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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verstärkung ab bestimmter Amplitude begrenzen


Autor: Markus B. (lordnoxx) Benutzerseite
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Hallo und guten Abend.

Ausgehend von dieser Schaltung...
http://douglas-self.com/ampins/discrete/2Q-VEM/2Q-...

... würde mich mal folgendes interessieren. Angenommen ich würde über R5 
eine Verstärkung von 10 einstellen. Dann ergibt das bei einem 
Eingangspegel von 200mV am Ausgang eine Amplitude von 2V. Welche 
zusätzliche Schaltung wäre nun denkbar, um diese 2V zu erkennen, und ab 
da die Verstärkung immer so anzupassen, dass bei steigendem 
Eingangspegel die 2V am Ausgang nicht überschritten werden?

Hat jemand so was schon mal gesehen oder einen Lösungsansatz?


Grüßle

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

schau mal nach AGC.

Autor: Kurt Harders (Firma: KHTronik) (kurtharders)
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Wie hart darf denn die Begrenzung sein? Soll das noch "klingen", oder 
kann es scheppern?
Wenn es nur um die Begrenzung der Spitzenspannung geht, nimm passende 
Zenerdioden, die dann hart begrenzen. Wenn es konstante Laustärke sein 
soll, schau nach Kompressor oder AGC.

Autor: Michael O. (mischu)
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So eine Schaltung heißt Limiter (oder allgemeiner Kompressor).
Es wird ein unbekanntes Signal in seiner Amplitude dynamisch verändert.

Beim Limiter kann man Ansprechschwellen (Threshold) sowie Zeitkonstanten 
(Attack / Decay) für den Regeleingriff einstellen.
Typischerweise sind die aus einem AGC mit einer Steuerschaltung für die 
Absenkung und Ausregelung gebaut.

Fertig gibt es das bei allen professionellen Beschallungsläden / 
Musikbedarf.

Selbstbau habe ich vor 10 Jahren mit dem THA4301 realisiert.
http://www.thatcorp.com/4301_Analog_Engine_Dynamic...

Autor: ArnoR (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Angenommen ich würde über R5 eine Verstärkung von 10 einstellen.

Dann machst du den gleichen Fehler wie letzte Woche. R5 beeinflusst 
nämlich auch den Arbeitspunkt der Schaltung. Man kann den nicht einfach 
so ändern, um damit eine andere Verstärkung einzustellen.

Diese Schaltung ist auch nicht gut. Sie lebt nur von starker 
Gegenkopplung. Sie hat wegen fehlender Symmetrie hohe 
Leerlaufverzerrungen.

Autor: Michael O. (mischu)
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ArnoR schrieb:
> Diese Schaltung ist auch nicht gut. Sie lebt nur von starker
> Gegenkopplung. Sie hat wegen fehlender Symmetrie hohe
> Leerlaufverzerrungen.

Naja, schau dir mal die Messdiagramme an.
http://douglas-self.com/ampins/discrete/2Q-VEM/2Q-...


> Markus M. schrieb:
>> Angenommen ich würde über R5 eine Verstärkung von 10 einstellen.

Den Schaltungsteil solltest Du nur ändern, wenn Du genau weißt was Du 
tust. Die Schaltung ist etwas kritisch in der Abstimmung.

Autor: ArnoR (Gast)
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Michael O. schrieb:
> Naja, schau dir mal die Messdiagramme an.

Ja und?
Ändert doch nichts daran, dass man mit einer symmetrischen Schaltung 
viel bessere Werte schafft. Diese hier ist auf rel. hohe 
Leerlaufverstärkung dimensioniert und stark gegengekoppelt (V~3)

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