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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Entscheidungen & Das Leben nach dem Studium


Autor: D. I. (Gast)
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So langsam rücken die letzten Prüfungen ins Haus und die Diplomarbeit 
wird anstehen und ich muss mir daneben noch Gedanken machen wie es denn 
dann nach dem Studium weitergehen soll. Da ich mehrere Optionen offen 
habe erhoffe ich mir von euch etwas Input die ich in meine 
Entscheidunsfindung einfließen lassen kann. Ich bitte auch darum mir 
nachzusehen dass es sich hierbei nicht um Jammern auf hohem Nivaeu 
handeln soll oder sonst was, möchte nur sachlich meine Situation 
darlegen.
Meine aktuelle Situation ist, dass ich aller Voraussicht nach mein 
Studium unter den besten 10% in Regelstudienzeit ablege. Letzten Sommer 
habe ich mein 12wöchiges Industriepraktikum im Extreme Blue Programm bei 
der IBM in Böblingen abgelegt, dort hat es mir sehr gut gefallen und ich 
habe auch noch regen Kontakt mit meinen Praktikumsbetreuern.
So nun zu meinen aktuellen Optionen:
Mein Prof. hätte mich gerne für eine Promotion an seinem Lehrstuhl in 
seinem neuen Sonderforschungsbereich 
http://invasic.informatik.uni-erlangen.de/en/index.php Das wäre eine 
ziemlich sichere Option, allerdings liegt mir das rein akademische nicht 
so und eine Promotion würde weitere 4-5 Jahre dauern, so dass ich dann 
mitt 28 erst Uni fertig hätte. Voraussetzung dafür ist dass ich auch 
schon die Diplomarbeit in dem Bereich anfertigen müsste.
Die andere Option wäre meine Diplomarbeit bei der IBM anzufertigen. 
Betreuungsmäßig wäre das kein Problem da mein Prof (derselbe) und mein 
Betreuer sich schon persönlich kennen und mein Prof. würde das auch 
unterstützen auch wenn er es schade fände, wenn ich nicht promovieren 
würde. Das Problem dabei ist jedoch, dass ich dann nach Böblingen 
umziehen müsste, aber ich ja deswegen noch keine Jobgarantie habe. Ich 
wäre zwar sicherlich nicht schlecht aufgestellt und der Stuttgarter Raum 
ist wirtschaftlich ja auch nicht schwach, aber ne Garantie habe ich halt 
noch keine und so ein Umzug ist auch mit Kosten verbunden. Allerdings 
habe ich bisher immer mehr dazu tendiert direkt in die Wirtschaft zu 
gehen nach dem Studium. Der aktuelle Lebensstandard würde sich dann 
wahrscheinlich auch etwas schmälern, da die Mieten dort teurer sind.
Ich wohne im Moment mit meiner Freundin zusammen die fast gleichzeitig 
ihren Biologie-Bachelor (ein paar Monate früher wie ich) abschließt. Da 
sie das aber wahrscheinlich nicht weitermachen will und neuorientieren 
würde, ist das zumindest kein Problem, sie orientiert sich da nach 
meiner Entscheidung. Dazu kommt, dass ich als Vollbafög-Empfänger dann 
mit der maximalen Bafögverschuldung ins Berufleben starte. Unabhängig 
welchen Weg ich beschreite wäre mein geplantes Eintrittsdatum in die 
richtige Welt 1.1.12
Einer Promotion wäre ich zwar nicht unabgeneigt, da der Bereich auch 
interessant ist, aber aus dem Bauch heraus wäre es momentan nicht meine 
erste Wahl gewesen.
Tja nun was meint ihr: Erstmal den Spatz in der Hand nehmen, den 
gewohnten Lebensstandard beibehalten und promovieren oder auf Risiko 
spielen, umziehen (wäre finanziell im Budget) und bei IBM Diplomarbeit 
machen (die dann bezahlt wäre) und versuchen da nen Job zu ergattern 
bzw. im Raum Stuttgart und naja ich hätte natürlich schon gern einen 
gutbezahlten Einsteigerjob. ;)
Meine Fachrichtung ist Informatik mit Schwerpunkt auf 
Rechnerarchitektur, FPGAs, VHDL, Reconfigurable Computing und 
Algorithmik, sowie system-/hardwarename Programmierung, allerdings ohne 
zu tief in der E-Technik zu stecken, also Analogtechnik oder 
Schaltungs-/Platinendesign und solchen Krempel ist bei mir nicht mehr 
drin. Was ich bisher so gesehen habe in Jobseiten gibts da in Erlangen 
nicht soooo viel oder mir fehlt noch das Firmenwissen.
Ich bin gespannt auf euren Input.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Mein Rat: Verzichte auf die Promotion und arbeite erstmal bei IBM. Dort 
findest du mit Sicherheit viel spannendere Themen als das, was dein 
Professor dir anbietet. Und dann beginnst du ein Promotion drei Jahre 
später.

Meines Erachtens ist es eine Unsitte, wenn die Diplomanden mit Promotion 
geködert werden, diese dann vier, fünf Jahre Lebenszeit verschwenden und 
in dieser Zeit wichtigere Sachen nicht lernen. Außerdem fehlt dann auch 
die Rückmeldung von vielen anderen Leuten als vom Professor.

Mit Berufserfahrung weißt du dann auch, welche Themen wirklich 
wirtschaftlich interessant sind, weil du siehst, wo es immer hapert. In 
der Entwicklung von eingebetteten Systemen hapert es vor allem an der 
Qualitätssicherung. Die Ansprüche sind hoch, der Termindruck ist hoch 
und die Verfahren sind Mist. Sachen wie Simulation und Verifikation sind 
bei den Entscheidern noch nicht richtig angekommen.

Autor: intellekt901 (Gast)
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Pfennigfuchser schrieb:
> ...

Sehr gute Meinung dazu, kann ich mich anschließen.

Bevor ich meine Promotion anschließe, möchte ich ebenfalls 
Berufserfahrung zu sammeln und nebenbei noch evtl ein Zusatzstudium 
machen. Dann weiß ich was wichtig ist, kann unter Stress arbeiten (und 
das is was ganz anderes jeden Tag 8-10 h als wie auf der Uni) und weiß 
was mich interessiert. Ich hoffe auf ein gutes  Angebot im Ausland. 
Dann geh ich auch schon mit einer ganz anderen Einstellung auf eine 
Promotion zu.

Autor: Markus (Gast)
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Bist n ganz schöner Schisser. Als einer von den 10% Besten machst Du Dir 
Sorgen, dass Dich IBM nicht übernimmt oder Du im Stuttgarter Raum keinen 
Job findest? Wenn Du keinen Job kriegst, wer bitte dann? Der Bereich 
deines Profs schaut schon ganz geil aus, aber ich glaub ich würd auch zu 
IBM gehen. Wünsch Dir viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung, du Pussy 
;-)

Autor: eb (Gast)
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Ich würde Dir zur Diplomarbeit bei IBM raten, dann 2-3 Jahre 
Berufserfahrung im Raum Stuttgart-Karlsruhe sammeln.
Einen Job solltest du finden.
Anschließend (wenn du dann noch willst) kannst du immer noch 
promovieren, z.B. in Karlsruhe.

Ich denke, wenn du Dich nicht doof anstellst ist das Risiko 
überschaubar.

Grüße und viel Erfolg

Autor: Heinrich (Gast)
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D. I. schrieb:
> Das wäre eine
> ziemlich sichere Option, allerdings liegt mir das rein akademische nicht
> so und eine Promotion würde weitere 4-5 Jahre dauern,

Quatsch die Leute am IZMP promovieren alle in 2 Jahren - auch Idioten 
bekommen da ihren Dr. selbst Leute die total faul sind benötigen maximal 
3 Jahre. Du musst aber schön mitspielen.

Autor: Dr No (Gast)
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Wenn du kein Druck hast, dass du Geld verdienen musst, hol dir den 
Doktortitel. Wenn du dann immer noch zu IBM willst, kannst das auch noch 
machen. Nur spielst du dann nicht mehr den der alles macht, sondern den 
der alles plant (mit dem richtigen Vitamin B, dass du ja anscheinend 
hast)!
Und glaub mir, PowerPoint Folien sind einfacher gezeichnet als das was 
danach kommt.

Ich bin jetzt 5 Jahre fertig mit dem Studium und seh die ganzen Leute, 
die während des Studiums bei Mutti gewohnt haben, promovieren. Das ganze 
dann mit Themen, die bei uns neben der 'Forschung' von denen von einem 
anderen bearbeitet werden (weil man das Ergebnis jetzt benötigt und 
nicht erst in 3 Jahren). Das Ergebnis liegt dann schon vorher vor aber 
das Dokument mit irgendeiner Erklärung kommt später.

Rate mal wer das Problem dann gelöst hat!

Scheint vielleicht in meinen jungen Jahren nur ein erster Eindruck zu 
sein..aber überleg mal: "Wer kann sich sein Haus bauen/leisten und wer 
nicht?"

