Hi,
ich bin noch ein Anfänger und möchte gerne etwas wissen:
Ich habe bei e-Bay folgenden Server gefunden:
http://cgi.ebay.de/IBM-xSeries-345-Server-2x-Xeon-2-4-GHz-4-GB-72-GB-/160509836079?pt=DE_Technik_Computer_Peripherieger%C3%A4te_PC_Systeme&hash=item255f21bb2f
Modell IBM XSeries 345.
Ich habe dazu zwei Fragen an Euch Spezialisten:
- kann ich auf so einem Server auch ein ganz normales Windows XP oder
Windows 98 etc. installieren?
- bei den Debian-Versionen gibt es ja verschiedene auszuwählende
Systeme, für den normalen Computer von mir zu Hause lade ich
mir immer die Version i386 herunter, weil ich glaub, dass das
die richtige Version für normale Computer ist, jetzt gibt es
aber immer noch andere, wie z.B. alpha, mipsel, hppa... ,
um nur einige Beispiele zu nennen. Wie erkenne ich denn, welches
Linux für den jeweiligen Server geeignet ist? Der Prozessor bei dem
Linkbeispiel ist ein Intel Xeon. Wähle ich anhand des Prozessors das
jeweilige Debian aus?
Ich würde mich sehr auf eine Antwort von Euch freuen, vielen Dank im
Voraus.
Naja,
Windows 98
Ist wohl eher schlecht (kein LSI SCSI Treiber)
und dann kannst Du nur einen Prozessor Core nutzen.
Winsows XP sollte klappen, zur Not mit extra LSI Treiber.
Hallo,
er wird es hören, wenn er ihn startet...
Ein ähnlicher heißt bei mir nur noch Hinschrauber. :-)
W2000 geht prinzipiell ohne Probleme (LSi-Treiber per nLite eingebunden,
die HDs als Mirror), bei W2000 Hyperthreading im BIOS ausschalten, das
kann nur 2 CPU.
Ansonsten sollte es keine Probleme geben.
Die Frage ist eher, wozu man das Teil benutzen will, Krach und
Stromverbrauch sind für wenig Nutzung und viel Nichtstun für mich völlig
indiskutabel.
Gruß aus Berlin
Michael
Icke ®. schrieb:> Hast du eine Ahnung, wie laut so ein Rackserver ist? Willst du bestimmt> nicht haben, außer er steht in einem schalldichten Raum.
Ja, Du hast recht, Ahnung hab ich davon noch nicht so viel, aber ich
möchte gerne mit so einem Server mal experimentieren, um ein bißchen was
auch zu lernen. Ich hab auch für späterer noch ein paar andere Sachen,
die ich gerne mit so einem Server machen würde, doch ich muss ja erstmal
anfangen.
Meine Hoffnung ist für später, dass ich den Server unten im Keller
stellen kann, wo mein Router auch ist und ich dann mit einem anderen
Computer aus meinem Netzwerk auf den Server drauf zugreifen kann. Und
wenn er sehr laut ist, dann kann ich ja notfalls auch einen Gehörschutz
am Anfang tragen.
Ich hab ja auch ein etwas größeres Netzwerk, da hängen ein paar
Netzwerkdrucker dran, ein paar normale Rechner in den Büros, in der
Werkstatt etc., ich hoffe halt damit für später, wenn ich mit einem
Server etwas besser umgehen kann, bestimmte Sachen im Netzwerk
vereinfachen kann, z.B. würde ich gerne jedem User eine
Speichermöglichkeit auf dem Server geben, damit man unabhängig vom
jeweiligen Rechner auf persönliche Daten drauf zugreifen kann und sowas
- für später mal, wenn ich dann mit so einem Server etwas besser
klarkomme, also es steckt schon ein kleiner Hintergedanke dahinter, auch
Datensicherung könnte vielleicht dann einfacher sein, weil ich mal
gehört hab, dass man Festplatten immer zeitgleich "spiegeln" kann und
so.
Die Dinger sind nicht nur laut, sie veranstalten einen HÖLLENLÄRM. Das
liegt an einerseits an den kleinen Lüftern, die mit 4000-6000 U/min
laufen und andererseits an den Festplatten, die aufgrund ihrer schon
jahrelangen Laufzeit vermutlich wegen Lagerschäden einen sehr
unangenehmen Pfeifton von sich geben. Zudem verbraucht dieser Server mit
den alten XEONs, die zur P4-Generation gehören, sehr viel Strom (>200
Watt). Für einen Server im Heimbereich eignet sich ein stinknormaler
Desktoprechner besser. Performanceeinbußen wirst du da nicht bemerken
und Serverbetriebssysteme laufen darauf ebenfalls.
Vielen Dank für Eure Beiträge.
Mal folgende Frage - ich habe ein paar Computer, die starten nicht,
wenn keine Maus und keine Tastatur dranhängen, dann beginnt der PC nicht
mal zu booten, da das BIOS wohl schon vorher den Vorgang abbricht. Wie
kann man z.B. dieses Problem umgehen, um so einen stinknormalen PC auch
ohne Peripherie zu betreiben, also ohne Maus, Tastatur und Monitor - den
einfach anstellen, er fährt einfach hoch und ist dann im Netzwerk da.
