Thomas schrieb:> Ich überlege mir sowas anzuschaffen:
Was es alles für Mist gibt.
Aber solang das Ding noch mit einem Stromkabel angeschlossen wird,
halbiert sich der Beitrag zum Kabelsalat nur.
:-)
> Aber solang das Ding noch mit einem Stromkabel angeschlossen wird,> halbiert sich der Beitrag zum Kabelsalat nur.
Stimmt so nicht ganz, das Stromkabel muss ich nicht mit mir rumschleppen
wenn ich mit dem Laptop durchs Zimmer laufe.
Ich hab mir dabei schon was gedacht, was bringt mir mein Laptop mit 7h
Akkulaufzeit, wenn ich immer ein Audiokabel dranhängen habe.
1.Das Gesetz der Wirtschaft verbietet eigentlich hochwertiges Zeug für
20€ fast zu verschenken.
2.Manche BT-Verbindung geht schon in die Knie sobald ein Mensch in der
Sichtachse steht.
Thomas schrieb:>> Aber solang das Ding noch mit einem Stromkabel angeschlossen wird,>> halbiert sich der Beitrag zum Kabelsalat nur.>> Stimmt so nicht ganz, das Stromkabel muss ich nicht mit mir> rumschleppen wenn ich mit dem Laptop durchs Zimmer laufe.
Doch, denn es hängt ja am Lautsprecher, den du mit dir rumschleppst,
damit die Bluetooth-Verbindung nicht abreißt ;-)
Die Seite sagt:
> Bluetooth 2.0 (unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, Heaset, Handsfree)
A2DP ist dabei das Protokoll für die Audio-Übertragung. Du hast jetzt
nichts über das Betriebssystem geschrieben. Wikipedia meint dazu:
> Alle Windowsversionen, auch Windows 7, benötigen für A2DP einen> zusätzlichen kostenpflichtigen Software-Stack.> Auf dem Mac ist der A2DP Agent seit dem 26. Oktober 2007 mit Mac OS X> 10.5 (Leopard) nutzbar.> Unter Linux wird A2DP über BlueZ in Verbindung mit ALSA oder PulseAudio> ermöglicht.
und dann heißt es da noch:
> A2DP-Quellen müssen laut Standard lediglich die verlustbehaftete> SBC-Kodierung unterstützen, die lizenzfrei eingesetzt werden kann.> Daher scheuen viele Gerätehersteller die zusätzliche Unterstützung> des MP3- oder AAC-Formats, da sie zusätzliche Lizenzgebühren zahlen> müssten. Als direkte Folge muss die auf dem Gerät üblicherweise im MP3-> oder AAC-Format gespeicherte Musik des Nutzers, die ja bereits einmal> verlustbehaftet komprimiert worden war, zuerst dekomprimiert und> danach mit dem qualitativ schlechteren SBC-Algorithmus erneut für die> Bluetooth-Übertragung komprimiert werden. Dies hat einen deutlichen> Qualitätsverlust zur Folge.
Aber bei so PC-Brüllwürfeln macht das wahrscheinlich nix.
Eine bessere Klangqualität als über BT möglich und vor allem ein
besseres Latenzverhalten bieten z.B. AirPort Express oder AppleTV.
Beide lassen sich nicht nur mit Apples iTunes, sondern auch alternativen
AirTunes/AirPlay-Implementierungen ansteuern:
http://en.wikipedia.org/wiki/AirPlay
Airport Express in Zusammenspiel mit Airfoil (alternative
Implementierung des Airtunes-Protokolls, kann aus beliebigen Anwendungen
oder den ganzen Systemsound streamen) hab ich zH. am Laufen. Sehr gute
Qualität, keine Probleme mit Aussetzern (wenn das (W)LAN mitspielt).
Aber natürlich nicht gerade die billigste Lösung.
OK, mit Bluetooth habe ich noch keine Erfahrungen gemacht. Wusste nicht
dass die Verbindung so instabil ist.
Betriebssystem bei mir ist Win XP. W-LAN ist immer aktiv, insofern danke
für den Tipp mit AirPort Express, das werde ich mir mal angucken.