Autor: Marc2410 (Gast)
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Dr No schrieb:
> Rate mal wer das Problem dann gelöst hat!

Äh steh jetz auf der Leitung. Wer? Der angehende Dr? Wohl nicht oder?

Autor: Marc2410 (Gast)
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Hab auch überlegt eine Promotion zu machen. Das gute Angebot im Ausland 
hatte ich gleich nach dem Studium. Ein paar Monate wie ich schon 
arbeitete, hatte ich Angebote für eine Promotion. Hab gesagt, ja später 
gerne, will zuerst Berufserfahrung sammlen. Der Entwicklungsleiter bei 
der Firma die mir das Promotionsangebot anbot, sah das genauso. Kann 
mich gerne in ca 2-3 jahren wieder bei denen melden. Aber ich weiß nicht 
ob ich das machen soll. Verdien jetzt als Entwickler schon sehr gut 
(>60k €)

Autor: Axel (Gast)
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Es hängt wohl an Deinen langfristigen Plänen und was Du für ein Typ 
bist.

Die Promotion zahlt sich, wenn überhaupt, erst in ein/zwei Jahrzehnten 
aus, wenn/falls Du dann ins Management willst. Da mag (muss aber nicht) 
Dir das dann helfen.

Ansonsten ist so ein Dr. Titel ziemlich witzlos und ich würde auf jeden 
Fall erstmal Berufserfahrung sammeln.

Und falls Du bei IBM Karriere machst und dann tatsächlich mal einer 
einen Dr. von Dir verlangt, werden die Mittel und Wege finden, wie Du 
die neben der Arbeit bekommst.

Also, es spricht nicht viel für eine Promotion.

Gruss
Axel

Autor: Andreas B. (Gast)
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Ich war vor ca. 15 Jahren in einer ähnlichen Situation. Ich habe mich 
gegen die Promotion entschieden und bin zu S...... gegangen, wo ich bis 
heute bin. Mein Bruder hat promoviert und ist heute bei der BASF.

Beruflich wird dir die Promotion im technischen Bereich aus meiner Sicht 
nur wenig nutzen. Wenn du eher ein Entwicklertyp bist wirst du es 
bleiben, mit oder ohne Promotion. Wenn du Karriere machen willst, 
brauchst du andere Fahigkeiten, die "angeboren" sind. Das 
"Arschloch-Gen" wirdt du auch durch die Promotion nicht erlangen, wenn 
du es nicht schon in dir trägst.

Wesentlich interessanter ist aus meiner Sicht der private Aspekt. Der 
Dr. vor dem Namen wird dir in deinem weiteren Leben viele Türen öffnen 
und Hindernisse aus dem Weg räumen, das kann ich dir aus Erfahrung 
versichern.

Ich würde dir auf jeden Fall zur Promotion raten, zumal wenn du noch so 
jung bist.

Autor: Ing (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> Wesentlich interessanter ist aus meiner Sicht der private Aspekt. Der
> Dr. vor dem Namen wird dir in deinem weiteren Leben viele Türen öffnen
> und Hindernisse aus dem Weg räumen, das kann ich dir aus Erfahrung
> versichern.

Kannst du dazu evtl. mal ein Beispiel anbringen?
Ich kann mir zwar einige Situationen vorstellen, bin mir jedoch nicht 
sicher, was du genau meinst. Danke ;)

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> Wesentlich interessanter ist aus meiner Sicht der private Aspekt. Der
> Dr. vor dem Namen wird dir in deinem weiteren Leben viele Türen öffnen
> und Hindernisse aus dem Weg räumen, das kann ich dir aus Erfahrung
> versichern.

Das kann ich mir gut vorstellen. Als "Diplom-Informatiker" habe ich 
schneller eine Wohnung gefunden als wenn ich "Softwareentwickler" 
angegeben habe. Mit Doktor-Titel geht sowas wahrscheinlich noch 
schneller.

