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Forum: Offtopic EU will Energiesparlampen verbieten


Autor: Skeptiker (Gast)
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Also die EU wird immer mehr zum Kasperletheather.

Erst vor kurzer Zeit wurde das Glühbirnenverbot eingeführt und die 
Energiesparlampen gehypt.
Jetzt sollen die Energiesparlampen verboten werden. Wegen 
Gesundheitsgefährdung.

Offensichtlich ist die Gewinnspanne an den Dingern wegen der Chinaware 
auch schon zu gering. Klar, die Dinger sind in letzter Zeit richtig 
billig geworden und sind schon zum Glühbirnenpreis zu bekommen. 1,99 für 
3 Stück. Schon gesehen.

Also muss man wohl jetzt wieder was verbieten und das nächte hypen. Die 
LEDs. Die neuen Wunderlampen. Da dran lässt sich noch verdienen. Schaut 
euch mal die Preise an. Trotz China.
Aber da wird sich auch noch ein Grund für ein Verbot finden lassen. Wie 
wärs mit Elektrosmog? Wenn die billigen LED Treiber/Netzteile schön den 
Äther vollstopfen mit irgendwelchen Störungen.

Als nächstes kommt dann die Renaissance der Kerzen, Fackeln und Öllampen 
in Europa oder was?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Skeptiker (Gast)
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Hier noch ein Link dazu.
http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article117...

Google kennt noch mehr!

Autor: R. Freitag (rfr)
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Wenn alle Ideen der EU so gut wären...

Eine dieser Lampen hat ca 3.5 mg Hg, etwa zwischen 20 bis 40 
Leuchtmittel pro Haushaltr gibt es, die tägliche Maximale Dosis Hg 
beträgt 3 µg ( als Dampf). Man kann sich die Zunahme der Belastung 
ausrechnen.

Das betrifft alle Menschen, aber die Wirkung der Hg-Dämpfe auf Kinder 
ist bis zu 12 mal grösser als die auf Erwachsene.

Wenn eine Leuchtmittel anfängt zu flackern, hat es 70 % seines 
Hg-Inhaltes per Diffusion durch das Glas verloren.

Nun denk mal nach.

Gruss

Robert

Autor: Skeptiker (Gast)
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Sicher, gesund ist das nicht.
Grade die Billigteile sind sehr Quecksilberhaltig.
Dazu kommt bei der ESL noch jede Menge Elektronikschrott, da die 
Vorschaltgeräte fest eingebaut sind und die Billigteile sehr schnell 
kaputt gehen.

Lampen von Markenherstellern haben deutlich geringere HG Werte und 
halten Mehrmals solange.

Die EU sollte das Glühlampenverbot einfach ersatzlos streichen.
Energiesparlampen total verbieten ist aber auch nicht der richtige Wert. 
Man sollte höchstens einen strengen HG Grenzwert setzen.

Und ansonsten dem Verbraucher die Wahl überlassen. Die EU braucht ja 
nicht alles vorzugeben.
Es sind ja alles mündige Bürger, die selbst entscheiden sollten, ob sie 
lieber ihre Stromrechnung oder ihre Gesundheit strapazieren.

Autor: nicht Gast (Gast)
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Und was ist mit Quecksilber der bei der Kohle Verbrennung entstehen.

Wenn man eine Lampe sachgerecht gebraucht, (und die Entsorgung besser 
klappen würde) Ist das enthaltene Quecksilber völlig unbedenklich.

Autor: nicht Gast (Gast)
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Skeptiker schrieb:
> Lampen von Markenherstellern haben deutlich geringere HG Werte und
> halten Mehrmals solange.

Dann mach das doch einfach, du willst doch schon wieder das die auch so 
böse EU wieder was ändert....

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Skeptiker schrieb:
> Als nächstes kommt dann die Renaissance der Kerzen, Fackeln und Öllampen
> in Europa oder was?

(Achtung Ironie)
All das erzeugt Ruß und Feinstaub. Beides gilt als Krebserregend.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Wiso nicht gleich alle Lampen verbieten?
Aufstehn wenn der Hahn krät und schlafen gehn wenn es dunkel wird.

Inclusive Nachtfahrverbot für Autos und Züge.

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Wurde das nicht schon hier diskutiert:

Beitrag "Bald nur noch Glühbirnen weil alles andere Giftig?"

