Gängige Schrittmotoren haben 200 Schritt pro Umdrehung, also 1.8 Grad
pro vollschritt, bzw. 0,9 Grad im Halbschritt. (=400 Schritt)
Dazu kannst du 2 Diskettenlaufwerke 3.5" ausschlachten, und den
Kopfmotor verwenden.
Wofür Getriebe?
Dem Stundenzeiger ist das eh egal, der bekommt alle 9 Sekunden einen
Halbschritt verpasst, steht mechanisch genau da wo er hinsoll (er steht
bei den mir bekannten analogen Uhren immer irgendwie auf einer
"analogen" Position zwischen den Stunden-Strichen.)
Die Abweichung des Minutenzeigers und des Sekundenzeigers ist mechanisch
so gering, das siehst du selbst dann vermutlich nicht, wenn diese
Zeiger "digitalartig" von Minutenstrich zu Minutenstrich "hüpfen".
Rechnung: 400 Halbschritt / 60 Minutenstriche, macht also 6.6666
Halbschritte pro "Minuten-Winkel-Strecke". Du hängst also 0,9 Grad
*0,666 = 0,6 Grad neben der tatsächlichen Zeigerposition (bzw. 0,3
Grad, bzw. 0,0 Grad).
Bei (10 * 3,14 =~) 30 cm Umfang ist das eine maximale Abweichung von 300
mm / 360 * 0,6 = 0,5 mm
Wenn du nun aber den Minuten- und Sekundenzeiger "kontinuierlich" laufen
und nicht von Strich zu Strich hüpfen lässt, dann wäre die "Abweichung"
überhaupt nicht sichtbar. Das entspräche auch eher einer analogen
Zeitdarstellung einer analogen Uhr
Ansonsten kauf dir für 3 EUR ein mechanisches Uhrwerk, weide alles aus
was du nicht brauchst, und koppele da deinen Schrittmotor dran. Da
"sitmmt" dsann sogar die mechanische Umsetzung von Stunden und Minuten
und Sekunden.
Viel eher würde ich mir aber Gedanken machen, ob ein Schrittmotor der
geeignete Antriebs-Kandidat ist (Haltestrom, generelle Stromaufnahme
etc)