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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie nennt sich ein "variabler" Endschalter?


Autor: Sebastian H. (sebastian112)
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Hallo,

ich suche einen Endschalter, der mir abhängig vom Eindrück"weg" eine 
Spannung zwischen 0 und 10 V (oder weniger) ausgibt. Ich möchte mit 
einem Linearmotor gegen diesen Endschalter fahren, ihn geregelt stoppen 
und danach die genaue Position wissen.
Eine andere Art Sensor würde es natürlich auch tun, aber mir ist bisher 
nichts anderes (und billiges) eingefallen... ich würde gerne ein 
Fertigteil verwenden, aber ich weiß einfach nicht, wie sich so etwas 
nennt....

Viele Grüße, Sebastian

Autor: Max D. (Firma: No RISC, no fun.) (metalfan)
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Fertigteil weis ich keins, aber ein Schieberegler und eine Feder sind 
jetzt kein so hoher baulicher aufwand...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Sebastian H. schrieb:
> ich würde gerne ein Fertigteil verwenden, aber ich weiß einfach nicht,
> wie sich so etwas nennt....
Du könntest einen analogen induktiven Näherungssensor brauchen...

> der mir abhängig vom Eindrück"weg"
mm, cm, m?

Autor: NurGast (Gast)
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Wegtaster bzw. Wegaufnehmer

Autor: Sebastian H. (sebastian112)
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Hmm ja, danke erstmal für die Antworten, ihr wisst immerhin schon was 
ich meine.

Selbstbauen kommt nicht in Frage, meine Aufgabe ist eigentlich eine ganz 
andere.
Es ist völlig ausreichend den Verfahrweg im mm-Bereich zu kennen. Es 
könnte ein induktiver Näherungssensor sein (ich habe aber nur 
NäherungsSCHALTER gefunden??) oder etwas wie ein Eisenkern, der in eine 
Spule fährt. (daran erinner ich mich noch wage aus einer Vorlesung).

Vielen Dank, Sebastian

Autor: HWK Meister (Gast)
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Kann es sein das du ein Linearpotentiometer mit Rückstellfeder suchst?
siehe LRW2 und LRW3 : http://www.waycon.de/linpot.html
MfG

Autor: Jürgen Franz (unterstrom)
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Fa. Balluff (www.balluff.de) nennt sowas:
Induktive Abstandssensoren

> etwas wie ein Eisenkern, der in eine Spule fährt
Das wäre ein Linearer Variabler Differential Transformator: LVDT. Die 
sind zwar sehr genau (bis 0.0001mm) aber aufwändig auszuwerten 
(Trägerfrequenzverstärker) und damit recht teuer.

Jürgen

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Sebastian H. schrieb:
> und danach die genaue Position wissen.

Was bedeutet für dich "genaue Position"? Reden wir hier über km, m, mm, 
µm?

Wie wäre es damit einen Glasmaßstab zu verwenden?

Autor: Sebastian H. (sebastian112)
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Hei, danke für die Antworten!

LVDT sind wohl dann auf jeden Fall zu teuer und so genau brauche ich es 
nicht.

Die Linearpotis sind schon genau das was ich suche! Vom Preis her mit 
200 € zwar die Obergrenze, aber von der Baugröße noch viel zu groß.

25 mm Verfahrweg als Minimum mit der Ausgabe 0-10 V sind auch zuviel, 
ich kann die 10V gerade mal in 512 Schritte auflösen.... ein Verfahrweg 
von 0 bis 5 oder 10 mm (0-10 V) wäre hier ideal.

Also schön wäre wenn ich mindestens auf 1/10 mm auflösen könnte. Ich 
habe nur langsam das Gefühl dass ich doch selbst basteln muss... 
Reichelt hat auch nur viel zu große Linearpotis (60-100 mm) , kennt 
jemand ganz kleine?

Viele Grüße, Sebastian

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Sebastian H. schrieb:

> Die Linearpotis sind schon genau das was ich suche!

Sicher?

>Vom Preis her mit 200 € zwar die Obergrenze, aber von der Baugröße noch >viel zu 
groß.

O.K. 200€ ist schon mal ein Anfang, damit kann man schon ein bisschen 
spielen.

Wie groß darf die Lösung denn sein bzw. wo ist der begrenzende Faktor?

