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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Selbstständig machen mit Elektroversender noch zukunftsfähig?


Autor: Arbeitslos (Gast)
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Hallo.
Ich bin leider Langzeitarbeitslos ohne Aussicht jemals wieder eine 
adäquate Stelle zu finden.
Nun dachte ich über Selbstständigkeit nach.
Eine Reparaturwerkstatt (so eine Hinterhof-Fricklerwerkstatt) wäre 
eigentlich mein Traum. Darf ich mangels Meistertitel aber nicht machen. 
Und ob man mit so einer Fricklerwerkstatt in der heutigen 
Wegwerfgesellschaft noch Chancen hat, ist ohnehin fraglich.
Ein Entwicklungsbüro / Planungsbüro kann ich mangels Qualifikation auch 
nicht eröffnen. Wer kauft schon was von einem Frickler.

Nun dachte ich drüber nach einen Elektronik und Ersatzteilversender 
Betrieb  auf zu machen.
Aber ich wollte nicht einfach nur Widerstände und Kondensatoren 
verkaufen, sondern einige speziellere Sachen. Zum Beispiel Sachen, die 
man als Privatperson eigentlich nicht so leicht bekommen. Wobei das 
durch eBay und an Endkunden verkaufende Großhändler auch nicht mehr ganz 
so "schlimm" ist wie früher.
Es gibt aber schon noch das ein oder andere.

Denkt ihr, man hat heute als Elektroversender noch Chancen hat?

Autor: Tassilo Angus (tiras)
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moin moin

die frage ist wie gross deine gewinnspanne ist. sprich wieviele bauteile 
musst du denn jedes monat an den mann bringen?

grüße

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Naja, die klassischen Bauteile wie simple Widerstände, Kondensatoren usw 
wüde ich nur der Vollständigkeit halber mit in das Warensortiment 
aufnehmen. Gegen Pollin und co kommt man preislich damit eh nicht an.
Genauso das ganze elektroinstallationsmaterial, das ich in den Shop 
aufnehmen will. Gegen die Preisdumper kommt man da eh nicht an. Manche 
Sachen gibts im Internet in diversen Shops billiger als ich sie beim 
Großhändler einkaufen kann. Das trifft aber hauptsächlich die 
Massenartikel. Je spezieller desto besser ist die Situation.

Statt jetzt diesen "Allerweltskram" Subventioniert unter EK anzubieten, 
um mit den andern mitzuhalten, würde ich sie lieber teurer anbieten und 
nur der Vollständigkeit halber überhaupt im Angebot führen.

Ich würde mehr in die Richtung Bausatz, Baugruppen, Ersatzteile, 
Spezialteile und Surplus Verkauf gehen, noch ein bisschen Restposten 
wenn sich die Gelegenheit ergibt.
Generell würde ich nur wenig eigene Lagerhaltung betreiben, sondern die 
Sachen "on demand" beim Distri oder Großhändler beziehen und 
weiterverkaufen.

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Lagerhaltung würde hauptsächlich durch "Mindestabnahmemengen" seitens 
des Distris/Großhändlers entstehen. Aber auch hier kann man den Einkauf 
so lange verschieben, bis tatsächlich eine Bestellung da ist.

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Arbeitslos schrieb:
> Ich würde mehr in die Richtung Bausatz, Baugruppen, Ersatzteile,
> Spezialteile und Surplus Verkauf gehen, noch ein bisschen Restposten
> wenn sich die Gelegenheit ergibt.
> Generell würde ich nur wenig eigene Lagerhaltung betreiben, sondern die
> Sachen "on demand" beim Distri oder Großhändler beziehen und
> weiterverkaufen.

Letzteres wird nur sehr bedingt funktionieren. Zum einen sind die Preise 
bei kleinen Stückzahlen nicht so attraktiv wie bei größeren, zum anderen 
erwarten auch private Kunden inzwischen sehr schnelle Lieferzeiten. Ich 
sehe daher das Problem bei einem Elektronik-Versandhändler, dass zum 
einen am Anfang Kapital vorhanden sein muss, um sich erstmal mit 
Material einzudecken, zum anderen hast du bereits beschrieben, dass die 
Konkurrenz groß ist - auch viele Spezialbauteile bekommen 
Privat-Personen relativ problemlos, sei es über HBE aus dem 
Farnell-Programm oder die vielen Sammelbestellungen, die es gerade hier 
gibt, bei Digikey oder auch direkt beim Hersteller.

Autor: Kroni (Gast)
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Die Idee ist nicht schlecht.

Bedenke: je spezieller deine Angebotspalette ist, umso kleiner ist der 
Markt, den du damit bedienen kannst.
D.h. deine Marge muss entsprechend hoch sein, damit es sich bei geringen 
verkauften Stückzahlen noch lohnt und du must einen entsprechenden 
Werbeaufwand betreiben, um als Händler für diese Spezialteile bekannt zu 
werden.
Das kann funktionieren. Die Riskiken bewerte ich aber ähnlich, wie bei 
einem Tee-Laden, Kerzen-Laden oder Bilderrahmen-Laden ;-)

Autor: Johann (Gast)
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Arbeitslos schrieb:
> Eine Reparaturwerkstatt (so eine Hinterhof-Fricklerwerkstatt) wäre
> eigentlich mein Traum. Darf ich mangels Meistertitel aber nicht machen.

Wirklich? Ist das belegt, oder vermutest Du das nur? Ich frage deshalb, 
weil ich als Student in einer Reparaturwerkstatt eines Distributors 
gearbeitet habe - da gab's auch keinen Meister. Außerdem wird die 
Meisterpflicht heutzutage ohnehin für immer mehr Gewerbe abgeschafft.

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Bei Elektro ist die Meiterpflicht noch vorhanden.
Ent weder muss man einen Meister einstellen oder man muss selbst Meister 
sein. Wobei man allerdings nicht an jeder Betriebsstätte einen Meister 
anwesend zu sein braucht. Es reicht, wenn der Meister in der Firma 
vorhanden ist.
So wurde mir das jedenfalls mal auf einem Seminar für arbeitslose 
existenzgründungswillige erklärt.

Aber eine Reparaturwerkstatt lohnt sich heute auch nicht mehr wirklich, 
in der heutigen Wegwerfgesellschaft. Macht man Elektroanlagenbau und 
Elektroinstallation, hat man auch immer mehr mit Dumpingkonkurrenz zu 
kämpfen.
Und nein, das sind diesmal nicht die Polen sonden deutsche Firmen.
Undurchschaubares Subunternehmen Netz, Leiharbeiter Lohndumping, 
Firmenführung im Graubereich der legalität. Ich war bei solchen Firmen 
auch schon Mitarbeiter, leider.
Ich möchte auch keine solche Ausbeuter Firma aufmachen.

Im Privatbereich gibts noch bessere Preise, aber da ist ein Einstieg 
auch nicht leicht.

Autor: frankman (Gast)
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Also, wie Du das schilderst wäre das wenig interessant für mich:
Ich bestelle in der Firma fast nur bei Farnell. Warum?
Weil ich die Ware am nächsten Tag in der Früh auf meinem Tisch liegen 
habe und ich genau weiss, wenn es Farnell hat, ist dieses Bauteil auch 
wirklich verfügbar.
Dabei ist mir der Preis völlig wurscht. In der Entwicklung kauft man eh 
nur in "homeopatischen " Dosen ein. Wenn ich ein Teil bei Farnell sofort 
finde und im Internet Online bestelle und ich nicht 100 mal nachfragen 
muss, wo meine Ware bleibt, ist das für die Firma wesentlich billiger, 
als wenn ich bei Reichelt, Conrad, Schuricht, Bürklin, Sonstwo die 
Preise vergleiche, um dann bei Widerständen 0,3Cent pro Stück zu sparen.

Das wäre eine Möglichkeit, einen Spezial-Service anzubieten, der mir die 
Teile innerhalb von ein paar Stunden nach Hause bringt....

Autor: Trolljäger (Gast)
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Arbeitslos schrieb:
> Bei Elektro ist die Meiterpflicht noch vorhanden.
Versuch doch bitte mal zu klären was du unter Elektro verstehst und 
welches Handwerk im Elektro einen Meisterzwang hat.
Wenn du das gemacht hast, löst sich entweder dein Problem in Luft auf 
oder du hast bewiesen das du nicht in der Lage bist dich Selbstständig 
zu informieren, was natürlich für eine Selbstständigkeit schlecht ist.

> So wurde mir das jedenfalls mal auf einem Seminar für arbeitslose
> existenzgründungswillige erklärt.
Entweder wurde dir da Blödsinn erklärt oder du hast es einfach nicht 
verstanden.

Unabhängig davon ob du das dürftest oder nicht, Zukunft sehe ich in so 
einer Bude nicht.

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Ja, schnelle lieferung ist schon wichtig. Gerade bei "Standardware".
Aber um alles auf Lager zu legen fehlt Kapital und Platz.
Mit den Billigpreisen anderer Anbieter kann man eh nicht mithalten.
Die großen bieten die Sachen teilweise billiger an, als man als kleiner 
im EK zahlen muss.

Aber den Standard Kram will ich ja eh nur vollständigkeitshalber im Shop 
aufnehmen.
Ich wollte hauptsächlich Sachen verkaufen, die man als Privatperson 
nicht so einfach an jeder Ecke bekommt.
Gewerbekunden, Ingenieuerbüros, Entwickler usw auch nicht der anvisierte 
Kundenkreis.
Der anvisierte Kundenkreis ist mehr "Der Heimwerker und Knauper von 
Nebenan".

