke gehen lassen und da tut sich die erste Frage auf ob
es sinnvoll wäre hier schon einen der drei Widerstände vorzuschalten
oder ob diese Überlegung schon im Ansatz schwachsinnig ist, wie gesagt
ich kann mir nicht viel darunter vorstellen. Letzten endes würde ich ja
ein "Ausgangssignal" an der Gabellichtschranke abnehmen können je
nachdem ob das "IR-Licht" auf den Transistor in der Schranke trifft. Nun
steht als Hinweis in der Projektaufgabe das dieses abgehende Signal
nicht stark genug sein wird und deshalb wiederum mit einem Transistor
verstärkt werden muss, also würde ich das Ausgangssignal auf die Basis
des Transistors legen und von Kollektorseite wieder mit meiner
Eingangsspannung kommen. Somit habe ich bis jetzt verwendet: die
Schranke, den Vorverstärker, den Transistor und evtl einen Widerstand
nun würde ich ganz pragmatisch einfach den Ausgang des Transistors in
meine LED laufen lassen die letzten endes anzeigen soll ob das
Schrankensignal logisch "1" oder "0" ist. Da ich ja vorher eine
Verstärkung mit dem Transistor erwirkt habe denke ich es wäre Sinnvoll
hier ebenfalls einen Widerstand einzufügen da die LED ja auch nur
bestimmte Ströme ab kann. Soweit meine Gedanken dazu, ich habe auch
schon den Thread "Gabellichtschranke" gelesen aber was darin nicht vor
kommt und was mich am meisten stutzen lässt ist das zu meiner Schaltung
angeblich 2 Kondensatoren gehören (Kondensator bedeutet für mich elek.
Spannung speichern) nur wüsste ich absolut nicht welchen Sinn das in der
Schaltung hat ich will doch keine Verzögerungen durch Laden/Entladen
usw. wenn die Schranke blockiert ist dann nimmt die LED einen Zustand an
und wenn die Schranke frei ist dann den entgegengesetzten Zustand und
fertig.
Zusammenfassend wären meine Fragen:
1.Wo und warum sind die 3 Widerstände zu setzen?
2.Was zur hölle haben die Kondis da zu suchen?
P.S. Datenblätter zu allein Bauteilen sind vorhanden.
Armes Deutschland, wenn ein Studierender nicht mal einfache Aufgaben wie
diese in seinen Büchern nachschlagen kann.
Wenn die Datenblätter vorhanden sind, ist doch alles zur Lösung
notwendige (ausser der eigenen Gehirnarbeit und dem sicherlich schon
vermittelten Wissen)
Hmm,
diese Anfeindungen sind mir unbegreiflich ich hab doch hier niemanden
beleidigt oder sonstiges und du greifst mich hier verbal an. Naja ich
will auch nichts nachschlagen bzw. einfach nachbauen und meine
Fragestellung lautet auch nicht "löst mir diese Aufgabe" ich hatte nur
gehofft eine logische verständliche Antwort zu bekommen. Ich kann auch
nich einfach mal rumprobieren wie es denn so funktionieren könnte und
mir dabei die Bauteile zerschießen deswegen müssen ja meine
Vorüberlegungen stimmen. Aber nagut dann zieh ich meine Anfrage hiermit
zurück werde versuchen die Sache irgendwie anderweitig auf die Reihe zu
bekommen.
Danke trotzdem @ Düsentrieb
Joe S. schrieb:> Naja ich> will auch nichts nachschlagen bzw. einfach nachbauen und meine> Fragestellung lautet auch nicht "löst mir diese Aufgabe" ich hatte nur> gehofft eine logische verständliche Antwort zu bekommen.
Dann fang erst mal damit an, deine Beschreibung in einen Schaltplan zu
fassen.
> Ich kann auch> nich einfach mal rumprobieren wie es denn so funktionieren könnte und> mir dabei die Bauteile zerschießen
Höchst wahrscheinlich zerschiesst du dir gar nichts.
Aber das eine LED einen Vorwiderstand braucht sollte man als
Studierender eigentlich schon wissen.
Du hast 2 LED, eine in der Lichtschranke und eine solo. Also weißt du
schon mal, dass dafür 2 Widerstände draufgehen werden.
