Ich habe den Mittelwellen-Modulator gemäß
http://www.b-kainka.de/bastel73.htm aufgebaut und aus einer alten
Grundig Fernsteuerung den Resonator verwendet CSB 485SE2. Das Oszi zeigt
aber 4,45 MHz statt der angestrebten 485 kHz?
Aufbau am Steckbrett; Alternativ auch mit Inverter Schaltung aufgebaut =
selbes Ergebnis.
Wie testet man einen Resonator auf Funktionsfähigkeit, außer mit
Oszillatorschaltung!?
Christian schrieb:> Aufbau am Steckbrett;
Das ist dein Problem.
"...solderless breadboards are unsuitable for any applications other
than medium-speed, medium-impedance-level, and medium-precision
circuits." sprach Robert pease
Christian schrieb:> 485SE2
Ich lese da 485E2
Analog zur Beschriftung von Kondensatoren könnte das 48*10^5=4,8M
bedeuten, was in der Nähe von deinen 4,45MHz liegt.
Du baust ne Schaltung auf nem Steckbrett auf, wo die verwendeten
Kapazitäten fast genau so groß sind wie die parasitären Kapazitäten vom
Board?
Tze ;-)
Guck dir den Aufbau vom Kainka an.
Hallo,
der Resonator wird schon 485kHz haben. Der Aufbau ist zwar etwas luftig,
aber für die niedrige Frequenz reicht das auch schon. Kommen wir mal
zurück darauf wie Du die Frequenz gemessen hast. Hast Du Dir das Signal
am Oszilloskop angesehen und dann durch "Kästchenauszählen" und
Multiplizieren mit der zeitlichen Ablenkung usw. ausgerechnet? Erzähl
bitte erstmal was zu Deiner Frequenzmessung, sonst können wir herzlich
wenig zur Problemlösung beitragen.
Murkser
Habe Murata Datenblatt benutzt und komme zur folgenden Interpretation:
CS - Produkt ID
B - keine Kapazitäten
kHz - 485
E/Type - Area Expasion Mode
2 - 0,2% Toleranz
Habe auch die Spezifikation des Chips in der zerlegten Fernsteuerung
überprüft MC144105p - ist für 430 - 530kHZ spezifiert.
Hallo,
Ok, das sind dann wohl wirklich 4.4MHz.
Von "alleine" schwingt der Resonator nicht gleich auf der 9-fachen
Frequenz, sowas wie ein Oberton der 485 kHz könnte das sein (die
Frequenz kommt ja ungefähr hin), aber das scheint mir ein wenig
unwahrscheinlich. Hast Du mal einen anderen Resonator (oder
Schwingquarz) aus der Bastelkiste versucht? Oder den 60pF Kondensator
durch etwas andere Werte ersetzt? Den 30pF mal gedreht?
Können wir evtl. auch noch ein Foto von Deinem gesamten Aufbau sehen?
Murkser
Um den Zweiflern des Steckbretts gerecht zu werden nun Lochrasteraufbau.
Das selbe Ergebnis - 4 Mhz. Drehen am 30pf Trimmer ändert Schwingneigung
und Amplitude - jedoch nicht die Frequenz.
Habe zuvor alternativ einige Quarze eingebaut - Oszillation jeweils auf
Nennfreuenz.
Christian schrieb:> ...> Habe zuvor alternativ einige Quarze eingebaut - Oszillation jeweils auf> Nennfreuenz.
Ok, dann kann man tatsächlich davon ausgehen das kein
Messfehler/Fehlbedienung vorliegt, der mir bei 10x zu hoch mit Skope
ermittelten Frequenzen immer in den Sinn kommt.
(Wobei das ja eher für ältere Röhrengeräte gilt, bei einem LCD TEK -auch
wenn ich deinen Typ nicht kenne, unterstelle ich jetzt mal das die
Anzeige der Zeitbasen jederzeit auch mit den aktuellen Einstellungen
übereinstimmt!)
Wie wäre es mit einer naheliegenden Theorie: Resonator defekt?
Beschädigungen können zu einer erhöhung der Resonanzfrequenz führen.
Alternativ ist natürlich auch wie schon beschrieben ein Schwingen auf
der 9en oder 11en Oberwelle durch eine wie auch immer entstandene
Resonanz denkbar... Halte ich aber für wesentlich unwahrscheinlicher...
Gruß
Carsten
Wozu eigentlich einen Mittelwellenmodulator mit der Frequenz 485 Khz
bauen? Diese Frequenz liegt unterhalb des MW-Bereiches und ist somit mit
einem Mittelwellenradio absolut nicht empfangbar ! Eine Verwendung des
Modulator`s als "Abgleichhilfe" im ZF-Bereich ist auch schlecht
möglich,da der ZF-Bereich (je nach Radiotyp) zwischen 450 und 475 Khz
liegt!
Du hast ein Tek DSO und bist zu DÄMLICH, ein Bild zuzschneiden!?!?
Stattdessen stellst du einen fetten schwarzen Batzen ein???
Schenk das Oszi einem, der es verdient.
Hallo christian,
aus meiner Erfahrung heraus sollten die Keramikschwinger eher sowas
zwischen 150pF bis 300pF sehen damit die gut schwingen.
Die Schaltung von Kainka empfinde ich daher eher gewagt und es kann
Zufall sein, dass es funktionierte.
Versuch es einfach mal in verschiedenen Schritten 100pF parralel
zu den linken beiden C´s zu klemmen.
Gruss Klaus
Hi,
Ich glaube einfach, das der Resonator eben auf den ca 4,5Mhz schwingt,
das das sozusagen die Grundwelle ist. Probiers halt einfach indem du von
der "jetzigen" Frequenz die Resonator soll Frequenz abziehst, und dann
dort schaust, ob du mit dem Radio noch was empfangen kannst wenn ja,
schwingt der Resonator auf der Grundwelle, und du empfängst nur eine von
ettlichen Oberwellen.
Jmd. schrieb das die Frequenz zu tief für Mittelwelle sei, stimmt auch,
aber die 2. Oberwelle liegt schon wieder im Mittelwellenband.
Für die Schaltung könntest du doch ein Quarz nehmen. Bei Reichelt gibts
1Mhz Quarze, zwar nicht gerade billig, aber hiermit sollte die Schaltung
funktionieren....