Der Hauptgeschäftsbereich werden also diverse Ersatzteile und 
Spezialteile sein. Und zwar aus Sicht den anvisierten Kundenkreises.
Wenn ich mir hier, uC.net als Vergleich nehme: Hier dürften die Leute 
ehr wenier Probleme haben, gewisse Sachen zu beschaffen. Know-How (Für 
Ersatztypen oder Bezugsquellen), viele Selbstständige+Ingenieure hier 
die an der Quelle sitzen, viele Sammelbestellungen usw.
Bei dem anvisierten Kundenkreis gibts aber genug Sachen, die diese Leute 
mal nicht einfach so bekommen. Klar, durch ebay und Internet ist das 
auch nicht mehr so wie vor 10 Jahren, aber es ist immer noch einiges.

Darüber hinaus wollte ich diverse Bausätze verkaufen. Fertig aufgebaut 
etwas zu verkaufen ist aufgrund rechtlicher und finanzieller Aspekte 
nicht machbar als Kleinunternehmer.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ohne ausreichende Marktkenntnis würde ich heute keinen Transistor auf 
Lager legen! Wahrscheinlich frisst Dein Lager schon das Startkapial auf 
und die schnell verderbliche Ware schimmelt im teuer gemietetem Büro 
dann ewig im Regal? Nimm Dir lieber ein paar Tüten Elektronikschrott und 
mache Kunst daraus.

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Trolljäger schrieb:
> Unabhängig davon ob du das dürftest oder nicht, Zukunft sehe ich in so
> einer Bude nicht.
>
>
Ist ja alles nur ne Überlegung.
Ich meine, irgendwas muss ich ja machen.

Ich gebe zu, DIE Geschäftsidee schlechthin fehlt mir.
Eine Hinterhof Elektrogeräte Reperaturwerkstatt oder ein kleiner 
Onlinehändler ist keine grandiose Geschäftsidee.

Elektroinstallation und Kleinschaltschrankbau ist auch keine.


BEi allem was ich tue, muss ich aber im Hinterkopf behalten: Ich bin 
einfacher Elekro Facharbeiter. Vieles darf man da nicht, und selbst 
wenn: Wer kauft beim Knauper  z.B. ne SPS Steuerung, wenns sowas 
heutzutage auch schon für kleines Geld von Firmen und Leuten mit 
entsprechenden Referenzen oder Qualifikation gibt.

Autor: Sebastian E. (der_andere_sebastian)
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Übrigens: Mit Elektronikschrott kann man Geld machen. Eine Recyclingbude 
aufzumachen erfordert allerdings durchaus Startkapital, und auch etwas 
Erfahrung mit dem bürokratischen Aufwand, der leider dazugehört.
Wer es aber dann auch noch schafft, die wertvolleren Bestandteile des 
zerpflückten Krams an Bastler weiterzuverkaufen, der hat das System 
verstanden.

Autor: Trolljäger (Gast)
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Arbeitslos schrieb:
> BEi allem was ich tue, muss ich aber im Hinterkopf behalten: Ich bin
> einfacher Elekro Facharbeiter.

Nein, nach eigener Aussage bist du erstrangig Arbeitslos. Auch wenn es 
dir nicht gefällt, was du irgendwann eventuell mal gelernt hast, ist in 
deiner Situation relativ Wertlos. Versuch erstmal unabhängig von deiner 
bisherigen Berufswahl eine kreative Geschaftsidee zu finden die dir 
liegt. Den einmillionsten Hinterhof eBay Powerseller braucht niemand.

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Sebastian E. schrieb:
> Übrigens: Mit Elektronikschrott kann man Geld machen. Eine Recyclingbude
> aufzumachen erfordert allerdings durchaus Startkapital, und auch etwas
> Erfahrung mit dem bürokratischen Kram, der dazugehört.
> Wer es aber dann auch noch schafft, die wertvolleren Bestandteile des
> zerpflückten Krams an Bastler weiterzuverkaufen, der hat das System
> verstanden.
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

Da hast du recht.
Genau das mache ich seit Jahren privat. Ich bin auf vielen Bastler 
Flohmärkten als Händler unterwegs.
Mich findet man regelmäßig z.B. in Friedrichshafen, in Weinheim und bei 
anderen größeren Elektronik und Amateurfunkflohmräkten.

Ich verwerte Privat auch Schrott und verkaufe z.B. das Kupfer und Stahl 
an eine Verwertungsfirma. Ich zerlege beispielsweise Transformatoren und 
Schaltschränke und baue Kabel und wertvolle bestandteile aus.

Das gewerblich zu machen geht allerdings auch nicht "einfach so".

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Trolljäger schrieb:
> Nein, nach eigener Aussage bist du erstrangig Arbeitslos. Auch wenn es
> dir nicht gefällt, was du irgendwann eventuell mal gelernt hast, ist in
> deiner Situation relativ Wertlos. Versuch erstmal unabhängig von deiner
> bisherigen Berufswahl eine kreative Geschaftsidee zu finden die dir
> liegt. Den einmillionsten Hinterhof eBay Powerseller braucht niemand.

Da hast du recht.
Aber vieles darf man eben auch nicht mal "einfach so" machen.
Handel geht immer, da braucht man keine Zeugnisse, Qualifikation oder 
Genehmigungen dafür.

Im Grunde genommen bin ich der Knauper und Frickler wie er im Buche 
steht.
Im Improvisieren (in technischer Hinsicht) und flicken bin ich sehr gut.
Ich bin auch ein guter Hausmeister (Da ist Frickeltalent gut).

Ich habe auch schon Reparaturen durchgezogen, die sonst niemand mehr 
machen wollte, weils wirklich nur noch durch frickeln zu machen war.
Die anderen hätten ehr alles neu gemacht.

Autor: oszi40 (Gast)
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Trolljäger schrieb:
> Den einmillionsten Hinterhof eBay Powerseller braucht niemand.

Das ist nicht gesagt. Wenn die Idee gut, kann man auch Schneehaufen und 
Schlaglöcher verkaufen. Wer jetzt schon aufgibt hat verloren. 
Rockefeller hat auch nur mit Petroleumlampen angefangen.

Autor: Schiller 72 (schiller72)
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Ich weiß nicht recht, was mir gerade mal so eingefallen ist ... Wie wäre 
es mit guten alten Röhren ? In den letzten Jahren haben HiFi-High- oder 
Middle-End-Verstärker mit Röhren in Deutschland eine kleine Renaissance 
erlebt. Eventuell wäre es überlegenswert sich da z.B. speziell aus 
Russland spezielle Militärröhren, die es dort noch zu Hauf gibt, zu 
ordern diese zu sichten und unter Äuivivalenzbetrachtungen (ggf. auch 
Sockeladapter etc.) anzubieten. Möglicherweise ist auch durch Ausmessen 
und dem Anbieten vermessener Röhrenpaare ein wenig Geld zu verdienen.
Nur mal so eine Idee.
Grüße Schhiller72

Autor: Trolljäger (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Das ist nicht gesagt. Wenn die Idee gut, kann man auch Schneehaufen und
> Schlaglöcher verkaufen. Wer jetzt schon aufgibt hat verloren.

Und wielange glaubst du kann jemand so ein Geschäft betreiben bis ein 
anderer mit mehr Kapital und damit einhergehenden besseren Preisen, oder 
jemand mit noch größerer sozialer Not, die Preise drückt? Marktnischen 
sind gut, nur das wissen wohl alle.

Autor: MaWin (Gast)
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In jedem Bereich (nicht nur Elektronik) kann man mit Dingen, die es 
anderswo nicht gibt, noch Verkaufserfolge erzielen, wenn man sie zu 
einem günstigen Preis anbieten kann (hätte man einen zu hohen Preis, 
könnte sofort jemand kommen und es günstiger anbieten und einem somit 
das Geschäft rauben).

Ich bestelle Holzleisten bei einer Firma, Schrankgriffe bei einer 
anderen, Socken woanders und Reinigungschemikalien dort wo die 
Schrankgriffe herkamen :-) weil man sie per eBay finden konnte, und die 
genau das hatten was ich wollte zu einem Preis der akzeptabel und nicht 
wie Exotenwucher aussah.

eBay ist sicher eine gute Kundenaquisemethode, aber eine eigene HomePage 
mit eigenem Bestellsystem gehört dazu, um von eBay unabhängig über 
Google gefunden werden zu können.

Bei Elektronik wäre aber nur sinnvoll, besonders günstig eingekaufte 
Exotenbauteile zu dem Preis verkaufen zu können, den ein Reichelt auch 
hätte. Und das macht schon edelschrott.de . Falls du durch andere 
Bezugsquellen zu anderen Dingen kommst, kannst du deren Erfolg natürlich 
nachmachen.

Aber den hundertsten Widerstandshändler 0207 Metallfilm 0.6W 1k Ohm zum 
doppelten Reichelt-Preis braucht kein Schwein. Interessanterweise sind 
aber bereits SMD Widerstände, z.B. 0.33 Ohm 2512 im Versand Mangelware, 
es gibt also noch genug Lücken.