MfG Spess

Autor: Tubie (Gast)
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Hallo,

Wird wirklich mal Zeit, das die LED INCLUSIVE der richtigen Treiber sich 
durchsetzt. Haben vor 3 Jahren 3 Stück 230V/3W und 3 Stück 12V/3W 
gekauft. Bei den 230V Typen hat es nach knapp 3000 Stunden die Netzteile 
zerlegt. Die mit 12V laufen noch...

Man sollte auch mal darüber nachdenken - egal ob LED oder ESL die 
Elektronik aus dem Leuchtmittel in die Beleuchtungseinheit zu verbannen. 
Dort könnte dann eine langlebige elektronik verbaut werden, die ein 
Lampenleben lang hält.

Der größte Reinfall ist denke ich aber immer noch die Kaltlicht Spiegel 
Halogen Lampe. 60 Watt Glühbirne in einer Lampe machen den Raum Hell. 
Bei diesen tollen einbau Spots müssen es schon 5x20W sein.

Gruß,
Tubie

Autor: pauke (Gast)
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Markus Müller schrieb:
> Wiso nicht gleich alle Lampen verbieten?
> Aufstehn wenn der Hahn krät und schlafen gehn wenn es dunkel wird.
>
> Inclusive Nachtfahrverbot für Autos und Züge.
>

weil das ZU gut wäre

Autor: Skeptiker (Gast)
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Tubie schrieb:
> an sollte auch mal darüber nachdenken - egal ob LED oder ESL die
> Elektronik aus dem Leuchtmittel in die Beleuchtungseinheit zu verbannen.
> Dort könnte dann eine langlebige elektronik verbaut werden, die ein
> Lampenleben lang hält.

Gibts auch. Aber das findet man nicht im Baumarkt. Und E27 hat das auch 
nicht.
Das sind dann G23/G24/2G11 Sockel und andere.

Solche Lampen bekommt man in der Regel von deutschen Markenherstellern 
über den Elektrogroßhandel

Autor: Skeptiker (Gast)
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Meiner Meinung nach heißt unser Problem nicht Energiesparlampe, sondern 
Chinagelumps und nicht fachgerechte Entsorgung.

Trotzdem sollte man das Glühbirnenverbot aufheben und wieder auf den 
Stand von früher gehen. Wo man kaufen konnte, was man für richtig hielt.

Autor: Floh (Gast)
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Weis sowieso nicht was es an der Energieeffizienz der guten alten 
Glühbirne auszusetzen gibt.
Bei uns in der Stube ist man von der zusätzlichen Wärmequelle ganz 
angetan, daher haben unsere Glühbirnen 100% Wirkungsgrad :-)

Autor: Hg (Gast)
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Und was ist mit Leuchtstofflampen ?

Autor: AVR-Frickler (Gast)
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Skeptiker schrieb:
> Meiner Meinung nach heißt unser Problem nicht Energiesparlampe, sondern
> Chinagelumps und nicht fachgerechte Entsorgung.

Das Problem liegt eher an der Geldgier der Wirtschaftsbosse und der 
"Geiz ist Geil"-Haltung einiger Konsumenten!

Sooo und morgen geh ich Glühwürmchen fangen und baue mir eine 
Glühwürmchenzucht auf. Gibt es da auch irgendwelche Bestimmungen von der 
EU .. evtl. wegen Käfighaltung?

MfG
AVR-Frickler

Autor: Tubie (Gast)
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Was soll man dazu sagen die "paar" mg Hg in den ESL's sind ja wirklich 
nicht viel - bei ordentlicher handhabung und entsorgung. Da wird jetzt 
ein riesen Aufstand gemacht.

Aber Gift Spielzeug für unsere kleinsten aus China, welches mit allem 
möglichem Dreck verseucht ist darf weiterhin importiert werden. Für 
manche der Giftstoffe gibt es hier noch nichtmal einen Grenzwert.

Das ist ein Beispiel von ganz ganz vielen - Wer macht hier den Aufstand?


Grüße,
Tubie

Autor: Joe (Gast)
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Wie groß ist der Anteil des Lichtstromes am Gesamtverbrauch?

Und davon können wir ca. 50% sparen, weil nicht alle Lampen durch 
"Sparlampen" ersetzt werden können.

Wie groß ist denn dann die Ersparnis wirklich ?

Autor: hbloed (Gast)
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Die EU ist doch sowoeso nur dazu da um den Leuten
vorzuschreiben welche Bananen sie essen dürfen

Autor: ich_eben (Gast)
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R. Freitag schrieb:
> Wenn eine Leuchtmittel anfängt zu flackern, hat es 70 % seines
> Hg-Inhaltes per Diffusion durch das Glas verloren.

