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Forum: Offtopic KVA lackieren - wie Symbole wieder draufkriegen?


Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Hi Leutz,

ich bekomme demnächst einen Kaffeevollautomaten von AEG... Jetzt ist das 
Gerät schwarz, aber meine Küche blau... Nun möchte ich die Maschine, wie 
oben in den Bildern, lackieren...

Leider sind die Symbole des Bedienfeldes auf die Maschine aufgedruckt... 
beim Lackieren werden sie also übermalt...

Wie kqnn ich die Symbole am besten wieder auf die Mqschine bekommen - 
mit der Hand zeichnen wird bei meinen Griffeln wohl nicht wirklich hin 
hauen...

ich bitte um Ideen...

Gruß Blacky...

PS: das gezeigte Bedienfeld ist nur Veranschaulichung, ist nicht das 
Bedienfeld der Maschine...

Autor: Frank B. (frank501)
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Hallo,

wie wäre es, das komplette Bedienfeld zu scannen oder ausmessen und 
selbst zeichnen und dann das Ganze auf eine slebstklebende Folie zu 
drucken?

Eine andere Möglichkeit wäre auch, die Symbole vor dem Lackieren 
gravieren (lassen) und nach dem anmalen mit weißer Farbe zu füllen.

Frank

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Man könnte auch einfach das Bedienfeld schwarz lassen...

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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schwarz lassen sie irgendwie nicht proffessionell aus...

gravieren lassen... hmmm... nach was sucht man da am besten???

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Wenn du die Originalsymbole nicht genau nachbilden musst, sondern eine
Beschriftung mit Buchstaben, Ziffern, Pfeilen u.ä. akzeptabel ist,
könntest du es mit Anreibesymbolen (gibt es in schwarz oder weiß, je
nachdem wie dunkel das Blau ist) versuchen. Um die Abriebfestigkeit zu
erhöhen kannst du das ganze Gehäuse hinterher noch mit Klarlack
überlackieren.

Aber glaub mir: Egal mit welcher Methode du es versuchst, das Ergebnis
wird hinterher so besch^H^H^H^H^Heiden aussehen, dass du es bereuen
wirst, die Maschine nicht einfach im Originalschwarz belassen zu haben.
Und das Problem fängt schon bei der Lackierung an:

- Es ist nicht leicht, den Lack auf die matte Oberfläche so gleichmäßig
  aufzusprühen, dass sie hinterher nicht an manchen Stellen mehr glänzt
  als an anderen.

- Nach ein paar Monaten intensiver Benutzung ist der blaue Lack an den
  beanspruchten Stellen (um die Bedienelemente herum, und an scharfen
  Kanten) abgenutzt, so dass der schwarze Untergrund zum Vorschein kommt

- Ich kann mir auch nicht vorstellen dass Kaffe aus einer blauen
  Maschine schmeckt (psychischer Effekt). Das ist wie Rotwein aus blau
  eingefärbten Gläsern oder Bier aus rosaroten Flaschen.

Zusammen mit den hingefrickelten Symbolen wird das Ganze wie die Laub-
sägearbeit eines Erstklässlers aussehen.

Streich doch einfach deine Küche(-nmöbel) schwarz an, dann sieht
ebenfalls alles einheitlich aus ;-)

Oder lass beide — Küche und Kaffemaschine — einfach so, wie sie sind.
Schwarz und Blau beißen sich nicht. Und warum sollte eine Maschine, die
schwarzen Kaffe erzeugt, nicht ebenfalls schwarz sein? Oder willst du
etwa auch den Kaffee blau einfärben? ;-)

Falls du das Abenteuer trotzdem wagst, kannst du ja hinterher ein paar
Fotos posten :)

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Danke für Deine Antwort...

Die Maschine ist ein Testobjekt... Sie wird letztlich dazu dienen, 
Kaffee zu bereiten, wenn ein Umzug ansteht, oder für die Werkstatt, oder 
oder oder...

Und wenn ich irgendwann einmal mit den µC weiter bin als bisher, wird 
die Maschine umgebaut werden, halt etwas zu spielen...

Meinen Kaffee mache ich entweder mit meiner Jura F90 oder der Senseo, je 
nachdem, auf was ich gerade Lust hab...

Die Symbole lasse ich mir wahrscheinlich auf das lackierte Gehäuse 
lasern, danach werde ich alles mit Klarlack überziehen... vllt. auch 
mehrmals...