>ein Verfahrweg von 0 bis 5 oder 10 mm (0-10 V) wäre hier ideal.

O.K.

> Also schön wäre wenn ich mindestens auf 1/10 mm auflösen könnte.

Gut. Meinst du Auflösung oder Genauigkeit?

>Ich habe nur langsam das Gefühl dass ich doch selbst basteln muss...

Oha, stell dir das aber nicht zu einfach vor, 1/10mm ist nicht so 
trivial selber zu basteln.

Eine alternative Methode wäre vielleicht auch ein Laser, der auf einen 
kleinen Spiegel auf deinem Schlitten trifft. Der Laser wird dann, je 
nach Entfernung des Schlittens in einem anderen Winkel reflektiert. Der 
reflektierte Laserpunkt wird dann wiederum mit einem Photodioden-Array 
ausgewertet.

So was: 
http://sales.hamamatsu.com/assets/pdf/parts_S/s886...

Preis: keine Ahnung.

Alternativ kannst du vielleicht die kleine lineare Bewegung des 
Schlittens über einen Hebel in eine größere (= leichter auszuwertende) 
lineare Bewegung übersetzen. Oder du nimmst eine Kurbel und übersetzt 
die Linearbewegung in eine rotatorische.

"My two cents" :-)

Autor: Hauspapa (Gast)
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Für Nullpunktabgleich im CNC Bereich wird gerne mal gegen den 
Endschalter gefahren und dann langsam wieder heraus. Die Position bei 
welcher der Endschalter wieder löst ist dabei sehr genau reproduzierbar. 
Evtl. könnte Dir soetwas ja auch als Positionsmarke reichen.

Grüssle
Hauspapa

Autor: Sebastian H. (sebastian112)
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Puh ne, das mit dem Laser klingt völlig abgefahren :-)

Sorry, die Auflösung ist 10 bit (1024) auf einen Messbereich von -10 bis 
+10V, effektiv werde ich wohl nur 0-10 V nutzen können. Ich möchte den 
Analogeingang der Schrittmotorsteuerung (von nanotec) nutzen und daher 
würde ein kleinerer Messbereich bei Ausgabe von 0-10 V eine höhere 
Genauigkeit gewährleisten.

Du hast Recht, Selbstbauen wird sicherlich sehr schwer...

Gibt es da keinen Endschalter, der so etwas eingebaut hat? Alternativ 
denk ich gerade schon über einen normalen Endschalter nach und nach 
Kontaktschließen zähle ich einfach die Schritte bis das Bremsprofil 
gefahren ist... die fahr ich dann stückweise wieder nach vorne und 
stoppe bei Kontaktöffnen.

Grüße, Sebastian

Autor: Sebastian H. (sebastian112)
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Hehe, danke Hauspapa, genau daran habe ich gedacht :-)

Autor: Michael_ (Gast)
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Du kannst ja ein Drehpotentiometer mit Skalenrad und Seilzug nehmen. Da 
kann man über den Durchmesser die Weglänge beeinflussen. Solche Potis 
gibt es auch in Präzisionsausführung.
Was ist das für ein "Linearmotor"? Wie wird er gesteuert?
Wenn er durch CNC o.ä. gesteuert wird, kann er durch den schon genannten 
Endschalter genau positioniert werden.

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Sebastian H. schrieb:
> Hehe, danke Hauspapa, genau daran habe ich gedacht :-)

Ist dein "Problem" dann damit gelöst?

Vielleicht gibt es noch weitere Lösungsansätze, wenn du anhand einer 
kleinen Skizze mal genau beschreibst, was du machen möchtest.

Autor: HWK Meister (Gast)
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Wenn dir 52,3mm reichen, schau dir denn mal an.
Kostet auch keine 200Euronen.
http://de.farnell.com/bei-sensors/9615r5-1kl2-0/se...
MfG

Autor: HWK Meister (Gast)
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Ok hab gerade gelesen das weniger reicht.
Hier mit 26,9mm (hoffe nicht zu viel)
http://de.farnell.com/bei-sensors/9605r1-7kl2-0/se...

Autor: Andreas K. (derandi)
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http://www.balluff.com/Balluff/de/ProductsChannel/...

Messbereich von 4...16 mm, Ausgabe 0...10V, Google spricht von 190 Euro.
Gibts in noch mehr Varianten, auch mit optischer Abtastung.

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