Autor: Andreas B. (Gast)
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Konkrete Beispiele sind natürlich immer mit einer endlosen Erklärung der 
Vorgeschichte verbunden und ausserdem recht privat, da es sich halt um 
mich und meinen Bruder handelt. Aber ein nicht allzu privates:
Wir haben beide von unseren Eltern ein Grundstück bekommen, um darauf zu 
bauen. Dazu geht man zu einem Notar, der macht die Formalitäten klar und 
reicht es beim Grundbuchamt der Gemeinde ein, wo es dann umgetragen 
werden muss. Und da liegt es dann eine Weile. Das dumme ist, daß die 
Sparkasse bei der du die Baufinanzierung abgeschlossen hast, erst 
auszahlt, wenn das Grungstück im Grundbuchamt auf dich eingetragen ist, 
da es ja auch als Sicherheit für die Baufinanzierung dient. Bei mir hat 
das 3 endlose Monate gedauert, in denen ich ständig irgenwelche 
Handwerker vertrösten musste, die Geld haben wollten (zurecht). Ich war 
etliche male auf dem Amt, um meine dumme Situation zu schilder. Ohne 
Wirkung.
Bei meinem Bruder lief es ähnlich, ausser daß die Umtragung im Grundbuch 
bei ihm innerhalb einer Woche erledigt war, da er die Möglichkeit bekam, 
sein Anliegen direkt beim Bürgermeister vorzutragen.
Nun kann man sagen das sind Dorfgeschichten. Aber unser Ort hat auch 
immerhin >10000 Einwohner und in anderen Situationen sind es halt andere 
Beispiele.
Meine Erfahrung: Als nicht promovierter Akademiker ist dein sozialer 
Status natürlich auch nicht schlechter. Es sieht dir aber niemand an und 
du kannst ja kein Gespräch beginnen mit den Worten: Ich bin Ingenieur. 
Mit dem Dr. im Namen dagegen ist es sofort klar, das ist der kleine aber 
entscheidende Unterschied.

Autor: Dr No (Gast)
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@Marc2410
>> Äh steh jetz auf der Leitung. Wer? Der angehende Dr? Wohl nicht oder? <<
Das ist alles eine Frage der Perspektive.

@andere
Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Arten von Doktoren.
Die einen haben Ahnung von der Technik und haben sich den Doktor auch 
'verdient'.
Die anderen haben auch ihren Titel, das ging wohl aber irgendwie anders.

Beide kommen über kurz oder lang zu ihrer Personalverantwortung. Das 
oben genannte "Arschloch-Gen" findet sich wohl eher bei der zweiten 
Gruppe.
Damit sich die Investition in die Person auch lohnt, wird man natürlich 
da hin gezüchtet. Die Aufgaben die man bekommt, werden von den Kollegen 
erledigt, die die nötigen Kompetenzen haben. Das Ergebnis "Fertiges 
Projekt" fällt aber nicht diesen Leuten zu..

Erfolg = f("Arschloch-Gen")

Ich frag mich halt, wie jemand der die Marschroute für zukünftige FPGA 
Designs festlegt es nicht auf die Reihe bekommt ein Netzwerklaufwerk 
einzubinden oder eine simple OP-Schaltung aufzubauen.

'Och das oszilliert ja, da hab ich die Rückkopplung rausgelassen, jetzt 
funktioniert das ganze ROBUST und ZUVERLÄSSIG'
und alle freuen sich und es gibt ein präsentatives Lob vor allen anderen 
Kollegen wg. effektiver Arbeitsweise !!!!




Als Hansel benötigt man kein keinen Dr.
..aber jeder Dr. hat seine Hansel

Autor: Andreas B. (Gast)
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@Pfennigfuchser
Ein schönes Beispiel für das, was ich gemeint habe. Es ist sehr subtil, 
aber es begleitet dich ein Leben lang.

Autor: Andreas B. (Gast)
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@Dr No
> Erfolg = f("Arschloch-Gen")

100 Punkte. Leider!

Autor: intellekt901 (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> @Dr No
>> Erfolg = f("Arschloch-Gen")
>
> 100 Punkte. Leider!

Kann ich leider auch genauso bestätigen :(

Axel schrieb:
> Ansonsten ist so ein Dr. Titel ziemlich witzlos und ich würde auf jeden
> Fall erstmal Berufserfahrung sammeln.

Tatsächlich? Dann hab ich mich ja richtig entschieden :)

Dr No schrieb:
> Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Arten von Doktoren.
> Die einen haben Ahnung von der Technik und haben sich den Doktor auch
> 'verdient'.
> Die anderen haben auch ihren Titel, das ging wohl aber irgendwie anders.

Ich kann mich zu den ersteren Typen zählen (leider?). Eher der faire 
Entwicklertyp ohne Arschloch-Gen. Bin eher ruhig, schüchtern, fleissig, 
versuche nicht aufzumucken. Dafür bin ich ehrgeizig und kann mich in 
eine Aufgabe reinbeissen. Lob kassieren dann wahrsch. andere..

