Soundkartenausgänge parallel schalten schädlich für PC?

Gast #1996945
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Bei der Bastelei kann man das dann auch gleich richtig machen, oder 
spricht da was dagegen?
Zeit und Bauteile sollten ja nun nicht das Problem sein - fehlt wohl 
bloß noch ein Plan?
Gast #1996980
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100 Ohm sind auch noch OK. Ich würde zwar auch eher 1k-10k nehmen, aber 
100R ist definitiv ok. Kopfhörer (und dafür sind sie ja u.A. gebaut) 
haben soweit ich sie bisher gemessen habe zwischen 16 und 32 Ohm 
(Ohmscher Widerstand!)
Gast #1998021
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>Kann es zu irgendwelchen Schäden kommen, wenn man Soundkartenausgänge
>mit einem einfachen Y-Kabel direkt parallel schaltet?

Laut Spezifikation müssen Soundkartenausgänge sicher gegen fehlerhaftes 
einstecken sein. das schliesst auch das verbinden von line-out auf einen 
anderen line-out ein. Kaputtgehen darf bei deinem Versuch also nichts. 
Jedoch wird gleichzeitiges Betreiben so nicht funktionieren
Gast #1998179
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Und wer kontrolliert so etwas?
Ich glaube gerne, dass sich einige Hersteller auf Standards geeinigt 
haben, ich bin mir aber sicher, im meiner Krabbeliste mind. 2 alte 
Soundkarten zu finden, die sich daran nicht halten.

Im Zweifellsfall würde ich mich drauf nicht verlassen.
Gast #1998189
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>Seit wann ist so etwas spezifiziert und von wem?
das geht noch auf die gute Alte HIFI zeit zurück, als die einzelnen 
Komponenten mit Chinch Kabeln verbunden wuden. Da war schnell mal was 
falsch gesteckt (schliesslich wird das von elektronischen laien 
zusammengesteckt) und dabei darf nichts kaputt gehen. Da Soundkarten zu 
Hifi Anlagen kompatibel sein wollten, mussten die Schnittstellen 
Spezifikationen mit übernommen werden.
Persönliche Seite #1998286
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mad engineer schrieb:
>>Seit wann ist so etwas spezifiziert und von wem?
> spezifiziert ist das von der JEDEC und zwar hier:
> http://www.jedec.org/sites/default/files/docs/JESD302.pdf

Nein, in diesem Dokument geht es um Transistoren und deren hfe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es Audio-Geräte gibt die einen 
dauerhaften Kurschluss nicht aushalten. Davon kann den Hersteller auch 
die JEDEC nicht abhalten.
Gast #1998290
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Ob eine Soundkarte immer auch verschleppte Spannungen (Masse) so richtig 
gut verträgt steht auf einem anderen Blatt.

Masseschleifen sind noch die harmlose Variante. Vertauschte 
Schutzleiteranschlüsse mit 230V wären die tödliche Version.
Gast #1998476
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>Ich kann mir gut vorstellen, dass es Audio-Geräte gibt die einen
>dauerhaften Kurschluss nicht aushalten. Davon kann den Hersteller auch
>die JEDEC nicht abhalten.

Das hat hier auch nie jemand behauptet. Es ging hier um das 
Zusammenschalten von 2 Ausgängen.
Jedoch dürfen kurzfristige Kurzschlüsse keinen Defekt verursachen. Z.b. 
wenn ein Klinkenstecker eingesteckt wird.

>Vertauschte Schutzleiteranschlüsse mit 230V wären die tödliche Version.
Soundkartenausgänge haben keinen Schutzleiteranschluss.
Gast #1998949
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Im Endeffekt ist es doch egal.
Ich denke wir alle wissen, wie die meisten Firmen ihre Geräte selbst 
zertifizieren. Ausserhalb der Gewährleistungpflicht würde ich daher auf 
solche Dinge nicht vertrauen und zur Sicherheit Widerstände ins Kabel 
packen.
Das Y-Kabel wäre ausserdem kein kurzfristiger Kurzschluss sondern 
dauerhaft.
Die bessere Lösung für ein Y-Kabel wäre ein einfacher Summierverstärker, 
der benötigt allerdings eine separate Stromversorgung.

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