Ich kann mir vorstellen, daß man alleine mit einem Lastwagen voll 
Streusalz in diesem Winter guten Reibach machen konnte.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Arbeitslos
>Ich bin leider Langzeitarbeitslos ohne Aussicht jemals wieder eine
>adäquate Stelle zu finden.
Also mindestens ein Jahr und H4 bekommste auch noch?
Haste dich in letzter Zeit mal beworben und deine Arbeitslosigkeit
kaschiert in dem du das einfach nicht angibst? Hast doch nichts
zu verlieren. Goldene Regel, immer erst verbal Kontakt aufnehmen
und dann die Bewerbungsmappe schicken wenn dies gewünscht wird.
Blindes verschicken ist genau so unvorteilhaft wie Werbung
im Briefkasten. Die liest auch kaum jemand.
Das mit dem Meisterzwang ist nicht so einfach und auch nicht
allumfassend. Heute gilt das nur noch für die typischen
Handwerksberufe, wenn diese GEFAHRGENEIGT, also Elektroanlagen,
Elektroinstallation, Elektrogeräte, usw., sind. Wenn man
Toaster, Rührstäbe, Herde, Waschmaschinen usw. reparieren will
könnte es Probleme geben, aber das müsste man ohnehin mit der
Handwerkskammer klären. Ungefährliche Geräte, vor allem
Batteriebetriebene kann man wohl davon ausnehmen und damit
schränkt es das Betätigungsfeld schon ganz schön ein.
Das Reparaturen unökonomisch bei Billigware sind, ist eigentlich
egal, wenn der Kunde den Aufwand bezahlt. Hab das auch schon
ein paar mal erlebt das das Gerät ein Geschenk war und unbedingt
wieder repariert werden muss. Solche Fälle sind aber selten.
Ansonsten werden die Reparaturaufträge sicherlich ausbleiben.

Wenn ein Händler Reparaturen macht, hat er eben Bestandsschutz
oder es ist keiner da der im das Geschäft streitig macht.
Die Handwerkskammer prüft nur nach Aktenlage was die vom
Gewerbeamt an Informationen anlässlich einer Anmeldung bekommt
und auf Anzeige, bzw. wenn deren Expertise gefragt ist.
Hab noch nie gehört das die aus eigenen Antrieb irgend was machen.

Was die Distribution angeht wirste dir das wohl abschminken können,
allerdings hängt das auch etwas von deiner Lage ab. Seitdem Bürklin
anscheinend seine jahrzehntelange Blockadehaltung aufgegeben hat
dürfte so ein Konzept kaum Aussicht auf Erfolg haben, es sei denn
du suchst dir Hersteller z.B,. aus Asien die dir den bundesweiten
Vertrieb ihrer Produkte anbieten. Da muss man dann aber leider
schon im Markt drin stecken, sonst wird das nichts, schon gar nicht
aus einer Arbeitlosigkeit und Existensgründung, mal vom fehlenden
kaufmännischen Wissen, Kapital ganz abgesehen und selbst dann
sind Kaufleute schon Pleite gegangen.

Du müsstest schon was (beinahe)völlig Neues auf dem Markt anbieten
was es bisher nicht gab oder gibt oder was in deiner Gegend bisher
nicht angeboten wurde. Man könnte auch was Nützliches fertigen und
das über die Bucht anbieten, sogar anfangs ohne Gewerbeschein. Denn
das springen ins kalte Wasser mit einem Gewerbe geht noch in viel zu
vielen Fällen schief weil der Markt einfach unterschätzt wurde.
Davon Leben oder sogar Wohlstand ist dann oft nur eine Illusion,
keine Realität.
Mit H4 im Rücken kann man bei freier Zeiteinteilung 100Euro / Monat 
Abzugsfrei dazuverdienen, wohlgemerkt Gewinn, nicht Einnahmen.

Sollteste dir das nicht ausreden lassen und du lieber mal einen Versuch 
starten willst belege bei der IHK erst mal einen Existensgründungskurs
mit Mindestbuchhaltung. Da erfährst du dann das was wirklich wichtig 
ist.

Erwarte keine Hilfe vom Amt, denn die machen dir nur Auflagen ohne Ende,
das du dich gleich begraben kannst, das wäre billiger.

>Rockefeller hat auch nur mit Petroleumlampen angefangen.
Die hat er verschenkt und das dafür nötige Petroleum teuer verkauft.
Man muss nur eine paar Ölquellen zur Bedarfsdeckung haben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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@Arbeitslos:

Wenn du dich schon gerne mit dem Thema Bauteilhandel auseinander setzt:

Da könnte evtl. noch sowas wie Bauteilrecherche interessant sein. 
Aufstellen der Kostenmatrix der Teile für ein Gerät (Excel), 
Organisation und Preisanfragen bei Distributoren. Musterbeschaffung. 
Vielleicht gibt es ja Firmen in der Elektronikentwicklung, die solch 
eine Aufgabe auf einen externen Unternehmer auslagern würden, da müßte 
man sich erkundigen. Damit der Entwickler sich auf seine Hauptaufgabe 
konzentrieren kann, und die Entwicklung schneller voran geht. Zumindest 
würde sowas ein größeres Lager einsparen.

Als Entwickler hatte ich gelegentlich mit solch zeitraubenden Dingen zu 
tun. Dann war man immer auch noch auf den ohnehin schon überlasteten 
Einkauf angewiesen, der schon alle Hände voll zu tun hatte. Wartezeiten. 
Und dann freute man sich im Einkauf natürlich nie so besonders, wenn ein 
Entwickler mit ein paar Bauteilanfragen kam. Das bedeutete immer Anrufe 
beim Lieferanten, der am liebsten eine Bestellung einer 10000-er 
Stückzahl sehen würde. Also auch dort keine wahre Freude...

Man sollte nur schon mal eine Entwicklungsabteilung mit diesen Vorgängen 
von innen gesehen haben. Das ist mal nur so eine Idee, es kann gerne 
weiter diskutiert werden.

Autor: Arbeitslos (Gast)
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ja, so organisatorischen Kram würde ich auch machen, wenn ich da nen 
Kunden/ Arbeitgeber hätte.


Was die Bewerbungen angeht: Ich habe keine Chance, über eine Bewerbung 
einen adäquaten Job zu finden.
Das Geld kann ich mir sparen. Eine richtig große, ordentliche Bewerbung 
kostet ja deutlich über 5 Euro, schon ehr in die Richtung 10 Euro.
Mappe, Photo, hochwertige Farblaserausdrucke aller Bewerbungsunterlagen, 
A4 Brief

Ich bewerbe mich nur noch mit Flyer und Anschreiben im 55 Cent Brief. 
Die restlichen Unterlagen kann der Arbeitgeber über eine 
Bewerbungswebseite mit Passwort downloaden.
Dieses Konzept wurde mir von einem privaten Jobcoach/Arbeitsvermittler 
empfohlen, um die Stückkosten einer Bewerbung um 90% zu senken.
Die Flyerbewerbung mache ich bei allen inititativbewerbungen und 
Leiharbeitsfirmen. Eine vollständige, hochwertige Bewerbung schicke ich 
nur sehr selten weg. Nur dann, wenn eine wirklich interessante Stelle 
ausgeschrieben ist.

Ich habe mehrere hundert Bewerbungen geschickt. Erfolglos.
Nur bei den Leihfirmen sind gelegentlich mal welche dabei, dir mir 
immerhin noch nen Helferjob für 6,80 Euro anbieten.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Arbeitslos schrieb:

>Ich bewerbe mich nur noch mit Flyer und
>Anschreiben im 55 Cent Brief.

Und ich bewerbe mich ausschließlich nur per Email und einem 
PDF-Dokument, was alle Informationen enthält. Das kostet nur den Strom 
für das Notebook.

Hier im Forum konnte man gelegentlich sogar von Personalentscheidern 
lesen, daß sie heute nur noch Email-Bewerbungen akzeptieren. Die Mühe, 
sich aus einer Jobbörse noch Unterlagen herunter zu laden, wollen sich 
die Personaler nicht immer machen. Auf jedem Coaching bekommt man wohl 
etwas unterschiedliche Dinge beigebracht.

Aber, das soll jeder so machen, wie er es für richtig hält. Jedenfalls 
landen meine Bewerbungen nicht im großen Karton, und werden mal bei 
Ehbäy versteigert... ;-)

So, und dann hatte ich kürzlich noch ein persönliches Gespräch mit einem 
Unternehmensberater, der sein Geschäft seit Jahrzehnten kennt. Der Mann 
fragte im Vorfeld nach meiner Bewerbung per Email. Was mir noch ganz gut 
in den Ohren klingt: Er sagte mir, daß ihm mein Anschreiben besonders 
gut gefallen hätte, und meinte, daß ich das sicherlich bei Profis 
gelernt hätte. Immerhin hatte ich zu den Zeugnissen und Bescheinigungen 
auch das Zertifikat eines Coaching-Seminares mit angefügt.

>Nur bei den Leihfirmen sind gelegentlich mal
>welche dabei, dir mir immerhin noch nen
>Helferjob für 6,80 Euro anbieten.

Das kann man wohl gelegentlich mal machen, wenn Leihfirma und 
Arbeitsplatz sich im Radius von 10-20km um die eigene Wohnung befinden. 
Mit dem Gehalt bist du sicher ohnehin Aufstocker beim A-Amt.

Autor: Arbeitslos (Gast)
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Also hier in der Gegend habe ich die Leihfirmen alle durch.
Die 2 die sich meldeten, waren so weit weg, dass es aufgrund der 
Spritkosten schon fast nicht mehr lohnenswert war als Helfer zu 
arbeiten.

Das eine wäre in Ludwigshafen bei der BASF als Helfer in der Produktion 
gewesen.
Das andere wäre ne Firna aus Hanau gewesen, die mich bei Fraport 
einsetzten wollte.