Und das man an den Transistor (welcher eigentlich? PNP oder NPN) nicht
einfach in die Basis hinbläst sondern dort mit einem Basiswiderstand
arbeitet, sollte einem Studierendem auch bekannt sein.
Basiswiderstand, Transistor, LED und LED-Vorwiderstand sind die
klassischen Zutaten, die man bei jeder Erklärung eines 'Transistor als
Schalter' wiederfindet.
Und die Ausgangsstufe der Gabellichtschranke (ist das eine Open
Collector-Schaltung?) steuert dann diese Basis an.
Die Eingangsstufe Lichtschranke wiederrum ist einfach nur eine LED, die
natürlich mit einem Vorwiderstand im Strom begrenzt wird.
Und zu guter letztt ist dann noch die Versorgungsspannung, realisiert
mit deinem Spannungregler, die alles mit Strom bzw. Spannung in der
richtigen Höhe versorgt.
> zurück werde versuchen die Sache irgendwie anderweitig auf die Reihe zu> bekommen.
Wenn du Elektronik studierst, dann solltest du als eines der ersten
praxisbzogenen Dinge lernen, dass ein Schaltplan das um und auf ist.
Beschreibe deine Schaltung nicht, sondern male sie auf. Konkret und mit
Bauteilwerten bzw. Bezeichnungen.
Hi
Eigentlich wuindert es mich auch, das bei einem studierenden das
Physik-Wissen der 5. / 6. Klasse schon so verblasst ist. Hier deine 2
Fragen:
>Zusammenfassend wären meine Fragen:>1.Wo und warum sind die 3 Widerstände zu setzen?>2.Was zur hölle haben die Kondis da zu suchen?
Wenn du den Hinweis auf das Studienfach wegglassen hättest, dann wärest
du um einige Antworten reicher, denn, es geht auch hier um nix anderes
wie Stromkreise... und das ist, wie ich anangs schon sagte,
Hauptschulwissen.
Ohmsches Gesetz... sollte auch kein Fremdwort sein, denn kein
Studienfach beginnt ohne Grundlagenwissen. Daher ist die Antwort von
Frank B. kein persönlicher Angriff, sondern eine Feststellung, die auch
ich teile.
Nun denn, eine Antwort will ich trotzdem geben. Eine LED, und die ist
auch in der Gabellichtschranke drin ( sonst wär's keine Lichtschranke)
hat die eigenart, sobald sie leitend ist, so gut wie keinen Widerstand
zu haben. Das bedeutet nach Mister Ohm, der Strom steigt. Und das
solange, bis der LED das Licht ausgeht... Dies muß natürlich verhindert
werden und nun kommt fundamentales Wissen zum Einsatz: Der Strom ist im
Stromkreis überall gleich. Also wird ein Widerstand in diesen Stromkreis
eingebracht, der den Strom nun begrenzt. Die Formel dafür hat Herr Ohm
erfunden....
I = U/R. Nun kann durch die LED nicht mehr Strom fließen, wie der
Widerstand zuläßt. Damit geht ihr auch das Licht nicht aus. Soweit die
Erklärung als Ergänzung zu dem Beitrag von KHB.
Nun zu den Kondis... Auch hier ist wieder der Strom im Stromkreis
überall gleich. Auch hinter den Gleichrichterdioden und dem
Spannungsregler... aber, es sind Widerstände in diesem Stromkreis
verborgen... und die neigen dazu, bei wechselnden Lasten schon mal eine
Spannung etwas einbrechen zu lassen. Dann ist der Regler auch etwas
überfordert, und damit diese Einbrüche nicht zum Tragen kommen, nimmt
man schon mal einen Kondensator als Puffer zu Hilfe. Auch neigen Regler
zum Schwingen... Dies verhindern kleine Kondensatoren. Vielleicht
solltest du dir einfach nur merken, das Kondensatoren deine Spannung
"glätten". Ich fürchte, das, wenn ich so weiter schreibe, doch noch ein
paar auf die Idee kommen, die oberflächliche Betrachtung meinerseits mit
geballtem Fachwissen aufzupeppen.
Und nun ran und nicht verzagen... Elektrik ist ja wirklich nix
Besonderes...
Gruß oldmax