Hallo, gibt es dazu eine verlässliche Quelle?

Autor: Andreas K. (derandi)
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Wenn man jetzt gesagt hätte, man verbietet Glühbirnen um die Entwicklung 
neuer Lichtquellen voranzutreiben, hätte euch das besser gefallen?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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R. Freitag schrieb:
> Eine dieser Lampen hat ca 3.5 mg Hg, etwa zwischen 20 bis 40
> Leuchtmittel pro Haushaltr gibt es, die tägliche Maximale Dosis Hg
> beträgt 3 µg ( als Dampf).

Angenommen deine Angaben stimmen, dann ist man deutlich unter der 
maximalen Dosis, denn man nimmt - geschätzt von mir - nur 1% des Hgs aus 
der Luft auf.

0,7 * 3,5mg * 30 / 10yr = 20µg/d


> Wenn eine Leuchtmittel anfängt zu flackern, hat es 70 % seines
> Hg-Inhaltes per Diffusion durch das Glas verloren.

Kannst du diese Aussage irgendwie belegen, denn ich glaube die meisten 
Ausfälle rühren vom Verbrauch der Elektroden oder defekt des 
Vorschaltgeräts her.


> Gruss
> Robert

Gruß, Alexander

Autor: Jornbyte (Gast)
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> ich glaube
Wie die Politiker...

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Auf Wikipedia gibt es einen Artikel zu Energiesparlampen, dort stehen 
auch ein paar Zeilen zur Quecksilberemission:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflam...

Von Diffusion durch das Glas im normalen Betrieb steht da nichts.

Dass eine Diffusion auftritt, ist jedoch bekannt:
"Bei allen Verwertungsoptionen ist zu beachten, dass 
Leuchtstofflampenglas durch Diffusionsvorgänge während der 
Gebrauchsphase Quecksilber aufnimmt[...]"
http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umw...

Wie tief das in der Gebrauchsphase eindiffundiert, bzw. wie viel davon 
an die Umgebung abgegeben wird, hab ich nicht gefunden.

Schätzungsweise ist es aufgrund der Partialdrücke (Innen, Außen) so, 
dass das in sehr geringer Menge vorhandene Quecksilber zwar nach außen 
diffundieren kann, jedoch wesentlich schlechter, als die in großer Menge 
und hohem Druck vorhandene Luft nach innen diffundiert. Zudem ist 
Quecksilber (Atomradius 150 pm) größer als Stickstoff (Molekülradius 110 
pm) oder Argon (Atomradius 71 pm).

Daher gehe ich davon aus, dass die Lebensdauer der Lampe dadurch 
begrenzt ist, dass Luft in die Lampe diffundiert und nicht dadurch, dass 
Quecksilber herausdiffundiert und schließlich zu wenig drin ist.

Eine Lampe enthält Quecksilber und Neon mit wenigen Millibar. Die 
Partialdruckdifferenz von Stickstoff ist nahezu 0,7 Bar. Grob geschätzt, 
diffundiert der Stickstoff also mindestens einen Faktor 100 schneller.

Angenommen eine Lampe hat ein Gasvolumen (Neon) von 20 ml bei 5 mBar, 
dann sind das etwa 0,1 mg. Wenn auch nur genau so viel Luft dazu kommt, 
ist die Lampe nicht mehr zündbar. In dieser Zeit ist höchstens ein 
hundertstel der dazugekommenen Luftmasse an Quecksilber entwichen.

Das wären etwa 10 µg über die gesamte Lebensdauer.

Nach meinen Erfahrungen mit Leuchtstofflampen ist es so, dass bei 
Verwendung von EVGs die Ausfallursache meistens eine defekte Heizwendel 
ist, und nicht, dass die Lampen Gas gezogen haben. Demnach ist die 
Diffusion noch geringer als angenommen.

Wenn eine Lampe zerbricht, sieht das natürlich anders aus.

Das ist jedoch bei Glühbirnen auch nicht ungefährlich wenn sie gerade 
brennen, denn viele Glühdrähte enthalten im Wolframdraht mehrere Prozent 
(radioaktives) Thorium zur Verbesserung der Lebensdauer durch die 
Veränderung der Kristallstruktur.
http://www.patent-de.com/19990708/DE69601767T2.html
Ich war schon einmal dabei, als der Glaskolben von einem 2kW 
Halogenbrenner explodiert ist und die Glühwendel weitergebrannt hat. Da 
steigt dichter weißer Rauch aus der Lampe auf, das ist das verdampfende 
und oxidierende Material der Glühwendel.