Frankfurt und Ludwigshafen sind entfernungstechnisch grade am Rand 
dessen, was man als täglicher Pendler noch machen könnte. Aber nicht 
mehr für einen Helferlohn. Dafür lohnt sich keine Anfahrt von 100-150 
km. Über die Autobahn ist man zwar in ner guten Stunde dort wenn kein 
Stau ist, aber Sprit ist teuer.

Autor: Andreas (Gast)
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Arbeitslos schrieb:
> Über die Autobahn ist man zwar in ner guten Stunde dort wenn kein
> Stau ist, aber Sprit ist teuer.

Wenn ich so etwas lese bin ich manchmal der Meinung man müsste die 
Arbeitslosenbezüge reduzieren...

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Arbeitslos schrieb:
> Frankfurt und Ludwigshafen sind entfernungstechnisch grade am Rand
> dessen, was man als täglicher Pendler noch machen könnte
Hä? Hier schriebst du noch:
Beitrag "Suche Beschäftigung in der Elektronikbranche als Helfer (Ab 2,50 Euro/h)"
>> Ich stehe deutschlandweit zur Verfügung.
Was den nun?

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
Datum:

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> Denkt ihr, man hat heute als Elektroversender noch Chancen hat?

Eher nicht , die Grossen ( Conrad & Co ) bieten praktisch alles an ..

Autor: Funkamateur (Gast)
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Hallo Arbeitslos,
da gab es doch mal eine Liste von Reichelt. 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Reichelt-Wishlist
Mit der solltest du mal anfangen. Danach mal eine Webseite mit einer 
Möglichkeit ein Bauteil nachzufragen wo man ein Datenblatt erhällt und 
wenn man dann auf bestellen klickt du eine Sammelbestellung machen 
kannst und dort die Top 100 Abarbeiten kannst. Danach eine Knopf. 
Lieferung an und per Einschreiben und Addresse fertig. Das ganze dann 
verschicken. Es gibt so viele Dinge die nötig sind. und die bei den 
übrigen nicht zu kriegen sind. Filter, Ringkerne, Mosfets, HF Bauteile, 
Chips von ALD4302SB bis hin zu AD neueste Chips, und Murata Bauteile und 
all die Firmen die mehr als 1000 Bauteile minimum abnehmen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Andreas schrieb:

>Wenn ich so etwas lese bin ich
>manchmal der Meinung man müsste
>die Arbeitslosenbezüge reduzieren...

Und, bist du in so einer Situation?

Es geht eben vieles nicht. Gerade bei den Menschen, die sich in Notlagen 
befinden, wird gelogen und betrogen und geschoben, was das Zeug hält. 
Die können sich nicht mehr wehren.

War vor einer Weile mal eine Doku über einen Zeitarbeiter im TV. Er 
wurde bei Opel eingesetzt, und nur auf Abruf, und zudem noch in 
hunderten km Entfernung. Der Mann mußte sein Zimmer räumen, den Job 
kündigen, und wieder zum Amt. Vom stundenweisen Abruf konnte er die 
Zimmermiete nicht mehr bezahlen, da er nur für die tatsächlichen 
Arbeitsstunden vergütet wurde... Sein Dilemma war, daß er den 
stundenweisen Einsatz nicht an den Zimmervermieter weiter geben konnte, 
sondern da voll durchgehend bezahlen mußte. :-(

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Läubi .. schrieb:
> Hä? Hier schriebst du noch:
> Beitrag "Suche Beschäftigung in der Elektronikbranche als Helfer (Ab 2,50 Euro/h)"
>>> Ich stehe deutschlandweit zur Verfügung.
> Was den nun?

Gleiche IP-Adresse?

Autor: Der Frickler (Gast)
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Hallo,

Selbstständig machen geht auch ohne Eintragung in der Handwerksrolle und 
ohne Weee in der Branche scheinbar auch üblich! Schaut her: 
www.signum-liedanzeigen.de oder habe ich was übersehen?

Gruß
Der Frickler

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Arbeitslos

>Was die Bewerbungen angeht: Ich habe keine Chance, über eine Bewerbung
>einen adäquaten Job zu finden.
Wie kommst du zu dieser Erkenntnis?
Doch, hast du, weil der Wirtschaft langsam die Arbeitskräfte ausgehen
wenn die Wirtschaft weiter so boomt, nur sagen wird es dir keiner.

>Das Geld kann ich mir sparen. Eine richtig große, ordentliche Bewerbung
>kostet ja deutlich über 5 Euro, schon ehr in die Richtung 10 Euro.
>Mappe, Photo, hochwertige Farblaserausdrucke aller Bewerbungsunterlagen,
>A4 Brief
Dann sparst du dir das Geld eben.
Wer macht denn Farblaserausdrucke? Quatsch. Foto kann man einscannen
und mit ausdrucken oder per Email versenden. Wenn man bei z.B. McPaper 
sein Material kauft muss man schon ziemlich Marktfern sein.
Das gibts viel günstiger bei Großhändlern die auch an Verbraucher 
verkaufen wenn man fragt. Man muss die nur mal besuchen bzw. kontakten.
Eine Bewerbungsmappe ist heutzutage nur noch nötig wenn man dir
Interesse signalisiert und das kann man auch mit einer Email
und deinem Profil(Lebenslauf und Qualifikationsübersicht) im
Anhang als PDF, bewirken. Wenn du einen Scanner hast gibts,
was weiter nötig ist, den Rest im Web kostenlos und das Amt
zahlt dir vermutlich sogar noch 50Cent für eine Online-
Bewerbungen und 5 Euro für die Mappe.
>Ich habe mehrere hundert Bewerbungen geschickt. Erfolglos.
Wann, als was, Initiativ oder durch eine Offerte?
>Nur bei den Leihfirmen sind gelegentlich mal welche dabei, dir mir
>immerhin noch nen Helferjob für 6,80 Euro anbieten.
Ist doch klar, google mal nach dem BZT-Tarif (PDF) und schau mal
die Tarife und die Tätigkeitsbeschreibungen abhängig von der
Qualifikation. Dann musste dich nicht wundern und besseres wirste
kaum finden wenn du dich nicht weiterqualifizierst.
Schau notfalls mal in der Jobbörse nach "Kursnet" und sprich
mit deinem Betreuer. Du hast Rechte und kannst die auch verlangen.

Du bekommst deshalb keinen Job weil du unmotiviert,
frustriert bist und dich nicht umsiehst(auch wenn du das behauptest)
und keinen Vorteil nutzt, der sich dir bieten könnte.
Wenn du nicht mal hier ein paar zusätzliche erfragte Informationen
beantwortest, dann wird dir nichts helfen. Auch das Forum nicht.
Nur der Clevere gewinnt. Mir scheint das bei dir jedes
Selbstbewusstsein verloren gegangen ist und du dich mit einer
Verliererrolle längst abgefunden hast.
Und das merken alle, die Firmen und auch wir hier.
Sicherlich würden dir einige gern helfen, aber man muss sich auch
helfen lassen. Wer das nicht will, hat selbst schuld.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Leo ... schrieb:
> Du bekommst deshalb keinen Job weil du unmotiviert,
> frustriert bist und dich nicht umsiehst(auch wenn du das behauptest)
> und keinen Vorteil nutzt, der sich dir bieten könnte.
> Wenn du nicht mal hier ein paar zusätzliche erfragte Informationen
> beantwortest, dann wird dir nichts helfen. Auch das Forum nicht.
> Nur der Clevere gewinnt. Mir scheint das bei dir jedes
> Selbstbewusstsein verloren gegangen ist und du dich mit einer
> Verliererrolle längst abgefunden hast.
> Und das merken alle, die Firmen und auch wir hier.
> Sicherlich würden dir einige gern helfen, aber man muss sich auch
> helfen lassen. Wer das nicht will, hat selbst schuld.


Kling jetzt hart - ist aber sicherlich ehrlich und vor allem ehrlicher 
als das viele "das wird schon noch".

Schon zu Beginn der Diskussion tauchten die typischen "geht eh 
nicht"-Phrasen auf.

ABER: Ich kann das auch verstehen, dass einer nach vielen Bewerbungen 
etc. total frustriert ist und jede Muttivation hängen lässt.

Zum Versender von Elektronikbauteilen (oder auch anderen 
Geschäftsideen).
Es ist gut, eine Idee zu haben. Das ist schon mal ein Anfang. Jetzt ist 
zu überprüfen bzw. zu beantworten, WARUM einer bei DIR ein Teil kaufen 
sollte.

Das könnte ein besonderer Service an, der die Leute zu dir bringt.

Viele reiche Haushalte dürften z. B. Tonnen von Papierfotos, Negativen 
und Dias haben. Die Mehrzahl fände es vielleicht gut, die Dinger 
professionel einzuscannen, hat aber weder die Zeit, das ganze in Angriff 
zu nehmen noch das Vertrauen, alle Dias in einem Rutsch per Post 
wegzuschicken... und das wars dann.... Ein Bring- und Hol-Dienst wäre 
nicht ganz billig, aber vielleicht genau das, wofür die Leute viel Geld 
ausgeben würden.

Viele Hifi-Geräte sind jetzt 20 oder 30 Jahre im Einsatz. Eine 
Neuanschaffung scheitert oft auch an dem Totschlagargument: Die alte 
Kiste spielt ja noch.
Ein Tuning mit Revision der Geräte, Tausch der Kondensatoren etc., 
Reinigung, etc. wäre vielleicht das, was für viele interessant und viel 
Geld wert wäre..

