Gast
#2006467
Hallo, habe mir neulich ein billiges Oszi fuer Hobbyanwendungen zu Lernzwecken gekauft. Hab dann eine ganz simple PWM mit einem NE555 aufgebaut und mal gemessen. Beim Anstieg der Spannung habe ich am Anfang immer "Ripples" drin. Diese sind ziemlich stark ohne Lastwiderstand, mit einer LED drin hielten sich diese aber in Grenzen. Reingezoomt sieht das aus wie ein Sinus der dann schnell abschwacht. Rausgezoomt sieht die Rechteckspannung aus wie ein "h". Woher kommen diese Ripples? Wie entstehen die? Das kann ich mir leider noch nicht erklaeren! Ein Freund hat mit dann ein wenig geholfen und ich habe einen sog. Tiefpass hinter den Signalerzeuger geschaltet. Resultat: Sehr sauberes Rechteck ohne Ripples. Aber ich verstehe noch nicht ganz, wie das funktioniert hat. Also der Kondensator bildet einen sog. Blindwiderstand der von der Frequenz abhaengig ist, oder? Das bedeutet, hohe Frequenzanteile der Spannung kann ich ueber diesen Blindwiderstand nach Masse abfuehren, niedrige Frequenzanteile laesst der nicht durch. Wofuer schaltet man dann noch ein R davor? Ist das ueberhaupt notwendig? Ich hab eine sauberes Rechteck mit und ohne Widerstand vor mir. Und wie genau funktioniert das am Kondensator? Koennten hochfrequente Teilchen das Dielektrikum ueberspringen oder was? Wie steht die Frequenzfilterung in Zusammenhang mit dem (Ent-)Ladevorgang des Kondesators? Ich bin nur ein Anfaenger, es waere nett wenn jemand ein paar Grundlegende Dinge beantwortet und mich evtl. auf Webseiten verweist wo diese Dinge fuer "Dummies" erklaert werden. Wikipedia ist mir eigentlich fast schon zu mathematisch und wissenschaftlich, das truebt den Blick fuer das grundlegende Prinzip oft.