27c3: circuit board printer

Gast #1991656
Lesenswert?

Die Streams wird es auf jeden Fall nach dem Kongress in guter Qualität 
geben. Ich vermute, daß es im Laufe des Januar unter der folgenden URL 
voll wird:

ftp://dewy.fem.tu-ilmenau.de/CCC/27C3/

mfg, Stefan.
Gast #1992417
Lesenswert?

naja der vortrag war ja irgendwie mehr als lahm. was an dieser methode 
jetzt besser oder einfacher oder schneller sein soll als die 
herkömmliche mit uv licht ist mir ein rätsel. über zwei lagen wurde 
bisher nicht mal nachgedacht und wie man die wachspampe dann wieder vom 
pcb bekommt bleibt ungeklärt..
#1992441
Lesenswert?

Also das Wachs von der Platine zu bekommen, ist ja wohl nicht das 
Problem (kochendes Wasser sollte reichen).
Zweilagen sind mit richtiger Justierung auch machbar.
Was ich mich nach dem Vortrag frage ist, warum die normale 
Kopfansteuerung nicht benutzt werden kann. Die Druckerelektronik kriegt 
doch nicht mit, womit sie druckt. Kann mir nur vorstellen, dass es zu 
schnell wäre.
Gast #1993621
Lesenswert?

Moin,

Da ich den vortrag noch nicht gesehen hab, wiess ich nicht, was für ein 
Drucker verwendet wurde.

Aber mal soviel zu Tintendruckern selber.
1. es gibt im wesentlichen 2 verfahren. die einen arbeiten mit piezo 
elementen die die tinte aus dem Düsen kanal schleudern (statinärer kopf 
der nicht mit der kartusche getauscht wird), die anderen verwenden dazu 
eine gasblase, die sie durch hizen erzeugen (z.B. kopf wird meist mit 
der katusche getauscht HP). es gibt sicher noch ein paar andere.

2. die tropfenbildung ist entscheidend für ein gutes druckbild, wenn 
sich der tropfen nicht sauber von der düsenplatte löst, fliegt er 
irgendwo hin nur nicht dahin wo man ihn haben will, teilt sich in vile 
kleine auf die in alle richtungen fliegen, oder löst sich erst garnicht 
von der düsen platte. ... das alles ist von vielen parametern abhängig. 
Viskosität der Tinte, Oberflächenspannung, temperatur eigenschaften, und 
den anstuerparametern des Druckkopfes. wie z.B. Wieveil energie muss 
aufgabracht werden um die gasblase zu erzeugen, was für eine temperatur 
muss die tinte haben, mit welchem frequenzmuster muss das piezo element 
angesprochen werden, ...

passen die parameter nicht zur tinte, druckt der drucker damit nicht, 
druckt schlecht (sprühnebel, düsenausrichting wandert), oder die tinte 
läuft einfach durch den druckkopf durch.

nicht ganz trivial das thema
Gast #1993918
Lesenswert?

Das Verfahren arbeitet mit Wachs statt Tinte. Der Referent hat im 
Prinzip einen Epson-Druckkopf modifiziert, damit er mit Wachs statt 
Tinte arbeitet. Dazu heizt er das Wachs auf bis es flüssig ist. Mit dem 
flüssigen Wachs wird dann gedruckt. Die Ergebnisse sahen eigentlich 
recht viel-versprechend aus. Allerdings schätze ich den Aufwand ziemlich 
hoch ein.

Einen Dump vom Stream gibt es hier zum Download:

http://27c3.ipv6only.org/releases/wmv/%5B4099%5D%20File%20-_%20Print%20-_%20Electronics/

mfg, Stefan.
Gast #1994796
Lesenswert?

moin,

so hab mir das mal angeschaut.

meine einschätzung ist, das er noch ganz schön arbeit vor sich hat das 
stabil zum laufen zu bekommen. er kämpft ja noch mit 2 problemen. die 
abdichtung zwischen kopf und Wachsversorgung und mit ablagerungen von 
wachs auf dem Druckkopf.

leteres wird im sicher noch einiges an kopfzerbrechen bereiten.  Hat er 
ja schon selber gesagt das er noch nicht ganz verstanden hat wieso wan 
welche düsen gefeuert werden, wieso eine düse mehrfach gefeuert wird, 
... auch an den parametern wird er sicher noch drehen dürfen bis das so 
passt das es läuft. Ich vermute mal das ein anpassen der spannungskurve 
/ spannunsverte ggf etwas bringen könnte.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren