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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewerbungsfoto mit Anzug?


Autor: B.Sc.steven (Gast)
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Moin bin fertiger B.Sc., bewerbe mich grad fleissig. Sollte das 
Bewerbungsfoto mit Anzug sein? sind meistens alles Anlagenbauer und R&D 
Stellen,ich weiss nur aus meinen 2 Praktika das ich beim 
Vorstellungsgespräch völlig overdressed war.

Autor: Ich (Gast)
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Ja, Bewerbungsfoto immer im Anzug, besser etwas overdressed.
Es muss ja kein Maßanzug sein.
Du bewirbst dich als B. Sc. nicht als Lehrling.

Viel Erfolg!

Autor: Christian Erker (Gast)
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Hallo,

ich bin zwar auch erst letztes Jahr fertiggeworden mit dem Studium und 
habe seit 3 Monaten eine Festanstellung .. aber ich hab bisher weder in 
der Entwicklungsabteilung in der ich meine Diplomarbeit geschrieben habe 
noch bei den diversen Firmen wo ich mich beworben hatte irgendjemand < 
Abteilungsleiter im Anzug gesehen. Das übliche Niveau bewegte sich so um 
Jeans+Hemd.

Gruß,
Christian

Autor: naja (Gast)
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Hab kürzlich eine grössere Anzahl Bewerbungen für eine Professur an 
einer renommierten Universität durchgesehen. Das Foto - wenn überhaupt 
beigefügt - war da mal so, mal anders. Scheint also durchaus auch etwas 
lockerer zu gehen.

Wobei man anfügen muss, dass die Anforderungen an diese Bewerber 
dermassen hoch sind, dass sowieso nur ganz wenige überhaupt in Frage 
kommen. Wenn hingegen nach einer ersten Selektionsrunde noch 20+ 
Bewerber übrigbleiben, dann kann eine Formalität oder eine 
Äusserlichkeit schonmal eine Rolle spielen...

Autor: Ich (Gast)
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In vielen Firmen geht es recht leger zu, stimmt. Finde ich auch so 
angenehmer.

Bei einem Vorstellungsgespräch kannst du darauf hinweisen,falls du 
absolut overdressed bist, dass du keinen großen Wert darauf legst jeden 
Tag im Anzug zu arbeiten.

Autor: Peter Bierbach (funkheld)
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Ja..., mit einem Schlafanzug....

Autor: Sebastian (Gast)
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Moin B.Sc.steven.

Da ich als Teamleiter des Öfteren auch an der Auswahl von neuen 
Mitarbeitern beteiligt bin, kann ich Dir zumindest aus meiner Erfahrung 
dazu folgendes Berichten:

Schaden kann ein Anzug nicht, aber es ist wesentlich wichtiger, dass Du 
natürlich und offen auf dem Foto rüberkommst. Was bringt Dir der Anzug, 
wenn Du durch das Foto als unsympathisch oder verkniffen wahrgenommen 
wirst.

Das Du gepflegt wirken solltest, ist natürlich selbstverständlich was 
jedoch nicht bedeutet, dass Du einen Anzug dazu tragen musst.

Noch vor Weihnachten haben wir eine neue Stelle besetzt und es ist nicht 
der Kandidat mit dem besseren Outfit geworden, sondern der Kanditat der 
uns im Gepräch offen und ehrlich begegnet ist. Wenn ich mich recht 
erinnere, hatte dieser auf seinem Foto auch nur ein Hemd an, aber kein 
Sakko oder Krawatte.
Er hat es also mit diesem Foto durch die Personalabteilung, in die 
Fachabteilung bis ins Bewerbungsgespräch geschafft.

Wie gesagt, dass sind MEINE Erfahrung in MEINEM Unternehmen und diese 
sind damit NICHT allgemeingültig => Anderes Unternehmen, andere Kultur, 
andere Entscheider.


Guten Rutsch und viel Erfolg wünscht
Sebastian

Autor: Ich (Gast)
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Bevor du fachlich glänzen kannst, musst du meistens durch die optische 
Kontrolle der Personalabteilung.
"Anzug UND Krawatte UND "nett lächeln" Ja/Nein ist da eine Möglichkeit, 
um den Haufen der Kandidaten zu reduzieren.
Ausnahmen mag es immer geben.

Guten Rutsch

Autor: Erfahrener (Gast)
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Fotos mit Krawatte und Anzug, zu den Vorstellungsgesprächen bin ich 
jedoch immer ohne Krawatte erschienen.

Autor: Ganz (Gast)
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wichtig sind weiße Tennis- Socken.
Damit habe ich noch jeden Job bekommen !

Autor: Erfahrener (Gast)
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>wichtig sind weiße Tennis- Socken.
>Damit habe ich noch jeden Job bekommen !

Ich gehe davon aus, dass die Stelle für die Clowns ausgeschrieben war?

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Anzug ja, aber ohne Krawatte. Dann kann man einen Bachelor gleich 
richtig einordnen, unterhalb von Master/Diplom. Die Fliege ist nur für 
Professoren.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Erfahrener schrieb:
>>wichtig sind weiße Tennis- Socken.
>>Damit habe ich noch jeden Job bekommen !
>
> Ich gehe davon aus, dass die Stelle für die Clowns ausgeschrieben war?

Oder als Boris-Becker-Ersatz. Kommt aber aufs gleiche hinaus.

Autor: Lukas (Gast)
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mach das foto mit ner Fliege das fällt dann sofort auf einen nobody 
stellt heutzutage keiner mehr ein

Autor: Thomas (Gast)
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Pfennigfuchser schrieb:
> Anzug ja, aber ohne Krawatte. Dann kann man einen Bachelor gleich
> richtig einordnen, unterhalb von Master/Diplom. Die Fliege ist nur für
> Professoren.


Genau. Trainingsanzug für Industriemeister und Jeans für Techniker.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wie man kommt gegangen, so wird man auch empfangen!

Nun, ich habe selbst nicht den teuersten Anzug, sondern einen von C&A 
von der Stange. Und gute neue Schuhe. 6 Jahre alt, aber noch passend. 
Das geht aber auch, wenn das Gesamtbild etwas stimmt. Ich habe auch 
keine 1000 Euronen für Klamotten nur für ein Vorstellungsgespräch. Und 
erst recht kein Geld für eine wiederholte Neuanschaffung.

An grauen Haaren und z.B. Halb- oder Vollglatze, könnte man aber auch 
nicht viel machen. Das ist manchmal eben so. Ein Toupet oder Perücke, 
würde ich auch niemals wählen. Das ist übertrieben. Man wäre hinterher 
sicher auch enttäuscht über meine Autentität.

Obwohl, ich habe einen Bekannten, Steuerberater. Der rennt schon seit 40 
Jahren mit Toupet und Solarienbräune herum. Es steht ihm sogar gut, und 
die 63 Jahre würde ich ihm auch nicht geben.

Ob man da hinterher im T-Shirt sitzt, spielt erst mal keine Rolle. 
Promovierte Angestellte liefen im späteren Betrieb schon mal mit 
Sandalen und wirklich zerlöcherten Socken herum. Es ist schon gut, daß 
man deren Unterwäsche oder gar die Wohnung zu Hause nicht sieht. Da 
sieht es sicher manchmal aus, wie Opas vergilbte Quadratmeter-Unterhosen 
auf der Wäscheleine... ;-)

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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anzug und krawatte.. Als entscheider will ich wissen ob sich der 
kandidat auch in einem anzug bewegen kann / wohl fuehlt... Speziell wenn 
kundenkontakt moeglich ist... In jeans und t-shirt fuehlen sich doch 
alle wohl...

Autor: Zocker_01 (Gast)
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Man habt ihr Probleme !

Wer seine Kriterien für ein Vorstellungsgespräch nach dem 
Otto-Versand-Katalog spezifiziert sollte seine Bewerber auch dort 
rekrutieren.

Ob die den Anforderungen der Elektrotechnik gerecht werden bezweifele 
ich.

Autor: oszi40 (Gast)
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Das Auge ißt mit. Wenn der Personaler nur nach Schönheit sortieren kann, 
weil er/sie fachlich nicht so perfekt sind, dann wäre Zocker schon raus.

Eing guter Mitarbeiter muß die Firma auch gut vertreten können.

Autor: Zocker_01 (Gast)
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> Autor: oszi40 (Gast)
> Datum: 01.01.2011 11:44

> ... dann wäre Zocker schon raus.

Du meinst sicher Zocker_01 ?
Bei Ferschau und Brunel ja , darauf lege ich aber auch keinen Wert.
Auf den ihre Kindereien kann ich verzichten !

> Eing guter Mitarbeiter muß die Firma auch gut vertreten können.

Was das mit Lumpen zu tun hat ist mir Rätselhaft . Kommt vielleicht
im Verkauf zum tragen , auf IBN kannst du mit einer Krawatte keinen
Blumentopf gewinnen . Machst dich eher lächerlich !

Wenn du mich als Bauleiter und Inbetriebnahmer im Blaumann bei einer
Besprechung in China mal erlebt hast weist du was ich meine .

Ich vertrete die Firma nicht gut , sondern nur weltklasse , 
identifiziere
mich mit meiner Arbeit und kann dies auch zum Kunden rüberbringen
und gebe dem Kunden das Gefühl das er in mir einen kompetenten
Ansprechpartner hat .

Dafür drauche ich keine Krawatte .

Habe übrigens heute nacht um 0:00 Uhr bei einem internationalen
Anlagenbauer neu angefangen und bin spätestens Ende Januar in China.

Ohne Krawatte , ohne Bewerbungsfoto , nur durch meine persönliche
Präsenz und mein Auftreten .

Autor: Nich_Ich (Gast)
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Zocker_01 schrieb:

> Du meinst sicher Zocker_01 ?

Zockerle, du plenkst!

Autor: unterzuckerter Zocker (Gast)
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Muss der Spinner eigentlich in jedem Thread seine Inbetriebnahmemärchen 
erzählen? Es wird langsam lächerlich ...

Autor: Klaus (Gast)
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Nich_Ich schrieb:
> Zocker_01 schrieb:
>
>> Du meinst sicher Zocker_01 ?
>
> Zockerle, du plenkst!

Zuckerle plenkt schon immer, der ist unbelehrbar...

Autor: Axel (Gast)
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Man sollte sich schon überlegen, was man will. Wenn man den Job will, 
wird man wohl überlegen müssen, was mehr Risiko hat.

Etwas overdressed wird einem jeder verzeihen, man kann das letztlich 
damit begründen, dass man den Job schon gerne hätte und sich dafür bene 
auch ins Zeug legt. Wenn aber der Personaler auf Krawatte steht, wäre es 
leichtsinnig, durch ein zu legeres Auftreten schon an dieser Hürde zu 
scheitern.

Man muss ja später nicht mit dem Personaler arbeiten, man kommt an dem 
aber auch nicht ohne weiteres vorbei, wenn man den Job haben will.

Wenn man dann im Bewerbungsgespräch als einziger mit Krawatte rumrennt, 
ist das kein Beinbruch. Man kann die dann durchaus abnehmen, mit ein 
paar passenden Worten. Aber wenn man feststellt, dass man der einzige 
ohne ist, kann man sich natürlich damit trösten, dass man in so einer 
Bude sowieso nicht arbeiten wollte, aber damit macht man sich letztlich 
was vor. Aber ich habe schon einige Firmen kennengelernt, wo man zu 
öffentlichen Terminen (und dazu zählt ein Bewerbungsgespräch) durchaus 
mit Anzug antritt. Allerdings kenne ich keine Firmen, bei denen ein Ing. 
mit 40.000€ abgespeist wird.

Gruss
Axel

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Das neue Jahr fängt hier ja gut an.

Autor: Dr. Klärwerk (Gast)
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unterzuckerter Zocker schrieb:
> Muss der Spinner eigentlich in jedem Thread seine Inbetriebnahmemärchen
> erzählen? Es wird langsam lächerlich ...

Es gibt auch unbeliebte Jobs, die wirklich keiner machen will. Da 
braucht man dann keinen Anzug.

Autor: UnterschichtenKultur (Gast)
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als Absolvent immer Anzug + Krawatte. In einem BWL Forum würde wohl kaum 
einer auf so eine Frage kommen.

Ausnahmen wären bei mir höchstens : sehr kleine Klitsche, unter 10 MA 
und sehr junges Team ( Webklitsche, Chef Quereinsteiger Mitte 20 oder so 
)

sonst immer Anzug. Bei C & A bekommt man schon günstige für etwa 100 
Euro. Ein paar Hemden sollte wohl sowieso jeder besitzen.

Auch in Firmen mit lockerem Dresscode ( bei der Arbeit ) geht man 
üblicherweise im Anzug zum Gespräch

Autor: Ich (Gast)
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Man braucht bei einem Vorstellungsgespräch keinen Anzug, wenn man so 
unheimlich gut ist und mit dem Chef per Du ist.

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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Ich glaube die größte Rolle spielt, welchen Job Du haben willst, nur 
weil da "Elektroingenieur" drauf steht, muss dass noch lange nicht 
bedeuten, dass auch ein Ingenieur gebraucht wird.

Ingenieure, vermutlich besonders mit Bachelor, werden häufig auf andere 
Stellen besetzt und arbeiten dann beispielsweise als BWLer, oder 
bestenfalls Techniker. Ich als Dipl. Ing habe beispielsweise einen Job 
den ein Techniker billiger und besser ausfüllen könnte.
Es hängt auch vom Qualitätsverständnis des Unternehmens ab. In vielen 
Unternehmen ist Qualität vollkommen egal, darauf wollen die aber nicht 
angesprochen werden => korrekteres Auftreten wäre sinnvoller.