Autor: Sonst nichts! (Gast)
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Hi D.I.,

ich kann Dir nur Raten, einen Weg einzuschlagen, bei dem Du 
Herausforderungen siehst, die Dich wirklich interessieren! Wenn's Dich 
reizt, dann kommt auch die Motivation und der Erfolg direkt danach. Ein 
Dissertation ist schön und gut, kann einen aber im schlimmsten Fall 
später von den Jobs fernhalten, die man eigentlich machen wollte.

In der richtigen Niesche, mit Themen, die Dir am Herzen liegen, geht's 
auch ohne Dr. nach vorne!
Ok, ganz hohe Weihen sind vielleicht(!) versperrt. Da kommt's in der Tat 
drauf an, wo Du später hin willst.

Autor: gnihihi (Gast)
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geh nach ibm, bekomme erstmal n standing und ein finanzielles polster, 
in der entwicklung hat ein Dr. wenig mehrwert.. das lohnt sich erst wenn 
du echt in führungsetagen möchtest, wobei ich hier als ING den MBA auch 
vorziehen würde.. ich glaub der sprung vom entwickler zum manager ist 
sowieso ein wenig zu drastisch, vor allem wenn du noch jung bist und 
bock auf technik hast.. dazwischen kann man ein paar jahre als field 
application engineer arbeiten, da lernt man eine menge und hat nen guten 
nicht zu abrupten übergang. den MBA an einer FOM (Fr abends, Sa 
morgens)parallel zum entwicklerjob machen, dann bisschen als FAE 
arbeiten und dann management weg einschlagen, ich glaub so springt am 
ende am meisten raus, und das nicht nur auf perspektive

Autor: Rat zur Promotion (Gast)
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Ich kann auf jeden Fall zur Promotion raten. Mehrere Punkte sprechen in 
Deiner Lage dafür, diesen Weg einzuschlagen, und zwar direkt nach dem 
Studium.

* Du zählst zu den Jahrgangsbesten, wirst also aller Wahrscheinlichkeit 
nach die Aufgabe meistern können.
* Nach ein paar Jahren Berufsleben ist die Wahrscheinlichkeit, dass man 
doch noch mal eine Promotion startet, eher gering. Den Lebensstandard 
senken fällt schwer.
* Wenn Du mit 28 Jahren abschließt, bist Du noch vergleichsweise jung. 
Da machen viele erst ihr Diplom. Viele machen ihren Doktor erst mit 
Anfang-Mitte 30, und das hat sich dann trotzdem noch gelohnt.
* Der Weg nach oben ist in größeren Firmen fast nur mit Doktortitel zu 
bestreiten. Wenn man in Führungspositionen gelangt, heißt das auch noch 
lange nicht, dass man dann nichts mehr mit Technik zu tun hat.

Aus meiner persönlichen Erfahrung empfinde ich die Promotion bisher vor 
allem als persönliche Bereicherung. Man muss viel lernen, viel arbeiten, 
aber man ist selbstbestimmt und kann zum größten Teil "sein eigenes 
Ding" durchziehen.

Die Kommentare weiter oben zur Qualität der in der Forschung erlangten 
Ergebnisse und den fachlichen Kenntnissen von fertigen Doktoren mögen 
nun stimmen oder auch neidgefärbt sein. Eine Promotion ist ein bißchen 
wie die ganze Ausbildung davor - es ist Deine Sache, was Du draus 
machst.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Rat zur Promotion schrieb:
> * Du zählst zu den Jahrgangsbesten, wirst also aller Wahrscheinlichkeit
> nach die Aufgabe meistern können.

Darauf sollte man sich nicht so viel einbilden. Jahrgangsbester heißt, 
einen sehr guten Zensurenschnitt zu haben. Aber wie schon in der Schule 
heißt es wenig. Bei unser hatte einer ein Abitur mit dem Durchschnitt 
0,7 (= 1+). Der studiert immer noch, während ich, mit einem total 
durchschnittlichem Abitur, mit dem Studium ruckzuck fertig wurde.

> * Nach ein paar Jahren Berufsleben ist die Wahrscheinlichkeit, dass man
> doch noch mal eine Promotion startet, eher gering. Den Lebensstandard
> senken fällt schwer.

Wenn er wirklich was erreichen will, dann macht er das auch. Was 
interessiert da der Lebensstandard? Es kann sogar von Vorteil sein, sich 
etwas anzusparen (Eine Sparquote von 15000 Euro pro Jahr müsste doch 
möglich sein.) und dann den Doktor zu machen, weil man dann, wenn 
vielleicht schon Kinder im Haus sind, die Zeit besser einteilen kann. 
Kind + Promotion + Dozentenstelle an Universität ist besser vereinbar 
als Kind + Arbeit in der Industrie.

