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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik signal entprellen vor dem takteingang


Autor: peter (Gast)
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bei mir funktioniert meine entprellung nicht?!?!? auf dem testport ja 
und jetzt wo ich alles auf eine platine aufgebaut habe gehts nicht? wo 
liegt mein denkfehler??

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Die 100 Mega Ohm sind wohl falsch dimensioniert?
Die könntest du da gleich mal rauslassen... ;-)
Wo bekommt man solche Bauteile her?

> wo liegt mein denkfehler??
So funktioniert eine Entprellung nicht. Das ist sogar eher eine 
Schaltung, die nur Preller durchlässt. Landläufig heißt das 
"Hochpass".

Wenn du schon mit RC-Gliedern herummurksen willst, dann sollstest du da 
einen "Tiefpass" einbauen: z.B. statt C1 einen R = 10kOhm und statt R10 
einen C = 100nF...

Autor: peter (Gast)
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was heist rummurksen??? ist das quasi keine anständige entprellung? ich 
hätte noch ein flipflop in einem IC übrig, läst sich da eine anständige 
entprellung bauen?

Autor: Antwort (Gast)
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Die Entprellung bestehend aus R10, R11 und C1 funktioniert so nicht. Was 
du brauchst ist im einfachsten Fall ein Tiefpass mit einem tau von ein 
paar Dutzend ms.
Derzeit hast du einen Hochpass gebaut. Die 100MOhm Widerstände sind auch 
nicht Sinnvoll dimensiort. Einige 100kOhm würden noch gehen, aber das 
ist viel zu hochohmig (wieso das schlecht ist lässt sich an vielen 
stellen im Internet nachlesen, selber googlen und lernen).

Der Tiefpass aus 10kOhm und 100nF von Lothar Miller wird dein Problem 
lösen.

Autor: HildeK (Gast)
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peter schrieb:
> ist das quasi keine anständige entprellung?

Nein!
Das ist ein Differenzierglied.

peter schrieb:
> ich
> hätte noch ein flipflop in einem IC übrig, läst sich da eine anständige
> entprellung bauen?

Ja, wenn dein Taster einen Umschaltkontakt besitzt.
Andernfalls den von Lothar Miller (lkmiller) angedeuteten TP, allerdings 
wird da ein nachgeschalteter Schmitt-Trigger notwendig sein: Takteingäng 
mögen keine langsam ansteigenden Flanken.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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HildeK schrieb:
> Ja, wenn dein Taster einen Umschaltkontakt besitzt.
Das ist hier sowieos das Fragezeichen schlechthin, denn wenn der Taster 
nur 5V auf die Leitung schaltet, dann fehlt hier auf jeden Fall noch ein 
definierter '0' Pegel. Mach da mal vom Taster nach GND noch einen 10k 
Widerstand (parallel zu R18/D10)...

HildeK schrieb:
> Andernfalls den von Lothar Miller (lkmiller) angedeuteten TP, allerdings
> wird da ein nachgeschalteter Schmitt-Trigger notwendig sein:
Richtig, der CD4013 verlangt höchstens 200ns für die Falnkensteilheit. 
Ein Schmitttrigger wäre angebracht, insbesondere auch, weil die 
Prellzeit ja wesentlich länger ist und deshalb die Zeitkonstante noch 
länger gewählt werden sollte...  :-o

Fazit der Sache:
Taster taugen ohne weitere Signalbearbeitung nicht als Taktquelle.

Autor: Jens Martin Offline (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> Fazit der Sache:
> Taster taugen ohne weitere Signalbearbeitung nicht als Taktquelle.

Eher ein Konzeptproblem.
Aus dem "Datenstrom" einer "Prellfunktion" die Benutzerintention zu 
filtern ist immer aufwendig.

Die gute alte Schließer / Öffner Kombi und angehängtem RS FlipFlop funzt 
zu 99.99xxx%. Sie altert auch nicht.

Autor: HildeK (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> HildeK schrieb:
>> Ja, wenn dein Taster einen Umschaltkontakt besitzt.

Ich meinte damit, dass man so einfachst den RS-Teil des CD4013 verwenden 
könnte. Ohne Kondensatoren und ohne weitere Bausteine, nur mit zwei 
Pulls.

Autor: peter (Gast)
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nein das geht nicht ich habe keinen umschalter.... es kommt ledeglich 
ein plus impuls vom taster (könnte aber auch negativ sein wenns besser 
ist) und das muss reichen. ok ich hätte auf der platine noch ein wenig 
platz also was soll ich machen was am wenigsten bauteile verbraucht denn 
später soll das auch dann schnell bestückt werden können.

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