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Forum: HF, Funk und Felder UKW-Empfang verbessern


Autor: Werner K. (Gast)
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Hallo,

Ich bin ein leidenschaftlicher Radiohörer, ich habe aber das Problem, 
dass ich in unserem Ferienhaus, dass in einem Tal liegt, sogut wie 
keinen UKW-Empfang mehr habe. Die üblichen Wurfantennen kann man ganz 
vergessen, ich hab mir dann diesen Ringdipol nachgebastelt 
http://www.internet-newspaper.de/ukw_antenne_selbstbau.htm
Der bewirkt wirklich wunder, aber es könnte besser sein.
Jetzt meine Frage. Wie kann ich den Empfang noch weiter verbessern. Für 
mich interessant sind vor allem die Frequenzen zwischen 90-97Mhz
Wäre eine aktive Antenne zum empfehlen?
Oder doch besser eine richtige große Richtantenne besser. z.B. die UKW-5 
von Pollin? 
http://www.pollin.de/shop/dt/MjAwOTI0OTk-/Antennen...

Eine Bastelanleitung wäre natürlich auch toll. (40 Euro sparen)

Vielen dank für alle Tipps, etc.

Autor: Michael_ (Gast)
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Bau dir eine kleine SAT-Anlage auf. Da hast du tausende Rundfunksender 
in bester Qualität.
Sogar den Ortssender kriegst du damit.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

kommt auch darauf an, ob die Sender vorrangig aus einer Richtung 
einfallen.

Ein Ringdipul empfängt (mehr oder weniger) aus allen Richtungen, dafür 
aber mit weniger Gewinn. Wenn Du den als Faltdipol läßt, also nicht als 
Ring gebogen, empfängt er (etwas) besser aus 2 Richtungen, nämlich die, 
wo er quer zum Sender steht.
Die Pollin-Antenne empfängt in einem relativ schmalen Winkel aus 
Richtung der kurzen Elemente (Direktoren) und sehr wenig von hinten 
(langes Element, Reklektor).

Man kann da einfach experimentieren. Deine Antenne als Faltdipol in der 
Mitte der Schleife auf eine Latte oder ein Rohr montiert (ist hier nicht 
entscheidend, ob leitend oder nicht) montieren.
Reklektor dahinter, Direktor davor und testen.

Die Maße findet man im Internet, es können auch die einer 2m (145MHz) 
Amateuerantenne oder einer Band III TV-Antenne (rund 200MHz) sein.
Die Längen und Anstände im Verhältnis der Frequenz umrechnen und 
probieren.

6mm Alurohr, dicker Aludraht o.ä., muß nur halbwegs stabil sein.

Ist alles nicht das Ideal, kostet aber nichts und kann verblüffende 
Erfolge erziehlen.

Such eben nach Yagi-Antennen oder z.B. auch nach HB9CV (weniger 
Material, komplizierterer Aufbau).

PS: die SAT-Lösung geht natürlich, falls Du aber lieber basteln 
willst...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Werner K. (Gast)
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Danke Michael. Das klingt spannend. Werde ich versuchen.

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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1. Diese Seite hier ermöglicht Dir Frequenzlisten für Deinen Ort zu 
finden. Da findest Du dann auch die Richtung http://fmscan.org/index.php

2. Ein Ringdipol empfängt, wie schon erwähnt, aus allen Richtungen. Der 
große Nachteil dabei ist, dass Du damit auch Reflexionen bekommst. 
Normaler UKW-Rundfunk toleriert das in gewissen Grenzen, in ungünstigen 
Fällen leidet darunter aber die Qualität.

Wenn Du basteln willst, und keine Scheu vor aufwändigeren Lösungen hast, 
kannst Du auch folgendes machen: Du besorgst/baust für jede Richtung 
eine Antenne, und kombinierst die Signale. Im Idealfall nimmst Du dafür 
zunächst rauscharme Antennenverstärker (die inline-Verstärker für DVB-T 
sind da nicht schlecht) und danach Verteiler ohne Richtkoppler. 
Eventuell solltest Du noch Filter vor die Verstärker setzen, so dass Du 
vermeidest dass eine Sender über 2 Antennen gleichzeitig hereinkommt, 
oder ein starkes Signal den Verstärker übersteuert.