Welche Leuchtmitteltypen welcher Hersteller thoriumhaltig sind, konnte 
ich noch nicht herausfinden. Aber es handelt sich wohl besonders um die 
leistungsstarken Typen von Halogenlampen.

Grüße,

Peter

Autor: Silvia A. (silvia)
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Wieso baut man die ESL nicht einfach stabiler, so das sie nicht einfach 
zu zerbrechen sind. Z.b. Plastikkappe über dem Glass ? dann gäbe es doch 
kein Grund mehr für ein verbot.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Silvia A. schrieb:

>Wieso baut man die ESL nicht einfach stabiler, so das
>sie nicht einfach zu zerbrechen sind. Z.b. Plastikkappe
>über dem Glass ?

Das schlug kürzlich unsere Bundeskanzlerin vor. Den Glaskolben aus 
Kunststoff.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Hier gibt es die Umweltfreundliche und effiziente Lampe:

http://www.op-online.de/wirtschaft-lokal/kuenstlic...

Die EU sollte die Gesetzte so ändern dass man nur noch solche Lampen 
einsetzen darf. Jeder der sich das nicht leisten kann, sitzt im Dunkeln.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Silvia A. (silvia)

>zu zerbrechen sind. Z.b. Plastikkappe über dem Glass ? dann gäbe es doch
>kein Grund mehr für ein verbot.

Wärmestau?

Merke: Ein technisches Problem von massenartikeln löst man nicht in der 
Mittagspause. Schon gar nicht machen das Politiker.

MFG
Falk

Autor: Silvia A. (silvia)
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>Merke: Ein technisches Problem von massenartikeln löst man nicht in der
>Mittagspause

Die besten Ideen kommen mir immer dann, wenn ich ein bischen abstand zum 
Problem habe. Das kann die Mittagspause sein, oder auch eine Sitzung auf 
dem Stillen ortchen.

>Wärmestau?
So heiss werden die nicht

kurzes googeln ergab dieses Bild
http://www.e-werk-stengle.de/bilder/sparlampen/ene...
also scheint es ja nicht unmöglich zu sein.

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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>Wieso baut man die ESL nicht einfach stabiler, so das sie nicht einfach
>zu zerbrechen sind. Z.b. Plastikkappe über dem Glass ? dann gäbe es doch
>kein Grund mehr für ein verbot.

So etwas ähnliches gibt es schon für den Einsatz in der Nähe von 
Lebensmitteln, in Reinräumen, Krankenhäusern usw.
Der Kunststoff sorgt dafür, dass die Lampe beim Bruch als Ganzes und 
nahezu ohne Austreten von Leuchtstoff ausgebaut und entsorgt werden 
kann.
http://www.osram.de/osram_de/Professionals/Allgeme...

Meiner Ansicht nach ist die LED als deutlich bessere Alternative 
anzusehen. Es gibt mittlerweile wirklich angenehme Lichtfarben, die 
einer Glühbirne sehr ähnlich sind. Wichtig ist, dass das Vorschaltgerät 
gut ist und nur einen kleinen Stromrippel an der LED erzeugt. Lösungen 
mit direktem Netzbetrieb flimmern mit 50 oder 100 Hz und das sollte man 
nicht unterstützen.

Vor vielen Jahren hat sich schon gezeigt, dass das Flimmern von 
Energiesparlampen mit direktem Netzbetrieb sehr stört und deshalb wurden 
bald darauf nur noch Lampen mit EVG eingesetzt. Und jetzt gibt es schon 
wieder Flimmertechnik, nur dass es diesmal LEDs sind.

Aus technischer Sicht lässt sich problemlos ein Netzteil konstruieren, 
das die LED nahezu flimmerfrei mit Gleichstrom treibt.

Mich stört das Flimmern ganz erheblich und deswegen werde ich nur Lampen 
einsetzen, die diesen unangenehmen Effekt nicht haben.

Grüße,

Peter

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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es ist also so, dass frühner (tm) kein Quecksilber in den ESL drin war.

Dann, mit dem Gesetzesbeschluß der EU, hat man sofort die Produktion der 
ESL umgestellt und all das überflüssige Quecksilber, von dem die 
ESL-Hersteller nicht wissen was sie damit tuen sollen, in die Lampen 
eingefüllt.

Dass die ESL-Hersteller soetwas gemeines tun, DAS konnte nun wirklich 
niemand in Brüssel wissen!

