Hallo Flo,
die Kernfrage ist schon so wie oben gestellt.
Ich möchte vermeiden das man sich in Nebensächlichkeiten verstrickt.
Ich möchte letztendlich den Trafo der einen Atmega versorgt vom
Stromnetz trennen, sodass er wirklich aus ist. Es gibt eine Ein und eine
Aus Taste. Die Elektronik merkt sich den Schaltzustand sollte sie mal
vom Netz getrennt werden (Stecker gezogen) mittels bistabilem Relais.
Nun möchte ich die Elektronik auch über ein Datenwort welches vom Atmega
empfangen wird vom Netz trennen, den Ast absägen auf dem er sitzt - wenn
man so will, sodass diese Elektronik (Trafo und Atmega) über einen
Befehl (datenwort) spannungsfrei geschaltet werden kann, dafür muss der
"Ein" Taster aber auf die Netzseite.
Gruß,
Thorsten
Thorsten S. schrieb:> Nun möchte ich die Elektronik auch über ein Datenwort welches vom Atmega> empfangen wird vom Netz trennen, den Ast absägen auf dem er sitzt
Also muss er den Ast erst mal kleben können, sprihc den Triac (?)
halten. dafür brauchst du ja sowieso wahrscheinlich einen Optotriac
(Moc...).
Nun könntest du auf der Primärseite ja den Ausgangstriac des Optos mit
dem Taster brücken.
Einziges Problem ist hier die Spannungsfestigkeit deines Schalters.
Der ist sicher vorgegeben? Weil mit nem HV-fähigen wärs erstens kein
Problem und zweitens sicher.
(Hab nur ich Bedenken bei Kurzhubtaster für Netzspannung?)
:-)
(Hab nur ich Bedenken bei Kurzhubtaster für Netzspannung?)
:-)
nein!
Der ist sicher vorgegeben?
Yes!
Das ist der Punkt. Über die Kombi Triac und Optotriac habe ich auch
schon nachgedacht, das wäre kein Problem. Moc 3043 und Triac o.ä. aber
ich bin für alles offen...
Ich empfinde es als unschön die Spannung für die LED im Moc über eine
Zehnerdiode und Kondensatornetzteil zu erzeugen...
Dennoch wäre eine optische Trennung nicht zwingend von Nöten, auch wenn
im Datenblatt des Tasters nichts über eine Isolationsspannung zu finden
ist:
Er wird mit Kappe in ein ordentliches Gehäuse gesetzt, der Bereich ist
berührungssicher. Der Stromkreis durch den "Ein" Taster dürfte Netzbezug
haben.
Thorsten
dann gehts nur mit hilfsspannung aus einem kleinen akku, der im betrieb
mit wenig strom nachgeladen wird. das muß ja immer nur wenige ms strom
liefern, der trafo übernimmt ja beim einschalten unmittelbar die
versorgung der schaltung.
evtl. den trafo eine nummer größer wählen wenn, aber je nachdem wie
lange die schaltung eingeschaltet bleibt könnte schon ein ladestrom von
10mA oder zum nachladen des akkus reichen.
klar könnte man über ein Gold Cap nachdenken, aber das ist auch eine
sehr "wackelige" Angelegenheit, das fängt schon damit an, das man
"fremdbestromen" muss beim ersten einschalten...
Um die Spannung am Schalter einzugrenzen, müsste man immer etwas
parallel dazu betreiben und das wiederum würde immer einen Verbaucher
darstellen...
T.
Sowas geht mit einer schnöden Selbsthaltung. Man nimmt ein Relais und
einen 230V Taster. Dieser überbrückt das Relais, der Trafo bekommt Saft,
der AVR läuft los und zieht das Relais an. Wenn dann abgeschaltet werden
soll, lässt der AVR das Relais abfallen. Fertig. Einfach und sicher.
MFG
Falk
Solche Taster würde ich auf keinen Fallan Netzspannung legen, denn dafür
sind sie nicht ausgelegt.
Im Datenblatt steht zwar nix von Isospannung, aber ich würde dem nicht
trauen ohne ausreichend lange Tastenkappen (mindestens so lang, das der
Taster selbst ca.1cm hinter der Frontplatte sitzt).
Das sicherste wäre es natürlich, das Gehäuse und/oder die Platine einem
Redesign zu unterziehen. Aber da dies ja nicht möglich erscheint*, wäre
sicher ein kleiner Akku, wie weiter oben beschrieben die (technisch,
nicht finanziell gesehen) günstigste Lösung.
Und für das Nächste mal, sollten alle Datenblätter der verwendeten
Bauteile vorliegen und gelesen werden, damit erspart man sich eine menge
Unannehmlichkeiten und spätere Änderungen an der Schaltung.
Frank
* es erscheint nur nicht Möglich, obwohl es das ist. Lieber ein neues
Gehäuse und neue Taster kaufen als mit unausgegorenen Halblösungen zu
leben ist die bessere Wahl. Sowas verbucht man unter Lehrgeld
okay, danke für dir Rückmeldung.
Welchen Taster würdet Ihr denn nehmen? Von der Platine zur Hinterseite
der Frontplatte sind es 5-6mm, die Front ist 3mm dick, das heißt von der
Platinenoberkante bis zur Frontoberkante habe ich ca 9mm.
Das Gehäuse kann ich nicht ändern. Es ist 42mm breit, für EA sollten 2
Tasten nebeneinander sitzen, sie sollten durch die Front gucken damit es
nicht so nach "Gebastel" aussieht (Zentralbefestigung etc. ungünstig).
Gruß,
Thorsten
Hallo Thorsten,
die meisten Taster für Netzspannung sind viel größer als das was Du an
Platz zur Verfügung hast.
Ist es möglich die Platine hinter der Stelle wo die Taster sind zu
'entfernen' und die Taster mit Draht anzuschließen? Dann könnte das hier
eventuell passen:
Conrad Best.-Nr.: 701235
Ist mit Beleuchtung und gibt es in blau, rot, grün und gelb.
Gruß
John