Gagamel schrieb:> würde ich gerne jedem User eine> Speichermöglichkeit auf dem Server geben, damit man unabhängig vom> jeweiligen Rechner auf persönliche Daten drauf zugreifen kann
Da werden die User bestimmt ins Schwaermen kommen, wenn sie sich ein
teilbelegtes RAID1-Device bestehend aus 2x 36.4 GB teilen muessen. Wie
schon bemerkt wurde, wirst du alle aufgefuehrten Tasks besser mit einer
gut ausgestattenten Desktop-Maschine erledigen koeennen.
Ausser das den Server ferngesteuert ein- und ausschalten kannst, wird
das Geraet keinen grossen Lerneffekt bringen.
Ausserdem musst du teure IBM-Disks fuer Erweiterungen oder Austausch
verwenden, statt einer billigen SATA-Platte fuer eine Desktop-Maschine.
Lass lieber die Finger von der XSeries 345.
Die Maschine ist laut, schwer, verbraucht viel Energie und ist im
Vergleich zu einem halbwegs aktuellen PC von der Stange auch noch
langsam. Ersatzteile sind auch nicht gerade billig.
Von Dingen wie redundaten Netzteilen oder ECC-RAM bekommst du nicht viel
mit, RSA wird die Kiste wahrscheinlich nicht haben und ein RAID-1
anzulegen wird dich auch nur maximal ein paar Stunden beschäftigen.
Gruss,
Tobi
Hallo,
also erst einmal ist ein Server nix anderes als ein ganz normaler PC.
Es gibt gewisse Unterschiede in der Zuverlässigkeit der Komponenten,
ECC-Ram, redundante Netzteile usw.
Gagamel schrieb:> Ich hab ja auch ein etwas größeres Netzwerk, da hängen ein paar> Netzwerkdrucker dran, ein paar normale Rechner in den Büros, in der> Werkstatt etc., ich hoffe halt damit für später, wenn ich mit einem> Server etwas besser umgehen kann, bestimmte Sachen im Netzwerk> vereinfachen kann, z.B. würde ich gerne jedem User eine> Speichermöglichkeit auf dem Server geben, damit man unabhängig vom> jeweiligen Rechner auf persönliche Daten drauf zugreifen kann und sowas
Zum Üben und Basteln reicht ein ganz normaler PC, besser etwas
sparsames, was man auch mal 24/7 durchlaufen lassen kann, ohne
Gewissensbisse wegen der Stromrechnung bekommen zu müssen.
Z.B. benutze ich als Homeserver einen kleinen Rechner, der früher als
Videoüberwachungssystem lief und nur ~30W braucht.
Der wesentliche Unterschied zwischen einem Server und einem "normalen"
PC ist das Betriebssystem. Kein Mensch möchte ein herkömmliches Windows
als Betriebssystem auf einem Server haben. Denn da muß man alles, was
einen Server ausmacht (DHCP-Server, FTP-Server, Webserver) extra
installieren, einrichten und warten.
Ausserdem ist die Zuverlässigkeit als Server wimre nicht (von Microsoft)
garantiert.
Zudem besitzen Clientbetriebssysteme nicht über die nötigen
Möglichkeiten zur Domänen- und Benutzerverwaltung, die für einen Server
in einem homogenen Windowsnetzwerk nötig wäre.
Gagamel schrieb:> Meine Hoffnung ist für später, dass ich den Server unten im Keller> stellen kann, wo mein Router auch ist und ich dann mit einem anderen> Computer aus meinem Netzwerk auf den Server drauf zugreifen kann. Und> wenn er sehr laut ist, dann kann ich ja notfalls auch einen Gehörschutz> am Anfang tragen.
Keine gute Idee. Ich schätze mal, daß dieser Server ~200-250W
(vielleicht mehr) braucht, was etwa (Bei angenommenen 22ct/KWh) 40€ an
Stromkosten pro Monat wären.
Ich würe eher kompakte Hardware kaufen (gibt es in der Bucht sicher auch
genug) die wenig Strom verbraucht und passend mit Festplatten (Raid 5
oder 10) und Arbeitsspeicher ausrüsten. Mit einem angepassten Linux wie
z.B. Eisfair benötigt man ausser zur Installation nicht einmal mehr eine
Grafikkarte. Als Bootmedium reicht eine relativ kleine Flashdisk oder
eine 2,5" Festplatte aus, die auch wenig Strom brauchen.
Frank
1.Im Winter ist der obige Server eine gute Heizung.
2.Zum Probieren von W2k8 od. Linux reichte ein Notebook mit genügend
(2GB) RAM + leere HD ab 120 GB. Probleme machen evtl. spezielle nötige
Treiber.
3.XP würde ich nicht auf einen x345 spielen da mehrere CPUs ins Rennen
kommen.
4.Im konkrten Fall suche bei MS "die HCL" (ob Deine Hardware für DAS
System zertifiziert wurde). Sonst fehlt Dir bei produktiven Systemen der
Support.
Warum nimmst du nicht einfach einen NAS? Z.B. eine Synology Diskstation.
Da läuft Linux drauf, du kannst alles mögliche installieren und damit
anstellen.
Zusätzlich ist das Teil klein, leise, verbraucht wenig Strom und kostet
auch nicht viel.
Ich benutze das Zuhause als "Cloud" (Netzwerkdrucker, Backups,
Timemachine, DLNA Medienserver (mit dem Fernseher verbunden),
Internet-Server uvm.).
Kann ich nur empfehlen ;-)