Schutzleiterwiderstand beide Stromrichtungen

Gast #2000652
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Hallo Leute, villeicht könnt ihr mir ja helfen

Ich versteh nicht ganz, warum man den Schutzleiterwiderstand mit beiden 
Stromrichtungen misst, beziehungsweiße, warum der 
Schutzleiterwiderstande ein diodenähnliches Verhalten haben kann.

Eigentlich isses ja nur ein Stück Draht

mfg Hans Zimmer
#2001612
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Kurz:

"Unterschiedliche Ergebnisse bei der Messung in beiden Stromrichtungen
weisen auf Spannung am Messobjekt hin (z. B. Thermospannungen
oder Elementspannungen).
Besonders in Anlagen, in denen die Schutzmaßnahme „Überstrom-
Schutzeinrichtung“ (früher Nullung) ohne getrennten
Schutzleiter angewendet wird, können die Messergebnisse durch
parallel geschaltete Impedanzen von Betriebsstromkreisen und
durch Ausgleichsströme verfälscht werden. Auch Widerstände
die sich während der Messung ändern (z. B. Induktivitäten) oder
auch ein schlechter Kontakt können die Ursache für eine fehlerhafte
Messung sein (Doppelanzeige).
Damit Sie eindeutige Messergebnisse erreichen, ist es notwendig,
dass die Fehlerursache erkannt und beseitigt wird.
Messen Sie, um die Ursache für den Messfehler zu finden, den
Widerstand in beiden Stromrichtungen.
"
#2002795
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Grübler schrieb:
> Quatsch. Wir reden hier von Anlagenprüfung.

Hat das jemand gesagt? Auch bei der Geräteprüfung wird der 
Schutzleiterwiderstand in beiden Stromrichtungen gemessen.

Mit ein Grund können auch parasitäre Gleichrichter durch Oxidation sein. 
Früher gab es sogenannte Kupferoxydul-Gleichrichter. Die waren mit die 
ersten, die industriell genutzt wurden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kupferoxydul-Gleichrichter

Durch Oxidation kann eine Klemmstelle in einer Abzweigdose oder eine 
Anschlusstelle des Schutzleiters an das Gehäuse ein Diodenverhaltn 
aufweisen.

Frank

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