Gast
#2021639
Hinter Linux-Befehlen steht häufig in Klammern eine Zahl (z. B. read(2)). Welche Bedeutung hat die Zahl? Version?
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Linux-Befehl: Was bedeutet die Zahl hinter dem Befehl?
Gast
#2021639
Hinter Linux-Befehlen steht häufig in Klammern eine Zahl (z. B. read(2)). Welche Bedeutung hat die Zahl? Version?
Gast
#2021640
man man
Gast
#2021641
Martin schrieb: > Hinter Linux-Befehlen steht häufig in Klammern eine Zahl (z. B. > read(2)). Welche Bedeutung hat die Zahl? Version? Auf welchem Mikrocontroller läuft das Linux?
Gast
#2021653
So beginnt die man page (http://linux.die.net/man/2/read) für den Befehl read: read(2) - Linux man page Name read - read from a file descriptor ...
Gast
#2021657
Es gibt zwei read: http://linux.die.net/man/1/read Diese Zahl dient der Unterscheidung verschiedener Sektionen vom Manual, also Programme, APIs, Konfigurationdateien usw. Nützlich wenn der gesuchte Begriff mehrfach vorkommt, z.B. sowohl als Programm wie auch als API-Funktion.
Gast
#2021665
Die Zahl gibt die Kapitelnummer im Manual an, in dem der Befehl erklärt wird. Ein Kapitel beschreibt die Syscalls, ein anderes die Userland-Bibliotheken, eines die Kommandozeilenbefehle usw. Die genaue Zuordnung kenne ich leider nicht auswendig, müsste sich aber schnell nachgoogeln lassen. Es gibt so um die 8 Kapitel insgesamt wenn ich mich recht erinnere. Wenn du die Nummern auswendig kennst, kannst du damit gleich beim Lesen erkennen, ob z.B. die open()-Funktion aus der Standardbibliothek gemeint ist oder der open-Kommandozeilenbefehl. Außerdem kannst du beim Aufruf der manpage für den Befehl die Kapitelnummer angeben, um zwischen gleichnamigen Befehlen in verschiedenen Kapiteln zu wählen. Martin schrieb: > Hinter Linux-Befehlen steht häufig in Klammern eine Zahl (z. B. > read(2)). Welche Bedeutung hat die Zahl? Version? Die Zahl hinter der Funktion gibt den Abschnitt der Dokumentation an. Das ist seit 1970 in Unix so, und hat sich bewährt. Es gibt z.B. den Befehl time(1) und die Systemfunktion time(2). Die Abschnitte sind: 1 Ausführbare Programme oder Shellbefehle 2 Systemaufrufe (Kernelfunktionen) 3 Bibliotheksaufrufe (Funktionen in System-Bibliotheken) 4 Spezielle Dateien (gewöhnlich in /dev) 5 Dateiformate und Konventionen, z. B. /etc/passwd 6 Spiele 7 Makropakete und Konventionen, z. B. man(7), groff(7) 8 Systemadministrationsbefehle (in der Regel nur für root)
Gast
#2021679
Danke für die Antworten & die Tabelle mit den Erklärungen :) Den folgenden Satz, aus read(1) (http://linux.die.net/man/1/read), finde ich sehr lustig: The read builtin causes fish to read one line from standard input and store the result in one or more environment variables. ... Linux the operating system for herrings mongers.
Gast
#2021691
Martin schrieb: > Danke für die Antworten & die Tabelle mit den Erklärungen :) Die Tabelle ist auch nur aus der schon in der allerersten Antwort erwähnten Man-Page von man kopiert.
Gast
#2021707
> Die Tabelle ist auch nur aus der schon in der allerersten Antwort > erwähnten Man-Page von man kopiert. Und ich dachte erst 'man man' hat so die Bedeutung von: Mann O Mann! stimmt :-) man 1 man hätte vielleicht geholfen :-)))))
Gast
#2026781
Martin schrieb: > Und ich dachte erst 'man man' hat so die Bedeutung von: Mann O Mann! im büro bin ich zwar für meinen hin und wieder sehr bösen humor bekannt, aber ich habe auch hin und wieder "gute" tage, an denen es eine kurze, aussagekräftige antwort praktisch zum nulltarif und ohne hintergedanken (ok fast, ich hatte erwartet, dass man den befehl entweder ausprobiert oder an google verfüttert ;-) ) gibt ... ob das nebenwirkungen der tabletten waren? Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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