Achtung: dies sind nur mal so Spontan-Ideen. Marktrecheche habe ich ja 
keine dazu betrieben. Die Ideen sollen nur aufzeigen, dass "billiger" 
nicht immer das entscheidende Argument sein muss.

Oder es könnten Teile sein, die sonst keiner hat - aber die von Leuten 
gesucht werden, denen es auf ein paar Euro nicht ankommt. Wer ein Duzend 
Zylinderkopfdichtungen für Mercedes SL Pagode im Keller liegen hat, 
dürfte darauf ein einträgliches Geschäft machen können....

Dies alles setzt eine Menge Arbeit in Form von Marktrecherche voraus.
Am besten ist es, wenn man sich die zentralen Fragen zu jeder 
Geschäftsidee aufschreibt und auch die möglichen Antworten schriftlich 
festhält. Das ist keine Arbeit für nen halben Nachmittag. Das ist Arbeit 
für mehrere Wochen.

Und dann kristallisiert sich vielleicht ne Idee heraus, die man vertieft 
angehen könnte....

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Trolljäger schrieb:

> Und wielange glaubst du kann jemand so ein Geschäft betreiben bis ein
> anderer mit mehr Kapital und damit einhergehenden besseren Preisen, oder
> jemand mit noch größerer sozialer Not, die Preise drückt? Marktnischen
> sind gut, nur das wissen wohl alle.


DAS ist ja wohl das Totschlagargument für JEDE Geschäftsidee. Da hätten 
wir heute noch keinen PC, kein Handy, kein TV - waren alles mal 
Marktnischen.

Die Anzahl der Menschen ist endlich. Die Vermutung, dass es mindestens 
eine Marktnische mehr als Menschen gibt, ist also nicht ganz 
unbegründet.

KEINE Marktnische zu besetzen sondern einen Megamarkt dürfte ja in der 
Anfangszeit schon am kapital scheitern...

Autor: Grufti (Gast)
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Denke mal ein Riesenproblem ist , dass die Basis- Kosten, die eine 
Existenz bei uns schon erfordern, einfach zu hoch sind, um einen 
Startversuch in die Selbststädigkeit zu machen. Wieviele Bauteile mußt 
Du erst mal verkaufen oder Dias- einscannen, damit Du beispielsweise nur 
Deine Krankenkasse von rd. 500 EUR monatliche zahlen kannst ? Also 500 
EUR NACH Steuer und als Gewinn- nicht Umsatz ! Und das nächsten Monat 
wieder und übernächsten usw.
Dann brauchst Du Wohnung, Auto, Telefon, Futter usw. usw. also einige 
Tausend EURO , alle netto, nach Steuern. Das ist mit einfachen 
Geschäftsideen kaum zu schaffen (Felgenservice - wir pflegen Ihre 
Alufelgen z.B. oh Mannomannomann)

Autor: jackson (Gast)
Datum:

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Der Threadersteller sollte sich einmal Gedanken machen, ob er nicht 
einen  Hausmeisterservice anbietet. Werkzeug scheint vorhanden zu sein, 
das GrundWissen auch, Basteltalent kann nicht schaden , der richtige 
Umgang mit Kunden ergibt sich von selbst, oder Aufträge und das Geld 
bleibt aus.
Zuerst mal bei Wohnanlagen und Hotels nachfragen, ob da Bedarf besteht.

Die Überlegung, eine Elektronikversand aufzubauen, kommt 40 Jahre zu 
spät, und wurde hier ja schon eindeutig eine Absage erteilt

Autor: Egon (Gast)
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auch heisst es selbständig und NICHT "selbst-ständig"...

Autor: Backflow (Gast)
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Dieser Thread zeigt mal wieder ganz deutlich, daß die 
betriebs-wirtschaftlichen Kentnisse von Ings nicht gegen Null gehen 
sondern gleich Null sind.

Das Zauberwort heißt "Businessplan". Kann eigentlich jeder kaufmannische 
Azubi im ersten Lehrjahr mit Bleistift und Papier erstellen.

Welche Kosten kommen auf mich zu (Mieten, Investition, Zinsen auf evtl. 
aufzunehmene Kredite etc.), welchen Erlös brauche ich mindestens um 
nicht draufzulegen, welche Durststrrecke kann ich aushalten etc.

Ob die getroffenen Annahmen realistisch sind, sollte man dann mit einem 
kriischen Gespürchspartner diskutieren.

Über BWLer lästern, aber nicht mal eine Frittenbude führen können. Statt 
dessen genaiale Vorschläge wie Einscannen von Familienphotos usw.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Backflow schrieb:

> Das Zauberwort heißt "Businessplan". Kann eigentlich jeder kaufmannische
> Azubi im ersten Lehrjahr mit Bleistift und Papier erstellen.

Darum machen sich ja auch viele kaufmännische Azubis nach dem ersten 
Jahr selbständig und kommen ganz groß raus.

Ein Businessplan muss nicht nur erstellt werden, sondern es muss auch 
was drinstehen, worüber man sich VORHER Gedanken machen muss. Ich habe 
viele sog. Businesspläne gelesen und beurteilen müssen, dessen einzige 
positive Eigenschaft war, als Einwickelpapier für das Frühstück des 
Azubis dienen zu können.

> Welche Kosten kommen auf mich zu (Mieten, Investition, Zinsen auf evtl.
> aufzunehmene Kredite etc.), welchen Erlös brauche ich mindestens um
> nicht draufzulegen, welche Durststrrecke kann ich aushalten etc.
>
> Ob die getroffenen Annahmen realistisch sind, sollte man dann mit einem
> kriischen Gespürchspartner diskutieren.

Wie wahr! Dies sind Binsensweisheiten, die einem auch der 
Gründingsberater von der IHK großspurig unter die Nase gerieben werden.

> Über BWLer lästern, aber nicht mal eine Frittenbude führen können. Statt
> dessen genaiale Vorschläge wie Einscannen von Familienphotos usw.

Dass es IDEEN sind, die NICHT durchgerechnet sind, hatte ich oben 
angemerkt. Im übrigen ist der Reflex, bei jeder nicht selbst gefundenen 
Idee sofort ein Haar in der Suppe zu finden, eine gute Methode, 
Kreativität und Offenheit gleich zu unterbinden.

Und da ich (zumindst in diesem Thread) noch nicht über BWL-ler gelästert 
habe, aber hier schon die Kritik daran kommt (ex-ante-Kritik), hole ich 
das Lästern hiermit nach:

1. Die meisten (Ausnahmen gibt es immer!) meinen, die 4 Grundrechenarten 
befähigen schon zum Vorstandsvorsitzenden. Sämtliche Abläufe im 
Unternehmen werden mit der rein finanziellen Brille betrachtet. Warum 
ein Unternehmen funktioniert, warum es innovativ ist, was die 
Mitarbeiter motiviert, wie die Kommunikation im Unternehmen 
funktinoiert, wie mit einander umgegangen wird, wo die neuen Produkte 
und Märkte liegen etc. interessiert den BWL-ler überhaupt nicht.

Hauptsache das Geschäftsjahr wird erfolgreich abgeschlossen und ein 
ordentlicher BONUS ausbezahlt, selbst wenn dabei die gesamte 
Entwicklungsabteilung "aus Kostengründen" aufgelöst wird.

2. Dass viele BWL-ler später in Banken arbeiten und dort für die 
Volkswirtschaft höchst vorteilhafte Finanzmanipulationen tätigen, 
braucht nicht extra erwähnt zu werden.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
Datum:

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@Backflow
>Das Zauberwort heißt "Businessplan".
Und was bitte soll daran so zauberhaft sein?
Der BP nutzt dir nämlich gar nichts, sondern ist nur fürs Außen-
verhältnis von Belang, z.b. wenn du Fördermittel, einen Kredit
oder sonst was Relevantes in Richtung Finanzen benötigst und
dafür eine Entscheidungsgrundlage vorlegen musst. Viel darin
ist nur Blabla.
Wer sagt denn, das eine Geschäftidee funzt wenn man einen BP
erstellt hat? Papier ist bekanntlich geduldig, gerade beim BP.
Eine simple Finanzbedarf-Einnahmen-Überschussrechnung kann man
auf einer Serviette machen. Da wäre ein BP zu aufwendig.
Im Web gibts übrigens BP-Muster wo auch schon ein Beispiel steht
und wo dann das Luftschloss beschrieben steht.
Und vor einer Pleite schützt auch kein BP wenn die Einnahmen fehlen.

>Über BWLer lästern, aber nicht mal eine Frittenbude führen können. Statt
>dessen genaiale Vorschläge wie Einscannen von Familienphotos usw.

Na, dein Beitrag ist auch nicht gerade der Hit.

Ich glaube, das wir dem TO längst verscheucht haben. Da kommt wohl
nichts mehr von ihm. Die Realität ist eben doch zu hart und dafür
scheint er mir zu schwach zu sein.

>Darum machen sich ja auch viele kaufmännische Azubis nach dem ersten
>Jahr selbständig und kommen ganz groß raus.
Wie dieser Vorzeige-Jungunternehmer vom Kanzler Schröder. Wie hieß der
noch gleich? So, ja hoch verschuldet und auch schon straffällig geworden
sein. Naja, wer hoch fliegt...tolles Beispiel.