Aber normalerweise spielt so was nur eine sehr untergeordnete Rolle. 
Gute Ingenieure sind selten, werden aber auch nur selten gebraucht, da 
ist das Aussehen nicht so wichtig.

Wenn die Firma so groß ist, dass die eine Personalabteilung mit einer 
Sekretärin haben, frag doch mal die.

Autor: oszi40 (Gast)
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Christian Berger schrieb:
> Aber normalerweise spielt so was nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Das kann sehr verschieden sein. Ein Chef, der schon am ersten Tag mit 
Lumpersachen kommt, kann es auch viel schwerer haben. Fragt "Dr. Postel"

ISBn 3-8218-3917-1:-)

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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oszi40 schrieb:
> Das kann sehr verschieden sein. Ein Chef, der schon am ersten Tag mit
> Lumpersachen kommt, kann es auch viel schwerer haben. Fragt "Dr. Postel"

Ingenieure haben es in Unternehmen grundsätzlich schwer, da sie rational 
und vernünftig handeln wollen.

Die meisten Ingenieure haben auch das Ziel von real existierenden 
Unternehmen nicht verstanden. Deshalb handeln sie wirtschaftlich und 
versuchen beispielsweise möglichst effizient zu arbeiten. Das steht im 
krassen Gegensatz zu dem großen Ziel der meisten Unternehmungsführungen, 
Ressourcen zu verschwenden.

Deshalb war Dr. Postel ja auch so ein großer Erfolg. Er konnte nichts 
anderes als Ressourcen verschwenden.

Autor: UnterschichtenKultur (Gast)
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nun ich bin immer im Anzug zu Gesprächen. Allein schon aus Gründen 
meiner Selbstverständnis. Ich sage nämlich : ich bin wer, ich kann was 
und aus diesem Grunde möchte ich auch entsprechend bezahlt werden. Dies 
strahlt man ( natürlich nicht außschließlich darum ) mit Anzug + 
Krawatte aus. Nämlich ich bin Fachkraft, ich weiß wie ich richtig 
auftrete und möchte dementsprechend gut bezahlt werden. Dass fachliche 
Fähigkeiten wichtig sind, steht außer
außer Frage ! aber die fachlichen Fähigkeiten passen ja dem Unternehmen 
meist schon wenn man zum Gespräch eingeladen ist ! Wer erstmal im 
Gespräch ist, hat schon mal nicht wenige andere Bewerber hinter sich 
gelassen. Nun geht es darum sich selbst am besten in Szene zu setzen und 
da kommt es natürlich auch auf das Aussehen, Auftreten und die Kleidung 
an !

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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UnterschichtenKultur schrieb:
> Dass fachliche
> Fähigkeiten wichtig sind, steht außer
> außer Frage !

Entschuldigung das ist Blödsinn, die Firmen haben in der Regel keine 
Möglichkeit die fachlichen Fähigkeiten zu beurteilen. Inkompetenz ist in 
Unternehmen in der Regel kein Kündigungsgrund.

Ich hab schon Leute in Unternehmen getroffen, die so schlecht in ihrem 
Bereich waren, dass sie glaubten, gut zu sein.

Autor: oszi40 (Gast)
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Christian Berger schrieb:
> Entschuldigung das ist Blödsinn, die Firmen haben in der Regel keine
> Möglichkeit die fachlichen Fähigkeiten zu beurteilen.

Wenn sie es wirklich wollen: dann schon!
http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-Center

Autor: Christian B. (luckyfu)
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naja, ich für meinen Teil werde zu keinem Vorstellungsgespräch im Anzug 
erscheinen, auch nicht auf dem Foto. Wozu auch? Ich will kein 
Bankangestellter oder Vertriebler sein. Wenn ich mich um eine Stelle als 
z.B. Elektronikentwickler bewerbe wird von mir kaum erwartet daß meine 
Arbeitskleidung der Anzug ist. Dementsprechend gehe ich ganz leger 
gekleidet zum Gespräch und überzeuge dort dann mit Wissen. Die 
Aufmachung ist dabei meiner Erfahrung nach kein Grund für eine zu- oder 
Absage. Wichtig ist, daß man sich darin wohl fühlt. Trägt man gern 
Hemden so sollte man damit zum Gespräch gehen, tut man es nicht, so wie 
ich, dann nicht. Meine bisherige erfolgsquote zeigt mir, daß ich so 
falsch nicht liege wenn ich im Pullover und Jeans zum 
Vorstellungsgespräch fahre.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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oszi40 schrieb:

>Wenn sie es wirklich wollen: dann schon!
>http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-Center

Na ja. Wers glaubt, daß es hilft...

