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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Taktquelle für TLC5940


Autor: Phillip Hommel (philharmony)
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Hi, ich habe vor, einen TLC5940 zu benutzen, um damit unabhängige 
PWM-Signale zu erzeugen, mit denen ich dann einige Motoren 
drehzahlsteuern möchte (natürlich mit entsprechender MOSFET-Schaltung 
dazwischen). Dazu soll die Frequenz des PWM möglichst hoch sein, damit 
an den Motoren kein Pfeifen entsteht. Dazu muss beim TLC5940 an den 
GSCLK-Pin ein Takt anliegen. Laut Datenblatt gehen dafür maximal 30MHz. 
Kann ich da dann einfach direkt ein Quarz anhängen? Bzw. was gibt es 
sonst für einfache Takterzeugende Bauteile und wie müssen die beschaltet 
werden?

Grüße
Phil

Autor: Falk Brunner (falk)
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Erzeuge den Takt mittels Output Compare Funktion mit deinem uC.

MFG
Falk

Autor: Phillip Hommel (philharmony)
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Ich möchte den PWM gerne so hochfrequent wie möglich haben, der Atmega 
läuft aber nur mit ca 16 MHz, das wird dann nicht gehen...
Der Motor würde dann mit ca 3KHz angesteuert (also der Komplette PWM 
Cycle), das hört man dann oder?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Phillip Hommel (philharmony)

>Ich möchte den PWM gerne so hochfrequent wie möglich haben,

jaja, das wollen viele.

>der Atmega
>läuft aber nur mit ca 16 MHz, das wird dann nicht gehen...

Warum? Mit 16 MHz kannst du einen 8 MHz Takt per Output Compare 
erzeugen. Macht bei einer 12 Bit PWM
1,9 kHz. Daran sieht man, das der IC mit seiner 12 Bit PWM nicht 
sonderlich geeignet ist.
Such dir einen anderen PWM-IC mit 8 Bit, dann hast du 32 kHz 
PWM-Frequenz.
Einige AVRs können auch ihren Takt an einem Pin nach aussen geben, dort 
kann man ihn abgreifen und weiter nutzen.

>Der Motor würde dann mit ca 3KHz angesteuert (also der Komplette PWM
>Cycle), das hört man dann oder?

Ja, aber nicht immer ist eine höhere Frequenz sinnvoll oder möglich. 
Irgendwann streiken deine Leistungsendstufen.

MFG
Falk

Autor: Phillip Hommel (philharmony)
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>Such dir einen anderen PWM-IC mit 8 Bit
Vorschläge? Ich kenne mich da nur eher begrenzt aus was es so gibt.

>Ja, aber nicht immer ist eine höhere Frequenz sinnvoll oder möglich.
>Irgendwann streiken deine Leistungsendstufen.
Naja, aber um den Motor anzusteuern solte es schon außerhalb des 
hörbaren Bereiches sein oder? Wird dann per H-Brücke angesteuert mit 
MJE2955 und MJE3055, vorverstärkt mitBD139.

>Mit 16 MHz kannst du einen 8 MHz Takt per Output Compare
>erzeugen.
Wirklich aus Interesse: Warum kein Taktgeber-Baustein? Geht das nicht?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Phillip Hommel (philharmony)

>Vorschläge? Ich kenne mich da nur eher begrenzt aus was es so gibt.

PCA irgendwas. Such mal bei nxp.com

>Naja, aber um den Motor anzusteuern solte es schon außerhalb des
>hörbaren Bereiches sein oder?

Nicht immer. Aber bei kleinen Leistungen geht das meistens.

> Wird dann per H-Brücke angesteuert mit
> MJE2955 und MJE3055, vorverstärkt mitBD139.

;-)
Die uralten Schlachtrosse. Für kleinere Sachen nimmt man eine fertige 
H-Brücke, siehe H-Brücken Übersicht.
Für größere eine gute Schaltung mit modernen Bauteilen, meist MOSFETs.

>Wirklich aus Interesse: Warum kein Taktgeber-Baustein? Geht das nicht?

Kann man auch machen, kein Problem, ist halt ein Bauteil mehr.

MfG
Falk

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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Phillip Hommel schrieb:
>>Such dir einen anderen PWM-IC mit 8 Bit
> Vorschläge? Ich kenne mich da nur eher begrenzt aus was es so gibt.

Falls der TLC5940 schon verbaut ist: Es gibt keinen Grund, dass man ihn 
mit 12 bit PWM betreiben muss. Man kann ihn genauso gut mit 9.76 bit PWM 
betreiben oder 7.8 bit, falls einem die PWM-Frequenzen dann besser 
gefallen. Trick: Man wartet einfach nicht 4096 Takte, sondern weniger.

Autor: Phillip Hommel (philharmony)
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>Die uralten Schlachtrosse
Wie gesagt, ich bin Lerner By Doer, wie alt die Dinger sind weiß ich 
nicht.
Ich hab einfach stumpf diese hier 
http://www.amateurfunkbasteln.de/hbridge1/index.html nachgebaut, sie 
tut, gut is. Die verwendeten Motoren sind scon was größer, laufen auf 
24V und haben zw 100W und 750W. Für den ganz dicken hab ich einfach zwei 
Brücken parallel geschaltet (jetzt werd ich sicher wieder verhauen, aber 
geht).
Bisher habe ich dazu im Atmega32 einfach per Timer-Interrupt die 8 PWM 
Parallel erzeugt, was halt sehr langsam war und ein entsprechend fieses 
pfeifen an den Motoren verursacht hat. Danach bin ich zum Hardware-PWM 
übergegangen und müsste dann eben 8 nCs verwenden. Als ich dann über den 
PWM-Chip gestolpert bin kam halt die Idee, das nun doch mit peripherie 
zu machen.
Die Motoren arbeiten als Steller für Gashebel / Speedbrake(mit Poti am 
ADC und P / PI Regler im nC) bzw. Stab-Trim (nur Drehzahl und Richtung) 
in einem Flugsimulator und sollte daher keine störenden Geräusche 
erzeugen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Phillip Hommel (philharmony)

24V und haben zw 100W und 750W. Für den ganz dicken hab ich einfach zwei

>Die Motoren arbeiten als Steller für Gashebel / Speedbrake(mit Poti am
>ADC und P / PI Regler im nC) bzw. Stab-Trim (nur Drehzahl und Richtung)
>in einem Flugsimulator und sollte daher keine störenden Geräusche
>erzeugen.

Wozu braucht man STELLER in einem SIMULATOR, dazu noch mit 750W?

Autor: Phillip Hommel (philharmony)
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>Wozu braucht man STELLER in einem SIMULATOR, dazu noch mit 750W?

Die Steller sind für den Autothrottle, der Fährt die Gashebel, da hängt 
ne menge Mechanik dran mit Interlocks für den Umkehrschub etc.
Der ganz dicke Motor hat 750Watt Spitze und setzt die einfach nur in 
Drehzahl um. Er ist für das Trimmwheel, ebenfalls ne Menge Mechanik und 
bis zu 200U/Min.

Autor: Phillip Hommel (philharmony)
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Meinst Du den PCA9634? Der klingt gut, damit dann in die H-Brücke und 
gut. Muss mich dann nur mal in I²C einlesen, kann der Atmega ja aber von 
Haus aus wie ich das sehe...
Danke!

Autor: Phillip Hommel (philharmony)
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Hab dazu nochmal eine Frage: Der PCA9634 wird es wohl werden. Sehe ich 
das richtig, daß der keinerlei exteren Beschaltung braucht? Könnte also 
jeden Pin einfach auf eine Klemme rausführen und gut is?

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