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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Michael K-Punkt hat es sehr gut herausgearbeitet:

>worüber man sich VORHER Gedanken machen muss

Allein bei dem "Vorher-Gedanken-machen", das kann man ürigens allein im 
stillen Kämmerlein machen, kommt eine Menge heraus. Sei es, daß die Idee 
doch nicht so gut ist, oder Modifizierungen bedarf etc.

>Der BP nutzt dir nämlich gar nichts

Nenn es von mir aus Planspiel, "Was-wäre-wenn" oder "simple 
Finanzbedarf-Einnahmen-Überschussrechnung auf einer Serviette"

>Papier ist bekanntlich geduldig,

Daher mit jemand anderem diskutieren.

>Die Realität ist eben doch zu hart und dafür scheint er mir zu schwach
>zu sein

Da sind wir ja ausnahmsweise mal einer Meinung.

Autor: Johann (Gast)
Datum:

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Andreas schrieb:
> Arbeitslos schrieb:
>> Über die Autobahn ist man zwar in ner guten Stunde dort wenn kein
>> Stau ist, aber Sprit ist teuer.
>
> Wenn ich so etwas lese bin ich manchmal der Meinung man müsste die
> Arbeitslosenbezüge reduzieren...


Nun, ich wohne auch etwa 1h Autobahn von meinem Arbeitsplatz weg, der 
Zug kostet mich etwa 250€/Monat. Für einen Ingenieur ist das ja 
bezahlbar - aber für einen Hilfsarbeiterjob?

Autor: Leo ... (-headtrick-)
Datum:

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@Backflow
>Daher mit jemand anderem diskutieren.
Eben, aber mit jemanden der sich damit leidenschaftlich befasst.
Und vielleicht dann auch mal eine 2., 3., ...Meinung.
>Da sind wir ja ausnahmsweise mal einer Meinung.
Deswegen werden wir aber noch keine dicken Freunde.

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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>Deswegen werden wir aber noch keine dicken Freunde.

Da mach' Dir mal keine Sorgen.

Autor: Arbeitslos (Gast)
Datum:

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Mark Brandis schrieb:
> Läubi .. schrieb:
>> Hä? Hier schriebst du noch:
>> Beitrag "Suche Beschäftigung in der Elektronikbranche als Helfer (Ab 2,50 
Euro/h)"
>>>> Ich stehe deutschlandweit zur Verfügung.
>> Was den nun?
>
> Gleiche IP-Adresse?

Das habe ich geschrieben, ja.

Aber wenn man den Post durchließt: Übernahme aller Fahrtkosten und 
Auslagen.
Bei freier Kost und Logie arbeite ich 3 Monate gerne zum Praktikanten / 
Helferlohn oder gar umsonst, um wieder in den Job rein zu kommen.

Aber noch Geld drauflegen, also irgendwo hörts auf.
Für 10 Euro wäre es zu überlegen, und für einen normalen Lohn den man in 
meinem Beruf in der Industrie als Festangesteller bekäme (ca 15 Euro/h) 
würde ich das sofort machen.

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

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Egon schrieb:
> auch heisst es selbständig und NICHT "selbst-ständig"...

die Erbsenzählerei kommt leider 20 Jahre zu spät, heute geht auch 
selbstständig

Autor: Guter Rat (Gast)
Datum:

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@Arbeitslos

Du schriebst, daß du auch ein guter Hausmeister wärst.

Aus gemachten Erfahrungen weiß ich daß manche Eigentümergemeinschaften
GUTE Hausmeister suchen und auch sehr ordentlich entlohnen.
Frage doch einfach bei größeren Hausverwaltungen in deiner Umgebung
an. Der HSM-Job ist nicht einfach, die lieben Mitbewohner oft
"balla-balla" uups, "schwierig", aber machbar.
Wir, unsere Eigentümergemeinschaft, sind jetzt wieder sehr zufrieden
mit unserem "Hausl", der war vorher auch in einer anderern
Dienstleistungsbranche tätig, mußte aber auch wegen der Dumping-
Konkurrenz und irrsinniger Ladenmieten aufgeben.
Vielleicht wäre das ja auch ein Weg für dich.

Je nach Arbeitsanfall kannst du ja deine Geschäftidee erst
mal nebenher betreiben, das "Hausl"-Gehalt als Sicherheit.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:

>> Ob die getroffenen Annahmen realistisch sind, sollte man dann mit einem
>> kriischen Gespürchspartner diskutieren.
>
> Wie wahr! Dies sind Binsensweisheiten, die einem auch der
> Gründingsberater von der IHK großspurig unter die Nase gerieben werden.

Ja, das sind Binsenweisheiten.

Leider macht das aber trotzdem kaum einer und deswegen ist die Erwähnung 
auch nicht "großspurig" sondern absolut richtig.

Jemanden zu finden, der da wirklich kritisch ist, ist nicht einfach.

> 1. Die meisten (Ausnahmen gibt es immer!) meinen, die 4 Grundrechenarten
> befähigen schon zum Vorstandsvorsitzenden.

Die reichen in der Tat :-)

Was unabdingbar ist, sind kaufmännische Kenntnisse.

Ich wiederhole mich, aber:
Ein erfolgreicher Unternehmer ist in erster Linie ein guter Kaufmann, 
dann erst Ingenieur etc.

Leider wird das Kaufmännische oftmals viel zu gering geschätzt - gerade 
auch im Ingenieurbereich. Die Leute können bsp. DGLs lösen, sind aber zu 
einer ordentlichen Buchführung (die deutlich wichtiger ist) oder 
Kalkulation nicht in der Lage.

> Unternehmen werden mit der rein finanziellen Brille betrachtet. Warum
> ein Unternehmen funktioniert, warum es innovativ ist, was die
> Mitarbeiter motiviert, wie die Kommunikation im Unternehmen
> funktinoiert, wie mit einander umgegangen wird, wo die neuen Produkte
> und Märkte liegen etc. interessiert den BWL-ler überhaupt nicht.

Ja, das muss man sich so beibringen, aber auch viel Talent mitbringen.
Das hat mMn wenig mit der Art der Ausbildung zu tun. Aber zumindest das 
Kaufmännische decken BWLer halt besser ab.

Ich hatte damals auch keinen Businessplan (im klassische Sinne), aber 
natürlich habe ich mich sehr sorgfältig vorbereitet - insgesamt über ein 
Jahr (ordentliche Homepage, genaue Auflistung der Ziele, Kosten usw.).

Aber zum OP:
Wie schon von anderen angesprochen würde ich sagen, dass Du etwas am 
Selbstbewusstsein tun musst. Als erstes gehört dazu mal Optimismus.
Vielleicht dazu etwas von mir (eine Art Brainstorming):

Ja, ich habe auch (sehr) klein angefangen: Telefon, PC, gebrauchtes 
Faxgerät aus der Bucht, Homepage. Und ein Produkt. Ich hatte viele Leute 
zu meiner Idee befragt, die Homepage vorher sichten lassen usw.

Sozusagen ein echter Garagenbetrieb, eine richtige Fricklerbude.
Und ich schäme ich deswegen keine Sekunde, auch wenn viele hier 
abschätzig über kleine Unternehmen urteilen. Nicht jeder hat direkt eine 
Halle zur Verfügung, dafür aber schwarze Zahlen (wenn anfangs auch nur 
kleine) auf dem Konto :-)

Deine Kunden interessiert das alles nicht, auch keine Titel oder tolle 
Referenzen - die interessiert nur eines: die Lösung ihres Problems!

Der Aufbau eines Unternehmens dauert einfach seine Zeit - jede 
übermäßige Beschleunigung ist langfristig schädlich ("gesundes 
Wachstum"). Also: lass Dir Zeit.

Wichtig: Schau nicht auf andere - Bedenkenträger gibt es zu Hauf, ebenso 
genug Unternehmen, die toll aussehen, aber innen hohl sind.

Geh Schritt für Schritt vor, lege Teilziele fest, die aber auch 
erreichbar sind:
Auch ein Weg von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt

Weiterhin wirst Du ab jetzt ständig ein kleines Notizbuch mit Dir 
herumtragen. In das trägst Du alles ein, was Dir einfällt, auffällt, was 
Du siehst, was eine Idee sein könnte. Direkt aufschreiben - man vergisst 
sonst zu schnell!

Und denk nicht zuerst an die Probleme, die eine Sache schaffen könnte - 
schaff erstmal die Sache.

Finger weg von Banken - das geht durchaus auch mit wenig Kapital. Dafür 
schläfst Du ruhiger und ein klarer Kopf am Tag ist wichtig (aber auch 
auf dem Nachttisch das Notizbuch liegen haben!).

Es ist nicht cool, ein dickes geleastes Auto zu fahren.

Cool ist es, wenn man ohne Mühe das Geld für das Auto auf den Tresen 
blättern könnte, es aber nicht tut (meine jetztige Situation :-).

Ich zitiere (mal wieder) den Satz von Goethe, der hier direkt neben mir 
an der Magnettafel hängt:

"Zu allem Großen ist der erste Schritt der MUT!"

In diesem Sinne viel Erfolg!

Chris D.

Autor: Arbeitslos (Gast)
Datum:

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Chris, da hast du auf jeden Fall recht.
Davon werde ich mir einiges durch dien Kopf gehen lassen.

Hausmeisterservice gibts hier leider auch schon einige - sehr billige - 
die für 15 euro/h als selsbtständige arbeiten.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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Ich finde die Idee mit dem Hausmeister gar nicht so übel. Hier ist 
wirklich viel Geschick erforderlich und Flexibiltät, auch mal ne Lösung 
zu finden, die etwas von der Norm abweicht.