Dass man für 20 Euro bei Bluetooth-Boxen keine Qualität erwarten darf,
ist mir klar.
Nochmal zur Verzögerung: Mir ist gerade eingefallen, die ist ja nicht
nur bei Spielen relevant, sondern auch beim Filme gucken, DVD, Youtube
usw.
Geht das mit AirPort Express?
lese gerade bei Wikipedia:
"In iTunes kann die AirPort Express Station als Lautsprecher ausgewählt
werden. Standardmäßig kann AirTunes lediglich über iTunes benutzt
werden. Jedoch ist auch die Wiedergabe von anderen Quellen möglich,
wenngleich die Tonwiedergabe von DVDs derzeit nicht störungsfrei möglich
ist."
schade...
100€ für die AirPort Express Station ist auch etwas viel in meinem Fall.
Die Verzögerung hast du immer, weil bei höherqualitativen Verfahren wie
Airtunes/play das Audiosignal in einen losless Codec umgerechnet, der
über WLAN übertragen und in der empfangenden Einheit decodiert wird. Bei
mir liegt der Versatz bei ca. 1-2 Sekunden. Airfoil bringt dafür einen
eigenen Videoplayer mit, der diesen Versatz schon berücksichtigt, sodass
Bild und Ton synchron bleiben. Nur ist der Videoplayer nicht so
effizient wie zB vlc, mit HD Formaten hat er Probleme, sie ruckelfrei
darzustellen. Ob DVDs störungsfrei abgespielt werden können habe ich
nocht nicht getestet, ich wüßte aber nicht warum das nicht funktioneiren
sollte. Man könnte ja auch im vlc zB. das Delay für den Sound selber
einstellen, um es synchron zu halten.
Wenn man Bild & Ton definiiert synchron haben will, müsste man entweder
etwas haben, was den Ton nicht umcodiert vor dem Streaming oder man
streamt einfach beides, zB mit diesem Apple TV Ding.
Achso, dieses Airfoil erlaubt es übrigens auch, statt einer
Airport-Express einen beliebigen Win/Mac/Linux Rechner als Streaming
Endpoint zu benutzen, das Tool heißt Airfoil Speakers und ist für die
drei Plattformen frei erhältlich.
Bei Mplayer kannst Du auch den Audio/Video Offset einstellen, evtl kann
der VLC das ja auch. Dann "nur" noch ausmessen, wie gross der Versatz
ist und losgehts.
Grüße,
Wasnu
hmm, wenn man nur Musik abspielen will ist das sicher ganz gut, aber als
allgemeine Lösung scheint mir das nicht so das wahre zu sein.
Was wohl passiert, wenn ich eine 10€ USB-Soundkarte über einen
LAN-USB-Adapter anschließe?
Und was erst, wenn ich den LAN-USB-Adapater an meinen WLAN-Router
anschließe, also über WLAN nutze?
Ich denke, dass es Timing-Problem gibt, aber wo sind die Grenzen?
Meine Erfahrung:
Ich hab eine JBL On Tour Box mit eingebautem Bluetooth.
Das Bluetooth nutze ich nicht, da die Verbindung auch bei 3 Meter
Luftlinie sehr leicht gestört wird (Wlan, Handy, Mensch) und auch die
Qualität nicht so hoch wie bei direktem Kabelanschluss.
Also für HiFi praktisch nicht nutzbar.
Ich habe noch einen kleinen Sony Bluetooth Audioempfänger, den nutze ich
manchmal, um mein Netbook an einen grösseren Verstärker anzuschliessen,
etwa um damit DVDs anzuschauen. Dabei tritt eine Verzögerung von einigen
zehntel Sekunden auf, die zwar merklich ist, aber mich gerade noch nicht
stört.
Thomas schrieb:> Was wohl passiert, wenn ich eine 10€ USB-Soundkarte über einen> LAN-USB-Adapter anschließe?
Ich nehme an, daß Du damit USB-Deviceserver meinst. Die können i.d.R.
keine isochrone Datenübertragung, und damit funktionieren weder Video-
noch Audio-Geräte mit ihnen.
Welches Netzwerkmedium verwendet wird, ist hier zweitrangig.