Autor: Rudo (Gast)
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>>Bau dir eine kleine SAT-Anlage auf. Da hast du tausende Rundfunksender
>>in bester Qualität.
wie oben schon geschrieben wurde, das kann ich auch nur empfehlen. Habe 
schon lange das gleiche Problem, Internetradio ist eine schlechte Lösung 
(miserable Tonqualitaet), aber Sat-Radio ist wirklich gut.
In meinem Fall z.B. hoere ich fast ausschliesslich
Hit Radio FFH (bei Frankfurt), mit Sat-Schuessel ist das "in jedem Tal" 
absolut kein Problem.

Autor: Zwischenfrequenz (Gast)
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Hallo Werner,

hast du die Antennen bisher im Haus getestet? Eine Antenne auf dem Dach 
wirkt ungleich besser. Dann muss sie allerdings wetterfest sein, 
besonders der Übergang vom Dipol auf das Kabel ist kritisch. In einem 
Tal sind mitunter auch Reflektionen an den umgebenden Bergen zu 
erwarten, deshalb muss man ein bischen probieren um den besten Standort 
der Antenne für den Empfang der Wunschrichtung zu finden.

Autor: Herbert (Gast)
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Das Problem mit dem UKW Empfang in so einem Bergkessel ist wohl die 
Tatsache,dass es wohl nicht für alle empfangbaren Sender den gleichen 
Reflektionspunkt gibt.Da wäre wohle ein kleiner UKW Rotor eine gute 
Sache.
Ich kenne das Problem eigentlich nur senderseitig auf 2 Meter.Bei direkt 
verbindungen berichteten mir die gegenstation im Talkessel immer,dass 
sie nur einen ganz bestimmten Punkt einer Bergwand anblasen.Anders kämen 
sie sonst nicht heraus außer über Relais.

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Werner K. schrieb:
> Wie kann ich den Empfang noch weiter verbessern.

Hi, Werner,

im UKW-Bereich bringt nichts mehr Reichweite als die Höhe der Antenne.
Wenn erschwingliche Masten nicht hoch genug reichen, Du aber Höhenzüge 
um Dich herum hast, dann wäre die Ausnutzung von Reflektionen und 
Streuung (Brechung, Beugung) eine Alternative.
Die Signalarmut in Deinem Tal wird dann zum Vorteil - Du kannst mir 
einer Hochgewinnantenne eine Stelle der Reflektion oder Streuung 
anpeilen.

Aber ich vermute, geringer wird dann der Aufwand einer Satellitenantenne 
sein.

Ciao
Wolfgang Horn

Autor: Paul (Gast)
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Hi @all,
eine kleine Frage zwischendurch. Hab hier ein kleines Kofferradio mit 
normaler Stabantenne (ohne 75ohm Anschluss für ein Antennenkabel).
Ich hab mir die Runddipolantenne nachgebaut, die Werner oben verlinkt 
hat und hab sie anstelle der Stabantenne angelötet.
Aber wo soll ich jetzt die Abschirmung anlöten? Auf - (Masse des 
Netzteiles) oder besser an ein Heizungsrohr/Wasserrohr.
Auch ohne die Abschirmung angelötet zu haben hab ich nun deutlich 
besseren Empfang.

Autor: Michael_ (Gast)
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Aufschrauben, in der Nähe wo der Antennenanschluß an die 
Leiterplatte/Tuner geht, die Masse suchen und dort anlöten.

Autor: zut (Gast)
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Rudo schrieb:
> In meinem Fall z.B. hoere ich fast ausschliesslich
> Hit Radio FFH (bei Frankfurt), mit Sat-Schuessel ist das "in jedem Tal"
> absolut kein Problem.

Ob man bei solchen Sendern wo das Signal vorher durch diverse Kompander, 
Kompessoren, etc. gelaufen ist noch von Qualität sprechen kann .....

Autor: Michael_ (Gast)
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>Ob man bei solchen Sendern wo das Signal vorher durch diverse Kompander,
>Kompessoren, etc. gelaufen ist noch von Qualität sprechen kann .....
Erstens:  Man kann den Sender überhaupt empfangen
Zweitens: Die Qualität von SAT-Rundfunk ist im allgemeinen sehr gut. 
Nicht vergleichbar mit Internet-Radio.
Drittens: Hast du schon einmal in SAT-Rundfunk reingehört?
Viertens: Immer noch besser als max. 5 UKW-Sender, die noch verrauscht 
sind.