Man haben wir ein Glück dass es nur Quecksilber und kein Senfgas ist!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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R. Freitag schrieb:

> Wenn eine Leuchtmittel anfängt zu flackern, hat es 70 % seines
> Hg-Inhaltes per Diffusion durch das Glas verloren.

Völliger Unsinn.

> Nun denk mal nach.

Ja, das empfehle ich - dringend!

Chris D.

Autor: Terraner  . (terraner)
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Markus Müller schrieb:
> Aufstehn wenn der Hahn krät und schlafen gehn wenn es dunkel wird.

Dann fehlt uns aber noch ein EU-Gesetz, das definiert, wann der Hahn zu 
krähen hat und wann es denn dunkel ist.
Stell dir mal vor, was ohne so ein Gesetz passiert?

Autor: Günther N. (guenti)
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Ich bin stolzer Besitzer einer rund 100 Jahren alten Glühlampe(220 
Volt,100 Watt) der Firma AEG(aus Erfahrung gut).Die funktioniert 
noch,wird aber nur ganz selten zum Funktionsnachweis mit leichter 
Unterspannung(210 Volt) angemacht.Meine Enkel sind begeistert von dem 
"Leuchtmittel".

Autor: Fra Nk (korax)
Datum:

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Günther N. schrieb:
>
> noch,wird aber nur ganz selten zum Funktionsnachweis mit leichter
> Unterspannung(210 Volt) angemacht.

Schaut: So wird Strom gespart ;o)

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
Datum:

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Terraner  . schrieb:
> Dann fehlt uns aber noch ein EU-Gesetz, das definiert, wann der Hahn zu
> krähen hat und wann es denn dunkel ist.
> Stell dir mal vor, was ohne so ein Gesetz passiert?

http://www.kanzlei-prof-schweizer.de/guterrat/urte...

Auszüge aus dem Sachverhalt:

Der Kl. verlangt vom Bekl. in erster Linie Unterlassung der Hahnhaltung 
auf seinem Grundstück bzw. hilfsweise schalldichte Verwahrung des Hahns 
und Beseitigung des Komposthaufens an der Grenze zu seinem Grundstück. 
Der Kl. ist Eigentümer eines Grundstücks in München-Obermenzing und 
bewohnt eine auf diesem Grundstück gelegene Einfamilien-Doppelhaushälfte 
zusammen mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern im Alter von neun und 
sechs Jahren. Der Bekl. wohnt mit seinen Eltern in einem Einfamilienhaus 
auf dem ca. 1350 qm großen Nachbargrundstück. Dieses rechteckige 
Grundstück grenzt mit seiner Schmalseite in voller Länge an das kl. 
Grundstück. Direkt hinter der Grundstücksgrenze befindet sich auf Seiten 
des Kl. der Garten, die Terrasse und der Spielplatz. Unmittelbar 
angrenzend, gegenüber dem Kinderspielplatz, befindet sich die 
Kompostanlage des Bekl.; die Entfernung bis zum Wohnhaus des Kl. beträgt 
ca. 8 m. Der Bekl. errichtete Ende 1984 im rückwärtigen Teil seines 
Grundstücks, nahe der Grenze zum Kl., einen Hühnerstall, in dem er 
seither 4 Hühner und 1 Hahn hält. Aufgrund eines Bescheides der Stadt 
wird der Hahn nachts in einem schalldichten Stall aufbewahrt. 
Gleichzeitig mit der Errichtung des Hühnergeheges verlegte der Bekl. 
seine Kompostanlage an die gemeinsame Grundstücksgrenze. Auf dieser 
werden Gartenabfälle und gelegentlich Stallmist gelagert. Beide 
Grundstücke befinden sich in einem allgemeinen Wohngebiet. Der Hahn auf 
dem Grundstück des Bekl. kräht täglich mehrfach zu unterschiedlichen 
Zeiten. Das LG hat den Bekl. *verurteilt, den Hahn von 20 Uhr - 8 Uhr 
und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 12-15 Uhr schalldicht zu 
verwahren* und den Komposthaufen zu beseitigen.

...
Es besteht ein Anspruch gem. § 1004 I 2 BGB, da das Krähen während der 
Nacht, den frühen Morgenstunden und an freien Tagen zur Nachmittagszeit 
eine wesentliche Beeinträchtigung des Eigentums des Kl. darstellt und 
somit *keine Duldungspflicht gem. §§ 1004 II, 906 I BGB besteht.* ...

Autor: Juppi J. (juppiii)
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..der Hahn ist an den Streiterein der Unschuldigste.

Je mehr Fläche ,um so weniger Platz!

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