Ich hab sowas auch schon mitgemacht. Es geht da hauptsächlich um 
Lösungen irgendwelcher schriftlicher Aufgaben auf Abi-Niveau, wie in der 
Klausur. Keine Gemeinschaftsaufgaben in der Gruppe. Ein ausgezeichnetes 
Mittagessen gab es aber, und dort etwas lockere Gespräche. Alleine 
deswegen lohnte es sich.

Die letzte Frage in einem Fragebogen war die Gehaltsvorstellung. Das 
wird der springende Punkt gewesen sein, wobei der ganze Test nur zäher 
Schleim und Anschein war. Und Belustigung und Beschäftigung einiger 
wichtiger Firmenangehöriger für einen Tag lang. Eine Reflektion gab es 
danach nicht mehr.

Über meine bisherige Tätigkeit, und mein Profil, fiel kein einziges 
Wort. Das war völlig Wurst. Ich hatte den Eindruck, daß das Unternehmen 
diesen Test von einer Unternehmensberatungsagentur "von der Stange" 
aufgeschwatzt bekam, und gekauft hatte, und nicht wußte, was sie da 
wirklich tun.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Meine bisherige erfolgsquote zeigt mir, daß ich so
>falsch nicht liege wenn ich im Pullover und Jeans zum
>Vorstellungsgespräch fahre.

Woher weist Du, wieviel Du sonst verdienen/bekommen würdest ?

Es geht ja nicht nur drum, den Job zu kriegen, sondern auch das maximale 
Gehalt.

Gruss
Axel

Autor: Eugenius Fragikus (Gast)
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Einen Anzug trägt man zu Beerdigungen, Hochzeitsfeiern, etc..

Eine Firma die Ingenieurstellen-Bewerber anhand solcher Attribute 
sondiert - wer bitte möchte dort arbeiten?

Autor: Ich (Gast)
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Die Verpackung zählt auch!
So wie du dich vorstellst, so arbeitest du auch.

Wenn du dir einen neuen Fernseher etc. kaufen willst, erwartest du auch,
dass der Verkäufer NICHT im Strickpulli und alten Jeans rumläuft.
OK, einen Volltrottel im Anzug kann auch keiner gebrauchen.

Autor: D. I. (Gast)
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Ich bin auch kein Anzugsmensch, aber zum AC fürs Praktikum bin ich mit 
gekommen, man möchte sich doch bestmöglichst präsentieren. Ich erwarte 
dass mir eine Firma respekt als Person gegenüber bringt also bringe ich 
auch Respekt der Firma gegenüber indem ich mich an "übliche" Standards 
halte und ordentlich gekleidet komme.
Danach musste ich nur noch zur Expo im Anzug kommen und in der 
restlichen Zeit leger.
Ich habe 1 Tag vor dem AC bei CA mein komplettes Ensemble (Sakko, Hose, 
Hemd, Krawatte, Schuhe) für ca. 90 Euro gekauft.

Autor: Wolfram (Gast)
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Hallo,
ich schreib jetzt mal anonym. Ich bearbeite alle Einstellungen in 
unserem Unternehmen und sehe daher auch sehr viele Bewerbungen. Ich will 
mal ein paar Tipps geben.

1 Die Bewerbung ist erst mal das einzige was eine Firma von jedem sieht.
Und "die Firma" sind in den meisten Fällen durchaus sehr 
unterschiedliche Leute: Da ist erstmal die Personalabteilung oder die 
Chefsekretärin, dann kommt entweder der Abteilungsleiter oder der 
Firmenchef oder auch der direkte Vorgesetzte.
Ich behaupte mal aus Erfahrung dass da immer Leute bei sind, die selbst 
einen Anzug oder "Kostüm" tragen und dementsprechend auch wert auf ein 
gepflegtes Äusseres legen -  das kann ein Anzug sein, muss aber nicht.
Lieber etwas overdressed sein als underdressed. Mit Jeans und 
Turnschuhen kanns für eine Werbe-Agentur klappen, aber im Ingenieurberuf 
sollte man das eher lassen. Das gesagte gilt egal für welchen 
Fachbereich (Anlagenbauer oder Mikroelektronik-Schmiede).
2. Jetzt kommt die Auswahl der Unterlagen
-stark riechende Unterlagen werden in der Regel aussortiert(Beispiel: 
Zigarettengeruch). Ja das kommt sehr oft vor, dass der ganze Umschlag 
schon nach Kneipe riecht.
Klingt diskriminierend, aber der oder diejenige haben ja die freie 
Wahl...
Rechtschreibfehler im Anschreiben gibt ebenfalls Punktabzug. Auch gibts 
immer wieder die Bewerbungen wo man direkt merkt, dass Satzbausteine 
zusammen kopiert wurden. Das sollte man lieber lassen, spätstens beim 
Vorstellungsgespräch wirds eh bemerkt, das man das nicht selbst 
geschrieben hat.
Zum Bild: Das Bild sollte man immer in einem auf Bewerbungsfotos 
spezialisierten Fotostudio machen lassen. Anzug sieht - aus obigen 
Gründen - zumindest besser aus als Rollkragenpullover