Autor: Werner K. (Gast)
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Vielen Dank. An alle, die geantwortet haben. Ich werde schauen, was ich 
davon umsetzen kann. Geht aber leider erst, wenn ich wieder Urlaub habe.

Eine Frage habe ich noch zum Schluss:
Was bedeuten die db Angaben bei den diversen Antenne.
Heißt das, wenn ich eine Antenne mit 7db Verstärkung verwende, das 
Signal "lauter" ist? Folglich mein Radio weniger verstärken muss und 
schlussendlich auch weniger rauschen zu hören ist. Oder wie muss man 
sich das vorstellen?

Autor: Herbert (Gast)
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Werner K. schrieb:
> Heißt das, wenn ich eine Antenne mit 7db Verstärkung verwende, das
> Signal "lauter" ist?

Zunächst wäre wichtig herauszufinden welche Bezugsantenne dein 
Hersteller angegeben hat.db alleine sagt noch wenig.Bei seriösen 
Herstellern steht entweder dbi oder dbd also ein isotroper Kugelstrahler 
bzw ein Dipol als Referenz.Leider wird da oft gemogelt.Antennengewinn 
bedeutet immer eine Spannungsvervielfachung und da freut sich dein 
Radio. ;-).Ein Rauschfreier und deutlicher Empfang ist die Folge.6 dbd 
zb eine Verdopplung gegenüber einem Dipol...was besser ist als 6 
dbi.Auch heute noch gilt der Spruch:Eine gute Antenne ist der allerbeste 
HF-Verstärker.;-)

Autor: Herbert (Gast)
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Nachtrag:lange Koaxkabel zwischen Antenne und Empfänger zwicken dir vom 
Gewinn wieder etwas ab.Die Größenordnung hängt von der Länge und Typ 
Koaxkabel und Frequenz ab.Angegeben ist immer die Dämpfung in db pro 100 
Meter Kabel.Hat man größere Verluste kann man das mit einem 
Antennenverstärker ausgleichen.

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Schreib mir mal ne mail.

Muss jetzt zur Arbeit.

W.

Autor: Antal 377 (antal)
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Das wurde weiter oben zwar anders formuliert auch bereits gesagt, aber 
trotzdem eine kurze Ergänzung noch zur Antwort von Herbert.

> Heißt das, wenn ich eine Antenne mit 7db Verstärkung verwende, das
> Signal "lauter" ist?

Das hängt von der Ausrichtung ab, denn je größer der Gewinn, desto 
größer auch die Richtwirkung.

Ein vertikal montierter Dipol strahlt horizontal nach allen Seiten 
gleichmäßig ab. Eine Antenne mit 6dBd konzentriert die selbe Sende- bzw. 
Empfangsleistung relativ stark in eine bestimmte Richtung. D.h. "von 
vorne" empfängt sie den doppelten Spannungspegel, seitlich dafür aber 
wesentlich weniger als z.B. ein rundstrahlender Dipol. Wenn du für eine 
6dBd-Antenne also freie Wahl in der Ausrichtung hast, sollte dir das 
eine deutliche Verbesserung einbringen.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Michael_ schrieb:
> Bau dir eine kleine SAT-Anlage auf. Da hast du tausende Rundfunksender
> in bester Qualität.
> Sogar den Ortssender kriegst du damit.

Blödsinn, sorry ;-)

Er schreibt doch, dass er begeisterter Radiohörer ist, ich auch. Und ich 
höre, wenn schon UKW, noch immer analog. Diese "Sender" die so über SAT 
kommen sind doch nur noch digital vergurkte Geräuschprogramme.
Nicht falsch verstehen, ich höre gerne auch mal ne CD oder gar MP3, also 
auch Digitalzeugs, aber was so über SAT gekommen ist, hat mich bisher 
überhaupt nicht überzeugt. Zumindest kommt keinerlei "Radiofeeling" 
dabei auf.

Also, eine gute Richtantenne kann schon Wunder bewirken, doch halt nur 
aus einer Richtiung. Eventuell drehbar machen oder (und) höher 
aufstellen.