Hausmeisterservice-Unternehmen, die in schicken kleinen Flitzern durch 
die Stadt fahren gibt es vielleicht schon viele (Marktanalyse!), aber 
jede Schule hat z. B. einen Hausmeister, jeder größere 
Verwaltungseinheit dürfte einen haben (Finanzamt, Besoldungsstelle etc. 
etc.)
Hier gibt es ggf. auch Dauerstellen, z. T. sogar mit Dienstwohnung.

Die Marktanalyse sähe dann so aus, dass man herausfindet, welche Schule 
wo welchen Hausmeister hat - und wann der z. B. in Rente geht etc. etc.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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...und noch ein Beispiel:

Ein junges Gründerpaar kam mit einem (halbgaren) Businessplan zu mir. Es 
ging um medizinische Produkte und den Wunsch, Fördermittel im 
Millionenumfang abzugreifen...

Von der Notwendigkeit, diese auch zertifizieren zu lassen, hatten die 
beiden nur vage gehört...

Dann sprachen wir von der Segmentierung des Marktes, auch hier war 
keinerlei Ahnung vorhanden.

Als Marktanteil gaben sie dann an, so in etwa 10% erreichen zu wollen.
Eine kurze Überschlagsrechnung zeigte dann, dass hierzu ein Betrieb mit 
richtigen Fabrikhallen gehören würde, in dem täglich Produkte 
hergestellt werden, die mehrere LKW füllen würden...

Allein der Gedanken, dass man dann nicht mehr vor sich hinwurstellt 
sondern ein mittelständisches UNternehmen mit Millionenumsatz leiten 
müsste, bracht die jungen Leute völlig aus dem Konzept.

Doch das sind die Überlegungen, die man zumindest mal durchspielen 
sollte.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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Chris D. schrieb:

> Was unabdingbar ist, sind kaufmännische Kenntnisse.
>
> Ich wiederhole mich, aber:
> Ein erfolgreicher Unternehmer ist in erster Linie ein guter Kaufmann,
> dann erst Ingenieur etc.

Sorry Chris,
aber wenn das Produkt Sch... ist, nützt der beste Kaufmann nichts... 
Wobei wir natürlich jeden Tag neue Produkte sehen, die die Welt nicht 
braucht (aus unserer Sicht), aber die prima ankommen. Die Entscheidung 
über die Marktfähigkeit muss sich also nicht mit unserem persönlichen 
Bedarfsprofil decken.

Und natürlich ist es oft zuviel des Guten, wenn die Entwickler noch 
einen siebten, achten Drehknopf an das Gerät machen und das Gerät so zu 
unübersichtlich und zu teuer wird.

Andererseits bluten viele Firmen aus, weil sie einmal ein gutes Produkt 
entwickelt haben und dann 10 Jahre an FuE sparen - bis nichts mehr geht 
und der Markt die alten Produkte nicht mehr haben möchte.

Hilfreich ist daher nur ein wohlwollendes Miteinander: Der Kaufmann muss 
wissen, dass die Quelle neuer umsatzsträchtiger Produkte nicht in der 
Marketing-Abteilung liegt, sondern in der Entwicklungsabteilung. Und die 
Entwickler müssen wissen, dass ihre Produkte erst dann einen Wert 
bekommen, wenn sie auch verkauft werden.

So wird dann ein Schuh draus.

Autor: Guter Rat (Gast)
Datum:

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@Arbeitslos

Ich meinte KEINEN Hausmeisterservice! Wir haben in unserer
Wohnanlage (nicht ganz 100 Wohnungen in 6 Häusern, ca.
10.000m² Grund) unseren eigenen festangestellten Hausmeister.

Die "HSM-Dienste mit ihren schicken kleinen Flitzern" kannst
vergessen, als Urlaubsvertretung gerade noch zu gebrauchen,
aber das war's. (Und für 15 Euronen/h tun die bei uns keinen
Handschlag)

Wir hatten als wir einen neuen Hausl gesucht haben, die Zeit
mit Hausmeisterdienst(en) überbrückt, da gab es massiv Probleme.
Bis wir einen neuen Hausmeister gefunden hatten, hat es fast ein
Jahr gedauert. Nein es lag nicht an der Bezahlung, oder der
Hausmeisterwohnung, der Lage der Anlage, sondern schlicht
daran daß z.B. im Winter auch mehrmals am Tag Schneee geräumt
werden muß, die Mülltonnen bereitgestellt werden müssen,
mal am Samstag! ein defektes Garagentor von Hand aufgekurbelt werden
muß und dergleichen mehr.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michael K-punkt schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>> Was unabdingbar ist, sind kaufmännische Kenntnisse.
>>
>> Ich wiederhole mich, aber:
>> Ein erfolgreicher Unternehmer ist in erster Linie ein guter Kaufmann,
>> dann erst Ingenieur etc.
>
> Sorry Chris,
> aber wenn das Produkt Sch... ist, nützt der beste Kaufmann nichts...

Richtig, aber ein guter Kaufmann mit einem nicht ganz so guten Produkt 
hat eher Erfolg als ein schlechter Kaufmann mit einem guten.

> Wobei wir natürlich jeden Tag neue Produkte sehen, die die Welt nicht
> braucht (aus unserer Sicht), aber die prima ankommen.

Eben. Und es gibt sogar richtig schlechte Produkte, die trotzdem 
reichlich Gewinn einfahren.

> Die Entscheidung
> über die Marktfähigkeit muss sich also nicht mit unserem persönlichen
> Bedarfsprofil decken.

Das sowieso nicht.

> Hilfreich ist daher nur ein wohlwollendes Miteinander: Der Kaufmann muss
> wissen, dass die Quelle neuer umsatzsträchtiger Produkte nicht in der
> Marketing-Abteilung liegt, sondern in der Entwicklungsabteilung. Und die
> Entwickler müssen wissen, dass ihre Produkte erst dann einen Wert
> bekommen, wenn sie auch verkauft werden.

Das ist das Optimum :-)

Leider zeigen die Kommentare hier zu allem, was in die kaufmännische 
Richtung geht, dass vielen von "uns" die Wichtigkeit dieses Bereiches 
für das Unternehmen nicht klar ist.

Sehr schade!

Chris D.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Guter Rat
Mit einem (oder wenigen) Wort(en).

Der Mieter um Hilfe rief und der Hausmeister schlief?

@Arbeitslos
Da biste ja wieder und ich dachte schon...

>Aber noch Geld drauflegen, also irgendwo hörts auf.
Na, wenigstens ist Hopfen und Malz bei dir noch nicht ganz verloren.

10 Euro bieten die Arbeitgeber schon fast von allein, sofern
du wenigstens einen Beruf gelernt hast und das ist ja der Fall.
Du kannst doch sicherlich auch fachfremd arbeiten, z.B. als
Lagerarbeiter (oft Staplerschein nötig, zahlt das Amt).
Aus einer bestehenden Anstellung wird es dann wieder leichter
was zu finden. Du darfst dich halt nicht vom Arbeitsmarkt
runter ziehen lassen, sondern musst ihm die Zähne zeigen.
15 Euro bekommste nur bei einem Knochenjob am Band und auch
das nicht überall. Da ist dann schon eher eine höhere
Qualifikation nötig die du erst mal erwerben musst.
Sieh erst mal zu das du wieder im Arbeitsmarkt Fuß fässt und zwar
mit Hilfe der Vorschläge, die du hier bekommen hast.
Mit den alten Methoden funzt das nämlich nicht und im Moment
ist es günstig wie schon lange nicht mehr.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Chris D. schrieb:

>Eben. Und es gibt sogar richtig schlechte
>Produkte, die trotzdem reichlich Gewinn
>einfahren.

Ich erinnere mich aus der Betriebswirtschaftslehre noch an ein Diagramm 
für ein Produkt, welches aus einem Stern mit z.B. 8 Zacken besteht. 
Jeder Zacken hatte eine Kategorie. Einer der Zacken war die 
Produktqualität, ein anderer Zacken Marketing und Werbung. Die Zacken 
spannten je nach ihrer Länge eine Fläche des Sterns auf. Das war der 
Gesamterfolg. Man konnte da wunderbar sehen, daß viel Werbung und wenig 
Qualität auch zu einer großen Fläche führt.

Autor: Hinweisgeber (Gast)
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> Das Zauberwort heißt "Businessplan". Kann eigentlich jeder kaufmannische
> Azubi im ersten Lehrjahr mit Bleistift und Papier erstellen.

Tja, wenn Erfolg nur so einfach planbar wäre und deterministischen 
Regeln unterliegen würde...

Das ist so ähnlich wie mit den Bankberatern, die mir hin und wieder ein 
tolle Anlage verkaufen wollen. Wenn man sie frägt, warum sie sie nicht 
selbst kaufen und noch immer in der Bank arbeiten anstatt auf einer 
Südsee-Insel in der Sonne zu liegen, kommen schon sehr beschämende 
Antworten.

Naja, und wegen Selbständigkeit etc. wurde hier noch nicht genannt:

Erfolg ist immer das Ergebnis harter Arbeit. So oder so.

Autor: Backflow (Gast)
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>Tja, wenn Erfolg nur so einfach planbar wäre und deterministischen
>Regeln unterliegen würde...