Ich hatte ja bei unseren Doktoranden eher den Eindruck, dass ihnen ein 
Stück Erfahrung in einem Unternehmen gut getan hätte. Ich habe mich als 
Student stark für Softwareentwicklung und Architektur interessiert und 
hatte den Eindruck, dass mir dann Absolventen und Doktoranden 
irgendeinen Stuss erzählen wollten. Ein paar Wochen in einem Unternehmen 
und die würden sich nicht soweit aus dem Fenster hängen, nur weil sie im 
Java-Spektrum irgendwas gelesen haben.

Autor: Klaus2 (Gast)
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...und so nebenbei: Böblingen issn Dreckskaff, einer der hässlichsten 
Orte, den ich kenne. Nur Assis, nur Plebs. Aber berufsbedingt wohnen da 
auch viele meiner Kollegen aus den schönsten Städten Deutschlands - denn 
Jobs gibt es leider eher hier,a ls da, wo es schön ist :)

Ich würde unbedingt zu IBM gehen. Mieten gehen eigentlich auch, 
besonders, wenn du WG kompatibel bist - nix anderes, als im Studium.

Gruß, Klaus.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Guck an. Bei einer WG sparste auch noch Geld und kannst die Sparquote 
noch weiter erhöhen. :-) Als Pfennigfuchser muss ich das doch wissen. 
:-)

Autor: Thomas1 (Gast)
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Auch  mit DR. ist keine Berufserfahrung vorhanden. Darum erstmal 
Arbeiten und Geld verdienen. Da zeigt sich, daß vieles aus dem Studium 
in der Wirklichkeit anders ist.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Klaus2 schrieb:
> und so nebenbei: Böblingen issn Dreckskaff, einer der hässlichsten
> Orte, den ich kenne.


Dann kennst du Mannheim nicht. ;-)

Autor: D. I. (Gast)
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Danke für den ersten Input. Scheint mein Bachgefühl in die Wirtschaft zu 
gehen zu bestätigen. WG mache ich dann wieder mit meiner Freundin ;)
Ja die Stadt Böblingen ist nun wirklich nicht so der Burner, das habe 
ich während des Praktikums schon gemerkt. Da aber weder meine Freundin 
noch ich Discogänger sind sondern eher die ruhigere Atmosphäre 
bevorzugen, wäre das jetzt nicht so tragisch. Zumal es zum Ausgehen oder 
was unternehmen auch noch das Umland gibt.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Klaus2 schrieb:
> ...und so nebenbei: Böblingen issn Dreckskaff, einer der hässlichsten
> Orte, den ich kenne.

Du mußt ja nicht in diesem Loch wohnen. Das Umland ist recht nett, 
richtung Schwarzwald wirds sogar schön. Eklig ist nur der Verkehr und 
die Mieten.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@D.I.:

Mensch, Junge, du hast da 2 Sachen offen, davon träumen andere nur. Wer 
die Wahl hat, hat die Qual! Ich gehörte jedenfalls nicht zu den oberen 
10%, so eine Promotion wäre mir persönlich etwas zu theoretisch. Ich 
erhebe für mich aber auch gar nicht diesen Anspruch.

Was ich wohl schon mit bekam, ist, daß in großen Firmen in der 
Stuttgarter Gegend oft mehr promovierte herumlaufen, als andere.

Wirf ne Münze, Kopf oder Zahl. Lade deine Freundin dazu ein, und feiert 
das Ergebnis einen ganzen Tag lang. Es wird sicher beides gut ausgehen. 
Und du wirst dich immer an die Münze erinnern... ;-)

Autor: Marc2410 (Gast)
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Genau das gleiche Problem wie du hatte ich, mein Freund.

Weiß heute noch nicht ob es die richtige Entscheidung war oder nicht. 
Aber ich denke schon. Berufserfahrung ist heutzutage das Wichtigste 
sonst kannst gleich wieder abzischen. In der Praxis läuft vieles anderes 
da weht ein ganz anderer Wind, meine Erfahrungen nach.

Hatte ein gutes, lukratives Angebot im Ausland
 gleich nach dem Studium. Ein paar Monate wie ich schon
arbeitete, hatte ich wiederum Angebote für eine Promotion. Hab mir 
gedacht, ja später gerne, will zuerst Berufserfahrung sammlen.

Der Entwicklungsleiter bei der Firma die mir die Promotionsmöglichkeit 
anbot (Halbleiter), sah das genauso. Kann
mich gerne in ca 2-3 jahren wieder bei denen melden.