Gruß
Old-Papa

Autor: Christoph H. (wtzm)
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Kommt sicher auf den konkreten Sender an; ich bin mit Radio per DVB-S 
äußerst zufrieden. Bei den Sendern die ich auch analog über UKW 
reinbekomme höre ich keinen Unterschied. Zusätzlich hat man als Bonus 
Sender aus dem Ausland, die man eben sonst nur als Webstream hören kann.

Autor: Michael_ (Gast)
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>Nicht falsch verstehen, ich höre gerne auch mal ne CD oder gar MP3, also
>auch Digitalzeugs, aber was so über SAT gekommen ist, hat mich bisher
>überhaupt nicht überzeugt. Zumindest kommt keinerlei "Radiofeeling"
>dabei auf.
Ach, vergiß aber nicht, ab und an die Röhre EF12 in deinem UKW-Tuner zu 
wechseln. Hatte aber ganz vergessen, das du sie in deinem Hörgerät 
brauchst!
Ich hab schon gedacht, ich bin altmodisch, aber in dir hab ich meinen 
Meister gefunden.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Michael_ schrieb:
> Ach, vergiß aber nicht, ab und an die Röhre EF12 in deinem UKW-Tuner zu
> wechseln. Hatte aber ganz vergessen, das du sie in deinem Hörgerät
> brauchst!
> Ich hab schon gedacht, ich bin altmodisch, aber in dir hab ich meinen
> Meister gefunden.

Meister? Na wie mans nimmt ;-) Hörgerät ist aber noch nicht, und mit 
Röhre? Du meinst sicher nen Hörrohr... ;-)

Zum Thema, wenn Du auch schöne alte (nicht schön alte) Radios hast, dann 
möchtest Du die auch mal so richtig benutzen. Und haben die UKW, dann 
natürlich auch auf UKW. Und sitzt man im Tal der Ahnungslosen, dann wird 
UKW schon zum Problem. Hier in der platten Pampa eher nicht, eher schon 
is Essig mit guten Sendern. Dudelfunk kommt komischerweise immer 
deutlicher rein als ordentlicher Hörrundfunk (z.B. Radio-Eins)

Jeder hat so seine Macke, gibbet ja auch Leute, die hören Musik noch von 
Vinyl ;-)

Old-Papa
(der selber nix SAT, sondern "nur" DVB-T hat)

Autor: Günther N. (guenti)
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Michael_ schrieb:
> Ach, vergiß aber nicht, ab und an die Röhre EF12 in deinem UKW-Tuner zu
> wechseln.

Eine EF 12 im UKW-Teil ? Solchen Schwachsinn können nur totale 
"Röhrenlaien" von sich geben.Hier Datenblatt EF 12:
http://frank.pocnet.net/sheets/076/e/EF12.pdf
Es mag zwar in der Anfangszeit des UKW-Rundfunks Versuchsgeräte mit 
Pentoden gegeben haben,aber sehr schnell war die Triode(Doppeltriode)die 
geeignetere Röhrentype.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

@Günther N.: um bei Deiner Wortwahl zu bleiben: solchen Schwachsinn 
können nur Leute schreiben, die von Röhren keine Ahnung haben...

http://www.radiomuseum.org/r/telefunken_einbau_ger...
als Beispiel.

Selbst die gute alte RV12P2000 bekommt 3m noch hin.
ECH81, EF80, EF42, UAF42, alles in Rundfunkgeräten der ersten Generation 
(Anfang der 50er) in den UKW Vor- und Mischstufen drin. Der Systemaufbau 
der EF12 und die kurzen Zuleitungen zum Sockel machen da relativ wenig 
Probleme.

Versuchsempfänger gab es mit Trioden, weil noch keine passenden Pentoden 
verfügbar waren. Die Versuche in der 50MHz Gegend benutzen u.A. eine 
RE134 oder REN904.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Herbert (Gast)
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ich glaube fest ,Mp3 hat man deshalb erfunden um die Raubkopiererei 
unatraktiv zu machen...nicht für den der sowieso keine Ahnung hat wie 
das klingen könnte oder mal geklungen hat sondern für diejenigen die den 
Unterschied kennen und ihn auch hören.
Dudelradio aus dem Internet..wie romantisch..igitt.
Gut ,dass es noch die Fraktion der Analoghörer gibt sonst müßte man wohl 
alle Radiostadionen zum Weltkulturerbe erklären um deren überleben zu 
sichern.;-)
Unsere Milkshake-Generation weiß halt nicht wie eine richtige 
Erdbeermilch zu schmecken hat.....kein Wunder aber auch bei der Referenz 
an die sie sich gewöhnt hat.