3. Einladungsgspräch (Auswahl)
Tja hier passiert etwas dass man objektiv nicht beeinflussen kann.
Da liegen jetzt 30-40 Bewerbungen, wenn die Stelle sehr allgemein 
ausgeschrieben war (was immer vermieden werden sollte) können es auch 
schon mal 100 sein.
Diese Bewerbungen werden vorsortiert (sind die Mindestanforderungen 
erfüllt z.b. Sprachkenntnisse, besondere Fachkenntnisse) und dann den 
Fachvorgesetzten zur fachlichen Begutachtung gegeben. Es bleiben in der 
Regel nur 30% passende Bewerbungen übrig, die erneut durch die 
Fachvorgesetzten aussortiert werden.
Am Ende bleiben dann für eine Stelle 4-5 Bewerber übrig die eingeladen 
werden.
Dieser ganze Prozess kann durchaus 4-5 Wochen dauern, sodass man sich 
nicht wundern sollte wenn man nicht direkt eine Antwort erhält.

4. Vorstellungsgespräch
Jeder Termin der angeboten wird sollte man direkt annehmen, denn es gibt 
ja genug die an einem bestimmten Termin können.
Und das ist auch nicht böse zu verstehen, denn die Leute die an dem 
Vorstellungsgespräch teilnehmen haben ja auch nur begrenzt Zeit, sodass 
es hier keine große Flexibilität seitens des Arbeitgebers geben kann.
Pünktlich erscheinen, keinesfalls aus Vorsicht 1/2 h früher.. denn die 
Leute die das Vorstellungsgespräch führen haben in der Regel einen 
vollen Terminkalender.
Kleidung und Auftreten:
Saubere Kleidung, geputzte Schuhe, frisch rasiert und gewaschen sind 
schonmal gute Voraussetzungen.
Krawatte schadet auch nicht. Sie müssen die vielleicht am Arbeitsplatz 
später fast nie tragen, aber Sie könnten es wenigstens, und Sie 
erscheinen gepflegt.
Was viele vergessen: SAUBERE und gepflegte Fingernägel.
Leider gibts auch hier immer wieder tolle Erlebnisse. Nach Knoblauch 
riechend ein Vorstellungsgespräch bei geöffnetem Fenster noch beenden, 
und das wars. Schwarze Fingernägel und die Sekretärin mag Ihnen schon 
nicht die Hand geben.
Auch hier gilt: Der erste Eindruck entscheidet. Es kann ja sein, dass 
Sie eben noch einen Reifen am Auto der Freundin wechseln mussten, aber 
das weiß der oder die Gesprächspartner ja nicht.

Falls man ein Gespräch absagen möchte, dann mindestens einen Tag vorher 
absagen. Einfach nicht zu kommen ist eine Todsünde. Ich weiß es kommt 
vor, dass man gerade glücklich einen Arbeitsvertrag irgend woanders 
unterschrieben hat, und dann einfach "vergisst" abzusagen.
Aber man hat mit seiner Bewerbung ja schon doch einen Apparat in Gang 
gesetzt der zumeist recht aufwendig agiert.

4. Gehalt
Kommen Sie immer mit einer realistischen Gehaltsvorstellung, das zeigt 
dass Sie sich informiert haben und zeigt auch wie Sie sich einschätzen. 
Ein pokern beim Gehalt geht in der Regel immer schlecht für den Bewerber 
aus.
Und ich muss stark einem Kommentar widersprechen, das Gehalt hängt nie 
von der Kleidung ab.

Schöne Grüße
Anonym

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Ich schrieb:
> Wenn du dir einen neuen Fernseher etc. kaufen willst, erwartest du auch,
> dass der Verkäufer NICHT im Strickpulli und alten Jeans rumläuft.

