peinlich schrieb:
> aber wenn die 9volt batterie voll ist, ist sie genau so "voll" wie ein
> netzteil.?
Dir ist grundlegendes unklar.
Ein Netzteil ist nicht "voll", sondern es wandelt eine Eingangsspannung
(meist eine höhere, z.B. aus dem Stromnetz) auf eine Ausgangsspannung
und macht z.B. aus der Wechselspannung von 230V eine Gleichspannung von
5V. Solange die Atomkraftwerke laufen, könnte man schon sagen, das
Netzteil ist "voll" :-).
Eine Batterie stellt eine Spannung zur Verfügung und liefert einen
Strom, wenn eine Last angeschlossen ist. Die Erzeugung der Energie
beruht auf elktrochemischen Vorgängen. Da ist leider nichts ideal, so
dass mit zunehmender Last die Spannung an den Polen leider geringer
wird, das passiert immer deutlicher, wenn die Batterie langsam leer
wird.
Bei einem (guten) Netzteil ist eine Regelung eingebaut. Es ist also
'jemand' da, der bei stärkere Last (=mehr Verbraucher) versucht, die
Spannung konstant zu halten. Das gelingt in einem gewissen Rahmen
(entsprechend der Auslegung des Netzteils) auch sehr gut - wenn auch
nicht ideal.
Leider haben auch andere Einflüsse, wie z.B. die Temperatur, Alterung
oder Herstellungstoleranzen, einen Einfluss auf die absolute Höhe der
Spannung - das ist aber bei der Batterie nicht anders, aber meist noch
deutlicher. Wenn du also bestimmte Baugruppen hast, wie die genannten
Oszillatoren, deren Ausgangssignale deutlich von der Versorgungsspannung
abhängig sind, so hast du ev. sogar ein Designproblem mit den
Oszillatoren. Allenfalls kannst du für den frequenzbestimmenden Teil
noch eine temperaturkompensierte Referenzquelle verwenden.