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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik zu blöd für einen Schmitt Trigger?


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

mit einem Atmega162 produziere ich ein PWM Sinus von 65 Hz. Für mein 
Projekt ist es sehr wichtig, die Ausgangsfrequenz möglichst genau 
steuern zu können, wir sprechen hier von mHz. Mein Oszi löst aber nur 
auf 0.1 Hz auf, was mir zu ungenau ist. Nun wollte ich über ICP die 
Periodendauer messen und danach OCR3A bestimmen.
Da aber der ICP1 kein Sinus frißt, wollte ich das Signal nach der 
Glättung (Tiefpass 1.Ordnung) zu einem Rechtecksignal umwandeln. Dazu 
habe ich einen LM324 verwendet, da der single supply ab 3 V hat. 
Betrieben wird er mit 5 V vom STK 500.

Das Sinussignal hat laut Oszi eine Amplitude von Max 0.97 V und Min 
-1.34 V.

Habe das geglättete Sinussignal wie in der angehängten Schaltung 
angeschlossen, Versorgungsspannung 5 V. Aber aus dem LM324 kommt nix 
raus.
R1 / R2 habe ich mit einem Trimmpoti von 1k realisisert.

Wenn ich das ungeglättete Sinussignal direkt in den LM324 eingebe, kommt 
zwar etwas rechteckähnliches raus, aber nur ähnlich und in einer anderen 
Frequenz wie das Sinussignal.

Über einen Tipp oder einen alternativen Ansatz würde ich mich freuen

Gruß
Thomas

Autor: Balduin T. (balduin)
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Du liest doch eine Sinustabelle periodisch aus und dein Atmega läuft mit 
einem Quarz oder ?

So genau ist kein Oszi ..

Autor: Michael (Gast)
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Klar. Eine schön symmetrische Hysterese ergibt sich mit deiner Schaltung 
nur bei symmetrischer Spannungsversorgung. Bei dir liegen die 
Schaltschwellen bei etwa 0V und 3V*R1/(R1+R2)

Thomas schrieb:
> Wenn ich das ungeglättete Sinussignal direkt in den LM324 eingebe, kommt
> zwar etwas rechteckähnliches raus, aber nur ähnlich und in einer anderen
> Frequenz wie das Sinussignal.

Das Tastverhältnis wird sicher nicht 50% sein, aber die Frequenz müsste 
gleich sein.

Warum verwendest du nicht einfach den on-chip Komparator?

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Noch einen dritten Widerstand vom positiven Eingang des OPs zur 
positiven Betriebsspannung legen. Dann geht es auch damit. Sollte genau 
so groß wie R1 sein, damit sich die Schaltschwellen symetrisch um die 
halbe Betriebsspannung bewegen.

Allerdings solltest Du der Schaltung auch nur Spannungen geben, die sich 
innerhalb der Betriebsspannung des STs bewegen.


Gruß

Jobst

Autor: Thomas (Gast)
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@jobst
super, der Vorschlag mit dem dritten Wiederstand brachte die 
Lösung.Danke!
Auch an die anderen vielen Dank. Dem Vorschlag mit dem on chip 
comparator werde ich im Datenblatt nochmal nachgehen....

Gruß

Thomas

Autor: Freies Elektron (Gast)
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Der LM324 ist als ST ungeeignet, viel zu langsam.

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