Das mag sein, das sind aber auch Verkäufer. Ich schrieb ja bereits oben, 
daß ich für eine Entwicklerstelle (z.B.) eben keinen Anzug benötige. 
Natürlich versteht sich von selbst, daß es nicht der letzte 
ausgewaschene und mit Löchern versehene Pulli sein sollte sondern schon 
etwas vernünftiges.

Übrigens laufen bei uns grad ne Menge Vorstellungsgespräche, fast alle 
kommen leger gekleidet. Einer kam 2 Tage vor Weihnachten im Anzug. O Ton 
der Kollegen beim Vorbeigehen: "Naja, dekorativ ist er ja..."

wie gesagt, wenn man sich für den Vertrieb oder für ähnliche Stellen 
bewirbt bei denen man mit den Kunden zu tun hat oder auch als 
Abteilungsleiter oder höher ist ein Anzug sicher sinnvoll. Aber für eine 
Stelle im backend am Schreibtisch ist es meiner Erfahrung nach nicht 
notwendig.

Sogesehen werde ich meinen auch weiterhin nur zu Hochzeiten oder 
Beerdigungen tragen. Die Kravatte hab ich nur zu meiner eigenen Hochzeit 
(und da auch nur auf drängen meines Frauchens) getragen, seither nie 
wieder und so schnell wird es auch keinen Grund geben es wieder zu tun. 
Derlei Maskerade liegt mir nicht. Nochzumal es auch keinen guten 
Eindruck hinterlässt wenn man gestriegelt und gebügelt mit piekfeinem 
Anzug erscheint und dann bei der Abfahrt die letzte klapprige Kiste hat 
(hab ich zwar nicht aber dennoch). Das passt dann auch nicht und wirkt 
schnell lächerlich.

Pünktlichkeit ist klar ein wichtiger Punkt. Wenn ich zu 
Vorstellungsgesprächen gefahren bin bei denen die Entfernung etwas 
größer war bin ich so gestartet daß ich ein vernünftiges Zeitpolster 
hatte um nicht zu spät zu kommen. Zuletzt war ich ca 30 min zu früh da. 
Da hab ich im Auto noch 25 min gewartet und bin dann 5 Minuten vor 
Termin dort angetreten. Ich würde das auch jederzeit wieder so machen.

Autor: Backflow (Gast)
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>O Ton der Kollegen beim Vorbeigehen: "Naja, dekorativ ist er ja..."

Eure Entscheider werden bestimmt jeden dummen Flurspruch in ihre 
Entscheidung einbeziehen. Im übrigen zeugt der Kommentar eher von einer 
gewissen Arroganz. Jeder der im Anzug erscheint ist also nur dekorativ 
und ohne jede Fachkompetenz.

Das "Nicht-Anzug-tragen" scheint für gewisse Leute schon 
religiös-wahnhafte Züge anzunehmen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Den Moment, in dem man im Anzug zum Vorstellungsgespräch erscheint, 
nennt
man Anzugsmoment.
http://www.otterstedt.de/wiki/index.php/Anzugsdrehmoment

In der neuen deutschen Sprache gibt es ja nun auch die sogenannten
"Trainees"
Von denen wird gefordert, im Trainingsanzug zu erscheinen.

Alte mongolische Volksweisheit: Wer am Anzug erscheint, könnte sich auf 
den Schlips getreten fühlen.

Schwester Welle erscheint dagegen im Abendkleid....

Stuß jetzt mit dem Lötzinn!
;-)
MfG Paul

Autor: Ich (Gast)
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Schwesterwelle nimmt im Abendkleid auch keiner ernst :-)

Autor: FTP (Gast)
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So wie die ganze FTP!

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Backflow schrieb:
> Eure Entscheider werden bestimmt jeden dummen Flurspruch in ihre
>
> Entscheidung einbeziehen. Im übrigen zeugt der Kommentar eher von einer
>
> gewissen Arroganz. Jeder der im Anzug erscheint ist also nur dekorativ
>
> und ohne jede Fachkompetenz.

das nicht zwingend aber es besteht durchaus die Möglichkeit, daß er sich 
verstecken will. Schließlich arbeitet in der Entwicklung niemand im 
Anzug. Allenfalls auf Messen ist so etwas notwendig. Am Ende muss es 
jeder für sich entscheiden, ob er im Anzug zum Gespräch geht bzw ein 
foto machen lässt oder nicht. Das ist nicht nur vom jeweiligen Typ 
sondern eben auch vom Job abhängig für den er sich bewerben will.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Mal kurz dazu:

>Und ich muss stark einem Kommentar widersprechen, das Gehalt hängt nie
>von der Kleidung ab.

und  vorher:

>Ich behaupte mal aus Erfahrung dass da immer Leute bei sind, die selbst
>einen Anzug oder "Kostüm" tragen und dementsprechend auch wert auf ein
>gepflegtes Äusseres legen -  das kann ein Anzug sein, muss aber nicht.
>Lieber etwas overdressed sein als underdressed. Mit Jeans und
>Turnschuhen kanns für eine Werbe-Agentur klappen, aber im Ingenieurberuf
>sollte man das eher lassen.

