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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Beschleunigungssensor als Körperschallsensor?


Autor: Paul H. (powl)
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Hi,

kann ich einen einachsigen Beschleunigungssensor als Körperschallsensor 
benutzen?

Kennt ihr Typen die Reichelt oder Conrad im Sortiment hat und mit denen 
man mal ein wenig rumexperimentieren könnte?

lg PoWl

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Im Prinzip unbrauchbar weil Amplitude zu klein. Versuchs mit einem 
Lautsprecher+Gewicht auf der Membran. Ist ja auch ein 
Beschleunigungssensor.

Autor: Michael O. (mischu)
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Mike Strangelove schrieb:
> Im Prinzip unbrauchbar weil Amplitude zu klein.

Warum nicht?
Das kommt doch erstmal auf den Sensor an und auf das Körperschallsignal, 
was gemessen werden soll.

@Paul
Werde doch mal etwas konkreter:
. Freuqeunzbereich
. Minimal / Maximal Amplitude (g)
. In welchem Material erfolgt die Schallleitung

Autor: Kurt (Gast)
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Stichwort: Klopfsensoren im Ottomotor

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Mike Strangelove schrieb:
> Im Prinzip unbrauchbar weil Amplitude zu klein.
Geht gut. Ich habe das schon gemacht bei der Frequenzmessung an 
Holzbrettern (zur Bestimmung des E-Moduls)...

Allerdings mußt du auf den Frequenzgang des Beschleunigungssensors 
achten.

Autor: Paul H. (powl)
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Frequenzbereich, ich denke es sollten einige kHz sein, 100hz - 10kHz zum 
Beispiel. Welcher Frequenzbereich davon interessant ist weiß ich leider 
noch nicht.

Der Körperschall wird durch ein Glasbehältnis gleitet. Es befindet sich 
Wasser und ein (ca. 1cm breites) Tauchrohr im Behälter durch das Luft 
gedrückt wird. Dadurch gibt es Blubbergeräusche und wahrscheinlich auch 
charakteristischen Körperschall. Ich möchte nun diesen Körperschall 
detektieren und erhoffe mir dadurch irgendwie das Geblubber und dessen 
Intensität herausfinden zu können.

lg PoWl

Autor: mike (Gast)
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Wenn es um Schall geht, dann bedeutet das bis 20 kHz, also den 
Hörbereich des Schalls. Und damit fallen Beschleunigungssensoren eher 
mal aus.

Autor: Paul H. (powl)
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ich hab doch grad geschrieben... 100 bis 10khz ;) das würde schon 
reichen, das geblubber erzeugt vermutlich nicht viel da im oberen 
frequenzbereich

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Paul Hamacher schrieb:
> ich hab doch grad geschrieben... 100 bis 10khz ;) das würde schon
> reichen, das geblubber erzeugt vermutlich nicht viel da im oberen
> frequenzbereich

Wenn du das Geblubber hören kannst, warum nimmst du dann kein Mikrofon?

mfg.

Autor: Paul H. (powl)
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Weil zeitweise laute Störgeräusche vorhanden sind. Oder kann ich ein 
Mikrofon direkt an den Glasbehälter kleben? Ich denke eher nicht, oder?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Paul Hamacher schrieb:
> Oder kann ich ein
> Mikrofon direkt an den Glasbehälter kleben?

Sicher kannst Du das. Du kannst auch ein Piezo-Plättchen nehmen.

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Beschleunigungssensoren... ja, aber nicht die Halbleiter-Dinger für 5€.

In der Industrie werden Piezo-Sensoren verwendet, meist solche, die 
einen Impedanzwandler integriert haben: ICP = Integrated Circuit Piezo.

http://imperia.mi-verlag.de/imperia/md/content/ai/...

Haben i.d.R. fast akustische Bandbreite, und reltiv geringes Rauschen.

Autor: Klaus2 (Gast)
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ggf wirklich den piezo mit gegengewicht (probieren kostet nichts) oder 
auch ein elektretmicro, bei dem man die druckausgleichsöffnungen 
zukleistert und es so auch infraschalltauglich ist.

Klaus.

Autor: Olaf (Gast)
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Neue URL für den Artikel über ICP = Integrated Circuit Piezo:

http://imperia.hjr-verlag.de/imperia/md/content/ai...

Beste Grüße

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Luftblasen in Wasser, das erinnert mich an Gährverschlüsse, da
funktioniert das wunderbar mit einer Lichtschranke in dem Teilbereich,
wo die Blasen wieder aufsteigen.

Zu Beschleunigungssensoren: Ginge wohl auch. Testen würde ich das im
ersten Schritt mit einer Piezoscheibe aus diesen unsäglichen
Quäke-Grußkarten. Schön wäre ein nachfolgender Ladungsverstärker, aber
für den ersten Test einfach mal in den Mic eingang und
schauen was kommt. Einfach mit Vaseline oder Bienenwachs ankleben.

Besser noch ein Scope zum Signal schauen nehmen, da es eigentlich 
tieffrequente Druckschankungen in dem Glasrohr geben müsste, die auch an 
der Becherwand messbar sein sollten. Noch besser aber an dem Glasrohr. 
Da wäre ein Sensor mit einem nicht zu hohem Frequenzgang sogar 
vorteilhaft :)

: Bearbeitet durch User
Autor: ronnysc (Gast)
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nur Piezo aufkleben reicht nicht. Du musst ein Gewicht auf den Piezo von 
außen wirken lassen. Umso mehr umso empfindlicher wird es. Ich habe mal 
ein Körperschall-Mikro gebaut um das Herzgeräusch des Menschen 
aufzuzeichnen. bei knapp 1kg Gewicht war es optimal.

Autor: dolf (Gast)
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Knut Ballhause schrieb:
> Sicher kannst Du das. Du kannst auch ein Piezo-Plättchen nehmen.

das man zwecks schirmung in ein passend ausgedrehtes stück kupferrohr 
einlötet.
unten dann deckel zu.
auf das pizo dingens kommt ne seismisch masse geklebt.
oben im rohr kann dann der vorverstärker/filter/trigger mit rein.
an das ganze noch das kabel drann und dann auch oben deckel zu.
das eignet sich um beim nachbarn mit zu hören....
dazu noch der lauschverstärker lv100 von elv....
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/LV100/...

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