V: Thin clients, 400MHz VIA C3, 64MB RAM, passiv gekühlt

OP #2027557
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Die Dockstars sind ja inzwischen sauteuer geworden...
Deswegen habe ich neulich einen Posten gebrauchter Thin Clients 
erstanden, obwohl ich nur einen als spaarsamen Server haben wollte ;-)

Die Übrigen möchte ich günstig weitergeben.

Thin Client auf VIA C3 Basis von IGEL (Typ Igel-3/2)
400MHz CPU mit 64MB SD-RAM (SO-DIMM, ein Slot auf dem Board)
RS232, Parallel, 100Mbit-LAN, VGA, 2xPS2, 3xUsb2.0 (davon einer 
Frontseitig)
im Gehäuse ist ein SmartCard-Reader eingebaut. Desweiteren gibts noch 
einen internen CF-Sockel, der als Adapter auf einem 44poligen 
PATA-Pinheader angebracht ist. Theoretisch sollte dort also auch eine 
Notebookplatte dran passen, mangels Platte konnte ich das allerdings 
nicht testen.

Netzteil ist Intern, ein 30W-Teil, das die Standard-PC-Spannungen 
liefert.
Den tatsächlichen Verbrauch ab Steckdose kann ich leider nicht messen, 
hab aber etwas zwischen 15 und 20 Watt ergoogelt.

Größe: 24 x 22 x 4,5cm

Sowohl Linux, als auch FreeBSD laufen "Out of the box" darauf. Booten 
per USB geht ebenfalls einwandfrei.

Hätte mir 8€ + Porto vorgestellt.

4 Stück sind vorhanden.
OP #2049462
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Hallo miteinander.

Ich hab die jüngste FreeBSD-Version verwendet 8.1 glaube ich.

Vorgehen:
Iso auf CD brennen.
CD-Romlaufwerk mit IDE-USB-Adapter an die Kiste anschließen.
Installation auf einen angeschlossenen USB-Stick (1-2GB mindestens)

läuft out of the box, kein kompilieren, keine extra Einstellungen.

Gleiches Vorgehen bei Debian 10.10.

Bei mir wurde automatisch ein passender Kernel gewählt, (Via C2 haben 
kein cmov und sind daher bis i586 und nicht i686-kompatibel.

Die internen Anschlüsse (CF / IDE) hab ich bisher nicht verwendet

Ins BIOS kommt man übrigens mit ENTF-Taste.

Der Smartcard-Reader ist AFAIK per internem rs232 angeschlossen. VL 
findet sich jemand, der den mal zum laufen bringt. Ich konnte ihn wegen 
Zeitmangel noch nicht testen.

Grüße
Andreas.
Gast #2049519
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Hallo,
ich möchte mir auch so ein Thin-Client zulegen, aber vorher fragen, ob 
man dort auch MS-DOS, z.B. 6.22 drauf laufen lassen könnte?
Ich würde das gerne als Basis für ein Eigenbaumessgerät nutzen, für 
welches ich bereits große Teile der GUI in Borland Pascal geschrieben 
habe. Das läuft ja bekanntlich nur unter DOS. Den Grafiktreiber für eine 
S3 Grafikkarte habe ich auch (notfalls VESA Treiber).

Also, könnte man diesen Client auch mit DOS booten?

Danke
OP #2050518
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woops. ich meinte natürlich nicht
"Debian 10.10" denn das gibts natürlich gar nicht. Sondern Debian Lenny 
vom Januar 2011.

@Ernst
DOS sollte darauf laufen. Ist vom Prinzip ein ganz normaler PC, 
Performanceniveau von einem Pentium MMX mit 400 Mhz. Nur eben in einem 
Buch-großem Gehäuse. Auch das BIOS ist ein Award-Bios.

Das einzige Problem, das ich sehen könnte wäre die Kombination USB und 
DOS.
Ich weiß momentan nicht, ob das Bios z.B. einen USB-Stick dem DOS als 
Festplatte über entsprechend modifizierte Bios-calls vorgaukelt. Das 
wäre natürlich perfekt.

mal testen...
OP #2050631
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Update, habs auch mit dem Igel probiert:

FreeDOS auf einen USB-Stick von Linux aus:

1) Image mit FreeDOS holen.
(balder10.img)

2) Das Image in einem Emulator direkt unter Linux starten, dabei den 
Stick als erste Festplatte (C:) einhängen, das Image als Diskette (A:)
"qemu -boot a -fda balder10.img -hda /dev/sda"

3) Das im Emulator laufende DOS kann sich selbst auf den Stick (hier C:) 
"clonen":
A:\> sys c:
A:\> xcopy /E /N a: c:

Ein so erzeugter DOS-Stick läuft einwandfrei am Igel.

Hm, ich glaub ich kopiere gleich mal Dungeon Keeper auf den Stick :-)
Gast #2050653
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Danke Andreas für deine Bemühungen.
USB brauche ich nicht. Wäre natürlich toll, wenn man den Client mit 
plain DOS vom internen Flash starten könnte ohne den Umweg über Linux 
und der autoexec.bat die zu startende EXE unterjubeln könnte.
#2316775
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Hi Andreas,
vielen Dank für die Anleitung vom 06.02.2011.
Benutze PuppyLinux via USB auf diesem ThinClient und würde auch gern DOS 
benutzen.
Balder10.img war leicht zu finden,
aber was heißt "einen Emulator direkt unter Linux starten"?
Komme aus der Windows-Welt, benutze Linux bar jeglicher 
Betriebssystemkenntnisse und weiß nicht, welchen "Emulator" ich mir für 
mein PuppyLinux suchen muss.

Für einen Link wäre ich sehr dankbar & sende beste Grüße
Jürgen.
Persönliche Seite #2322012
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>Weiss jemand von euch, ob man den Anschluss für den Card-Reader als eine
>zweite COM-Schnittstelle nutzen kann?

Mach ein "cat /dev/ttyS0", dann ttyS1, S2, ..., wenn das keine 
Fehlermeldung bringt, sondern einfach nur eine leere Zeile (Abbrechen 
mit CTRL-C), dann funktioniert die Schnittstelle/ist vorhanden.

Wenn du dann mindestens zwei hast, die gehen, wird eine die äussere sein 
(wahrscheinlich S0) und die andere intern. Dort dann noch rausfinden wo 
RX/TX ist.

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