Autor: Ralf-Peter Grellmann (ralfpeter)
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Herbert, Du sprichst mir aus der Seele ... und die angesprochene 
Referenz geht sehr gegen zero, wenn nicht noch tiefer.

Gruß

Ralf-Peter

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Herbert schrieb:
> Gut ,dass es noch die Fraktion der Analoghörer gibt sonst müßte man wohl
> alle Radiostadionen zum Weltkulturerbe erklären um deren überleben zu
> sichern.;-)

ich überlege gerade, wie Du in Zeiten von OptiMod u.ä. den Zusammenhang 
zum Analoghörer schaffst...

PS: meine MP3, die aus analogem Material (Schallplatte, Tape mit 
Aufnahmen aus den 80ern) erzeugt wurden, haben auch noch ihre 
Originaldynamik. Zumindest die, die damals über den Rundfunk usw. kam.
Die Dynamik ist merklich größer als das, was heute übrig bleibt, wenn 
der gleiche alte Titel aus dem UKW-Radio rieselt.
Auch daran hat man sich schon gewöhnt, auch ich als nicht mehr ganz so 
jung...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael_ (Gast)
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>Eine EF 12 im UKW-Teil ? Solchen Schwachsinn können nur totale
>"Röhrenlaien" von sich geben.Hier Datenblatt EF 12:
Ich dachte, das ich diese Röhre in einem UKW-Vorsatz von 1950 gesehen 
habe.
Ich hab etwas geraten, nicht so verbissen sehen.
Die EF11, EF13 fallen weg, da sie Regelröhren sind.
Mit modernen Röhren wie der ECC85 gibt es doch kein richtig altes 
"Radiofeeling".

Autor: Günther N. (guenti)
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@Michael U. (amiga)
Die hier verwendete Röhre ist eine ECF 12 und keine EF 12:
http://www.radiomuseum.org/r/telefunken_einbau_ger...
Das in der UKW-Anfangszeit mit Pentoden gearbeitet wurde hab ich ja auch 
geschrieben.Sogar in den 70èr Jahren waren in Eingansteilen 
russ.Flugfunkempfänger( 100-150Mhz) noch Pentoden verbaut(1SH1P=EF95 
usw.).In der Blütezeit der Röhrenradios mit UKW war dann aber die ECC85 
dominierend.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

@Günther N. (guenti):
Richtig. Die Unterschiede in Richtung Kapazitäten/Induktivitäten der 
Stahlröhren waren aber durch den kompakten Systemaufbau nicht so 
gravierend.
ich werde jetzt trotzdem nicht in den Keller gehen, nur um mit einer 
EF12 einen UKW-Pendler zusammenzulöten, ich bin mir aber sicher, daß er 
zum Spielen zu bekommen ist, egal, wie...
Eigentlich wäre die EF14 hier angesagt, die habe ich aber nicht.

http://www.radiomuseum.org/r/blaupunkt_f510wp_f_510_wp.html
Sowas habe ich auch noch, EF80 als UKW-Vorstufe, FM-ZF und NF-Vorstufe 
im 3-fach Reflexbetrieb.

Aber eigentlich wollte der TO ja nur etwas den UKW-Empfang im Tal 
verbessern. ;-)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael_ (Gast)
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Und ich wollte eigentlich nur Old Papa mit seiner altmodischen 
Einstellung necken.
Wenn man wirklich UKW haben will, dann muß man auch beim Empfänger 
anfangen. Geräte aus dem Baumarkt gehen da nicht.
Als Weltempfänger der nicht ganz billigen Sorte zum Beispiel:
Sony ICF-SW7600
SANGEAN ATS-909 W
Den SONY hab ich selbst und nehme ihn um andere Geräte einzuschätzen.
Diese haben aber bescheidenen Klang. Und ich muß auch immer wieder 
GRUNDIG-Geräte nennen.
Zu anderen Empfängern liegen da Welten.
Vielleicht verrät der TE mal, was für Empfänger er hat.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo Michael-Gast,

was der TS für ein Radio hat, kann ich nicht sagen. Aber meine stammen 
teilweise aus einer Zeit, da gab es noch nichtmal den Begriff "Baumarkt" 
und kaufen würde ich heute so einen Plunder auch nicht.
Ist schon erstaunlich, was einige User doch so für hellseherische 
Fähigkeiten haben (oder sich einbilden zu haben).
Wenn ich auf die Typenschilder schaue, kann ich da weder Einhell, Güde, 
Obi, noch Hellwig oder Hornbach (ja, gibbet noch mehr) sehen, sehrwohl 
aber "Sachsenwerk, Grundig, Sternradio, Sony, Phillips, RFT,,,".