>Krawatte schadet auch nicht. Sie müssen die vielleicht am Arbeitsplatz
>später fast nie tragen, aber Sie könnten es wenigstens, und Sie
>erscheinen gepflegt.

Krawatte kann also nach Deinen Ausführungen den Unterschied machen, ob 
man den Job bekommt (also Gehalt >> xxk) oder eben nicht (also Gehalt = 
0).

Das würde ich einen ziemlich direkten Zusammenhang zwischen Gehalt und 
Kleidung nennen.

Gruss
Axel

Autor: ♪Geist (Gast)
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>Und ich muss stark einem Kommentar widersprechen, das Gehalt hängt nie
>von der Kleidung ab.
Ja, wenn der Bewerber meist selbst die Summe nennen muss, aber...
Stell dir vor es kommen zwei Leute mit gleichen Qualifikationen, der 
eine sieht gepflegt aus und trägt einen Anzug der andere wie ein CCC 
Nerd. Es wird das Gehalt verhandelt und da steht der im Anzug schon 
besser da (läßt sich automatisch nicht extrem nach unten drücken), da er 
psychologisch gesehen sich nicht auf die Stufe von den Studi Nerds 
stellt. Das ist meine Meinung. Mir persönlich ist aufgefallen (ich trage 
privat keine Anzüge), man wird in Geschäften besser behandelt, die Leute 
halten einem die Tür auf etc. etc. Zum Vergleich kannst du z.B. wie ein 
Studi einkleiden in bei Mediamarkt sich vor einer 3k€ Glotze hinstellen. 
Da kannst du ewig warten bis dich ein "Fachberater" anspricht. Stehst du 
im Anzug vor diesem Gerät, vergehen 20 Sekunden und schon hast du einen 
am Hals....

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Zocker_01 schrieb:
> Habe übrigens heute nacht um 0:00 Uhr bei einem internationalen
> Anlagenbauer neu angefangen und bin spätestens Ende Januar in China.
Dann steckt da vermutlich nicht wirklich viel Know-How in der Maschine, 
ehrlich gesagt...
Und ich habe den Verdacht, der Laden hat einen Feuerwehrmann dringend 
gebraucht.

> Ohne Krawatte , ohne Bewerbungsfoto , nur durch meine persönliche
> Präsenz und mein Auftreten .
Der Fachbegriff dazu nennt sich "Plenken"... ;-)

B.Sc.steven schrieb:
> Bewerbungsfoto mit Anzug?
Was spricht dagegen?
Lass doch 2 Bilder machen: eines mit Jacke und eins ohne.
Und dann nimm das bessere/schönere/ansprechendere...
Du brauchst den Anzug nicht jeden Tag anzuhaben, aber es ist einfach 
normal, dass du zum Vorstellungsgespräch nicht in T-Shirt und 
Jeanshose kommst.

> ich weiss nur aus meinen 2 Praktika das ich beim
> Vorstellungsgespräch völlig overdressed war.
Und ein Praktikant ist ein Praktikant. Punkt. Wenn man da mal eine Niete 
gezogen hat, dann ist man die nach spätestens 5 Monaten wieder los. Aber 
wenn man einen "richtigen" Mitarbeiter braucht und eine Niete erwischt, 
na dann danke...
Also wird bei einem Praktikanten niemals(!!!) die Latte angelegt wie bei 
einem dauerhaft Beschäftigten. Und das merkst du auch im 
Vorstellungsgespräch.

Autor: Zocker_01 (Gast)
Datum:

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> Autor: Lothar Miller (lkmiller) Benutzerseite
> Datum: 04.01.2011 16:18

> Dann steckt da vermutlich nicht wirklich viel Know-How in der Maschine,
> ehrlich gesagt...

Stimmt ! Wozu auch ?

> Und ich habe den Verdacht, der Laden hat einen Feuerwehrmann dringend
> gebraucht.

Den Laden gibt es nicht mehr ! Hat keinen Feuerwehrmann gebraucht 
sondern
ein ganzes Batallion . Ist schon ein neuer Laden ! Öfter mal was Neues !
Habe keine Problem damit , ohne Bewerbungsfoto , Krawatte und Fliege !

> Der Fachbegriff dazu nennt sich "Plenken"... ;-)

Was ist das ?

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