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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MagJack. Verständnisproblem


Autor: dotm (Gast)
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Hallo
Ich würde gerne die MagJack si-61001-f Buchse , welche da auch 
gleichzeitig isoliert, verbauen.(siehe angehängtes GIF)
Ich erkenne den Übertrager und eine Unterdrückung für gleichphasige 
Störungen kann aber mit den Mittelanschlüssen bei den Übertragern 
irgendwie nichts anfangen. Application note Finde ich leider auch keine.
Wozu ist das? (P10 und P1)
m.

Autor: Markus (Gast)
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p1 ist GND, p10 Schirm

Autor: dotm (Gast)
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ok , danke!
Ich habe leider im Forum keine definitive Antwort gefunden.
ich wollte den ENC28J60 mit dieser Buchse betreiben. Jedoch erwartet er 
von mir dass ich die Mittenanzapfung auf 3v3 lege.(siehe GIF)
Bei nämlicher Buchse , ber der ich ärgerlicherweise schon in mühseliger 
Arbeit einen Footprint erstellt habe , gibt es aber keine Extra 
Mittenanzapfung..
Ich steh vollkommen an. Wozu brauch ich den jetzt diese ominösen 
Mittelpfosten da?

Autor: dotm (Gast)
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ich vergass das GIF

Autor: Om Pf (ompf)
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dotm schrieb:

> ich wollte den ENC28J60 mit dieser Buchse betreiben.

Dafür braucht Du den MagJack SI-60024F oder Würth 7499011121A.

Der SI-61001-F ist für Gigabit-LAN.


Gruß
Patrick

Autor: Markus (Gast)
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Wie gesagt den P10 würde ich an Gehäuse legen (ESD) , wie auch im 
anderen schaltbild. und den p1 auf GND (also über den 2,32K auf RBIAS)

Autor: dotm (Gast)
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Ich würde das gerne einfach so hinnehmen freue mich aber über ein 
detailliertes warum..
Den SI-60024 ist nicht mehr zu bekommen.
Im Anhang ist ein Datenblatt zum SI-60062. Da würde mein Footprint 
passen. Ist das ok?

Autor: Om Pf (ompf)
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Vom groben Draufgucken her sollte der SI-60062 passen. Wichtig ist halt, 
daß Du den beiden Differenzverstärkern ihren DC-Bias liefern kannst. Mit 
dem Gigabit-Typ und gemeinsamer Mittelanzapfung auf Masse würde der 
Sendeendstufe im 28J60 ihre Betriebsspannung fehlen.


Gruß
Patrick




BTW: Der Würth/Midcom-Typ ist in jedem Fall noch lieferbar.

Autor: dotm (Gast)
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ok danke!
noch kurz: die Betriebsspannung der Sendeendstufe ist doch via zweimal 
50 Ohm über open collector gegeben. Wie würde das eine Mittenanzapfung 
auf Masse ändern?
Ich neige leider dazu alles immer verstehen zu müssen trotz bescheidener 
intelektueller kapazität :)
m.

Autor: Om Pf (ompf)
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dotm schrieb:

> noch kurz: die Betriebsspannung der Sendeendstufe ist doch via zweimal
> 50 Ohm über open collector gegeben. Wie würde das eine Mittenanzapfung
> auf Masse ändern?

Stell Dir eine Hälfte des Differenzverstärkers als einfache 
Emitterschaltung vor. D.h. Emitter an Masse, Kollektor über 50 Ohm an 
Plus. Die Last (Netzwerkkabel) hängt nun zwischen Emitter und Plus. 
Zwischen Emitter und Masse wäre nicht ganz das Gleiche ;-)

Und das jetzt zweimal, weil Differenzverstärker. Der Kollektor liegt 
auch nicht auf Masse, sondern geht gegen eine Stromsenke, aber für's 
Verständnis reicht die Vereinfachung.


Die 2x 50 Ohm tragen zwar auch zum DC-Bias bei, stellen aber eigentlich 
mehr den HF-Abschluß der Leitung dar.


> Ich neige leider dazu alles immer verstehen zu müssen trotz bescheidener
> intelektueller kapazität :)

Nur so lässt sich dieselbe erweitern.


Gruß
Patrick

Autor: dotm (Gast)
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sehr gut danke.

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