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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 4x20 Display + Taster per USART anbinden


Autor: René K. (Gast)
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Hi

Ich würde gern an meine Motorsteuerung ein 4x20 Zeichen Display und 4 
Taster per USART anbinden. Auf die Slaveplatine kommt also das Display, 
die 4 taster und ein attiny 2313. Die Hauptplatine läuft mit einem 
atmega 1284p. Verbunden werden sollen die beiden über etwa 3 bis 5 Meter 
kabel, wobei ich nur GND, VCC, RX und TX machen wollte. VCC sollen die 
5v sein die der spannungswandler auf der hauptplatine erzeugt und ich 
wollte ausser dem 100nF Kondensator direkt zwischen vcc und gnd am 
attiny nichts weiter zur filterung einbauen auf der slaveplatine.

Kann das so funktionieren oder versau ich mir mit so einer langen 
leitung evtl die Versorgungsspannung von beiden oder auch nur der 
slaveplatine?
Funktioniert der USART auf die entfernung noch oder bekomm ich da 
störungen in der übertragung? Mir würde ja eine ganz niedrige baudrate 
ausreichen.
Oder hat jemand noch ne ganz andere idee wie man das besser machen 
könnte?

Optimalerweise sollte das ganze ohne allzuviele Interrupts zu 
programmieren sein. Eigentlich hab ich mir das so vorgestellt das ich 
bei jedem durchlauf durch den mainloop einmal schaue ob ein byte 
empfangen wurde, und evtl ob ich eins senden möchte.

besten Dank schonmal im vorraus.

Autor: ... (Gast)
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Ich hab in meinem letzten Projekt ein Display per Schieberegister 
angeschlossen. Da würdest du dir den zweiten Controller sparen. Das 
Schieberegister hatte bei meinem Projekt noch den Vorteil, das ich damit 
gleich die 3.3V -> 5V Pegelwandlung machen konnte.

Autor: René K. (Gast)
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... schrieb:
> Ich hab in meinem letzten Projekt ein Display per Schieberegister
> angeschlossen. Da würdest du dir den zweiten Controller sparen. Das
> Schieberegister hatte bei meinem Projekt noch den Vorteil, das ich damit
> gleich die 3.3V -> 5V Pegelwandlung machen konnte.

Ja die Idee hatte ich auch schon, aber ich muss ja auch noch die 4 
Taster irgendwie anklemmen, ausserdem hab ich die Teile hier liegen, 
Schieberegister müsste ich erst bestellen.

Autor: René K. (Gast)
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Kann keiner was dazu sagen? Waren ja gleich mehrere Fragen auf einmal, 
ich bin über jeden Kommentar dankbar.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Es ist auch schwer da jetzt etwas dazu zu sagen.
Normalerweise würde ich mir bei ~4 Meter TTL-RS232 noch keine Gedanken 
machen. Aber das kommt natürlich auch ein bischen darauf an, was da so 
alles in deiner Umgebung sich abspielt.

Da wird dir nur eines bleiben: Ausprobieren.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich würde mir dann vermutlich sogar die Mühe machen, ein Mini-VT100 
Terminal in den Slave zu packen. Dann kann man das Teil zur Not auch am 
PC aus dem Terminalprogramm bedienen. :-)
Falls die Rate höher werden muß, eben an beiden Enden einen MAX232 dran.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: René K. (Gast)
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Nein hohe Baudraten sind das letzte was ich brauche, eigentlich gehen ja 
nur die LCD Steuerbefehle die der AVR normalerweise direkt über seine IO 
Pins machen würde eben über den USART an den Slave und vom Slave zurück 
geht eben nur das Signal Taster so und so gedrückt, da sind 9600 Baud 
wohl schon fast zu viel des guten. Mehr Sorgen mache ich mir wegen der 
Versorgungsspannung, Stabiler wäre es sicherlich die evtl "schmutzige" 
Versorgungsspannung der Hauptplatine direkt weiterzuleiten an die 
Slaveplatine und dann dort wieder glättung und spannungsregelung zu 
machen, nur das das eben nen haufen mehr komponenten braucht, ich hab da 
wirklich keine vorstellung in welchen größenordnungen die störungen sein 
können, Die Hauptplatine soll halt Wie ein normales Motorsteuergerät im 
Wasserkasten sitzen und die Slaveplatine eben im Innenraum. Das ich das 
Verbindungskabel zwischen den beiden nicht unbedingt mit einem Zündkabel 
zusammenstrapsen sollte ist mir dann auch noch klar :D

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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René K. schrieb:

> Slaveplatine und dann dort wieder glättung und spannungsregelung zu
> machen, nur das das eben nen haufen mehr komponenten braucht,

Na ja. 'Haufen' ist gut. 1*7805 und 2 Kondensatoren ist noch kein 
Haufen. Unter dem LCD hast du doch sowieso jede Menge Platz. Oder auf 
der Rückseite der Platine.

> ich hab da
> wirklich keine vorstellung in welchen größenordnungen die störungen sein
> können, Die Hauptplatine soll halt Wie ein normales Motorsteuergerät im
> Wasserkasten sitzen und die Slaveplatine eben im Innenraum.

Warum dann nicht überhaupt eine eigene Versorgung für den Innenraum?

Autor: René K. (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Warum dann nicht überhaupt eine eigene Versorgung für den Innenraum?

ist halt konfortabler, wenn man an den Slave nur ein Kabel anklemmen 
muss und nicht irgendwo im Armaturenbrett einen Anschluss nach aussen 
führen muss, ok ich könnte ihn auch an den Zigarettenanzünder 
anschließe, aber das sieht alles blöd aus, ausserdem soll der Slave ja 
nicht immer dran hängen sondern nur wenn man halt Fehler auslesen, 
Betriebsdaten anzeigen oder Werte ändern will.

Ich denke ich werds jetzt so machen das ich 13,8volt, gnd, rx und tx 
über das kabel zwischen den Platinen schicke, und mir auf der 
Slaveplatine nochmal ne Betriebsspannungs mache, weil ich damit eben auf 
der sicheren seite bin. Die beiden uCs kommunizieren dann mit 5000 Baud 
oder so. Um das ganze perfekt zu machen müsste ich auch noch die 
Signalleitungen gegen über und Unterspannung schützen. Bei meinen 
Sensoren hab ich es so gemacht:

                       +-|>|- +5V
                       |
Sensor  --10k--+--10k--+--| Controller
               |       |
              10nF     +-|<|- GND
               |
              GND

Geht das auch für die Datenleitung?
Immerhin wären dann 40kohm zwischen den beiden uCs. Mein Gefühl sagt mir 
das es kein Problem bei einer sehr niedrigen Baudrate ist, weil die 
Eingangskapazität der uCs winzig ist. aber ich frag dann doch lieber die 
Profis :D

Autor: René K. (Gast)
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schieb

Es geht eigentlich auch nur noch um die letzte Frage, ob ich die 
gezeigte Schutzbeschaltung auch auf den Datenleitungen verwenden kann.

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