Michi schrieb:
> Der Ausgang des ICL7665 geht auf 0V bei einer Batteriespannung von
> <=11.5V runter. Der maximale Strom der Last beträgt 6A.
Hallo
Ich bin mit meiner Antwort zwar etwas spät drann, aber ich möchte
vermeiden, dass jemand künftig eine fehlerhafte Schaltung nachbaut.
Zur Schaltung von Michi möchte ich bemerken, dass diese einige Fehler
aufweist:
1. Das DRAIN und SOURCHE des P-Kanal MOS-FET zu tauschen sind,
wurde ja schon geschrieben.
2. Das bei Unterspannung der Ausgang auf LOW = GN = -AKKU geht, trifft
zwar für Ausgang 2 zu, zur Abschaltung der Ausgangsspannung bei
Unterspannung ist aber das GATE des MOS-FET auf HIGH = +AKKU zu
schalten, dazu ist das GATE auf OUT 1 zu legen, es sind daher auch die
Einstellwiderstände auf HYST1 und SET1 zu legen.
3. Der Widerstand zwischen PIN 3 und PIN 4 (ich nenne ihn R1) kann ein
Fixwiderstand sein (zul. Wert zw. 10K und 10M).
4. Der Widerstand zwischen PIN 2 und PIN 3 (ich nenne ihn R2) bestimmt
die Eingangsspannung VL unter der der MOS-FET trennen soll.
R2 = R1 * (VL - 1,3 / 1,3)
5. Der Widerstand zwischen +AKKU und PIN 2 (ich nenne ihn R3) bestimmt
die Hysteresisspannung.
R3 = R1 * VH / 1,3
6. Zum Schutz des ICL7665... vor Überspannungen (max. zul. Spannung
18V!) sollte zwischen PIN 4 und PIN 8 eine Suppressordiode geschaltet
werden (z.B. 1.5KE16A, Anode auf PIN 4, Kathode auf PIN 8).
7. Zum Schutz der Suppresordiode vor hohen und/oder energiereichen
Überspannungen sollte zwischen +AKKU und PIN 8 ein Schutzwiderstand
(ca. 33K) geschaltet werden.
8. Der MOS-FET muss ein P-Kanal Typ sein, welcher hängt von den
Eigenschaften des Verbrauchers ab, der IRF5305 schafft 31 A, der IRF4905
74 A.
Da ich die Schaltung selbst noch nicht getestet habe, kann es natürlich
sein, dass noch ein weiterer Fehler darin "schlummert".
M.f.G.
Manfred