Wechselstrommotor läuft nicht mehr "richtig" an.

Gast #2009360
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Hallo,
ich glaub ich bin hier falsch, weiß aber nicht, wo ich sonst fragen 
könnte.
Wenn es wo anders besser passt, dann bitte verschieben. Danke.

Wir haben einen (Ast-)Häcksler; Scheppach-Gartenhäcksler Biostar 3000 in 
230V~ Ausführung (also die schwächere Ausführung 3kW, ohne Drehstrom).

Seit einiger Zeit läuft der Motor nicht mehr richtig an.
Das heißt er braucht sehr lange, bis er auf seine 
"Betriebsgeschwindigkeit" erreicht. Manchmal springt er gar nicht mehr 
an (brummt nur), dann muss man das Häckselrad einwenig drehen.

Einen Lagerschaden kann man ausschließen denke ich, das Häckselrad lässt 
sich leicht drehen. Wenn er dann mal läuft, hört man auch keine 
Geräusche, die auf einen Lagerschaden schließen ließen.

Bei eine Drehstrommotor hätte ich gesagt: "Klarer Fall, da fehlt ne 
Phase".
Aber es ist ja ein Wechselstrommotor.

Meine Überlegungen bisher:
1. Vielleicht die Schleifkontakte verdreckt/abgenutzt, aber haben 
Wechselstrommotoren dieser Leistungsklasse Schleifkontakte? Wenn ja, wo 
könnte ich die finden? Habe nichts dergleichen entdecken können.

2. Eine Wicklung durchgebrannt. Stellt sich nur die Frage, ob der Motor 
überhaupt mehrere Wicklungen hat und wie ich das prüfen kann.

3. Gibt es soetwas wie Anlauf/Start/Hilfswicklungen, die den Motor auf 
"Betriebsgeschwindigkeit" bringen? Möglicherweise ist diese 
durchgebrannt (sollte es sie geben).

4. Anlaufkondensator defekt.

Könnt ihr mir helfen? Habe ich etwas vergessen?

Grüße
  Gido
#2012611
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@ Gido
Wenn du kein Kapazitätsmessgerät hast, um den Kondensator zu messen,
wirst du kaum ein Erkenntniserlebnis haben. Die Hilfs-Wicklung, wo der
Kondensator angeschlossen ist, kann man behelfsmäßig noch mit einer
Widerstandsmessung checken. Der Widerstand müsste etwas größer als die
Hauptwicklung (wo der Kondensator NICHT angeschlossen ist) sein.
In der Regel sind das nur wenige Ohm, also größer Null(Kurzschluss)
und deutlich weniger als Unendlich(Unterbrechnung). Ach und noch was,
vor dem Messen IMMER erst den Netzstecker ziehen. Ist sonst nicht 
ungefährlich (für das Messgerät). Den Kondensator auf Verdacht zu
tauschen ist dann vielleicht die einzig praktische Möglichkeit.
Den Motor neu zu wickeln (lassen) oder ihn Original zu ersetzen dürfte
zu kostspielig werden, aber vielleicht hat man Glück und kann sich einen
ähnlichen in der Bucht saugen.
Gast #5817101
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Hallo.
Ich habe ein ähnliches Problem bei dem Biostar 3000.
Die 2 Messer sind scharf, er läuft an und dreht auch, aber schafft nur 
Kleinzeug. Dicke 3cm Äste von Obstbäumen schafft er nicht mehr.
Dann fängt er an zu brummen und Stillstand.
Kann es Verschleiß sein mit den Jahren?
10 Jahre hat das Gerät ca. aufm Buckel, wurde aber nur 1-2 mal jährlich 
benutzt für private Zwecke.
Lohnt sich eine Peparatur und was könnte der Grund sein? Motor zu wenig 
Drehmoment?
Danke im voraus für die Hilfe.
#5817714
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Mal auf schrauben und ölen die lager.

Was Belastung angeht ja ja diese versprechen von wegen äste mit xx cm 
Durchmesser kannste alles vergessen.

Habe auch einen gekauft steht drauf 40 mm äste welche auch rein passen 
würden ja Messer ist auch 40 mm lang.
Aber wenns zum zerkleinern geht ist bei 1,5cm allerspätestens bei 2 cm 
ende.

Kurzum du verlangst einfach zuviel ab von dem teil.

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