Aber ich weiß nicht
ob ich das machen soll. Verdien jetzt als Entwickler schon sehr gut
(>60k €).

Wiederum wenn ich es wirklich will mach ich es. Mal sehen. Geld ist 
nicht alles. Alle behaupten immer so einen Stuß, von wegen, man kann 
später nicht promovieren Unsinn! Sicher hat man evtl Gehaltseinbußen, 
mir ist das aber wirklich egal. Lieber einige Jahre was machen, was 
einem Spaß macht (Promotion) und etwas weniger verdienen in diesen 
Jahren. Wo ist das Problem? Kann ja vor der Promotion wie gesagt in der 
Berufswelt einige Jahre Erfahrung sammeln und schon mal Geld sparen.

In deinem Fall hättest du dann Berufserfahrung bei IBM. Sehr gut. Warum 
sollte dich später keiner mehr für eine Promotion nehmen? Wie gesagt 
Berufserfahrung ist das Wichtigste.

Ich selbst hab mcih auch für diesen Weg entschieden. Bin bald 
Seniorentwickler verdiene gut im Ausland, werd jetz dann nä. Jahr auf 
die ETH Zurich gehen und später dann meinen Dr machen.

Umso besser kann ich das, dann werde ich auch ernstgenommen - ein Dr. 
mit Praxis als wie ein Dr der noch nie in der Industrie war. Ich muss 
ja, und das hab ich mir vorgenommen, einen Einblick in die alltägliche 
Arbeitswelt haben mit all ihren Schattenseiten, erst dann weiß ich was 
ich will und kann mich auf ein Fachgebiet spezialisieren mit einer 
Promotion.

Viel Glück bei Deiner Entscheidung.
Und setz nicht alles auf eine Münze ;-)

Autor: Generalunternehmer Ibrahim Z. (Gast)
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Also die Leute die bei uns promoviert haben waren größtenteils 
Muttersöhnchen und unflexible, die wollten noch ein bisschen abstinken 
im Osten.

Autor: D. I. (Gast)
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So die Würfel sind nun zu 99,4% gefallen: Ich werde erst promovieren. 
Jedoch nicht im Eingangspost genannten Themenbereich, sondern zusammen 
mit / gesponsort von IBM in einem anderen praxisnäheren Bereich. In 
diesem Bereich bearbeite ich auch gerade meine Diplomarbeit und bisher 
finde ichs spannend und interessant.
Jedenfalls warum ich mich für die Promotion entschieden habe:

- Nochmal eine Herausforderung suchen und das maximale aus der Uni 
rausholen. Ich weiß, dass ich mich sonst irgendwann ärgern werde die 
Herausforderung nicht angegangen zu sein und ich bezweifle dass ich dann 
nochmal die Chance dazu habe wenn ich mal richtig fest im Leben stehe.

- Ich habe nur 10 Minuten zur Uni, kenne die (zukünftigen) Kollegen und 
komme gut mit den Leuten aus.

- Ich habe Spaß an Lehre und bringe Leuten auch gern was bei.

- Ich wohne in einer schönen und vor allem günstigen Wohnung.

Nach Abwägung aller für mich persönlich wichtigen Kriterien spricht nur 
der finanzielle Faktor gegen die Promotion.
36k vs. 48k / anno, wenn ich das aber auf mein persönliches netto rechne 
komme ich auf 1,8k vs. 2,3k / monat. 500 Euro netto pro Monat 
Unterschied ist natürlich kein Pappenstil, aber dem gegenüber steht ein 
Umzug und höchstwahrscheinlich höhere Lebenshaltungskosten (vor allem 
Wohnung) im Raum Stuttgart. Zumindest werde ich da wohl keine 86m^2 / 
3-Zimmer für 520€ warm in ruhiger Lage bekommen. Außerdem ist Geld nicht 
alles und 1,8k netto sind im Vergleich zur jetzigen Situation auch ein 
deutliches +
Jedenfalls der Hauptgrund war, dass sich ein Thema aufgetan hat an dem 
ich Begeisterung habe und die Herausforderung angehen will.
Ich denke ich werde auch als Dr. (sofern ich ihn packe) noch einen 
akzeptablen Job finden, konnte mich bisher noch immer durchsetzen.

Autor: Andreas B. (Gast)
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Gute Entscheidung! Wenn du es durchziehst, wirst du sie mit Sicherheit 
nicht bereuen. Aber nicht abschreiben :-)))

Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft.

Autor: Heinrich (Gast)
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D. I. schrieb:
> so und eine Promotion würde weitere 4-5 Jahre dauern, so dass ich dann
> mitt 28 erst Uni fertig hätte.