Und was hat eine "Einstellung" mit "altmodisch" zu tun?
Ich habe sehrwohl die "Einstellung", dass ich auch mal eines meiner 
alten Geräte so wie dafür vorgesehen nutzen will. Eine Mode (noch dazu 
eine alte) ist dagegen was völlig anderes.

So, nun wirds aber völlig OT, ich bin dann mal weg...

Old-Papa

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Also ich bin auch noch so ein total altmodischer zurückgebliebener
UKW Hörer.

Mit einer 14 Elemente Antenne von Stolle , einen CD45 Rotor von AOR und 
einen selbst gebauten UKW Tuner, der auch schon in die Jahre gekommen 
ist.

Dieser ist noch so richtig altmodisch mit einen 4 Fach Dreko 
ausgerüstet, mit eine Dualgate Mosfet Vorstufe welche von der ZF direkt 
nach dem Mischer bei erst relativ hohen Pegeln geregelt wird, einen 
Dualgate Mosfet Mischer und getrennten Oszillator mit einen Fet 
bestückt.

Der ZF Verstärker war mit einer Handvoll LM703 aufgebaut, mit noch 
richtigen zu Fuss aufgebauten Gruppenlaufzeitkompensierten Bandfiltern.

Der Demodulator ist noch ein Ratiodetektor und der Stereodecoder ein 
Matrixdecoder.

Vergleichbare Qualität gibt es wohl von Revox Klein&Hummel oder 
ähnliches.

Den fernsöstlichen Fast-Food Konsumschrott der unteren Preisklasse zähle 
ich nicht dazu.
Wer mit sowas einmal klassische Sender wie Radio France Musik oder 
ähnliches gehört hat, weis wovon ich rede. Da ist nichts über 
irgendwelche Signalbearbeitungsvernudler gelaufen, um die Reichweite zu 
erhöhen, da kommt Musik noch unverfälscht mit voller Dynamik rüber. Das 
kann man vom SatellitenFernsehtonunterträgerrundfunk wohl nicht 
erwarten.

Es freut mich das es diesbezüglich noch gleichgesinnte Hörer gibt wie 
offensichtlich Old Papa und nicht alle Ohren durch die tragbaren MP3 
Ohrzerstörer  verbildet wurden.

Ralph Berres

Autor: Michael_ (Gast)
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He, Old -papa! Eigentlich sind wir ja fast einer Meinung.
Aber als du am 11.1. meine Meinung mit "Blödsinn" abgekanzelt hast und 
danach recht primitiv vom Leder gezogen hast, mußte ich doch reagieren, 
zumal es nicht sachlich ist.
Es wird in Deutschland keine bedeutende Radiostation mehr geben, welche 
nicht ihre Sendung digital aufbereitet. Es gibt also definitiv kein 
klassisches " Analoges Radiofeeling" mehr. Da ist es egal, ob es über 
UKW, DAB, ADR, Kabel oder DVB-S ausgestrahlt wird. Es ist digital!
Und wenn ich Baumarktradio genannt habe, damit ist selbstverständlich 
"Weiße Ware" gemeint.
Aber es gibt auch gute Geräte darunter. Ich habe gerade Kassettenradio 
von UNIVERSUM hier, was ausgezeichnete Empfindlichkeit hat. Das von 
Ralph Berres ist natürlich sehr gut! Ich habe mir mal vor 15 Jahren 
einen SONY Receiver geleistet und bin zufrieden.
Die Röhrengeräte haben aber doch wegen des hohen Rauschens keine guten 
Fern-Empfangseigenschaften.
Aber was aus der stolzen Marke GRAETZ geworden ist, kann man z.Bsp. hier 
sehen:
http://www.del-service.de/graetz_radio.htm

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