Auch werde ich an der Maschine ein Manometer anbringen, um den Druck der 
Pumpe kontrollieren zu können, die Heizung wird umgebaut werden auf ein 
stärkeres Modell, etc...

Bin halt auf dem Basteltrieb... grins...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Björn C. schrieb:
> ich bekomme demnächst einen Kaffeevollautomaten von AEG...

Ach, und ich hatte mich beim Lesen des Subjects schon gewundert, wie
du eine kernel virtual address lackieren willst. ;-)  Das war die
einzige Ausdeutung dieses Akronyms, die ich bisher kannte ...

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Ach, und ich hatte mich beim Lesen des Subjects schon gewundert, wie
> du eine kernel virtual address lackieren willst. ;-)  Das war die
> einzige Ausdeutung dieses Akronyms, die ich bisher kannte ...



Siehst Du, das kenn ich wiederum nicht...

wikipedia meint:
http://de.wikipedia.org/wiki/KVA

also weder DU noch ich...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Björn C. schrieb:

(kernel virtual address)

> Siehst Du, das kenn ich wiederum nicht...

Wundert mich nicht. ;-)  Würde ich sicher auch nicht kennen, wenn ich
nicht jahrelanger FreeBSD-Hacker wäre (ohne dass ich mich selbst ans
VM-System irgendwie rantrauen würde).

> wikipedia meint:
> http://de.wikipedia.org/wiki/KVA

Wobei Kilovoltampere "kVA" ist, nicht "KVA".

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Wobei Kilovoltampere "kVA" ist, nicht "KVA".

kann ich nichts zu sagen, ich kenn aus betrieblichen Gründen nur MVA 
oder MW und MVAr...  ;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Björn C. schrieb:
> Jörg Wunsch schrieb:
>> Wobei Kilovoltampere "kVA" ist, nicht "KVA".
>
> kann ich nichts zu sagen, ich kenn aus betrieblichen Gründen nur MVA
> oder MW und MVAr...  ;)

Sollte man letzteres nicht Mvar schreiben?  (Mir ist so, als würde
var sich zur Unterscheidung von VA klein schreiben.)

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Möglich... ich weiß nur, das auf dem PLS, welches wir im Betrieb haben, 
nur Großbuchstaben sind... entweder sind se zu doof auch Kleinbuchstaben 
zu nutzen, oder es ist schlichtweg einfach nicht möglich...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Björn C. schrieb:
> schwarz lassen sie irgendwie nicht proffessionell aus...

Na das ist ein merkwürdiges Argument...

Daß das Ding umgespritzt überhaupt noch irgendwie aussieht, da habe ich 
so meine Zweifel.

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Die Maschine ist leicht verkrazt... eswegen will ich sie lackieren... 
und die Beschriftung schwarz lassen sieht in dem Falle nicht wirklich 
gut aus...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Björn C. schrieb:
> Die Maschine ist leicht verkrazt...

Die wird auch noch mehr Kratzer bekommen, und eine selbst nachlackierte 
Oberfläche wird nicht gerade unempfindlicher.

Das Leben ist eben hart...

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Es geht hier ja auch nicht ums lackieren, sondern wie ich die Symbole 
wieder auf eine Lackierte Oberfläche bekomme...

Außerdem hab ich noch ein weiteres Projekt, bei dem ich Symbole auf ein 
Gehäuse bekommen will - in diesem Falle jedoch eigene Symbole und 
Schriften...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Informiere Dich mal über die Möglichkeiten des Siebdrucks. Damit 
werden solche Beschriftungen üblicherweise angefertigt.

http://www.siebdruckland.de/siebdruck-selber-mache...

(Da geht es zwar um T-Shirts, aber das Konzept ist dasselbe)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nur wird Siebdruck für ein Einzelexemplar wahrscheinlich teurer, als 
eine neue Kaffeemaschine.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Naja, man kanns ja auch selber machen ...

Eine Alternative wäre eine bedruckte selbstklebende Folie, auf die 
wiederum blasenfrei(!) eine transparent-matte Folie aufgezogen wird. 
Diese dient als Abreibeschutz und sorgt für besseres Aussehen.