Du hast es immer noch nicht verstanden. Es geht darum, sich selbst 
Gedanken z.B. bei Planspielen und nichts anderes ist ein Businessplan zu 
machen.
Aber selbst zu denken, damit sind viele hier offenbar überfordert.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
Datum:

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>Erfolg ist immer das Ergebnis harter Arbeit. So oder so.
Hübsche Binsenweisheit. Auch hart arbeitende Menschen sind
schon pleite gegangen weil das Geschäft nicht lief oder
weil der Ertrag nicht die Kosten deckte. Kommt halt
aufs Geschäft an. Meine erste Lehrfirma ist pleite gegangen
weil die Kunden entweder gar nicht, nur teilweise oder sehr
verzögert gezahlt haben. Wenns dann passiert gibts auch
immer gleich Schlaumeier die dann eine zu geringe Kapitaldecke
bemängeln. Logisch wenn kein Geld mehr da ist aber der wirkliche
Schuldige dürfte bei den Banken zu finden sein die die
Sicherheiten nur zu 50% ihres Marktwertes ausreizen und
danach ist Schluss. Ich kenne keine Statistik, aber die
eigentlichen Herren der Wirtschaft sind die Banker und
deren Willkür. Glücklich ist der, welcher ohne auskommt.

@Backflow
>Aber selbst zu denken, damit sind viele hier offenbar überfordert.
Du hast leicht reden als BWLer(wenn denn zutrifft).
Dann hast du das auch so gelernt. Du kannst und weißt bestimmt
auch nicht alles. Dafür ist das Wissen der Welt viel zu umfangreich
und nicht mal mit dem Web für jedermann erreichbar.
Da würde ich mal nicht so dick auftragen.

Nach meiner bescheidenen Meinung ist es gut wenn "Arbeitslos"
sich überhaupt Gedanken auch in diese Richtung macht und auch mal
fremde Meinungen hört, aber Chancen räume ich ihm da nicht ein.
Dafür hat er einfach nicht die Persönlichkeit und das findet
auch in so Existensgründungskurse Erwähnung. Man muss zum
Unternehmer quasi geboren sein.

Autor: Backflow (Gast)
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>Du hast leicht reden als BWLer(wenn denn zutrifft).

Schon mal daran gedacht, daß man sich auch als MINT BWL-Grundkenntnisse 
aneignen kann?
Braucht man übrigens als Betriebsleiter, wenn man die beschützende 
Entwicklungswerkstatt verlässt und sich dem richigen Leben stellt.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Backflow

Habe nie behauptet das das eine das andere ausschließt.
Für einen Betriebsleiter ist zusätzliches BWL-Wissen
sicherlich von Vorteil. Durch dein reden war nicht klar
das du da beides besitzt. Ein Nest bietet einen vielleicht
Schutz, aber eine Entwicklungsabteilung? Eher nicht.
Zu viel Ellenbogenmentalität. Halt nur ne Brut Einzelkämpfer
die nur sehr selten im Team oder teamorientiert arbeiten.

Autor: Backflow (Gast)
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>Halt nur ne Brut Einzelkämpfer die nur sehr selten im Team oder >teamorientiert 
arbeiten

Das ist kein spezielles Problem von Entwicklungsabteilungen. Fiese 
Kollegen, Chefs, Mitarbeiter gibt es überall.

Mich nervt bei vielen Beiträgen die arrogante Ansicht, gerade der 
Entwicklungsingenieur und da auch nur der TU-Ingenieur sind etwas 
besonderes, geradezu die Stützen der Gesellschaft.

Wenn man mal über den Tellerrand hinausblickt und vielleicht sogar mal 
das Labor verlässt, wird man feststellen, daß man auf ein Team 
angewiesen ist, in dem jeder eine wichtige Tätigkeit ausführt, 
unabhängig von dem irgendwann mal erhaltenen Abschluß (TU oder FH).

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Backflow

Full Ack

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Guter Rat schrieb:
> @Arbeitslos
>
> Ich meinte KEINEN Hausmeisterservice! Wir haben in unserer
> Wohnanlage (nicht ganz 100 Wohnungen in 6 Häusern, ca.
> 10.000m² Grund) unseren eigenen festangestellten Hausmeister.
Die Idee ist nicht, dass du bequemerweise bei euch zu Hause den 
Hausmeister machst. Sondern auch woanders als Hausmeister tätig sein 
könnstest.

Oder ist die Anfahrt zum Arbeitsplatz schon zuviel für dich?


> Die "HSM-Dienste mit ihren schicken kleinen Flitzern" kannst
> vergessen, als Urlaubsvertretung gerade noch zu gebrauchen,
> aber das war's. (Und für 15 Euronen/h tun die bei uns keinen
> Handschlag)

Die Flitzer habe ich auch nicht empfohlen sondern nur darauf 
hingewiesen, dass ich nicht viel von denen halte.

Weil man sich in ein Haus bzw. eine Wohnanlage ein bisserl hindenkden 
sollte, um sie gut am laufen zu halten.

Genau da schätze ich deine Fähigkeiten als besonders HOCH ein!

> Wir hatten als wir einen neuen Hausl gesucht haben, die Zeit
> mit Hausmeisterdienst(en) überbrückt, da gab es massiv Probleme.
> Bis wir einen neuen Hausmeister gefunden hatten, hat es fast ein
> Jahr gedauert. Nein es lag nicht an der Bezahlung, oder der
> Hausmeisterwohnung, der Lage der Anlage, sondern schlicht
> daran daß z.B. im Winter auch mehrmals am Tag Schneee geräumt

ach ne, was denkst du was ist, wenn dir das Haus selber gehört. Denkst 
du ein Hausmeister weist nur 2 mal im Jahr den Öllieferanten ein und hat 
sonst nix zu tun. IRRTUM.

> werden muß, die Mülltonnen bereitgestellt werden müssen,
> mal am Samstag!

oh je, oh je, oh je, wenn für dich die Welt untergeht, wenn mal am 
Samstag ein Handgriff zu tun ist, dann ist dir wirklcih nicht zu helfen.


> ein defektes Garagentor von Hand aufgekurbelt werden
> muß und dergleichen mehr.

auch das ist das normale Geschäft, also kein Grund zum Jammern.

Ein tüchtiger Hausmeister schaut natürlich regelmäßig nach dem 
Garagentor BEVOR es sich festfrisst und tut ab und an etwas Öl an die 
Schmierstellen.

Dein Gejammer, dass was zu tun ist, ist ja furchtbar. Mit der 
Einstellung wird sich auch arbeitsmäßig nix ändern.

Wer Kohle will, muss dafür schuften.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Backflow schrieb:

> Schon mal daran gedacht, daß man sich auch als MINT BWL-Grundkenntnisse
> aneignen kann?

Wer das ohmsche Gesetz kann und den Energieerhaltungssatz, kriegt auch 
die anderen Zahlen aus einem Betrieb auf die Reihe.

> Braucht man übrigens als Betriebsleiter, wenn man die beschützende
> Entwicklungswerkstatt verlässt und sich dem richigen Leben stellt.

...richtig nett, die Entwicklungswerkstatt als Einrichtung für Blöde 
darzustellen.

Und: in einer Werkstatt wird etwas gebaut oder repariert.

Entwickelt wird in einer EntwicklungsABTEILUNG - doch das bringt 
natürlich den Verdacht mit auf, dass dort Leute mit Intelligenz sitzen.

Und das willst du wohl vermeiden.

Autor: Backflow (Gast)
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>Wer das ohmsche Gesetz kann und den Energieerhaltungssatz,
>kriegt auch die anderen Zahlen aus einem Betrieb auf die Reihe.

Dann kann ich Dir nur die Threads empfehlen, wenn z.B. Reichelt oder mal 
wieder die Versandkosten erhöht hat. Was da beriebswirtschaftlich 
abgelassen wird ist vom Feinsten (Achtung: IRONIE)

>...richtig nett, die Entwicklungswerkstatt als Einrichtung für Blöde
>darzustellen.

Blödsinn, ich war selbst 11 Jahre in F&E. Mir fehlt aber zugebenermaßen 
die Arroganz, meine Tätigkeit für das Maß aller Dinge zu halten.

>Und: in einer Werkstatt wird etwas gebaut oder repariert.

OK, Du hast noch nie von einer beschützenden Werkstatt gehört. War ein 
etwas böses Bild, und offenbar nicht jederman geläufig.

>Entwickelt wird in einer EntwicklungsABTEILUNG - doch das bringt
>natürlich den Verdacht mit auf, dass dort Leute mit Intelligenz sitzen.
>Und das willst du wohl vermeiden.

Du verstehts offenbar überhaput nicht was ich zugegebenermaßen etwas 
drastisch ausdrücken wollte:

INTELLIGENZ IST NICHT AUF ENTWICKLUNGSABTEILUNGEN/WERKSTÄTTEN 
BESCHRÄNKT.

Autor: Trocon (Gast)
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Hi,
www.segor.de ist sowas schon...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Trocon schrieb:

>www.segor.de ist sowas schon...

Was ist denn mit dem Segor? Kam mit denen immer sehr gut zurecht.

Gute Beratung bei telefonischen Rückfragen, auch mal ausgefallene 
Sonderwünsche, prompte Lieferung, und ein paar Spezialhalbleiter, die 
Reichelt und der blaue Klaus nicht hatten.

Autor: Trocon (Gast)
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Segor bietet einen super Service und hat Bauteile, die es teilweise 
nirgends mehr gibt.

Autor: Tom (Gast)
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Nehmen wir doch der Einfachheit halber an, dass er die Frage des OP 
meint und das Segor dies schon leistet.

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