Testtongenerator um Leitungen zu finden

#1999516
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Ich hatte vor kurzem mit der Telekom zutun wg anschließen eines neuen 
Anschlusses.

Der Techniker hatte nen netten Tongenerator dabei, dessen Signal er über 
nen Adapter auf die TAE-Dose bzw. auf die Telefonleitung gelegt hat, 
dazu gabs dann ein zweites Gerät, mit ner Art Prüfspitze dran mit denen 
er im Verteilerkasten die LSA-Leisten durchgegangen is um das Signal zu 
finden, hat er blos nich aber das is ne andere Geschichte ...

Das Teil scheint wohl einfach nur en Verstärker gewesen zu sein der das 
stark verstärkte Signal durch nen Lautsprecher wiedergegeben hat.

Nun zu meiner Frage, kennt jemand ein Projekt oder etwas ähnliches wo so 
was in der Art gebaut wurd?

Wenn nicht wäre mein Plan folgender:
Sender: AVR der nen grässlichen Ton erzeugt und mit ner "ordentlichen 
Endstufe" ausgibt.

Empfänger ein starker verstärker um das Signal bei ungeschirmten 
Leitungen etc. auchnoch bei voll aufgedrehter Verstärkung in Wänden 
verfolgen zu können.


Hat dann vlt jemand noch paar mehr Informationen zu solchen Geräten wie 
sie z.B. die Telekom einsetzt?


Und was wäre denn an einem solchen Sender sonst noch wünschenswert?

Ziel wäre es das ganze so einfach wie möglich mit Bauteilen aufzubauen 
die jeder in der Bastelkiste bzw in seinem "Lager" hat.

Gruß
David
#1999615
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Hallo,

naja, Du sprichst hier von 2 verschiedenen Dingen...

Um das andere Ende einer Leitung zu finden, auf der ich ein Tonsignal 
einspeise, brauche weder stark verstärken noch sonderliche Leistung.
Zwischen den beiden Enden ist ja eine direkte Kupferleitung.

Das etwas aufwändige bei der Telekomgeschichte ist es, daß das auch 
belegte Leitungen überleben muß und da liegen 60-90V Speisespannung oder 
auch mal 100V Rufspannung drauf. Die dürfen den Empfänger nicht stören.

Was weiter unten beschreibst, wäre eine Art Kabelsuche. Hatten wir (ganz 
ganz) früher zu meiner Postzeit mal in Benutzung.
Generator mit getastetem Ton um ihn wieder zu erkennen. Leistung 100W, 
Anpassung an die Leitung mit einem Trafo und vielen Anzapfungen.
Suchgerät hatte eine Suchspule, ähnlich einem Metallsuchgerät, aber als 
Zylinderspule mit vielen Windungen und Kern drin.
Da dran eben kleiner Verstärker für Kopfhörer.

Am günstigsten war es, das Adernpaar am anderen Ende kurzzuschließen, 
dann Anpassung am Generator einstellen und mit dem Suchgerät 
losgelaufen.

Ging zuverlässig über 2-3 Kilometer Kabellänge, wenn allerdings andere 
Kabel parallel in der Erde lagen, konnte man auch gut mal dem falschen 
Kabel ein paar 100m weit folgen, bis es auffiel...

Hier war natürlich Bedingung, daß ein unbenutztes Adernpaar genommen 
wurde.

Man kann das sicher auch kombinieren. Bei Beachtung der Randbedingungen 
kann man sicher auch z.B. getastete Signale mit ein paar 10-100kHz in 
eine in Betrieb befindliche Lichtleitung einspeisen und mit einem 
einfachen Empfänger mit passender Suchspule das Kabel gut verfolgen.

Gruß aus Berlin
Michael
#1999651
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Also eigentlich möchte ich nur unbenutzte Leitungn testen, das 
"Leitungssuchfeature" war auch eher nur als nette Zusatzfunktion 
gemeint, nicht unbedingt als muss.


Also ich hab mir das nochmal überlegt, ich würd das ganze ganz einfach 
halten wollen.

Den Ton wollt ich mit nem NE555 generieren, dahinter zum Schutz des 
selbigen noch ein Transistor.
Nur finde ich irgendwie nix richtiges dazu wie mann aus einem 555 nen 
Ton von 1 bis 4kHz zu bekommen, ich find nur grundlegendes über den 
Baustein, aber nix praktisches, aber ich such wahrscheinlich einfach 
nach dem falschen.
Nach was sollte man denn da suchen?

Wie müßte man denn das ganze aufbauen das es die 60V an der 
Telefonleitung aushalten könnte?
Btw, als ich das letze mal gemessen hab warens 40V im "Leerlauf"


Gruß
David

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