Das geht auch in zwei Jahren - ich war lange genug in einer 
Dr.-Schmiede.

D. I. schrieb:
> Ich wohne im Moment mit meiner Freundin zusammen die fast gleichzeitig
> ihren Biologie-Bachelor (ein paar Monate früher wie ich) abschließt.

"Als ich", nicht "wie ich" - der Komparativ verlangt als.

Auf deine sprachlichen Fähigkeiten bezug nehmend - überlass das 
promovieren den Leuten die auch den Intelekt dazu haben - sonst macht du 
den Guttenberg.

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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Ich rate klar dazu, JETZT, wo es JOBs gibt, einzusteigen. Promovieren 
kann man noch, was es kriselt.

Autor: daniel(root) (Gast)
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D. I. schrieb:
> Meine Fachrichtung ist Informatik mit Schwerpunkt auf
> Rechnerarchitektur, FPGAs, VHDL, Reconfigurable Computing und
> Algorithmik, sowie system-/hardwarename Programmierung, allerdings ohne
> zu tief in der E-Technik zu stecken, also Analogtechnik oder
> Schaltungs-/Platinendesign und solchen Krempel ist bei mir nicht mehr
> drin.

Ich würde gerne meine Meinung dazu äussern, und zwar aus dem Grund,
dass ich mich in dieser Denkweise wiedererkenne .. bis vielleicht vor
einem Jahr. Ich habe am Ende meines Studiums, mit einer ähnlichen
Ausrichtung wie bei dir, irgendwann festgestellt, wie wenig Beachtung
ich der Analogtechnik in meinem Studium geschenkt habe. Daraufhin
habe ich ganz gezielt nach einer Diplomarbeit gesucht, die diese
grosse Lücke schliessen sollte. Das war es auf jeden Fall wert.
In gewisser Weise ruhen meine FPGA/VHDL seit diesem Tag. Die von
Menschen erlebbare Welt, nicht die Quantenwelt, ist in ihren Zügen
analog geprägt .. man denke nur an Sensorik - die Schnittstelle
zur Physik/Chemie. Dieses Betätigungsfeld empfinde ich derzeit
um Längen spannender als coole Programmiertricks (auch Algorithmik
genannt :).

Autor: ... (Gast)
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Bei kaum einem deutschen Unternehmen liegen Anspruch und Wirklichkeit
soweit auseinander wie bei der IBM.

Da wird firmenintern über Themen wir Work-Life-Balance gefaselt,
und in der Realität wird gegen gefasste Betriebsratbeschlüsse
verstossen.

Mein Rat:
Alles was im Namen auch nur entfernt nach Aktiengesellschaft riecht:
Mach einen Bogen darum...

Auch wenn es einen Euro weniger auf dem Gehaltszettel bedeutet...

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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Mir hat letztens aber einer vorgeschwärmt, wie toll es dort ist, dass 
man jederzeit arbeiten und kommen kann.

Autor: ... (Gast)
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... schrieb:
> und in der Realität wird gegen gefasste Betriebsratbeschlüsse
> verstossen.

Was daran hast du nicht verstanden?

Von toll bleibt da nicht viel übrig.

Autor: D. I. (Gast)
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IBM R&D ist in Deutschland eine GmbH, steht aber natürlich wie alles 
andere unter den amerikanischen AG-Fuchteln.

Andreas Fischer schrieb:
> Mir hat letztens aber einer vorgeschwärmt, wie toll es dort ist, dass
> man jederzeit arbeiten und kommen kann.

So war es auch während meines Praktikums, solange die Arbeit gemacht 
wird ist man sehr flexibel. Also die Mitarbeiter mit denen ich mich dort 
unterhalten habe, waren durch die Bank zufrieden.

... schrieb:
> Bei kaum einem deutschen Unternehmen liegen Anspruch und Wirklichkeit
> soweit auseinander wie bei der IBM.
>
> Da wird firmenintern über Themen wir Work-Life-Balance gefaselt,
> und in der Realität wird gegen gefasste Betriebsratbeschlüsse
> verstossen.

Muss man unterscheiden wo genau man sitzt, die R&D Leute sind eigentlich 
recht zufrieden, wohingegen man aus den Sales-Centern andere Stimmen 
vernimmt.
Aber davon abgesehen ist es ja nicht die einzige Firma der Welt, 
allerdings habe ich halt bisher gute Erfahrungen gemacht ;)

Für mich steht jetzt aber die DA+Promotion ins Haus und dann wird weiter 
gesehen.

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