Da weiß nicht mit üblichen Druckern druckbar ist, muss der Hintergrund 
exakt der Lackfarbe entsprechen, und obendrein darf die verwendete 
Druckfarbe nicht ausbleichen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Naja, man kanns ja auch selber machen ...

Wobei allerdings das Gewicht auf Können liegt - anderenfalls sieht das 
Maschinchen hinterher aus, als sei es unter eine Sau gekommen...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das tut es sowieso, wenn es mit ungeeignetem Lack und ungeeigneter 
Vorbereitung gespritzt wird. Bereits das muss man können.

Autor: Björn C. (Firma: privat) (blackmore)
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Die Idee mit dem Siebdruck finde ich gut, kann man die Sets auch für 
andere "Drucke" nehmen...

Somit ist der Verwendungszweck nicht mehr ganz so teuer... das Lasern 
der Symbole dürfte mich ca. 50 Euro kosten, hab leider noch keine 
Nachricht bekommen...

Und Ideen für weitere Siebdrucke hab ich auch schon... ... ...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Björn C. schrieb:
> Die Idee mit dem Siebdruck finde ich gut, kann man die Sets auch für
> andere "Drucke" nehmen...

Ich habe früher gesiebdruckt. Die Schablone fehlerfrei hinzubekommen 
geht ja noch aber das Drucken selbst muß man doch ausgiebig üben und 
selbst dann ist man vor Aussetzern im Farbfluß nicht gefeit.

Wenn du nur ein einziges Exemplar hast, das du bedrucken kannst, dann 
ist das doch ein böses Vabanquespiel.

Und hinterher kommt dann die große Reinigungsaktion, wenn du dein 
Siebdruck-Equipment mehrfach verwenden willst - das ist mindestens so 
eine Sauerei, wie eine Hunderterauflage zu drucken.

Wenn der Druck auch noch abriebfest sein soll, dann sind das auch 
Farbrückstände auf Rakel und Sieb...

Meine Empfehlung: Wenn du wirklich wissen willst, wie Siebdruck 
funktioniert, dann erkundige dich mal, ob irgendwo in deiner Umgebung 
ein Siebdruckkurs angeboten wird. Wenn du den gemacht hast kannst du die 
Sache besser beurteilen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Björn C. schrieb:
>> Die Idee mit dem Siebdruck finde ich gut, kann man die Sets auch für
>> andere "Drucke" nehmen...
>
> Ich habe früher gesiebdruckt. Die Schablone fehlerfrei hinzubekommen
> geht ja noch aber das Drucken selbst muß man doch ausgiebig üben und
> selbst dann ist man vor Aussetzern im Farbfluß nicht gefeit.

Die Erfahrung hab ich auch gemacht.

Ich betreibe Modellsegeln (also ferngesteuerte Segelboote) und die 
Segeln müssen eine Segelnummer bekommen. Nach viele Versuchen haben wir 
auch mal Siebdruck ausprobiert. Die Ausrüstung war nicht billig, der 
Dreck war groß und das Ergebnis war ... ich habs mir besser vorgestellt.

Aber vielleicht kennst du ja auch jemanden mit einem Schneidplotter in 
deiner Nähe (Druckerei, Werbeagentur, Autoveredler, ...). Der könnte dir 
die Symbole als Aufkleber aus weißer Selbstklebefolie ausschneiden. Wenn 
du ihm das sauber aufbereitest (CorelDraw oder AutoCAD Datei hast du 
schon mit), dann macht der dir das auf einem Folienrest für einen 
Heiermann nach Feierabend.
Und wenn er dir dann auch noch den Trick verrät, wie man Foliensymbole 
aufbringt, dann kannst du sie auch sauber ausgerichtet, blasenfrei und 
nicht verzogen an genau die Position bringen, die du haben willst. 
Einfach vorher einen dünne Spülmittellösung auftragen und die Symbole 
ins Nasse setzen. Man kann sie auf dem Wasserfilm hin und herschieben. 
Erst wenn das Wasser in den nächsten Stunden verdunstet, beginnt dann 
die Klebeschicht zu greifen.

Autor: F. B. (fbi)
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Eigentlich müßte doch Tampondruck (pad printing) für sowas besser 
geeignet sein. Insbesondere auch wegen der gewölbten Flächen.
Ich vermute, die Originalsymbole sind ebenfalls auf diesem Weg auf die 
Kaffeemaschine gekommen.

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